Cailler Schokolade gratis verschenken (in der Schweiz)

Update 2010: Dieses Jahr gibt es die gratis Schokolade hier: http://frigor.cailler.ch/

Sozusagen ein Geldspar-Gratis-Tipp (wie bei Blogs üblich vor der Tagespresse): Auf der Site www.cailler.ch kann (bis zu max. 50’000 Tafeln) und bis spätestens am 8. Feburar 2009 eine Tafel Cailler-Schokolade verschenkt werden. Ein Valentinstag-Special.

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Wer will, hier: www.cailler.ch

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RoomNOW – simpel und nützlich

Guten Ideen brauchen Zeit um von dem Bauch in den Kopf zu finden. Bei namics schaffen wir im Rahmen von sogenannten Labs für alle Teams Freiraum, in welchen sie selbstorganisiert tun können, auf was sie Lust haben resp. was immer wieder unter den Tisch fällt.

Ergebnisse sind teilweise unbemerkt klein, teilweise extrem bereichernd und erstaunlich und ab und zu super nützlich. In die letzte Kategorie zähle ich die simple Web-Anwendung RoomNOW (im iPhone-Look).

Situation ich braucht kurzfristig und für kurze Zeit einen Raum um die Büronachbarn nicht mit Lärm zu belästigen. Websites aufrufen, Standort wählen (diesen könnte ich über unsere eigenen WLans auch erkennen) und einen Klick. Nach einem Intranet-Login wird die Reservation in meiner firmenweiten Agenda (Lotus Notes) eingetragen. Sehr cool und sehen die zwei wichtigen Screens der Perle aus:

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Danke an die freiwilligen „Hersteller“ und „Erdenker“: Marc, Tamara, Remo, Thomas unds 2 * Markus.

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Yes Sir, yes – It’s a Web Post

Die U.S. Air Force betreibt einen Weblog (bei Blogger.com resp. Google gehostet!), somit ist es ja fast klar, dass es auch Reglemente (oder wie heisst das wohl in den USA) zu dem Thema geben muss. Beispielsweise die „Rules of Engagement for Blogging“, so wie bei Global Nerdy beschrieben.$

In kurz ein Flussdiagram zur Reaktion auf „Web-Postings“ über die U.S. Air Force. Keine grosse Sache, aber gar nicht so schlecht gedacht inkl. Kontaktadresse bei Fragen (an ein Gmail-Account).

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PS: Danke an Björn für den Hinweis.

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Interview: Corporate Blogs in der Unternehmenskommunikation

Frau Eva-Maria Teufel schreibt an der Hochschule Regensburg (Fakultät für Betriebswirtschaft) als Diplomarbeit ich eine qualitative Studie über Corporate Blogs in der Unternehmenskommunikation.

Sie biete in der Anfrage sogar an: „Ihre Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt, und ausschließlich im Rahmen dieser Diplomarbeit ausgewertet.“

So habe ich mich ertappt, ihre Fragen in ein Word-Dokument zu drücken… Falsch. Hier gehören die Antworten hin, damit sie alle sehen und auch noch mehr Input kommen darf ;-) Ist leider ein bisschen lang…

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1) Wie beurteilen Sie die bisherige Entwicklung / Etablierung von Corporate Blogs in der Unternehmenskommunikation international und in Europa?

Es gibt massive Länderunterschiede. Primär aufgrund unterschiedlicher Kulturen sowie des Kommunikationskontexts. Erst sekundär aufgrund der Reichweite der Neuen Medien.
In Frankreich beispielsweise sind Weblog extrem verbreitet und wichtig… weshalb? Bistrot-Kultur, Wichtigkeit der Kommunikationsfreiheit („liberté“), Adoptionsgrad grundlegender Dialog-Mechanismen, Lust auf öffentliche Konfrontation etc.
Also gibt es in gewissen Ländern grosse und relevante Ug-Blogs und in anderen Ländern bewegen sich Dialogmedien nach Euphorie und Ernüchterung immer noch seitwärts… Oder es gab diese gar nie. Das Potential für eine höhere Durchdringung ist aber (fast) überall SEHR hoch. Möglicherweise nicht als „Weblogs“, denn solche werden oft auf formale Elemente beschränkt. Ist denn eine Community-Site mit Dialogmöglichkeiten so wie die Wall auf Facebook auch ein Blog oder nicht…

2) Welche Chancen bietet der Einsatz von Corporate Blogs für Unternehmen und Organisationen?

