Intranet Projekte mit SCRUM am Swiss Intranet Summit

Heute spreche ich zusammen mit René Doldt von der Swisscanto Management AG am Swiss Intranet Summit über den Einsatz von SCRUM als Projektmethode für komplexe Intranetprojekte.

Titel: Effiziente Realisierung eines Intranets mit der agilen Projektmethode SCRUM

René stellt die Herausforderungen von Intranetprojekten vor und zeigt, warum sich eine agile Methode zum Management solcher Projekte gut eignet. Ich zeige danach die Entstehung und die wichtigsten Eigenschaften der SCRUM Methode auf. Gemeinsam beschreiben wir zum Abschluss, welche Erfahrungen wir mit dieser Methode bei der Entwicklung des Swisscanto Intranets gemacht haben und welche Anforderungen an die Organisation des Unternehmens gestellt werden.

Und hier gibt es die Präsentation:
Effiziente Realisierung eines Intranets mit der agilen Projektmethode SCRUM [pdf, 1 MB]

Accessibility Day – Einladung!

Im Rahmen der informatica08 findet am 11. Juni 2008 ein so genannter Accessibility Day in Zürich statt. Die Vorträge beschäftigen sich von der barrierefreien Post, über barrierefreie Finanzdienstleistungen bis hin zur WCAG 2.0 und barrierefreien PDFs.

Ich werde mich an der Veranstaltung mit einem Referat zum Thema „Internet für ALLE – eine Herausforderung?“ beteiligen. Insbesondere freue ich mich auf das Podiumsgespräch mit allen Referenten zum Abschluss der Veranstaltung. Aufgrund der thematischen Vielfalt ist ein spannender Tag rund um das Thema Barrierefreiheit sicherlich garantiert.

Das ausführliche Programm mit allen Uhrzeiten ist hier zu finden: http://www.informatica08.ch/de/events/Accessibility_Day.html
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung unter: www.informatica08.ch/de/events/Accessibility_Day.html allerdings erforderlich.

Aktion Mensch – EfA Tagung

Zum Startschuss des Biene-Awards lädt die Aktion Mensch dieses Jahr zu einer Fachveranstaltung ein. Heute darf ich zusammen mit Patrick H. Lauke, Webmaster, University of Salford und Gisbert Loff, SAP unter der Moderation von Hubertus Thomasius, Kooperation Behinderter im Internet e.V. (kobinet) zwei Stunden meine Ansichten zum Thema „Barrierefreiheit als Managementaufgabe“ diskutieren.

Ich vertrete dabei folgende Thesen:

  1. Das Management ist nicht auf die Thematik Barrierefreiheit hin sensibilisiert und kennt Barrieren in der virtuellen Welt folglich gar nicht
  2. Akzeptanz für Barrierefreiheit im Management ist nur durch den gesamtheitlichen Ansatz der Barrierefreiheit — nämlich Internet für ALLE — zu erreichen
  3. Ohne überzeugte Stakeholder im Management ist Barrierefreiheit eine kurzfristige „Übung“, aber keine langfristige und erfolgreiche Massnahme

Ich bin mir darüber im Klaren, dass diese Thesen nur die Spitze des Eisbergs sind. Trotzdem halte ich diese drei Aussagen für essentiell, wenn es um die Frage geht, warum „ist nicht schon längst vielmehr passiert“. Immer wieder stosse ich an Grenzen, wenn nur eine Person in der Unternehmung das „Projekt Barrierefreiheit“ treibt und deshalb wie Don Quichote gegen Windräder ankämpft. Ich bin gespannt auf die Diskussionen im Plenum. Wer live mit dabei sein will, ist herzlich eingeladen direkt am Live-Stream teilzuhaben (die Veranstaltung wird übrigens simultan auch in Gebärdensprache übersetzt).

W3C Training Mobile Best Practices

Das W3C beschreitet neue Wege: Im meines Wissens ersten online Training des W3C vermitteln die Leiter der Mobile Web Initiative eine Einführung in Mobile Web Best Practices.

