Solidaritätskampagne für ICT Medien – der richtige Weg?

Die Agentur CommunicationPartners startete eine Solidaritäts-Aktion für Vielfalt in der ICT-Presselandschaft. Mit Inseratsanteilen für 60 – 80 CHF kann man sein Logo in Anzeigen platzieren.

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Ohne Zweifel, das ist wahre Solidarität. Zeigt Mitgefühl und Unterstützungswille, über den ich mich als Mensch sehr freue. Ich bekomme immer Gänsehaut bei erfolgreichen Hilfsprojekten. Die erfolgreichste Form ist ja bekanntlich die Hilfe zur Selbsthilfe und da drängt sich mir die Frage auf. Wieso geht es den Medien nicht so wie es sollte? Wirtschaftskrise, ist nur ein Grund. Journalisten werden entlassen und man will gleichzeitig auf gute redaktionelle Arbeit setzen. Versteh das wer will. Ich nicht.

Mein Ziel für die ICT Medien heisst Medienvielfalt erhalten UND erweitern Hallo, was ist mit dem Web, wenn wir von Medien-Vielfalt sprechen? Dieses wird in unserer Branche weitestgehend von freien Journalisten und Bloggern bedient, Social Media ist Mangelware. Oder hat jemand einen Tipp für mich?

Eine Branche, die ICT heisst, kann nicht mehr länger nur auf Papier und die Copy davon auf einer Website publizieren. Ich vermisse bis heute Plattformen, die den Austausch fördern. Wenn ich nebenbei nicht für ein Hilfsprojekt (Hilfe zur Selbsthilfe) arbeiten würde, wär das mein Projekt. So kann ich nur die Idee und die Beratung anbieten.

Hier. Solidarität für ICT-Medien. Umdenken. Medienvielfalt. Namics.

Fallstudie Phonak am Day Customer Summit – Ignite

Heute hab ich am Day Customer Summit die Fallstudie Phonak präsentiert. Im Zentrum stand die Architektur. Unter dem Titel

Phonak . Zwei Zielgruppen, viele Anforderungen – eine Basis.

hab ich die gemeinsame Reise von Phonak und Namics über die vergangenen 2 Jahre skizziert, sowie das bisher erarbeitete Ergebnis vorgestellt.

Abstract
Als Ergebnis des Online Strategie-Prozesses mit Namics setzte Phonak auf CQ5 als Basis für ihre globale Webpräsenz. Im Zentrum stehen mit den Endkonsumenten sowie den Audiologen zwei Zielgruppen. Für die stark unterschiedlichen sowie vielschichtigen Bedürfnisse beider Dialoggruppen wurde jeweils eine eigenständige Webpräsenz realisiert. Zahlreiche eServices für den professionellen After Sales-Support sowie einen eStore für die Audiologen ergänzen das Angebot.
Ich zeige an dem Beispiel auf, welche effektive Rolle CQ5 in diesem Projekt eingenommen hat und wie CQ5 Sie bei der Realisierung von komplexen Aufgabenstellungen unterstützt.

Die gesamte Präsentation ist hier zum Download:

Phonak: Zwei Zielgruppen, viele Anforderungen – eine Basis [pdf, 600KB]

Top Trends in WCMS by Gartner @ Day Ignite

Mick MacComascaigh von Gartner erzählt, unter anderem, was aus seiner Sicht die Top Trends bei Web Content Management Systemen (WCMS) sind.

Nicht überraschend, viele Dinge sehen wir in aktuellen Projekten ebenfalls, aber eine gute Checkliste für das eigene Projekt:

  1. From System to Solution
  2. From Visitors to Users
  3. From Technical to Business
  4. From Tactical to Strategic
  5. From Global to Local
  6. From Point Solution to „Environmentally Aware“
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Top 10 Features in Day CQ 5.3 (Auswahl von David Nüschler)

An der ersten Durchführung des Day Kundenanlasses „Ignite“ in Zürich, sprach der CTO von Day, David Nüscheler über seine Top 10 Funktionalitäten der neuer SW-Version Day CQ 5.3.

