Menuvorschlag: Wissensmanagement mit einer Multi-Blog Plattform bei namics

Bald geht es los mit dem Blogcamp. Hier meine „Menuvorschlag“, nämlich die Vorstellung einer namics-internen Multi-Blog Plattform, welche wir für das Wissendmanagement sehr aktiv nutzen. Die Präsi ist nicht sehr spannend, da es vor allem um eine Vorführung geht.

Präsi: Wissensmanagement mit einer Multi-Blog Plattform bei namics [pdf, 700KB]

Also bis bald!

Mein erster Second Life Post. Danke Mario Sixtus!

Mario Sixtus‘ Post über Second Life finde so so passend, dass ich diesen am liebsten komplett republizieren würde. Aber lest doch bei ihm. Hier ein Killerzitat (der ganze Post ist so gut!):

…Das Auftauchen von Second Life muss zu einem kollektiven Aufatmen in den Marketing-Abteilungen dieses Planeten geführt haben. Endlich kann man auch im Internet so weitermachen, wie in der guten alten Zeit vor dem Internet. Man kann Plakate aufstellen, Filialen eröffnen, Werbespots auf riesigen Leinwänden ausstrahlen und sogar Verkaufspartys veranstalten. Toll. Ganz, wie damals…

(gefunden bei Peter Hogenkamp und mit den Link auf seinen neuen Weblog kann ich gar was gewinnen ;-)

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PPM, dann PPC und jetzt PPT — Aha!

Bei der Erfolgsmessung von Webangeboten (aka Web Analytics) sind die richtigen Kennzahlen wichtig. Analog dazu gibt es unterschiedliche Bezahlmodelle im Online Werbeumfeld. Da Google sich neu mit einem „limited Pay-per-action beta test“ einen Schritt voranwagt, die folgende Übersicht.

>> Pay per Million (PPM) oder Pay Per View

Das ist sozusagen das Giesskannenmodell. Ich bezahle dafür, dass meine online Werbung möglichst vielen Augen gezeigt wird. Typisches Werbemittel sind Banner und zur Kontrolle von Streuverlusten steuere ich die Auslieferung entlang bestimmter Websites, Bereiche auf einer Site, sowie ein paar geographische, sprachliche und/oder demographische Einschränkungen. Bezahlen muss ich aber jedes Zeigen des Werbemittels. Die Effektivität resp. die Konversion zum Kampagnenziel ist das „Problem“ des Werbetreibenden. Wenn die Konversion schlecht ist, dann erzählt meist ein (erfolgreich aussehender, dynamischer und gut gekleideter) Werbexperte etwas von Werbedruck und Markenerkennug als erreichtes Ziel ;-)

>> Pay per Click (PPC)

Ein bisschen fokussierter. Das Zeigen des Werbemittels ist gratis und der Werbetreibende bezahlt nur, wenn ein potentieller Kunde darauf klickt. Die Bezahlung ist somit anhängig von der Performance, welche durch den Klick definiert ist. Der Werbeschalter übernimmt damit einen Teil des Risikos für Werbung die nicht konvertiert. Typisches Werbemittel sind Textanzeigen in Suchmaschinen und die hitzige Diskussion findet entlang von Klick-Betrug statt. So kann der Werbeschalter seinen Umsatz durch „zusätzliche“ Klicks in die Höhe treiben (oder ich könnte auf meinen Mitbewerber clicken und der muss dafür bezahlen).

>> Pay per Transaction (PPT) oder Pay per Action

Und nun wird es wirklich kompetitiv. Ich als Werbetreibender definiere mein Kampagnenziel, beispielsweise eine Bestellung, eine Newsletter Registrierung oder einen Download. Zudem definierte ich den Geldwert für ein erreichtes Ziel. Z.B. ein an einen Neukunden verkaufter ADSL-Anschluss ist mit CHF 100.– wert. Nun brauche ich noch jemanden der meine Werbung für diesen Preis schaltet und ich bezahle nur für das erreichte Ziel. Ein solches Programm hat Google gestern als Test angekündigt. Eine Nuance dieses Modell ist Affiliate Marketing so wie bspw. Amazon es schon lange macht. Ist in einem eingehenden Link meine ID drin und wird das Produkt verkauft, so kriege ich eine Provision. Selbst um das Werbemittel (z.B. eine Buchblog) kümmere ich mich nicht.

