Web 2.0: Was ist das eigentlich?

Der Begriff Web 2.0 geistert schon ziemlich sichtbar rum. Gut zusammengefasst hat der Unterschied von Web-Anwendungen gestern und heute Tim O’Reilly in seinem Weblog mit dem Post What Is Web 2.0. Unter anderem mit der folgenden zentralen Übersicht:

Web 1.0 –> Web 2.0

DoubleClick –> Google AdSense
Ofoto –> Flickr
Akamai –> BitTorrent
mp3.com –> Napster
Britannica Online –> Wikipedia
personal websites –> blogging
evite –> upcoming.org and EVDB
domain name speculation –> search engine optimization
page views –> cost per click
screen scraping –> web services
publishing –> participation
content management systems –> wikis
directories (taxonomy) –> tagging („folksonomy“)
stickiness –> syndication

Eine guter Eindruck bietet auch O’Reillys Meme Map:

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Nach längerem Nachdenken wird das Bild doch ziemlich klar… auf jeden Fall gibt es viel zu tun.

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Whitepaper E-Mail Marketing

Da wir nicht nur denken und arbeiten, aber ab und zu auch schreiben: Hier ein neues Whitepaper.

Angesichts steigender Informations- und Produkteflut kann im Kampf um die Aufmerksamkeit des Kunden nur noch mit dessen Erlaubnis überdurchschnittliche Response erzeugt werden; E-Mail Marketing macht sich genau diese Tatsache zu Nutze.

Die geringen Versandkosten, die hohe Versandgeschwindigkeit, die Möglichkeit, personalisierte und individualisierte Inhalte zu versenden, machen das E-Mail zu einem interessanten Instrument, um mit den (potentiellen) Kunden in direkten Kontakt zu treten. Die gewonnen Informationen aus dem E-Mail Marketing können für gezielte Marketingmassnahmen genutzt werden, denn je genauer die Bedürfnisse potentieller und tatsächlicher Kunden bekannt sind, umso effektiver können Folgemassnahmen aufbereitet und gezielt eingesetzt werden.

[pdf, 269KB] Whitepaper E-Mail Marketing

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Networking a’la Google…

… oder auch orkut.com.

Ich klicke mich gerade durch mein Google Profil und sehe links in der Navigation den Link zu Orkut. Was ist Orkut??? Laut „About Orkut“ und den FAQ muss ich mittlerweile meinen Orkut-Account mit dem Google Account verlinken. Leider habe ich keinen Orkut Account… und man muss eingeladen werden. Trusted Network. Hmmm… dann bleib ich erstmal draussen. Vielleicht invited mich ja jemand, irgendwann.

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Soll das etwa die Kampfansage von Google in Richtung OpenBC sein?
Erfolgreicher IPO == Geld ohne Ende == The world is not enough!

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Wer hat den grössten…

…Index bei der Websuche? Das war lange die Frage, welche die Streithäne google und Yahoo hin- und herbewegte. Hier zwei Posts von John Battelle: Size Does Matter und More on Index Size.

Und dann neckische Details wie: Wie werden Duplikate erkannt (gleiche Seite, verschiedene URLs oder verschiedene Domäne), werden Downloads als Page Elements gezählt und auch mit unterschiedlichen Formaten, wie werden Spider Traps (Schleifen) detektiert etc.

Google hat nun eine elegante Lösung gefunden.

1) Die Zahl am siebten Geburtstag aus der Site rausnehmen (unten beim Footer) und

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(das Bild oben ist ein „Oodles of Doodles„)

2) Im Blog behaupten: „For our seventh birthday, we are giving you a newly expanded web search index that is 1,000 times the size of our original index.“

Cool….

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www.last.fm — Wer hört was, wie oft, wer noch…?

Eigentlich wollte ich heute nur herausfinden, was es so an Plugins für Apples iTunes gibt und was die können. Und schon das erste das mir in die Finger gefallen ist hat mich dann doch fasziniert… last.fm bzw. Audioscobbler.

Jürg Stuker hat vor einigen Monaten mal etwas über Tag Clouds hier geschrieben, und das gleiche machen wir jetzt mit Musik und nicht mit Bookmarks oder Bilder, OK? Aber… irgendwie wäre das ja illegal wenn ich alle meine Soundfiles für jeden zur Verfügung stellen würde. Daher das Plugin für den Player der Wahl…

Bei last.fm gibt es das Plugin für iTunes, WinAmp, Media Player und einen Haufen anderer Player unter PC, MAC, Linux usw. zum Download. Soweit easy.
Man registriert sich auf der Site einen Account und dann kann es eigentlich schon losgehen. Nachdem man das Plugin im Player mit User und Passwort konfiguriert hat, werden die ID3 Tag Informationen von den gespielten Stücken an last.fm gesendet, egal ob es sich um eine normale Audio-CD oder um MP3s handelt.
Daraus ergeben sich für den einzelnen User kleine Hitparaden und Top-Lists oder die Charts der ganzen Community.

Jetzt kann ich jedoch, wenn meine Collection bei last.fm gross genug ist, Tag Clouds bilden. So soll zum Beispiel alles was ich von „Den fantastischen Vier“ und von „Der Firma“ spiele in meine Tag Cloud „german“.
Und wenn ich fleissig meine Informationen an last.fm sende bekomme ich irgendwann Neighbours. Meine Nachbarn haben den selben Musikgeschmack wie ich und ich kann in deren Collection etwas stöbern.

