Angélique am Copenhagen Jazz Festival

Das ist mir zum Glück passiert! In den Ferien, Anreise im Hotel säuselt mir angenehmer Jazz und auch gleich ein Plakat vom Copenhagen Jazz Festival entgegen. Ja, ich bin in einer wunderbaren Stadt gleich (per Zufall) zu richtigen Zeit.

Da ich — in den Ferien bewusst — nicht online war (und dänische Voice Response Systeme nicht meine Sache sind), half mir Peggy in der Schweiz (herzlichen Dank!) Tickets zu finden und ein paar Stunden später sassen wir zu viert im Kongelige Teater und Angélique Kidjo brachte das Haus zu kochen!

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Ein wunderbarer Abend. Und weshalb schreibe ich einen Blog-Post darüber? Weil ich ein Frage habe: Über der Bühne stand nämlich „Ei Blot Til Lyst“… das heisst doch sicher was mit „Blog“ (Altdänisch für Blot). So musste ich an Euch denken ;-)

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PS: Und jetzt wieder offline…

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Accessibility and Business Value Study

Ein Kollege *danke Urs* hat mich auf diese – sehr interessante – Studie von der Customer Respect Group aufmerksam gemacht.
Testgegenstand, der im Februar 2008 publizierten Studie, sind die Websites von 140 Unternehmen, die Mehrzahl davon aus der „2007 Fortune 100 list“. Ausgeschlossen waren explizit High-Technology Unternehmen sowie Unternehmen, welche sich mit Accessibility Consulting beschäftigen. Die Unternehmen sind in den USA, Kanada und Grossbritannien beheimatet.

Untersucht wurde, welche Unternehmen sich speziell durch zugängliche Internetseiten auszeichnen. Die Studienergebnisse kurz zusammengefasst sind:

  • Die Unternehmen, welche sehr gute Werte in Bezug auf die Zugänglichkeit ihrer Website aufweisen, haben einen starken e-commerce Fokus. Interessanter Weise konnte kein direkter Zusammenhang zwischen der gesetzlichen Verpflichtung und der maximalen Erzielung der Barrierefreiheit hergestellt werden.
  • Besonders erfolgreich wurde bei den Unternehmen Barrierefreiheit umgesetzt, die sich durch diese Massnahme gegen die Konkurrenz im Markt differenzieren wollen.
  • O2 UK wurde in der Studie als am besten zugänglich bewertet.

Empirisch interessant für mich war vor allem, dass nachgewiesen werden konnte, dass der Gap zwischen Usability und Accessibility grösser ist als der zwischen Usability und Nicht-Usability. Das heisst im Umkehrschluss, Usability hat es inzwischen zu einem gewissen Selbstverständnis geschafft.

Auch wenn das PDF der Studie nicht barrierefrei generiert worden ist, so ist sie doch interessant zu lesen. Hier der Link zum Nachlesen: PDF-Datei, 1.2MB

Sicherheit, Versionen und Ablaufdatum von Webbrowsern

Ein spannendes Paper von der ETH (in Zusammenarbeit mit IBM und Google) mit dem Namen: Understanding the Web browser threat: Examination of vulnerable online Web browser populations and the „insecurity iceberg“.

Auf Basis der Serverlogs von Google werden darin rund 75% der weltweiten genutzten Webbrowser auf deren Aktualität und auf installierte PlugIns ausgewertet. Nicht aktuelle Browser und/oder die Nutzung von PlugIns sind Sicherheitsprobleme. Die Frage nun: Wie viele Leute sind davon betroffen resp. wie viele Nutzer aktualisieren ihre Brower. Das Ergebnis ist, wie erwartet, ziemlich düster und öffnet Tür und Tor für so genannte „drive-by download“-Angriffen die in der Zwischenzeit sehr häufig kommerziell motiviert sind. Banken können ein Lied davon singen.

Hier eine Graphik die innerhalb einer Browserversion (OP9 = Opera 9, FF2 = Firefox 2, IE7 = Internet Explorer 7, SF3 = Safari 3) zeigt, welche Prozentzahl der User die aktuellste Major-Version nutzen (Minor wird im User Agent Header vom IE nicht angegeben).

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Auch nicht schlecht sind viele weiterführende Links in dem Paper insb. auch zu aktuellen Browserstatistiken und Sicherheitsproblemen. Und hier zum ETH Zurich Tech Report Nr. 288.

Die Empfehlung am Schluss sagt, dass Browser eigentlich ein Ablaufdatum haben sollen, so wie Lebensmittel. Noch witzig, da ich das vor zwei Jahren mal vorgeschlagen hatte.