Der (kostenlose) Kurs beginnt am 18. Mai 2008 und umfasst vier Trainingseinheiten. Jede kann man sich innerhalb einer Woche ansehen, wann es einem passt — keine nächtlichen Unterrichtsstunden, weil live in einer anderen Zeitzone gelehrt wird. Bis zur nächsten Stunde muss man seine Hausaufgaben erledigen und einreichen. Darum ist die Zahl der Teilnehmenden auch auf 100 beschränkt. Innerhalb von nur drei Tagen war fast die Hälfte der Plätze ausgebucht, also dann mal schnell anmelden! ;)

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Webentwicklung mit Wicket [Vortrag]

Mein zweiter Vortrag auf der JAX 2008 ging rund um das Webframework Wicket.

Warum schon wieder ein neues Webframework ?

Diese Frage ist mit Sicherheit eine berechtigte Frage. Darum soll diese auch im Zusammenhang mit Wicket (wird unter der Apache License Version 2.0 zur Verfügung gestellt) gestellt werden. Ein Grund könnte sein, dass man mit seinem Webframework nicht zufrieden ist. Ein anderer Grund könnte aber auch das Gegenteil sein. Alle Anforderungen können mit dem eingesetzten Framework abgedeckt werden und durch jedes neue Framework kann man sich einfach aufs neue überzeugen, dass dies auch weiterhin so ist.

Was kann es?

– Komponentenorientiertes Webframework (nahe bei Tapestry und Echo)
– Programmierung in Java und HTML (Komponenten)
– AJAX ohne selbstimplementiertes JavaScript (wie ZK)
– Unterstützung von verschachtelten Formularen
– Keine speziellen Konfigurationsdateien (XML free, bis auf web.xml)
– Eingebaute Testunterstützung

Etwas Architektur

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Der zentrale Einstiegspunkt in eine Wicketapplikation ist der WicketFilter. Dieser leitet die Anfrage an die entsprechende Applikation weiter. Durch den einkommenden Request wird ein Requestzyklus gestartet.

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public static void main(String[] args) = Application

Der zentrale Einstiegspunkt (kann mit der main-Methode bei Standalone-Javaprogrammen verglichen werden) ist die Klasse org.apache.wicket.Application (oder eine Ableitung davon). Diese Klasse ist u.a. für die Konfiguration (innerhalb der Methode init) zuständig. Die Einstellungen sind gemäß dem Prinzip Seperation of Concerns in einzelne Interfaces aufgeteilt (z.B. DebugSettings, ExceptionSettings oder MarkupSettings). Die aktuellen Konfigurationsinstanzen können dabei innerhalb der Applikationsklasse über Methoden (z.B. getExceptionSettings) geholt werden. Zusätzlich liefert die Applikationsklasse die Einstiegsseite (Homepage) zurück.

Seiten und Komponenten

Eine Seite innerhalb von Wicket besteht immer aus einer Javaklasse und einer HTML-Seite. Innerhalb der HTML-Seite werden die Tags durch einen Wicket-Namespace direkt am jeweiligen HTML-Tag erweitert (z.B. wicket:id). Die Elemente werden dann über IDs im Quellcode adressiert und können hier auch manipuliert werden. Auch die Ausprogrammierung der Events geschieht innerhalb des Javacodes. Komponenten in Wicket bestehen wie Seiten auch aus einer Javaklasse und einer HTML-Seite. Die einfachste Möglichkeit, eine eigene Komponente zu schreiben, besteht in der Ableitung einer vorhandenen Komponente (z.B. von org.apache.wicket.markup.html.panel.Panel).

Verhalten hinzufügen

Ein interessantes Konzept von Wicket sind die Behaviours. Damit ist es möglich Komponenten zu erweitern, z.B. kann so einer vorhandenen Komponente nachträglich die AJAX-Fähigkeit (wie automatisches Update nach n-Sekunden) hinzugefügt werden. D.h. Behaviours sind die Plugins für die Komponenten.

Testmöglichkeit bereits integriert

Die Frage nach einer Testmöglichkeit sollte von neuen Frameworks immer gleich mitbeantwortet werden. Wicket liefert für diesen Fall den WicketTester mit. Damit ist es möglich, die Seiten ohne einen Webcontainer zu testen. Für den Ablauf des WicketTester ist es angebracht, diesen innerhalb von TestCases (z.B. mit JUnit oder TestNG) zu verwenden.