Aufgepasst! Trickbetrüger haben Ricardo als Markt entdeckt

Vor zwei Wochen habe ich ein Produkt auf Ricardo.ch verkauft. Nach einigen Tagen hatte ein Käufer die teure Option „sofort kaufen“ gewählt und meinen Artikel damit gekauft. Der Käufer schrieb mir sofort die folgende Mail:
“ hello seller
i will like to purchase this item please i am a new menber on this site and i will like to buyu this item to my son who live with his mum in west african nigeria so please i want you to get back to me with the total cost of the item plus the shiping fee via DHl to nigeria i dont mind paying you any amount to do this for me i will be adding 50 dollars for you, i will pay you via postal order please if you are getting back to me please send along with your postal address i mean your full name and address where money will be sent too thanks
terry

Nachdem Ich ihm meine Postadresse bekannt gegeben habe, erhielt ich folgende Mail:

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Der Inhalt dieser E-Mails kam mir etwas unseriös vor, also ging ich auf www.nochex.com und fragte per Formular nach, ob die Mails wirklich von Nochex stammen würden. Ein Tag darauf antwortet Nochex, „I can confirm that this email is fraudulent and should be ignored. All official Nochex correspondence ends with @nochex.com“.

In der Zwischenzeit wurde mein Käufer ungeduldig und meldete sich erneut (wohlbemerkt, diesmal mit dem aktuellen Logo von Nochex):

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Obwohl ich über einige Internet-Erfahrung verfüge, war ich nah dran den Artikel zu verschicken. Eine Person ohne Erfahrung könnte meiner Meinung nach ganz schnell darauf reinfallen.

Ausserdem: der Betrüger scheint sich sehr schnell zu verbessern: die zweite Mail war bereits viel besser gestaltet als die erste. Noch ein wenig Zeit mehr und vielleicht lernt er, wie man ein Mail mit der Endung „nochex.com“ verschicken kann – was heutzutage kein Geheimnis mehr ist.

Nun muss ich noch überlegen, was ich Mr. Terry antworten sollte. Meines Wissens gibt’s keine Internet-Polizei, die international so etwas nachgehen würde. Oder?

Kurz meinten wir…

…google sei kaputt. Aber es ist „nur“ sunrise, welche die IP-Pakete im Kreis rum schicken :-(

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In der Hoffnung das der sunrise Support eher Weblogs liest (als nicht auf Tickets reagiert) mal einen Post dazu ;-)

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Unkonferenz? Diesen Samstag in Zürich: BlogCamp!

Dave Winer ebnete mit der folgenden Hypothese den Weg für eine neue Art von Konferenzen:

The sum of the expertise of the people in the audience is greater than the sum of expertise of the people on stage.

Das Ergebnis sind sogenannte „Unkonferenzen“, die sich am einfachsten wir folgt charakterisieren lassen.

1) Das Publikum bekommt die Kontrolle über die Konferenz und beurteilt die Qualität der Beiträge dauernd. Wege dazu: Leute im Publikum sind keine Zuhörer aber Teilnehmer. So kann der Vortrag 15 Minuten und die Diskussion 45 Minuten dauern! Oder es gibt einen „Backchannel“, in welchem das ganze Publikum dauernd kommentieren kann.

2) Die Diskussion im Plenum muss strukturiert sein, damit nicht immer dieselben Leute dasselbe sagen (kommt ihnen das bekannt vor?).

3) Zudem schreiben die Teilnehmer während der Referate ihre Ansichten in ihre Medien (Weblogs, Wikis etc.). Dieser Informationen werden typischerweise während der Konferenz wieder zusammengeführt und weiter genutzt.

Eine schöne Gegenüberstellung zu einer normalen Konferenz findet sich auch bei David Gammel.

Mal dabei sein? Diesen Samstag am 24. März zwischen 10:00 und 16:30 findet an der ETH in Zürich das BlogCampSwitzerland statt. Als BarCamp organisiert ist es eine ad-hoc Unkonferenz. Hier die Regeln. Also bis am Samstag in Zürich (wenn die Leute wollen, spreche ich [kurz] über „Internes Wissensmanagement mit einer Multi-Blog Plattform“).

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Nochmals einer… bitte klaut doch die Daten irgendwo

Skype war ursprünglich ja mal da, um über Internet zu telefonieren und auch der integrierte Chat-Client ist gut. Doch in jeder Version kommen neuen Sachen dazu (wer kennt beispielsweise ist nutzlosen Spiele unter „do more“?). Mit der neusten Version [3.1.x] gibt es auch SkypeFind. So eine Art Telefonbuch- oder Gelbe Seiten-Suche.

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Einigermassen enttäuschend ist, dass es praktisch Null Daten drin hat. In St.Gallen findet man nichts und ich Zürich „gibt es“ ganze 7 Restaurants. Eines davon in „Gutenswil“ (Datenqualität entspricht der Eingabe der User).

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Nun ja… ein bisschen komisch. Insb. über ihre Partnerschaft mit local.ch in der Schweiz könnte Skype wohl eine bessere Qualität anbieten. Ich wirf mal die Uhr an, wie lange der Versuch denn laufen wird.