Android – Freund oder Feind? [Vortrag]

Auf dem diesjährigen Java Forum Stuttgart habe ich im Rahmen meines Vortrages die Mobileplattform Android vorgestellt.

Android – Freund oder Feind?

Zunächst die Fakten, was Android ist:

– Plattform für Mobile (Handy, Smartphone etc.)
– Betriebssystem Linux (basierend auf Kernel 2.6)
– Sprache/Laufzeitumgebung für Anwendungen ist Java (Achtung: eigene VM wird benötigt – Dalvik)
– Aufgrund der „geringen“ Anforderungen an die Hardware soll Android auch auf low-end Geräten laufen

Durch die Verwendung von Linux in Verbindung mit einer eigenen VM ist keine Lizenzgebühr notwendig. Hier besteht die Hoffnung, dass diese Preisersparnis an die Endbenutzer weitergegeben wird. Die Plattform wurde initial von Google ins Leben gerufen. Wobei Google hier auch nicht alles selbst gemacht hat, sondern der erste Schritt war der Firmenkauf von Android Inc.. Nun wurde die Open Handset Alliance mit über 30 Partnern (Netzbetreiber, Endgerätehersteller, Chiphersteller und Softwarehersteller) gegründet. Um Entwickler auf die Plattform zu ziehen, wurde initial ein mit 10.000.000 $ dotierter Entwicklerwettbewerb ins Leben gerufen. Die ersten Anwendungen (z.B. AndroidScan – Barcode als Einstieg für weitere Informationen) wurden bereits prämiert.

Die Entwicklung mit Android

Für die Entwicklung steht das ADT (Android Development Tools) zur Verfügung. Dieses liefert u.a. einen Simulator mit.

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Da es noch keine Endgeräte gibt, ist der Simulator das derzeit einzig öffentlich zugängliche Endgerät für Android. Und die Auflage für den Entwicklerwettbewerb war auch eine Lauffähigkeit auf dem Simulator.
Das ADT besteht aus einer Reihe von Tools. Um den Einstieg aber noch schneller zu schaffen, existiert auch ein Eclipseplugin, welches direkt über den Updatemanager mit der URL https://dl-sll.google.com/android/eclipse installiert werden kann. Die Oberfläche wird in XML beschrieben. Hier gibt es zunächst die Möglichkeit, mühsam mit einem textuellen Editor das Layout zu erstellen oder DroidDraw zu verwenden.

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Hierbei handelt es sich um ein Applet mit dem über Drag and Drop die Oberfläche erstellt werden kann. Das Endergebnis ist dann das besagte XML, welches in einer eigenen Anwendung verwendet werden kann.

Der Blick zur Konkurrenz

Gegen Ende des Vortrages habe ich noch einen Blick zur Konkurrenz von Android gewagt, nämlich zum iPhone SDK. Der grosse Unterschied aus Blick eines Javaentwicklers ist mit Sicherheit die Implementierungssprache. Beim iPhone SDK ist es nämlich Objective C. Hier muss der Javaentwickler erstmal einiges lernen. Dazu kommt noch als Neuland der Mac als Entwicklungsplattform und auch das Framework Cocoa Touch. Dies alles zusammen macht den Einstieg nicht ganz so leicht wie bei Android. Aber im Gegensatz zu Android haben wir hier ein Endgerät. Und zusätzlich zum Endgerät gibt es hier schon einen definierten Vertriebsweg für neue Anwendungen. Dieser letzte Punkt ist bei Android noch nicht definiert und stellt auch derzeit eine der grossen Fragen dar. Natürlich ist die Plattform toll und macht auch Spass. Aber wie werden Anwendungen auf die Plattform kommen? Jetzt im Simulator ist es einfach. Bleibt zu hoffen, dass es auch auf Endgeräten einfach wird.

Die Antwort

Fragen sollte man auch beantworten, das tue ich hiermit auch.

Android – Freund oder Feind?

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Mein Firefox hat immer noch kein Flash…

…und ist damit ein gutes Testwerkzeug um Sites darauf zu testen, ob auch an Suchmaschinen und Menschen gedacht wird, für die Flash nicht zugänglich ist oder sie dieses nicht wollen.

