Gelungener 1. Twittwoch in Frankfurt

Heute Abend besuchten Heike Rehm und ich den 1. Twittwoch in Frankfurt. Zum Erfahrungsaustausch rund um die Verwendung von Twitter, insbesondere durch Unternehmen bzw. Organisationen, kamen an die 70 Interessierte unterschiedlichen Alters in den Deutschen Fachverlag, der netterweise die Veranstaltung unterstützte.

Holger Schmidt, auch bekannt als Netzökonom der FAZ, beschrieb die Entstehung seines Projekt Tweetranking sowie zukünftige Ideen für dieses. Mit Tweetranking lassen sich themenbezogene Ranglisten von Twitterern anzeigen, die qualitativ hochwertig zum jeweiligen Thema twittern. Bei der Bewertung wird neben der Anzahl der Empfehlungen auch der Twitter Reputation Rank (TRR) herangezogen. Dieser berücksichtigt, die Anzahl der Follower die ein empfehlender Nutzer hat.
Entstanden ist die Idee vor dem Hintergrund, dass viele Interessierte Twitter kurz ausprobieren, damit aber nicht zurechtkommen und den Dienst nicht mehr nutzen. Die „Qualitätslisten“ sollen Ihnen bei der Orientierung helfen. Zukünftig sollen, vor dem Hintergrund dass Twitter ein Echtzeit Nachrichtendienst geworden ist, die Sortierung von Inhalten nach Relevanz in Echtzeit ermöglicht, sowie APIs angeboten werden.

Im zweiten Vortrag erläuterte der Verantwortliche für die externe Kommunikation der SEB Bank, Kimmo Best, die Einführung und Nutzung von Twitter beim schwedischen Kreditinstitut in Deutschland. Sie nutzen Twitter vor allem, weil es kostenlos, einfach und ein neuer Kommunikationskanal ist. Schwierig erweist sich bei der Nutzung die rechtliche Situation, insbesondere da es noch keine übergreifende Strategie und keine entsprechend Social Media Policy gäbe. Nach einem gehörten Vortrag über Twitter haben sie Ende Januar 2009 einfach angefangen zu twittern. Um die Akzeptanz im Unternehmen zu erhalten, hat er bei günstigen Gelegenheiten immer wieder verbreitet, dass sie einen neuen Kanal namens Twitter nutzen. Der Einsatz des Dienstes bewerten Best und seine Kollegin, die beide den Account betreuen, als Erfolg. So passt es gut zur Positionierung des Unternehmens und trägt zu einem enormen positiven Imagegewinn sowie zur Gewinnung neuer Kundengruppen bei.

Abschließend sprach Harald Ille vom Presseamt der Stadt Frankfurt über die Twitteraktivitäten der Rhein-Main-Metropole. Auf Geheis der Oberbürgermeisterin starteten diese kurzfristig Mitte 2009, nachdem in seinem Amt bereits einige Monate über eine Nutzung diskutiert wurde. Mit Hilfe von Twitter möchte die Verwaltung wissen, was draußen bei den Bürgern passiert und direkten Kontakt mit ihnen aufbauen. Auch soll es das Image der modernen Stadt festigen.
Für eine Nutzung sprach insbesondere die kostenlose Nutzung im Vergleich zu anderen Kommunikationsinstrumenten. Überwiegend werden anderweitig bestehende Inhalt auf Twitter „recycelt“ und so bspw. auch auf versteckte Seiten auf der Website der Stadt hingewiesen. Im Zuge des „Absaufens an Informationen“ sei es der Vorteil von Twitter ein Wegweiser zu sein.

Im Anschluss an die Vorträge ergaben sich noch viele interessante Gespräche rund um Social Media, das Web und natürlich vor allem Twitter. Alles in allem eine gelungen Veranstaltung. Noch einmal ein herzliches Dankeschön an die Verstalter von Twittwoch e.V.!

2 Gedanken zu “Gelungener 1. Twittwoch in Frankfurt

  1. Hallo,

    es freut uns als Organisatoren sehr, dass der erste Twittwoch in Frankfurt so gut angekommen ist. Ein kleiner Hinweis: Der nächste Twittwoch wird voraussichtlich Ende Januar stattfinden; die Ankündigung werden wir – wenn alles wie geplant läuft – Anfang Januar auf http://www.twittwoch.de veröffentlichen.

    Herzliche Grüße
    Henning Krieg

  2. @Henning Krieg
    Noch einmal vielen Dank für Deinen und Andreas Einsatz! Bin schon auf den nächsten Termin gespannt! Die Idee mit den Anregungen vom Auditorium für das nicht twitternde Unternehmen klingt gut!
    Beste Grüße, Tina

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