Fazit

Wicket ist ein erfrischend neues Framework für die Webentwicklung. Die Nähe zu Java mag vielen Javaentwicklern gefallen. Die erste Anwendung gelingt mit den Beschreibungen auf der Wicketseite sehr schnell. Ein Blick lohnt sich allemal.

Build 2.0 mit buildr [Vortrag]

Letzte Woche (21.04.08 – 25.04.08) hat die Konferenzsaison für mich wieder richtig begonnen und ich war auf der JAX 2008 in Wiesbaden.

Das erste Thema, dem ich mich als Sprecher gewidmet habe, war das Buildsystem buildr. Dieses verfolge ich bereits schon länger.

Buildsysteme im Wandel

Diese Frage ist natürlich berechtigt. Um das zu beantworten, muss zuvor ein Schritt zurück in der Historie gegangen werden. Für Javaprojekte haben wir einmal die schon in die Jahre gekommene fleißige Ameise (Apache ANT) und den inoffiziellen Nachfolger Maven. Vor allem das Dependencymanagement hat ANT gegenüber Maven etwas ins Hintertreffen kommen lassen, wobei dies durch Ivy wieder ausgemerzt wurde. Maven hat den Javaprojekten aber mehr als nur ein funktionierendes Dependencymanagement gebracht, u.a. eine vorgegebene Projektstruktur und aufbauend darauf viele vorbereitete Goals. Verloren hat man aber sicherlich etwas an Flexibilität, auch wenn man sich diese durch Einbettung von ANT (welch Ironie) zurückholen kann. Maven wurde von der Apache Software Foundation (ASF) massiv nach vorne gebracht und viele Projekte im OpenSource Umfeld setzen diese auch ein.

Nun hat die ASF als erstes Ruby Projekt ein eigenes Buildsystem herausgebracht, nämlich buildr (buildr.rubyforge.org). Um dem noch die Krone aufzusetzen, setzt buildr auf die gleiche Projektstruktur wie Maven auf. Auch ein erstes Toplevelprojekt (ODE) wurde bereits auf buildr umgestellt.

buildr basiert auf dem Buildsystem RAKE (Ruby Make) und verwendet eine auf das Bauen von Javaprojekten angepasste DSL (Domain Specific Language). Neben vielen vorbereiteten Tasks ist es möglich direkt Ruby zu verwenden.

Ergebnis

Mit buildr bekommt man wieder einen Teil zurück, den man mit ANT verloren hat.

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Wer bereits bei Maven ist, wird wahrscheinlich keinen Grund finden zu wechseln. Aber für Wechsler – auch aus anderen Sprachen (z.B. hin zu JRuby) – macht es sicherlich Sinn, sich dieses System anzusehen. Einfache Projekte bekommt man sehr schnell mit buildr gebaut. Probieren Sie es aus!

„Oh, wären wir nur schon 2.0!“ [Vortrag]

Soziale Netzwerke, Wikis, Blogs, Communities – das Web 2.0 mit seinen einfach bedienbaren und vernetzten Anwendungen hat in den letzten Jahren das Internet revolutioniert und eindrucksvoll demonstriert, wie große Benutzergruppen selbsttätig nützliches Wissen bereitstellen und kombinieren. Unter dem Schlagwort „Enterprise 2.0“ soll nun der Erfolg der im Internet so erfolgreichen kulturellen und technischen Entwicklung auch innerhalb von Unternehmen wiederholt werden, um Knowhow-Transfer und Unternehmenskultur positiv zu verändern.

Wissen verbreiten, diskutieren, zusammenarbeiten, kommunizieren – dies klingt für langjährige Anwender von Lotus Notes zunächst einmal nicht neu. Gestern waren 25 Teilnehmer des Hamburger Notes-Netzwerks zu Gast im namics-Büro Hamburg, um sich unseren Vortrag „Mit Web 2.0 das Unternehmen verändern?“ anzusehen und einen Blick auf die recht junge Produktsuite „Lotus Connections“ zu werfen.