(Wie üblich) konnte sich David nicht auf 10 Punkte beschränken und zählte 13 Stück auf. Bei mitschreiben kam ich sogar auf 14 Punkte (ohne zu wissen, wo ich selbst „erweitert“ habe). Eine spannende und sehr gekonnt vorgetragene Präsentation. Danke David und hier die Punkte:

#1: Überarbeitete Dokumentation auf docs.day.com, vollständig in CQ geschrieben, neu öffentlich, von (public) Google indexiert und mit Kommentarmöglichkeit

#2: Taskorientierte Verbesserungen der Benutzungsschnittstelle der CMA wie bpsw. ein aussagekräftiger Status-Indikator oder die dynamische Auswahl der angezeigten Elemente in der Hauptansicht (Grid) der Content Management Anwendung

#3: ca. „500 Fixes & enhancements“ — „doesn’t give a good demo ;-)“

#4. „Evolution of DAM“ (Digital Asset Management) inkl. vorgefertigten Komponenten wie beispielsweise einem Press Center mit RSS-Feed

#5: Kalender(-Ansichten) in/von Webinhalten OOB (out of the box) inkl. iCal integrierbar in zu erstellende Sites.

#6 („one of my favorites“): In-Context Editing „one step further“. Editierbarkeit von Inhalts-Elementen an Ort und Stelle ohne Dialog resp. Overlay (kein Save-Button benötigt).

#7: Erweiterte „Clickstream Cloud“ mit dem Ziel die User-Segementierung für Content-Output und -Authoring zu erleichtern. Interessant ist ein Simulationsmodus (graue Box, clientseitig) mit welchem das Verhalten der Regeln jederzeit getestet werden kann.

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#8: (Mehr) integrierte Analytics Funktionalitäten um HIPPO zu reduzieren: „Integrated Multivariant Testing“

#9: „The Performance Dialogs“ ist ein eingebauter Profiler, der die Ausführungsgeschwindigkeit einer Seite inkl. deren Komponenten misst und als Graphik anzeigt. Messung erfolgt über einen clientseitige JavaScript-Include (und die Graphik rechnet Google Chart)

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#10: CRXDE mit einer Sammlung von Erleichterungen beim Aufsetzen von und der Arbeit mit der Entwicklungsumgebung. Funktionen wie „one click“ Checkout/-in von Code (aus SVN nach CRX), Build, Deployment etc.

#11: CRXDE light ist eine browserbasierte (light Version) der Entwicklungsumgebung die „immer da“ ist (cooles Feature!)

#12: „The Site Importer“… eine browserbasierte Anwendung welche eine („beliebige“) Website abholt und als Projet in CQ aufsetzt… die als Grundlage für die nachfolgende Entwicklung (coole Demo!)

#13: Package Share ist eine Online-Erweiterung („ein Portal“) des Package Managers um CQ Content-Pakete über das Web auszutauschen. Dies wird der Standard-Weg von Day zur Verteilung von Packages, ist aber auch für Anbieter von „vertical applications“ die auf CRX sitzen offen.

#14: Cloud Deployment vom Day SW-Komponenten inkl. einem netten User Interface: „This is a dramatic change how we see the development of the market“. Der sichtbare Teil ist nett aber unwichtig. Wichtig ist, dass das Produkt auf „cloud readyness“ (auf Basis von Amazon AWS) getrimmt wird… und zum Glück braucht es zum Glück nicht viel dazu. Neu ist vor allem ein optimierter Persistenz-Manager der auf die Datenhaltung in der Cloud optimiert ist/wird.

That’s all folks! und nochmals Danke!

10 Gründe warum Firmen Facebook nicht blockieren sollten

Menschen, die für ein Unternehmen arbeiten sind der eigentliche Wert dessen. Die Kommunikation spielt zwischen ihnen eine zentrale Rolle. Ob subtil, gezielt oder geschwiegen, sie hat immer eine Wirkung auf den Erfolg. Facebook ist nur ein Beispiel einer neuen Art zu kommunizieren, die ausserhalb oder eben innerhalb einer Firma stattfindet. Ich finde 10 Gründe, die gegen das aktuelle Blockieren von Facebook in Firmen sprechen:

1. Vertrauen schaffen.
Ein Mensch bringt seine ganze Leistung nur jemandem entgegen, der ihm vertraut.


2. Menschen kommunizeren.

Sie tun dies mit oder ohne Erlaubnis. Beschneidet man dieses Bedürfnis, wandelt es sich in Frust, der an der Kaffeemaschine möglicherweise gegenüber Kunden und im Feierabendvermehrt ausgetauscht wird, bspw. über Facebook.