Heute dazugelernt, dass gewisse Agenturen, die behaupten sich auf Mobile zu spezialisieren nicht immer an Mobile denken (oder mit der Arbeit noch nicht fertig sind). Oder in anderen Worten kann ich das Angebot für das iPhone von Swisscom mit dem iPhone gar nicht anschauen — weil dieses kein Flash anzeigen kann (so wie fast alle Handies). Es gibt das Angebot nämlich nur in Flash resp. sieht es in meinem Firefox (Version 3)i-52b6c6acc24bb901b48e1f3e547f634f-swisscom-iphone-thumb.png

Unschön. Und gleichzeitig habe ich gelernt, dass www.live.ch die Site noch nicht kennt, www.yahoo.ch die Funktion site: in der Schweiz zur Zeit gard nicht anbietet (komisch) und dass Google zwei Seiten (der umfassenderen Site) kennt und meta name=“description“ für das Trefferzitat nutzt. Dies, da keine Text-Assets auf dem Flash lesbar sind.

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@media 2008

Hot Topics Panel @media ist eine zweitägige Web-Konferenz in London, die sich zeitgemäßen Themen widmet und bei der man die Chance hat, direkt mit Entwicklern von Yahoo, Mozilla oder Opera zu reden. Es ist immer ganz gut, einen direkten Draht zu haben.

Beeindruckt hat mich die Professionalität und Innovationsfähigkeit der BBC, die in einer Case Study aus dem Nähkästchen geplaudert hat. Interessant zu sehen, dass die von Yahoo! entwickelten Regeln zu Exceptional Performace inzwischen auch hier angekommen sind. Da ich die eher konservative deutsche öffentlich-rechtliche Medienlandschaft kenne, hat es mich überrascht, wie offen die BBC ist. Da gibt es eine Public Beta, bevor das neue Redesign der breiten Masse offeriert wird. Da gibt es eine dokumentierte API, mit der Dritte Material der BBC wiederverwenden können. Und BBC ist eine der Vorreiterinnen in Sachen Barrierefreiheit und Geräteunabhängigkeit (= mobile Nutzung) im Königreich.

@media 2008: Andy Clarke’s design In Design-Vorträgen liess sich Andy Clarke von Comic-Panels inspirieren, um Gewichtung und Dynamik in Websites zu bringen. Dan Rubin zeigte hingegen sehr detailverliebte Designs, bei der ich interdisziplinären Kommunikationsbedarf sehe. Zum einen sind zum Beispiel absichtlich hinzugefügte Störungen auf einer monochromen Fläche nicht sofort erkennbar. Dan will damit mehr Haptik, eine Textur erreichen. Wenn nun aber ein Entwickler diese Photoshop-Datei ohne Erklärungen bekommt, besteht eine grosse Chance, dass er die Störungen nicht wahrnimmt oder sie als zufällige Artefakte einstuft und ignoriert.

Zum anderen arbeitet Dan mit wiederverwendbaren Filtern, um in Photoshop sehr einfach Effekte wie runde Ecken, Gradienten oder Schatten hinzuzufügen. Dieser universelle, wiederverwendbare Ansatz lässt sich leider nicht zwangsläufig auf das Frontend übertragen. Ein wiederverwendbarer Effekt an vielen Stellen in Photoshop kann nicht-wiederverwendbare, individuelle und somit kostenintensive Arbeit an vielen Stellen im Frontend bewirken. Wünschenswert wäre aber, Effekte einzusetzen, die sich in beiden Medien einfach, performant und wiederverwertbar realisieren lassen.

Slide: Knowledge Areas of Frontend Engineering Zukunftsweisend war wieder einmal die Keynote von Yahoo!-Entwickler Nate Koechley, der professionelles Frontend-Engineering thematisierte. HTML und seine Freunde waren jahrelang unterbewertet. Im Informatikstudium wird dieser Bereich oft nur am Rande behandelt, schliesslich sei es nur eine Auszeichnungssprache, keine Programmiersprache. Das ist falsch, denn HTML ist eine deklarative Programmiersprache, und im Zusammenspiel mit Stylesheets, JavaScript im Browser und Techniken wie PHP auf dem Server entwickeln wir damit Software im Browser. Douglas Crockford nennt es „die feindlichste Entwicklungsumgebung, die man sich vorstellen kann“. Es gibt eine Reihe von wichtigen Wissensgebieten, die auf verschiedene Arten angewendet werden müssen auf drei Betriebssystemen in einem halben Dutzend Browsern in zwei verschiedenen Darstellungsoptionen. Und damit sind noch nicht einmal Randgebiete wie Internationalisierung, Performance oder Barrierefreiheit enthalten. Wenn Sie also zukünftig wieder einmal kleine Rauchwölkchen aus den Köpfen Ihrer Entwickler aufsteigen sehen, wissen Sie warum.