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Provoziert von Thesen wie „Enterprise 2.0 ist etwas Selbstverständliches und wird geschehen“ oder „Lotus Notes ist doch schon längst Enterprise 2.0“ wurde denn auch lebhaft und kontrovers diskutiert. Die Bandbreite der Teilnehmer von kleineren Dienstleistern bis hin zu großen Konzernen unterschiedlicher Branchen sorgte für eine differenzierte Wahrnehmung der Web 2.0-Möglichkeiten von „ist ja ganz nett, aber“ bis „ist lebensnotwendig“. Interessant hierbei war, dass die Teilnehmer alle aus einem Umfeld kamen, in welchem man – dank Notes – durchaus mit softwareunterstützter Kollaboration und Kommunikation gut vertraut ist.

Gerade in den nachfolgenden Gesprächen zeigte sich, dass die meisten der Unternehmensvertreter gerne „etwas mehr 2.0 sein“ würden. Auf die üblichen Tools des „Mitmach-Webs“ heruntergebrochen, konnte man eine klare Rangfolge der Akzeptanz feststellen:

Mitarbeiterprofile wünscht sich fast jeder, um schneller Kompetenzen und Ansprechpartner (gerade in sehr großen Unternehmen) auffinden zu können.
Wikis werden als pragmatisches Mittel der Knowhowsammlung breit akzeptiert. Die Möglichkeit der freien Strukturierung (Tagging, Ranking usw.) im Gegensatz zu einer vordefinierten Inhaltsarchitektur trifft auf geteilte Meinung.
Weblogs der Mitarbeiter müssen offenbar erst einmal selbst erlebt werden, um deren Nutzen zu begreifen. Wer sie einsetzt, hält sie für wichtig, wer nicht, weiss damit wenig anzufangen.
Social bookmarks werden noch als unheimlich empfunden, und gelegentlich sogar als Eingriff in die Privatsphäre.

SaaS im Aufwind

Software as a Service (SaaS), sozusagen die leichtgewichtige Wiedergeburt von Application Sercvies Providing (asp) — was früher wiederum mal Network Computing hiess — ist im Aufwind. Und um die Sequenz mit „Buzzords“ noch zu füllen, muss Enterprise 2.0 noch in die Reihe.

Eine Umfrage von by McKinsey & Co und der SandHill Group befragt über 800 Firmen (mehrheitlich in den USA und in Europa) und kommt zum Schluss, dass 74 Prozent einer Einführung von SaaS positiv gegenüber stehen (oder schon eine solche Lösung im Einsatz haben). Am deutlichsten ist der Trend bei KUMs (>100 Mitarbeiter) zu erkennen. In Amerikanischer Manier haben sie auch gefragt „Where do you think the software industry is within the current wave of innovation?“ und 62% sagen „On the upswing“. Na denn.

Die Studie teil SaaS in 3 Arten der Leistung auf:

1) Delivery platforms
– Managed hosting. Contract hosting provider to host / manage infrastructure (e.g., OpSource, IBM), obtain other components separately (e.g., development tools)
– Cloud computing. Use on-demand cloud-based infrastructure to deploy applications (e.g. Amazon EC2, Google etc.), obtain other components separately

2) Development platforms
– Use a cloud based development environment that provides a general purpose programming language (e.g., Bungee Labs, Coghead etc.), deploy directly on the cloud

3) Application-led platforms
– Utilize platforms of popular SaaS applications (e.g., Force.com, Suiteflex etc.) to develop and deploy application

Variante 1 also der „Hosting Aspekt“ ist mit 32% der Nennungen das atraktivste Modell, Variabte 2 mit 23% vor Variante 3 mit 12%. Alle Zahlen halte ich für ziemlich stark. Und ganz ehrlich würde ich als Firma auch lieber Nutzung kaufen als Lizenzen und Probleme (vorausgesetzt ich bekomme die Leistung).

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Den Trend haben wir übrigens vor rund einem Jahr als einen der Top10 Standards im Internet deklariert und nun gibt es noch die Zahlen dazu. Auch dieses Jahr wagen wir übrigens wieder eine Top 10 Prognose. Und Andreas Göldi hat auch vor einem Jahr an der MIT Sloan School of Management gleich eine Masterarbeit darüber geschrieben: The Emerging Market for Web-based Enterprise Software [pdf, 3.4MB].

