Rich Internet Application Teil 2 – Adobe Flex

Im zweiten Teil meiner „Berichterstattung“ über RIA Applikationen von der diesjährigen Javapolis werde ich Flex von Adobe etwas näher beleuchten. Heute morgen war ich wirklich kurz etwas sprachlos, als ich das Flex-Beispiel in der Keynote-Session gesehen habe. Aber alles der Reihe nach… :-) Die Session war in drei Teile aufgeteilt.

1. Teil: Flex in Action

Im ersten Teil hat sich Bruce Eckel in seiner Präsention (Thinking in Flex) bewusst auf Fragestellungen von datenverarbeitungszentrierten Anwendungen fokusiert. Dabei wurden Fragestellungen wie „Optimistic Data-Locking“, „Conflict-Detection“, „Transactions“, etc. aufgeworfen und diese am Beispiel besprochen. Im Beispiel wurde ein „neuer“ Ansatz – das „RIA Model“ vorgestellt. Neu an diesem Ansatz ist, dass die Daten nicht mehr nur auf dem Server „leben“ sondern dass diese eine Representation im Client besitzen (nicht nur zu Anzeigezwecken).

Um all die oben aufgeführten Problemstellungen nicht mehr selber implementieren zu müssen, hat Adobe BlazeDS als OpenSource freigegeben.
Diese Komponente zusammen mit dem LifeCycle DataServices kümmern sich um all diese Probleme und der Entwickler muss sich nicht mehr darum kümmern… wow… ich hoffe nur, dass dies auch in „wirklichen“ Applikationen umsetzen lässt, denn Aspekte wie Security wurden leider nicht angesprochen…

Was die Toolunterstützung angeht, hat Adobe auch hier ganze Arbeit gemacht. Plugins in Eclipse mit entsprechenden Flex und Java-Perspektiven sind bereits erhältlich und unterstützen den Entwickler bei der Umsetzung.

2. Teil: Parleys V2

Im zweiten Teil hat Stephan Janssen die neue Version von Parleys V2 vorgestellt, die komplett in Adobe Flex gebaut ist. Das hat mir sehr gut gefallen. Die neue Version kommt jedoch erst mit Flex 3.0 raus, das im Frühjahr 2008 released wird.

3. Teil: Java FX Keynote

Darauf gehe ich nicht mehr weiter ein. Siehe früherer Blogeintrag.

Wie ist RIA als Gesamtes zu beurteilen?

Nun… Web 2.0 und im speziellen RIA-Applikationen haben – wie fast alles auf dieser Welt – zwei Seiten. Die Usability solcher Applikationen ist aus meiner Sich sehr viel höher als bei klassischen Web-Anwendungen. Der Benutzer „erlebt“ die Anwendung als viel lebendiger und die klassische Request/Respone-Latenz verringert sich um einiges.

Auf der anderen Seite sind doch noch einige „Unwegbarkeiten“, auf die es aktuell noch keine oder keine befriedigenden Antworten gibt. Suchmaschinentauglichkeit, Bookmarking, Back-Button sind nur einige, die ich hier anführen möchte. Von WAI-Tauglichkeit möchte ich gar nicht erst sprechen…

2 Gedanken zu “Rich Internet Application Teil 2 – Adobe Flex

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