Die Chance Marken und Produkte erlebbar zu machen und, verstärkt durch eine Dialogbeziehung beispielsweise im Rahmen der Produktgestaltung, das Schaffen einer einzigartigen Loyalitätsebene. Nach einem Kauf (after sales, customer relation) aber auch im Rahmen des Kaufentscheids bei welchem über drei Viertel aller Konsumenten Online konsultieren.
Die Chance eines authentischen, ehrlichen und transparenten Dialogs zu Gunsten von Kunden die mit klassischer Werbung und unidirektionaler Kommunikation nicht mehr zu erreichen sind.
Ein extrem schnelles Medium, notwendig um die Zeitverhältnisse von Zielgruppen mit einer hohen Online-Affinität bedienen zu können. Gewisse Empfänger erreiche ich nicht nur fast ausschliesslich über Online, diese fordern aber als Element der Glaubwürdigkeit auch die Einhaltung gewisser Regeln.
Ein Ohr in der Realität! Blogs fordern zum Dialog über ein von mir (im Rahmen eines Posts) gesetztes Thema. Sehr wertvoll um vom Markt und von Menschen (dauernd) zu lernen. Insb. auch in Intranet.
Ein Medium, welche die inkrementelle Erarbeitung von Wissen erlaubt. Ein nachfolgender Kommentator verfügt über die ganze vorgängige Kommunikation (so wie bei Foren ;-). Zudem werden unterschiedlichste Arten des Zugangs (pull, push, Feed) und der Klassifizierung (Zeit, Thema, Tagging) angeboten und damit verschiedenen Nutzerrollen angedeckt.
…und weiter Einsatzgebiete/Vorteile, je nach Aufgabe…

3) Welche Risiken birgt der Einsatz von Corporate Blogs für Unternehmen und Organisationen, Ihrer Meinung nach ?

Ich verstehe nicht, weshalb im Titel Blog steht. Es sind per se Blogs die Risiken bergen, aber die Unfähigkeit zu einem ehrlichen Dialog… Wenn plötzlich sehr viele negative Kommentare eingehen, so liegt es wohl nicht am Blog aber am Absender und an der Nachricht. Das hat mit dem Medium wenig zu tun, aber mit der Kommunikation an sich. Kommentare gibt es, sobald die Nachricht die Öffentlichkeit gefunden hat, sowieso… an der Kaffee-Maschine, im Internet etc. Das sollte es mir als Firma lieber sein, wenn sich die Kritik bei mit selbst entfacht, da ich früher und mit mehr Information reagieren kann.
Das „Schlimmste“ was einem Blog passieren kann ist, wenn kein Dialog stattfindet… Dann kann ich diesen aber auch getrost auf einem Online-Friedhof parkieren ;-)

4) Die Weblogs welcher Unternehmen oder Organisationen erachten Sie derzeit
als wegweisend und führend ?

Aus meiner Sicht gibt es einerseits viele Gefässe und andererseits sind die spannenden meistens sehr spezifisch und somit für eine breite Öffentlichkeit kaum von Interesse. Meine Liste ist nicht die Liste die andere interessiert… Darf ich die „Ranglistenfrage“ überspringen…

5) Für welche Branchen eignen sich Corporate Blogs, Ihrer Meinung nach ?

Stark regulierte Branchen haben wohl Probleme mit einem schnellen Medium welches Leserkommentare publiziert. Ansonsten geht es weniger Branchenunterschiede als die unten genannten Erfolgsfaktoren die über den Einsatz entscheiden.

6) Was sind Erfolgsfaktoren für Corporate Blogs ?

– Der/die Schreiber mit Lust auf Dialog
– Eine Kultur der Transparenz, Offenheit und Ehrlichkeit
– Ein geeignetes Einsatzgebiet / Zielsetzung resp. ein (exklusives) Thema an der Grenze Firma/Öffentlichkeit

7) Wie würden Sie Corporate Blogs in der internen Unternehmenskommunikation einsetzen?

Wir setzen mehre Blogs sowohl im Intranet wie auch in Internet ein. Seit rund vier Jahren. Extern geht es um uns als Firma/Arbeitgeber (http://about.namics.com), um einer unserer Marktleistungen Microsoft Sharepoint aus technischer Sicht (http://about.namics.com) und über das Überthema unserer Dienstleistung „Internet“ (http://blog.namics.com).