Auch die Barrierefreiheit kam nicht zu kurz, allein schon wegen der ausgewiesenen Experten im Publikum, mit denen sich stets interessante Gesprächsthemen fanden. In einem Panel ging es dabei um die Kommunikation von Best Practices. Hängengeblieben ist davon der Satz: „Sei nicht der Mensch mit den Problemen, sei der mit den Lösungen.“ Zugegeben, es ist enorm schwierig, sich leidenschaftlich für ein Thema zu engagieren, dabei aber die Fähigkeit zu besitzen, pragmatisch und diplomatisch bleiben zu können. Andererseits denke ich aber, dass sich Lösungen finden lassen, wenn beide Seiten Argumenten zugänglich sind, ihre eigene Position zu hinterfragen und zu Kompromissen bereit sind.

Darüberhinaus betonten die Podiumsteilnehmer erneut, dass Barrierefreiheit nur dann langfristig und nachhaltig effizient sein kann, wenn die Massnahmen auf Vorstandsebene (PDF) unterstützt werden, wenn es eine Accessibility Policy in einem Unternehmen gibt, und wenn kluge Unternehmen einsehen, dass mit Zielgruppenmaximierung bedeutende Umsätze zu erzielen sind. Keine Angst, Menschen mit Behinderungen möchten als Markt wahrgenommen werden!

Ein bisschen ausführlicher und auf englisch habe ich übrigens in meinem eigenen Blog über @media berichtet.

Wortwolken mit Suchpotential: Wordle

Jonathan Feinberg hat was ziemlich cooles in Netz gestellt. Ein „Wortwolkengenerator“ der (aus meiner Sicht) auch typographisch nicht ganz übel ist: Wordle. Ganz einfach einen Text hochladen und das System generiert eine Graphik. Auf Wunsch kann ich diese gleich runterladen oder auch in die Gallerie der Site stellen.

So sieht „eine Instanz“ von Le Corbusier „y la Ciudad de la Arquitectura Moderna“ aus:
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Und natürlich viele andere Beispiele:
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Hausgemacht das namics Portrait (aus einem Angebot):
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Spannend ich auch von Bild auf den Text zu schliessen… Viel Spass und gefunden haben ich Wordle bei Bruno.

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Enterprise Search: Google und Microsoft/Fast als Anbieter [Vortrag]

An der Orbit-iEX moderierte ich einen Vortrag zusammen mit Vertretern von Google (Joachim Glaubrecht), Microsoft (René Knöfel) und Fast (Marco Billeter). Thema war die Unternehmensweite Suche in Firmen und das Format was ein freundlicher Shoot-Out d.h. dieselben Fragen für die Anbieter und dieselbe Zeit zur Beantwortung. Alles „auf der Bühne“ und live.

Hier das Rahmendokument von mir mit einem Überblick zur Unternehmenssuche, einem strukturierten Einführungsprozess und Tipps zur Einführung aus dem Projaktalltag: Enterprise Search: Google und Microsoft [pdf, 4MB].

Die Frageblöcke an die zwei Hersteller waren die folgenden:

1. Vorstellung des Produktportfolios (je 10‘)

2. Eine Trefferliste mit unterschiedlichen (je 10‘)
– Illustration des technischen Aspektes einer Trefferliste, zusammengesetzt aus unterschiedlichen Quellen („noch nicht Ranking“)
– Szenarien der Integration zeigen (serverseitige/clientseitige Integration, Konnektoren, Fusionierung der Ranglisten versus Stratifizierung etc.)
– Berücksichtigung von Berechtigungen

3. Qualität der Rangliste (je 10‘)
– Ansätze um User bessere Antwort liefern zu können: Ansätze, Konfiguration zeigen
– Sachen wie Tippfehlerkorrektur, Unterstützung von Synonymen und Homonymen, Suche nach ähnlichen Dokumenten, Verhalten bei 0 Treffern, Metadaten-Cluster als Kategorien, Search guidance etc. im Komtext zeigen.
– Einflussmöglichkeiten auf Rangierung
– Kontinuierliche Optimierung: Search Analytics, Statistiken

Den Beginn der Beantwortung machte René Knöfel und startete mit der Ankündigung, dass Microsoft in der Schweiz nun auch eine „Search Appliance“ verkaufen wird: Die Swiss Box und er stellte diese auch gleich auf den Tisch.

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Nach dieser ziemlich „revolutionären“ Ankündigung wurde es aber wieder sehr still um das Thema… evt. was es doch eine Eintagesfliege.