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Google verschickt (lokale) Post

Lokale Suche – meist kombiniert mit einer Karte– wird immer akzeptierter und damit auch der Umfang und die Qualität der Datengrundlage. Eigentlich ist es klar, dass die Pflege am ehesten durch den „Zieldatensatz“ selbst wahrgenommen werden soll. Bei der Schweizer Plattform search.ch gibt es diese Art der Datenpflege bereits (hey, Jungs wird sind vor fast einem Jahr umgezogen!) und bei local.ch steht die Funktion wohl bald in’s Haus (local.ch hat dank der offiziellen Telefonbuchdaten, einem starken Aussendienst und der Kleinanzeigen aus der Fundgrueb und der Autobörse aber mehr und bessere Daten).

Und nun kommt auch noch „Google Local Business Center

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Einfach gesagt ein Interface in welchem ich die (eigene) Firma auf der Google Karte(nsuche) platzieren kann. Aber das ist wohl kaum das „Ende der Fahnenstange“. So könnte es ja wohl auch sein, dass Google möglicherweise mal Werbung verkaufen… u.s.w. Das ganze ist noch sehr einfach gestrickt mit wenigen Daten und zumindest im Dropdown auf der Startseite ist die Schweiz noch nicht drin (bei Yahoo beschränkt sich die Eingabe gar noch auf die USA). Also versuche ich es mit Deutschland.

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Bildschirm Nummer 3 (inkl. der Angabe meiner „Preise“) finde ich fast ein bisschen naiv. Aber man soll ja die Mächtigkeit basisdemokratischer Daten nicht unterschätzen.

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Die Richtung ist aber angesagt und ich warte nun mal auf den Brief mit welchem Google meinen Eintrag für namics Frankfurt (mutmasslich) bestätigen wird. So warten wir mal auf Papierpost von Google. Sehr nett ist der obligatorische Schritt bei der Anmeldung, in welchem Google erklärt, wie ein Brief aussieht ;-)

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Klar ist aber das das Sammeln von Daten begonnen hat. Und in guter alter Google-Manier erstmal alles gratis.

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Teures „Vorbeischiessen“ — Server not found

Tramhaltestelle Opernhaus in Zürich gleich beim Bahnhof Stadelhofen. Pro Tag abertausende von Menschen die dort stehen und warten. Ein idealer Werbeplatz und so finden sich dort auch über 10 Vitrinen mit sehr interessanten Produkten drin.

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Ich hatte schon mal ein Bild vom Statistischen Jahrbuch der Schweiz gemacht und Jan bemerkte sofort, dass die dort beworbene Site „www.nzz-buchverlag.ch“ gar nicht existiert.

Was sagt denn der DNS (Namensauflösungsdienst)? Die Site gehört der NZZ (das ist schon mal nicht schlecht), die Konfiguration wurde letztmals 4.8.2005 geändert und technischer Eigentümer ist eine Internetagentur — könnte also doch knapp laufen (Whois bei Quelle Domaintools). Die Site gab es also mal, aber seit dann hat es niemand gemerkt?

Mein Tipp. Die Vitrinen mit www.nzz-libro.ch überkleben (deutlich bessere Möglichkeit zur Konversion ;-) und dann den DNS anpassen. Aber natürlich nur, wenn es nicht einen grösseren Plan gibt ;-)

blog.namics.com goes strange….. http://orbit-iex.kaywa.ch/

Auch wenn die NZZ mal meinte, man soll sich das Leben nicht nach Liedertiteln gestalten, hier und dieses Mal kann ich’s nicht lassen. Frei nach Helge Schneiders aktuellem Werk: „I brake together“ [sehr frei und Helge-mässig übersetzt auf Deutsch „ich breche zusammen“], was dann in diesem Zusammenhang in etwa so übersetzt werden sollte „der namics Blog geht fremd“…. Jürg Stuker und ich werden in der nächsten Zeit etwas fremd-bloggen und zwar bei unseren Freunden von der Orbit-iEX, in ihrem Blog.
Wieso? Ganz einfach deswegen:
• wir finden die Messe und die Konferenz gut [schliesslich gehen wir ja auch dahin, und nicht zu knapp]
• es gibt sicher das Eine oder Andere, das uns beiden einfällt und das besser in den Kontext des Orbit-iEX Blogs passt
• und schliesslich leben wir Internet! Wir reden nicht nur davon, sondern wir machen’s einfach. Oder anders gesagt: wir prägen das Internet, „me too“ überlassen wir gerne Anderen :-)

In diesem Sinn: lesen Sie natürlich hier, aber auch dort!