Vom Community-Aufbau und -Management

Man hat doch selten die Gelegenheit, eine Social Community von der Idee bis zum Going-Live und darüber hinaus zu begleiten. Und noch seltener, dies für zwei Communities parallel zu tun. Da ich diese Erfahrung in der Vergangenheit sammeln durfte, lud mich die Universität St.Gallen zu einem Gastvortrag ein. Das Thema: Community Management. Aufbau, Technologie, Umsetzung, kritische Masse…

Und selbstverständlich hielt ich keinen Theorie-Vortrag über Community Technologie und Management, noch darüber was man alles beachten muss. Vielmehr wollte ich den Zuhörern und Studenten, die im Anschluss selbst eine Community aufbauen sollen und wollen, ein paar Erfahrungen mitgeben und aus dem Nähkästchen erzählen. Denn in meinem beruflichen Leben waren diese 2,5 Jahre mit Sicherheit unter den prägendsten und interessantesten.

Zu den Themen gehörten u.a.:

  • Drupal oder nicht?
  • Offshoring oder nicht?
  • Live-Gehen oder nicht?
  • Neue Funktionen oder nicht?

Wie immer am MCM an der Uni St.Gallen: Die Diskussion war sehr interessant und anregend. Hier der Vortrag in stark gekürzter Version:

HSG-Vortrag zu Community-Umsetzung und -Technologie (gekürzte Version als PDF, 10 MB)

.

5 Gedanken zu “Vom Community-Aufbau und -Management

  1. Was mir in dem Vortrag ein wenig fehlt ist .. nun, Community Managament.

    Es ist schön zu sehen, dass vorab die Erwartungen an die Community-Plattformen definiert wurden (wird viel zu selten gemacht) und auch interessant zu lesen, wie Sie die technische und gestalterische Implementation der Plattform vorgenommen haben, aber dies ist ist nur die Umsetzung der Plattform.

    Welche Features haben Sie für die Community bereit gestellt? Was hofften Sie dadurch zu erreichen? Wie werden die Mitglieder der Community betreut? Wie hat man Mitglieder versucht zu aktivieren beizutreten? Gibt es Kommunikation der Mitglieder untereinander oder mit dem Betreiber? Wenn ja, wie findest diese Kommunikation statt? Wird sie moderiert? Wurden Regeln für die Kommunikation aufgestellt (für interne Mitarbeiter und die Mitglieder selbst)? In wie weit wurden die Mitglieder der Community bei der Weiterentwicklung einbezogen? Wie wurden Weiterentwicklungen an sie kommuniziert?

    Das wären eher die Themen gewesen, die ich mir von „Vom Community-Aufbau und -Management“ erhofft hätte. So war das ein (zugegeben schöner) Vortrag zu „Tipps zur technischen Umsetzung von Community-Plattformen“.

  2. Stimmt. Der Titel führt etwas irre. Zum Hintergrund: Der Vortrag ist für das Seminar an der Uni St.Gallen entstanden, da unter dem Titel „Community Management“ steht. Mein Gastvortrag war nur ein kleiner Teil des ganzen und dient als Praxis-Insight. Es war das Ziel den Studenten den technischen Blick auf den Community Aufbau aufzuzeigen und das Vorgehen beim Aufbau vorzustellen – aber nicht als abstrahierte Check- oder Vorgehensliste, sondern als Erzählung aus Erfahrung.

    Es tut mir leid, wenn der Titel falsche Hoffnungen geweckt hat. Mein Angebot: Ich stelle Ihnen die entsprechenden Erfahrung zusammen und geben hier ein Update mit Download dazu. In Ordnung für Sie?

  3. Kein Stress – ich habe mich auch über die technischen Insights gefreut. Aber ich bin sicher nicht nur ich bin interessiert daran, was Sie noch so alles erzählen können – es wirkt wie ein spannendes Projekt, das (wie wohl alle Community-Projekte) durch einige Höhen und Tiefen gegangen ist. Erfahrungsberichte aus der Praxis sind immer hilfreich!

    A pro pos: Ist Ihnen bekannt, dass es in Frankfurt einen Communitystammtisch gibt? Dort treffen sich Fachkollegen aus dem Bereich Community und -Management in entspannter Runde zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Der Nächste findet am 08.12. statt und es würde mich freuen dort Sie oder Ihre KollegInnen zu treffen.

  4. @DirkSonguer: Die Einladung nehm ich gern an – sobald ich das nächste Mal in FFM bin. Mein Basis-Office ist Zürich, hin und wieder aber auch für Projekte in Frankfurt. Damit ich das Event nicht verpasse, folge ich @DirkSonguer nun auf Twitter (@netunion). Habt ihr einen Schwester-Stammtisch in der Schweiz?

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