Liebe Firmenchefs, fördert die Nutzung von Facebook & Co.!

Think-Tanks Demos veröffentlichte eine Studie mit dem Titel Network Citizens – Power and responsibility at work. Darin wird erläutert, wie die Nutzung von Social Networks von Mitarbeitern, für das Unternehmen Nutzen bieten kann.

Genügend Unternehmen – meist die Grossen – schränken Ihre Angestellten in der Verwendung des Internets ein. Meiner Meinung nach der falsche Weg, die Effizienz zu steigern. Einen Dienst wie facebook oder Xing zu sperren mag auf den ersten Blick sinnvoll sein. Aber können diese Netze nicht auch eine Chance für das Unternehmen sein?

Wie die Studie von Peter Bradwell und Richard Reeves zeigt, können öffentliche Netzwerke die Kommunikation der Angestellten fördert und den Wissens-Austausch erleichtert. Auch in Kontakt mit ehemaligen Arbeitskollegen zu bleiben, wird dadurch einfacher. So kann auch externes KnowHow genutzt und – zu Gunsten des Unternehmens – eingesetzt werden.

In wie weit die Unternehmen ihren Angestellten vertrauen oder aber Regeln für die Nutzung aufstellen ist jedoch sehr umstritten. Richtlinien, keine Verbote! Das wäre wohl der richtige Weg.

4 Gedanken zu “Liebe Firmenchefs, fördert die Nutzung von Facebook & Co.!

  1. Ja, weg mit Verboten und hin zu einer vertrauensbasierten Zusammenarbeit mit viel Eigenverantwortung und einer offenen Streitkultur.

    Bei vielen Firmen herrschen aber Politik und versteckte Pläne („hidden agendas“) vor und der Weg zu dem genannten ist weit. Bereits eine Kommentarfunktion im Intranet wir als heikle beäugt („da kann jeder dem Chef widersprechen“). Der Weg von hier zu facebook und Xing ist sehr weit. Zudem gilt es rechtlliche und revisorische Hürden zu meistern. Aber es geht.

    Vertrauen empfängt man aber wenn man vertrauen schenkt. Auch hier gilt es für einige Unternehmenskulturen noch Weitsprung zu üben! Ich bin aber Deiner Meinung, dass sich die Zukunft eher hier abspielen wird.

  2. Der klassischen Hierarchie – gängige Struktur in grösseren Unternehmungen – widerspricht dieses „Jeder kann öffentlich sagen, was er denkt.“ Ein verschlossener Vorschlagkasten mag da noch drin sein, alles weitere bleibt Utopie.

  3. „Wie die Studie von Peter Bradwell und Richard Reeves zeigt, können öffentliche Netzwerke die Kommunikation der Angestellten fördert und den Wissens-Austausch erleichtert.“
    Mh ja. Vor allem der gelangweilte Angestellte bei der Versicherung im Grossraumbüro kann so wichtiges Wissen über Facebook austauschen…

    Nützt dem Unternehmen wahrscheinlich so viel wie das vor einiger Zeit gehypte Second Life…

  4. „der gelangweilte Angestellte bei der Versicherung im Grossraumbüro“ hat ja sowieso sein iPhone mit Facebook-App.
    Wieso also nicht gleich auch dem Firmen-Computer freigeben? Oder wäre die bessere Lösung, seinen Mitarbeitern die Verwendung eines Mobiltelefons zu verbieten?

    Missbrauch kann natürlich nie ausgeschlossen werden. Doch ist es nicht sinnvolller, Konzepte zu entwickeln, die die Angestellten zum arbeiten motivieren, als alle möglichen Ablenkungen zu eliminieren?

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