XING heisst crossing und nicht talking

Am Donnerstag bin ich vom Verband Frauenunternehmen zum Jourfix Marketing 09 eingeladen, vor 100 angemeldeten Unternehmerinnen über Networking mit Twitter, Facebook und XING zu sprechen. (Post und Handout folgen.) Inhaltlich ist die grösste Herausforderung für mich XING. Obwohl ich diese Applikation schon am längsten von den drein nutze, fehlt mir dabei die Leidenschaft. Es ist wie mit einem zu niedrigen Lohn, dem der Volksmund attestiert:

„Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel.“ Ich will die Plattform nicht aufgeben, wegen dem abgebildeten Netzwerk und nutze es nicht intensiv genug, um stichhaltig dafür zu argumentieren. Also fragte ich die Twitterer, wie sie XING nutzen und ich erfuhr es promt.

Job-Suche
Neues aus dem Netzwerk
alternative Verbindungen zwischen Personen
wenig, weil wenig Interaktion
Information über Gesprächspartner vor Terminen
Gelddruckmaschine
mobiles Adressbuch
Headhunter Plattform
Akquisetool
Ideenlieferant
Fach-Gruppen (google streams abonnieren)
Netzwerk u.a. mit Exkollegen
wenig, eil Features sind entkoppelt (wenig Social Media)
Info über Wettbewerber
Geschäftliche Events
Einladungsmanagement
Newsletter (wer war auf meiner Seite)

Herzlichen Dank für Eure Antworten.

Mein Fazit für den Vortrag ist: XING wird seinem Namen (Crossing) gerecht, zeigt Verbindungen zwischen Menschen, man erfährt viel über Personen, es bietet aber zu wenig Interaktion und Dialog. Darum holen viele hier Informationen über Leute, mit denen Sie in Twitter, Facebook und Co. kommunizieren.

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Einige sehen in XING aber auch die ultimative Event-Management-Plattform. Für Thorsten Maue ist sie sogar „eine Gelddruckmaschine“. Darum hat er auch ein kostenloses E-Book zum Thema geschrieben. Von Joachim Rumohr bekam ich seinen Blog als Tipp falls sich jemand tiefer ans Crossing wagen möchte.

PS. Thommy hat auch 50 ungelesene Mails in XING, genau wie ich ;)

7 Gedanken zu “XING heisst crossing und nicht talking

  1. ein wichtiger aspekt fehlt meines erachtens noch! xing bietet in den meisten regionen ein treffen pro monat in der realen welt! dies ist etwas, dass auch einmal erlebt werden sollte! für mich ist es toll neue leute kennen zu lernen, inspiration zu finden oder einfach über gott und die welt zu quatschen!

  2. Und ich habe grad 144 ungelesene E-Mails in Xing…

    Wie schon angetönt: Für mich vor allem ein Adressbuch, welches gerne auch von Headhuntern und Verkäufern von irgendwas (insb. Outsourcing und Body Leasing) genutzt wird.

    Immer wenn jemand bald einen Job sucht, so nehmen die Anfragen auf Xing und LinkedIn zu.

    Aber sonst…

  3. Wie soll Interaktion entstehen, wenn man seine Nachrichten nicht liest und beantwortet? ;-)
    Schon die kleinste Veränderung am Profil schafft übrigens Interaktion mit dem Netzwerk. Das landet nämlich als Info im Fenster „neues aus meinem Netzwerk“ bei allen direkten Kontakten.

  4. Die Nachrichten von Xing sind wohl ein Beispiel für den Unterschied zwischen Werbung und sozialer Interaktion.

    Natürlich erwartet man als Sender eine Antwort oder Aktion vom Empfänger – die Absender meiner 52 ungelesenen Gruppen-Newsletter jedoch (meines Erachtens) nicht in persönlicher Form.

    Somit kein Verlust von Interaktion, weil gar nicht gewollt.

  5. Mag sein, fuer mich ist nicht so relevant was gewollt ist, umso mehr, wie es schlussendlich von den Leuten genutzt wird. Das ist ja bei jedem anders (aber oft mit wenig Austausch, verglichen mit anderen sog. sozialen Medien) wie ich auch hier geschrieben hab ;)

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