Enterprise Search: Wie steht’s um die Unternehmens-interne Suche?

Heute morgen werden die wichtigsten Ergebnisse der Studie „Enterprise Search – Katalysator für den internen Informations- und Wissensfluss“ im Hotel Schweizerhof in Zürich präsentiert. Worum geht’s?

Während man die Site-Suche der Website eines Unternehmens ja gut von aussen bewerten kann, ist die Qualität einer Intranet- oder ausgewachsenen Enterprise Search naturgemäss von aussen nicht zu beurteilen und daher auch für uns oft nicht zugänglich. Da kam das Angebot von Sieber & Partners gerade recht, zusammen mit Eurospiderund Rolotec eine Studie zu Enterprise Search zu unterstützen. Zwar ist Suche fast immer Teil von Intranetprojekten, aber eine weiter gehende, zusätzliche Quellen und Systeme integrierende Enterprise Search ist oft schwer durchzusetzen, welche das Intranet als Portal zum Unternehmenswissen stärken könnte.

Wir wollten also wissen, wie es in Schweizer Unternehmen (und Verwaltungen) um das Thema Enterprise Search steht. Um es vorweg zu nehmen: Nicht allzu gut, aber es besteht Grund zur Hoffnung.

Die aktuelle Situation in den per Online-Fragebogen befragten 233 Unternehmen ist von recht heftigen Widersprüchlichkeiten geprägt:
– Die befragten Unternehmensvertreter verbringen durchschnittlich 18% ihrer Arbeitszeit mit Suchen. Gefragt sind Suchlösungen, die eine Reihe von Quellsystemen abdecken. Über die Hälfte der befragten Unternehmen muss sich jedoch mit einfachen bis mässigen Lösungen zufrieden geben. Nur 12% verfügen über eine eigentliche Enterprise-Search-Lösung.
– Die durch mangelhafte oder fehlende Suchmöglichkeiten hervorgerufenen Probleme wie Zeitverlust, Doppelarbeit und Qualitätseinbussen werden von Befragten bestätigt. Dennoch wird die Thematik in den Unternehmen nicht näher untersucht. 69% der befragten Unternehmen wissen nicht, wieviel Zeit ihre Mitarbeiter mit Suche verbringen; ca. die Hälfte weiss weder, wie stark vorhandene Suchfunktionen genutzt werden, noch ob sie relevante Suchantworten liefern.
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Sehr interessant waren für mich zwei sehr spezifische Ergebnisse der Befragung. So hat sich gezeigt: Je mächtiger die realisierte Lösung, desto geringer der Suchaufwand und desto lohnender werden die Investitionen eingeschätzt und zwar in finanzieller sowie nicht-finanzieller Hinsicht. Dass sich Investitionen in eine Entreprise-Search-Lösung lohnt, wird in der Studie auch anhand einer Modellrechnung aufgezeigt. Insgesamt bestätigen die Studienergebnisse unserer Erfahrungen in diesem Bereich.

Wie wird es in Sachen Enterprise Search in den Unternehmen nun weitergehen? Zwar wirkt offenbar die Höhe der Investitionen immer noch als grösstes Hemmnis auf dem Weg zu leistungsfähigen Lösungen, dochfür drei Viertel der Studienteilnehmer ist das Fazit zum Thema Enterprise-Search positiv; 44 % geben an, das Potential erkannt zu haben, 61% gedenken in Enterprise-Search-Lösungen zu investieren. Die Aussagen der befragten Studienteilnehmer bieten daher Grund zur Annahme, dass in den nächsten Jahren zahlreiche Enterprise-Search-Projekte gestartet werden.

Interessierte Unternehmen und Verwaltungen können die Studie „Enterprise Search – Katalysator für den internen Informations- und Wissensfluss“ bei uns bestellen entweder direkt bei mir oder: info@namics.com.

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