Im Hintergrund hängt eine einigermassen brauchbare CDDB, welche beim initialen Sortieren hilft. Und ich kann mir, wenn ich nur einen Song bei meinem Nachbarn gefunden habe, gleich anschauen auf welchen Alben der Song vorkommt und in einem UK Store gleich kaufen.

Zusätzlich bietet last.fm zu den beliebtesten Category Tags Livestreams an, welche wenn ich sie höre auch in meinen Account einfliessen. Dazu muss man sich aber den last.fm eigenen Player herunterladen. Die Musik ist wirklich sehr gut, und man kann einzelne Tracks skippen oder für immer aus der Liste blocken oder mit einem „Love this Song“ Tag versehen.

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Einen Wermutstropfen habe ich aber auch schon gefunden: Alle meine Compilations habe ich im ID3-Artist-Feld mit „Various“ gespeichert, eigentlicher Interpret und Titel stehen im Title-Feld. Leider blockt last.fm alles, was „Various“ im Artist stehen hat. Muss ich wohl an der Stelle ins Deutsche wechseln müssen… was dann jedoch den Sinn der Charts etwas zunichte macht.

Viel Spass, vielleicht wird man ja mal last.fm-Neighbour!

ch steht für Chamorro…

Die online Enzyklopädie Wikipedia arbeitet mit Third-Level-Domänen für Sprachvarianten. So finde ich die deutsche Version beispielsweise unter de.wikipedia.org.

So wie ich — die Generation der Kinder, die hinten auf den Autos ein CH gewohnt sind — stürzten sich eifrige Schweizdeutsch-Autoren auf die „CH-Seite“ und die sieht so aus:

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Und somit lernen wir jetzt und heute, dass CH (auch) für Chamorro respektive Chamoru, der Sprache der von Guam und der Nordmarianischen Inseln im Pazifischen Ozean ist und die entsprechende Site über 10 Artikel verfügt. Aha. Und für hoffnungsvolle Mundartschreiberline geht es weiter auf der allemanischen Site von Wikipedia: .

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Google Archeology (aka Google Earth)

zdnet.co.uk berichtet, dass ein Italienischer Programmierer dank Google Earth eine alte römische Stadt entdeckt hat, während er mit dem Programm „herumgesucht“ hat.

Luca Mori hat sich mit Google Earth die Region um Sorbolo nördlich von Parma in Nord-Italien angeschaut, als ihm eine ovale Struktur mit einer Länge von mehr als 150m aufgefallen ist.

„At first I thought it was a stain on the photograph but when I zoomed in I saw that there was something under the earth,“

berichtete Mori dem Daily Telegraph.

Danach kontaktierte Mori ortsansässige Archäologen welche kurz darauf an der angegebenen Stelle Ton- und Keramik-Scherben finden konnten. Die Funde beweisen, dass sich an der Stelle einst eine römische Stadt befunden hat — heute ist es Agrarland…

Rundfunk.fm streamt seit Samstag nicht mehr

Schade eigentlich, denn es war wieder sehr nett.
Jetzt ist wieder Mainstream am Radio angesagt…. Wobei…. mainStream… eigentlich könnte ich ja auch im Büro [ohne Main] streamen, zum Beispiel meinen immer noch und immer wieder Favoriten Smoothjazz.com . Da summt man vergnügt mit und die Arbeit geht [fast] von selbst. Aber halt, das würde ja unnötigerweise Bandbreite killen und das macht man doch nicht :-) Na ja, dafür wird zuhause fast nur noch dieser Sender gestreamt. Mit einem Sonos System übrigens, das wäre dann auch wieder eine Empfehlung, geniales Equipment, eine gute Idee, sehr schön verarbeitet, funktioniert und tönt tadellos. Diese Jungs haben ihre vielen Awards absolut zurecht abgeholt.

Und ich weiss es genau, gleich kommt jemand und meint, Smoothjazz.com sei doch auch Mainstream. Stimmt, ist mir aber egal.

… und hier kommt noch die versprochene Auflösung meines kleinen Musikrätsels. Erraten hat’s, wie ich mir dachte, niemand [somit beschenke ich mich selbst mit einer netten Flasche Wein].

Es war niemand anderer als Bruce Willis aka John McLane [Die Hard 1- 99] aka Brutzel Willi, der die Zeilen „and, within ten seconds, it had my little pink R & B toes tappin “ in den Liner Notes seiner 1987’er CD „The return of Bruno“ verewigte.
Natürlich stammt keiner der Titel auf der CD von ihm, aber er trällert Titel wie „Under the boardwalk“, „Comin right up“ oder „Down in Hollywood“ respektabel und lässt einiges an Humor durchscheinen. Gute Laune-Musik…

Tja, wenn’s diese rechtlichen Diskussion um Urheberrechte nicht gäbe könnte ich Ihnen hier einen Titel zum anhören anbieten. Sie könnten sich die CD ja auch kaufen; von amazon zum Beispiel, oder von cede – dort können Sie sogar ein Ohr voll nehmen, bevor Sie kaufen.
Enjoy!

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