Und hier geht es noch zur oben zitierten Studie: Enterprise software customer survey 2008 [pdf, 900KB]

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Fallstudie der Partner- & Community-Plattform Lovepeace von Greenpeace [Vorträge]

Nun die Fallstudie der Partner- & Community-Plattform Lovepeace von Greenpeace, präsentiert von Jörg Brunschwiler. Eine lockere Einleitung über einen der Lancierungsfilme „Weltverbesserer lieben besser“.

Die Ziele der Community-Plattform sind die folgenden:

– Zusammenführung von Leuten mit einer ähnlichen Weltanschauung: Ökologisch bewusste Leute die sich für eine bessere Welt einsetzen und solche die es gerne werden wollen
– Unterstützung in den Wünschen Liebe & Freunde finden die etwas bewegen und besser leben wollen
– Ansprache von bestehenden Greenpeace-Mitglieder, Umwelt-Interessenten

Nach einer Schilderung des Projektvorgehens und den begleitenden Massnahmen der Einführung zeigt Jörg die Plattform interaktiv (da bin ich als Schreiberling wieder benachteiligt ;-)

Und was haben wir gelernt (das sie noch nochmals lernen müssen):

1) Aufwände für die Administration nicht zu unterschätzen: Pflege Inhalte, Mitglieder-Administration, Support von Mitgliedern und Administration von Foren und Blogs

2) Der Start einer Community ist selten „blitzartig“

3) Eine Welt ohne Spammer gibts leider nicht

4) Analyse des User-Verhaltens wichtig für die Optimierung der Plattform: Google Analytics und Benutzer-Feedback

Hier die Präsentation: Case Greenpeace Schweiz, Partner- & Community-Plattform [pdf, 1,2MB]

Fallstudie des Online Dialogmagazin powernewz [Vortrag]

Herr Harry Graf vom EWZ stellt die Fallstudie des Online Dialogmagazin powernewz vor.

Startschuss für das Projekt war bereits im September 2006 in Rahmen eines Kaderworkshop Markt und Kunden. Im Kern geht es um den Dialog mit Kundinnen und Kunden und es soll nicht eine weitere Druckprodukt sein. Die erste Publikation erfolgte im März 2008.

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Was es von Anfang an zu vermeiden galt war, dass es nur eine Ausgabe davon geben wird. Dies wurde mit einer Jahresplanung erreicht und der der klaren Verantwortlichkeit bei zwei Mitarbeiter (im Rahmen ihrer anderen Arbeit).

Qualitative Ziele sind die Intensivierung des Dialoges sowie der Beziehungen mit Kundinnen und Kunden, die Themenbasis Strom und Energieeffizienz, die Stärkung des Image als zukunftgerichtetes sympathisches Unternehmen und Sponsoring-Aktivitäten einbeziehen und bekannter machen.

Quantitative Ziele: 2% der Gross-, KMU- und Privatkunden besuchen jeweils das Online-Magazin, 1% dieser Besucher meldet sich mit Ideen oder Kommentaren, die Erwähnung in einem Printmedium, im Lokalradio/TV oder in Blogs/Newsportalen in und um Zürich (mindestens eine pro Hauptausgabe) und Ende 2008 mindestens 700 Newsletter-Abonnenten und jährlich 150 neue Abos.

Der Weg dazu: Es gibt kein Papierausdruck. Alles ist elektronisch! Zudem Muss die Geschichte leben: Drei Hauptausgaben pro Jahr und dazwischen alle 2 bis 3 Wochen eine Aktion (Zwischenströme). Diese Zwischenströme sind sehr wichtig und sollen auch Vielfältig sind im Bezug auf Format und Inhalt: Kurzbeiträge, Fotogalerie, Trainingsplan, Video etc.

Spannend gemacht ist auch die Lancierungskampagne (und ein Aprilscherz).

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Und wie steht es mit dem Erfolg (am 23. April 08)?

– 15’811 Besucherinnen und Besucher
– 32’310 Seitenzugriffe
– 15 Kommentare (plus Katzen-Kommentare)
– 216 Abonnemente
216 Abonnemente
– 4’368 Katzen-Kommentare
– 230 Wettbewerb Portrait
– 92 Marathon-Wette

Hier die Präsentation: powernewz. Elektronisches, dialogorientiertes Kundenmagazin. [pdf, 3MB]