3. Mitarbeiter prägen die Marke.
Menschen, die einen Teil ihres Lebens für eine Firma aufwenden, haben eine Art Verhälnis zu dieser. Dieses tragen sie als Botschafter nach aussen, im Kundenkontakt, Privatumfeld und heutzutage via Social Media.

4. Gratis Weiterbildung.
Social Media Applikationen sind alltäglich geworden, Menschen lernen sich darin zu bewegen, sich ausztauschen und die Mechanismen der modernen Kommunikation immer besser beherrschen. Eine selbständige Weiterbildung in Sachen Medienkompetenz also.

5. Direkter Kundenkontakt, ganz ohne Marketing.
Wer kennt wen? Spannend wieviele Mitarbeiter über private Wege mit Kunden in Verbindung stehen. Eine Chance der 1:1 Kommunikation.

6. Dichte geknüpfte Netze halten besser.
Jeder Unternehmer weiss, dass das Netzwerk unbezahlbares Kapital ist. Dieses erweitert sich mit jedem neuen Mitarbeiter. In einem Netz spielt die grösse (Hierachie) eines Knotenpunktes keine Rolle. Jeder Knoten macht das Netz dichter und grösser. Wer weiss irgendwann ist ein kleiner Knoten ein grosser und entscheidet dann beim Kunden.

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7. Zeit sinnvoll nutzen.
Das Argument der Zeitverschwendung versteh ich nicht. Wenn Mitarbeiter Zeit haben, angenommene 20% ihrer Arbeitszeit in Facebook „zu verschwenden“, sind hier grundlegende Überlegungen angebrachter, denn sie werden diese Zeit auch anderswo verschwenden, wenn Facebook blockiert ist.

8. Marketing der Zukunft ist jetzt.
Spezialisten weisen darauf hin, das Unternehmen in Social Media Kommunikation (Zeit) investieren sollten. Weil dort über sie und ihre Marke gesprochen wird. Wenn Mitarbeiter die Mechanismen bereits kennen, kann dies wertvoll für den Start sein.

9. interne Kommunikation, Motivation.
Im Facebook erfahre ich mehr über Mitarbeiter und Kunden. Warum nicht, ein Hobby eines Menschens nutzen, um ihm mit einem persönlichen Geschenk zu danken?

10. Vertrauen schaffen
Ich weiss, das hab ich schon gesagt. Aber Vertrauen hat doppeltes Gewicht für den Erfolg, denn es kommt immer zurück.

Was meinen Sie und Du, wie sind Ihre/Deine Erfahrungen mit freiem oder blockiertem Facebook im Geschäft? Eine Meinung fürs Blockieren z.B. von Leumund

PS: Übrigens bin ich überzeugt, dass sich Privat- und Berufsleben in den nächsten Jahren mehr vermischen wird. Die klare Trennung, die man beispielsweise in Deutschland pflegt, wird dank Social Media aufgeweicht. Aber das ist ein anderes Thema.

Projektannahme mit Verantwortung (Accepting Projects)

Projektannahme mit Verantwortung (Accepting Projects) ist einer von 11 ethischen Grundsätzen von Namics. Ein seit 2000 existierende essenzielle und unumstössliche Norm für unser Arbeiten und Handeln.

Die Ausformulierung davon lautet:

Wir nehmen nur Projekte an, bei denen wir uns in der Lage sehen, die angestrebten Ziele zu erreichen. Zudem engagieren wir uns nur in Projekten, die nach unserer Einschätzung dem Auftraggeber einen geschäftlichen Nutzen bieten. Intelligente und innovative Lösungen bedingen einen aktiven, offenen Dialog mit Kunden und klare Entscheide. Wir suchen Kunden, welche unsere ethischen Grundsätze akzeptieren, an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert sind und uns zur Erbringung exzellenter Leistungen herausfordern.