Die Handouts von Microsoft (zusammen mit Fast) der Präsentation finden sich hier: Enterprise Search von Microsoft [pdf, 3.4MB]

Währenddem die Präsentation von Google sehr offen war (inkl. dem Google-Intranet als Case) durfte Joachim die gezeigte Präsentation (der Grossteil war zwar sowieso Live) nicht abgeben… die Anwälte sitzen halt in den USA oder so… Oder eben macht Google alles online und PDF sind nicht deren Sachen. Dafür gab es eine ausführliche Linkliste mit den während der Präsentation gezeigten öffentlichen Quellen:

1. Google „Mini“: http://www.google.ch/enterprise/mini/

2. Produkttouren & Demos: http://www.google.ch/enterprise/mini/product_tours_demos.html

3. Google Search Appliance („GSA“): http://www.google.ch/enterprise/gsa/product_models.html

4. Beispiele aus Unternehmen: http://www.google.ch/enterprise/gsa/success_stories.html

5. Produkttouren & Demos: http://www.google.ch/enterprise/gsa/live_demos.html

6. Search-as-you-type Intranet Demo: http://www.google.com/enterprise/labs/sayt_video.html

7. Google Enterprise Labs: http://www.google.com/enterprise/labs/

8. Google Apps: http://www.google.com/a/enterprise/?hl=de

9. Public Universal Search: http://www.google.com/search?q=steve+jobs oder http://www.google.com/search?q=darth+vader

10. Universal Search for Intranets and Websites: http://www.google.com/enterprise/search.html

* Apple.com: http://www.apple.com/search/?q=iphone

* Focus.de: http://www.focus.de/service/suche?navi=1&q=iphone

11. Custom Search Engine: http://www.google.com/coop/cse/

12. Custom Search Business Edition (incl. XML): http://www.google.com/enterprise/csbe/

13. Google Desktop for Enterprise: http://desktop.google.com/enterprise/

14. Google Ajax Search: http://code.google.com/apis/ajaxsearch/

Videos über Google Produkte und APIs:

* Google Channel auf Youtube: http://youtube.de/google
* Google Tech Talks: http://de.youtube.com/user/googletechtalks
* Google Developer Day (Hamburg): http://code.google.com/events/developerday/de-home.html
* Google EuroZeitgeist 2008: http://uk.youtube.com/user/eurozeitgeist08

Uff… wenn das nicht genügt… hier noch mehr Wissen ;-)

>> Mehr Wissen zur Informationssuche finden Sie in diesem Archiv: http://blog.namics.com/information_retrieval/

>> Weitere Vorträge an der Orbit-iEX sind in diesem Archiv und weitere Vorträge von namics finden sich auf diesem Weblog im Archiv Vorträge und auf unserer Website bei www.namics.com/wissen.

Vortrag: Vom Intranet zum Unternehmensportal

Heute spricht Sabrina Uthe am Euroforum Unternehmensportale in Düsseldorf.
Unter dem Titel „Vom Intranet zum Unternehmensportal“ zeigt sie als Start schön
bildlich die Evolution von der Mitarbeiterzeitung zum Social Internet. Ein bisschen Geschichte darf sein:

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Generation 1: Die Mitarbeiterzeitung– Statische Intranets mit Firmenpräsentation
– Abteilungsorientierte Strukturierung der Intranets
– Zentrales Content Management

Generation 2: Die virtuelle Bibliothek
– Strukturierter Zugang zu Unternehmenswissen
– Themenorientierte Strukturierung der Intranets
– Dynamische Integration von Inhalten

Generation 3: Das Applikationsportal– Integration von Anwendungen in das Intranet
– Aufgabenorientierte Strukturierung der Intranets
– Personalisierung von Intranetangeboten

Generation 4: Das „Social Intranet“
– Zusammenführung von Inhalt & Applikation
– Multidimensionaler Zugang zu Informationen
– Unterstützung kollaborativer Wertschöpfung
– Vernetzung und Interaktion statt Information (da haben wir vor einer Weile mal eine Studie gemacht)

Am Intranet von Giesecke&Devrient, zeigt sie wie sich dieses zur Plattform für die internationale Zusammenarbeit entwickelt. Sabrina beleuchtet:
– Strategische und operative Ziele
– Zielgruppendefinition
– Konsolidierung der Ergebnisse
– Portalkonzept
– Prototyping
– Usability-Tests

Und es gibt natürlich auch viele Tipps aus der Praxis.

Hier die (um ein paar Screens gekürzte) Präsentation: Vom Intranet zum Unternehmensportal: Anforderungen, Strategie und Best Practice [pdf, 3,2MB]