8) Wie beurteilen Sie den derzeitigen Stellenwert von Corporate Blogs in Unternehmen und Organisationen ?

Auch Sicht der Unternehmen und Organisationen wird das Medium stark unterschätzt, da deren Anspruchsgruppen viel weiter sind im Bezug auf moderne Kommunikation als diese vermuten.

9) Wie beurteilen Sie den derzeitigen Stellenwert von Corporate Blogs in der Gesellschaft?

Eher gering, da die guten Gefässe zu selten sind. Spannenden Informationen über Firmen und deren Produkte finden sich auf Community-Plattformen wie Xing, auf Finanzplattformen oder bei Vergleichsportalen. Die meisten Firmen haben verpasst die Plattform selbst zu etablieren, also tun es andere…

10) Lesen Sie regelmäβig Weblogs oder Corporate Blogs? Falls ja, welche?

Ja, täglich…. über 100 Stück. Primär Menschen und dann Themen.

11) Verfassen Sie selbst einen privaten oder beruflichen Weblog ? Falls ja, welche Beweggründe ließen Sie einen Blog starten ?

Ich bin Autor sowohl auf öffentlichen Blogs unserer Firmen inbs. auf http://blog.namics.com zudem schreibe ich seht aktiv in unserem Intranet, in welchem Weblogs (als News bezeichnet) ein zentrales Element darstellen.
Motivation? Extern: Dialog mit Menschen die an meinen Themen und der Arbeit von namics interessiert sind. Intern: Von exzellenten Kolleginnen und Kollegen lernen, Kommunikationswege verkürzen und existierendes Wissen verflüssigen.

12) Wie beurteilen Sie die zukünftige Entwicklung / Etablierung von Weblogs im Rahmen der Unternehmenskommunikation?

Der Begriff Blog verschwindet. Die Dialogprinzipien und ein paar technische Aspekte (wie Feeds, Permalinks, Update-Pings u.a.) rücken in den Vordergrund.
Die transparente, ehrliche, dialogorientierte und zeitnahe Kommunikation wird sehr stark zunehmen. Die User sind schon dort angekommen.
Bereitschaft zur Dialogkommunikation wird zu einem wichtigen Erfolgsfaktor.

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Fernseh schauen im Browser

Ich sag nur: „Flash takes ist all“. Der Kampf der zu installierenden Clients (wie beispielsweise bei Zattoo oder der leidige RealPlayer) scheint gelaufen. „Alles“ läuft im Browser und Flash werkelt unauffällig und zuverlässig.

Zwei neue Kandidaten bieten Fernsehen Live im Browser. Einmal mit Werbung bezahlt: Wilmaa und einmal mit Geld bezahlt: nello. Beide zeigen in meinem technischen Umfeld eine sehr gute Qualität. Der Zugriff funktioniert leider nur über Schweizer IP-Adressen (bin auf Kommentare gespannt).

Hinter Wilmaa.com steht technisch das Zürcher Unternehmen Solutionpark und geboten werden 22 TV-Kanäle mit (lästiger) Unterbrecherwerbung beim Umschalten. Liest man die Blogs (beispielsweise von Benkoe), so ist es so, dass Wilmaa ein Auftrag an Solutionpark des Werbevermarkters Goldbach Media ist. Das (einzige) Feature, welches es ausser „schauen“ gibt, ist eine Funktion, welche einen Live-Überblick auf 16 Kanäle gibt. Nett!

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nello ist (so wie Zattoo) als Kabelfernseh(;-)-Alternative platziert. Ich bezahle (äh „shoppe“) für Programme inkl. Sport- oder auch Erotic-Paket etc. Das Ganze inkl. EPG (elektronisches Fernseh Programm, my.nello und weiteren Schmankerln ist umfassend gemacht. Dahinter steht mit der Firma Netstream ein Dienstleierst mit einem grösseren Angebot inkl. Streaming (und evt. auch noch ein Auftraggeber dahinter).

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PS: Und dann immer wieder die Frage: Weshalb ich nur in der Schweiz sehen darf? Gerade im Ausland wäre SF doch schick. Grund sind Lizenrechte (gekaufter Sendungen) und die Lösung ist ein VPN-Tunnel in die Schweiz.

PPS. Auch umgekehrt ist sehr spanndend. VPN-Tunnel nach USA und dort Hulu, Apple TV schauen, ein Windows Media Center oder eine Dreambox und ein paar Keys;-).

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