Meine spontanen Gedanken: Dieser Punkt hat wesentlich dazu beigetragen, dass es Namics nun bereits im 15 Jahr als Dienstleister für Internet-Anwendungen existiert und wir jede Krise überlebt haben. Bei einer herausfordernden Kundenanfrage absagen zu müssen, beispielsweise weil die geeigneten Mitarbeiter bei uns aktuell keine Zeit haben, ist sehr schmerzlich, war aber immer der bester Weg. Zudem ist es die EINZIGE richtige Entscheidung, wenn es unser Ziel ist, Projekte gemeinsam mit dem Auftraggeber erfolgreich umzusetzen. Fast noch heikler sind Absagen, wir wir den geschäftlichen Nutzen des Projektes (aus unserer Sicht) nicht als positiv bewerten. Dabei mögen wir falsch liegen, aber noch schlimmer ist von Kunden schlecht investiertes Geld, welche bei uns gelandet ist. Unsere Arbeit muss für den Auftraggeber betriebswirtschaftlich Sinn machen: Wir stehen für Ergebnisse (und nicht „nur“ Erlebnisse“). Der letzte Absatz ist schwieriger zu kommentieren, aber logisch, denn nur Kunden, welche unseren Ansatz und den offenen Dialog für sinnhaft halten, erlauben uns konfliktfrei dahingehend zu agieren.

Bei der SBB bleibt der Dialog nicht länger auf der Strecke

Vielleicht haben es einige schon mitbekommen: die SBB twittert. Und zwar als @RailService, @Generalabo und @sbbnews. Das ist ja nun noch nichts besonderes, aber die Art und Weise wie sie es tut, ist schon erstaunlich. Zur Erläuterung hier ein aktuelles Beispiel, das ein Kollege kürzlich erlebt hat:

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Doch die Tatsache, dass mit @RailService dem SBB Kunden nun ein Dienst zur Verfügung steht, der einem individuell und persönlich Auskunft gibt ist es nicht, was ich so erstaunlich finde. Nein, was mich wirklich überzeugt ist, dass ich mich zum ersten Mal als wirklicher Kunde der SBB fühle. Man kümmert sich um mich als Kunden. Man leitet mich durch den Bahnhof. Man versichert mir, dass ich pünktlich an meinem Reiseziel ankommen werde. Und das im elektronischen Dialog über Twitter.

Verdient die SBB damit Geld? Direkt sicher nicht, aber uns als Kunden machen sie nur noch mehr zum Evangelisten! Ein schönes Beispiel also, wie man Twitter als Unternehmen einsetzen kann und indirekt Umsatz macht. Mein GA werde ich mit Sicherheit verlängern.

Wie Unternehmen in das Thema Social Media einsteigen können wird im Beitrag „Raus aus dem Funkloch“ diskutiert. Übrigens auch als Video verfügbar.

Feedly: Pimp my Google Reader

Feedly macht aus der persönlichen RSS-Feed Auswahl eine eigene Online Zeitung im Magazin-Stil. Die Inhalte dazu werden aus dem Google Reader und Twitter Account geholt und hübsch aufbereitet. Es ist also kein zusätzlicher RSS-Reader, den man separat pflegen muss, sondern „nur“ eine schöne Fassade für bestehende Tools.
Damit das funktioniert, muss man vorher das Firefox Add-on installieren. (Wenn ich das richtig verstanden habe, „lebt“ Feedly auch nur auf dem Client, aber das ist nur für Techies interessant).

Der Clou an Feedly ist, dass es meine persönliche RSS Feed Auswahl im Magazin-Stil aufbereitet. Es gibt eine Cover-Seite, die Digest Page sowie Einstiegsseiten zu jeder Rubrik, die ich definiere. Die sind dann jeweils so gestaltet, wie man sie von Magazinen und Zeitungen her kennt: Es gibt „Top Stories“ (welche Anhand der Bewertung anderer Leser, den eigenen Präferenzen sowie eines wundersamen Algorithmus ermittelt werden), mit Bildern angeteaserte Beiträge, Rubriken etc.

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Oder wie’s im Feedly-Blog heisst: The main value of feedly is the cover and digest page. In those pages, we try to offer you a daily summary of the best content based on your personal preferences and recommendations from other feedly users.

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Feedly macht vor allem dann Spass, wenn man zum Zeitvertreib einfach mal etwas in den RSS Feeds stöbern will (eine iPhone App soll’s auch bald geben).

Feedly ist nicht auf Effizienz, sondern auf Vergnügen getrimmt. Deshalb nutze ich den Google Reader weiterhin parallel dazu, beispielsweise dann, wenn ich einen bestimmten Feed komplett lesen oder überfliegen will.
Mein Tipp: Ausprobieren!

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In 3 Tagen lauffähige Software entwickeln – geht das, wie funktioniert das?

Heute jährt sich der Scrum Breakfast Zürich zum zweiten Mal und zur Feier des Tages ist es die Namics AG, die der agilen Community in diesem Rahmen ein interessantes Projekt vorstellte.

3-2-1 Live! Rapid Development.

Namics konnte im August 2009 gemeinsam mit der Adhoco GmbH, Winterthur ein Projekt der besonderen Art abwickeln. Ein interdisziplinäres Team, dass sich nicht kannte und so noch nie zusammengearbeitet, hat sich das ambitionierte Ziel gesteckt, lauffähige Software in 3 Tagen zu realisieren, wobei zu Beginn nur ein Idee im Raum stand!

Das Team, bestehend aus dem CEO/Adhoco als Product Owner, 1 Entwicker/Adhoco, 2 Entwicklern/Namics, einem ScrumMaster/Namics und einer UI Designerin/Meyer-Hayoz Design Engineering, führe in der gegebenen Zeit Interviews durch, erarbeite Personas und User Stories, entwarf UI Prototypen, Wireframes und realisierte letztendlich ein Web Applikation, die für das iPhone optimiert wurde.

Im Vortrag wurden fünf Fragen beantwortet:

  • Wie kommt man von einer Idee zur Vision?
  • Wie sammelt man benutzerorientierte Anforderungen?
  • Wie stellt man den ersten Release zusammen?
  • Wie geht man bei der Umsetzung vor?
  • Wie geht man erfolgreich live?

… und natürlich wurde das Ergebnis gezeigt. Eine spannende Diskussion folgte auf den Fuss.

Klingt spannend? Dann studieren Sie die Unterlagen zum Vortrag …

Rapid Development. Eine lauffähige Applikation in nur 3 Tagen. [pdf, 7,2MB]

Telekonferenz weltweit zum Nulltarif (danke Talkyoo)

Vor über vier Jahren schrieb ich über Skype und zitierte dabei eine Studie von Evaluserve, die dannzumal eine Margenreduktion der Telecoms von 22-26% voraussagte. Heute meine persönliche Geschichte dazu.

Mein erster Urlaub in diesem Jahr brachte mich östlich von Madagascar auf La Réunion im indischen Ozean. Bevor ich dich die Koffern packte prüfte ich die Roaming-Tarife von Swisscom Mobile. In kurz CHF 3,70 pro Minute Voice und CHF 10.- pro MB Data. Ich wusste, dass ich heute wegen den Budget 2010 und der Übergabe meiner Stellvertretung zwei längere Telefongespräche führen musste. Für erstere brauchte ich zudem ein paar grössere Dateien. Und nun?

Da Réunion ein franzöisches Departement ist, gibt es über den lokalen Anbieter Mobius ziemlich vernünftigen Internet-Abschluss (via Satellit über Paris, London via Level 3 in der Schweiz — Latenz ca. 500ms). Und da der öffentliche Hotel-PC frei zugänglich ist, war mein Notebook auch bald angebunden. Und nun kommt Skype zum Einsatz.

Der bei Namics am häufigsten genutzte Dienst für Telefonkonferenzen (Talkyoo) hat nämlich zusätzlich zu Ländernummern einen Skype-DialIn, der sich frei mit Mobile- und Wireline-Teilnehmern mischen lässt.

Die erste Reaktion von Andy (unserem CFO, der grad in Zürich sass) war: Du klingst, als wärst Du in St. Gallen. Danach kamen Elke und Bernd (grad in Apulien) dazu und während fast einer Stunde hat alles wunderbar geklappt. Kosten auf meiner Seite: CHF 0.– (zuzüglich die Abschreibung für mein Notebook natürlich ;-).

Also hier mein zur Zeit liebster Arbeitsplatz und nun gehe ich wieder Offline.

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