Fachtagung Interaktive Vielfalt – Mensch & Computer, Usability Professionals, DeLFI

Vom 08. bis zum 11.09. fand dieses Jahr in Bremen die von Namics gesponsorte Fachtagung Interaktive Vielfalt statt. Die Fachtagung vereint die drei Konferenzen Mensch & Computer, Usability Professionals und DeLFI unter einem Dach.

Bevor ich hier große Worte zu Inhalten, Location, etc. verliere lasse ich lieber Videos und ein paar Fotos sprechen.

Fotos gibt’s hier: http://interaktivevielfalt.org/fotos/

Ich muss leider sagen, dass die Themen der Vorträge, die ich mir angehört habe, nicht alle neu waren und ich leider nur teilweise Fachliches von der Konferenz mitnehmen konnte. Oder um es positiv auszudrücken: Wir bei Namics machen alles mindestens genauso gut wie alle anderen, wenn nicht sogar besser. ;-)

Den Tagungsband der Usability Professionals mit allen Workshops und Vorträgen kann jeder hier einsehen:
http://issuu.com/germanupa/docs/german-upa_tagungsband_up13_web

Die nächste Mensch & Computer findet vom 31.08. bis zum 03.09.2014 in München statt. Weitere Informationen hierzu unter http://muc2014.mensch-und-computer.de/

jQuery Europe 2013, Tag 1

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Am 20 bis 22. Februar fand der europäische Ableger der jQuery Conference statt. Als Austragungsort wurde das verschneite Wien gewählt; und mit dem Palais Liechtenstein ein würdiger Veranstaltungsort gefunden (siehe Bilder unten). Rund 400 Besucher trafen sich in Österreich um sich an einem … Weiterlesen

Mobile Business Blog-Serie: Was bringt die Zukunft? Spannende Eindrücke von der “Mobile Experience Design & Usability” Konferenz in Berlin

Slide aus Nick Fincks Präsentation

Nachdem wir in den letzten Wochen in unserer Blog-Reihe das Thema “Mobile” vor allem aktuelle Aspekte betrachtet haben, möchten wir im heutigen Beitrag einen Blick in die Zukunft wagen. Wo bewegen wir uns mit der mobilen Technik hin und worauf … Weiterlesen

Frontend 2011 – Das Wichtigste in Kürze

Vom 10. bis 12. Oktober fand in Oslo die Frontend 2011 Konferenz statt. Es handelt sich dabei um eine internationale Konferenz mit namhaften Speakern und einem guten Themenmix aus UX Design, Frontend Engineering und Konzeption, aber auch Marketing und Research kamen nicht zu kurz. Ich hatte die Gelegenheit an dieser teilzunehmen und möchte im folgenden Artikel einige interessante Talks und Eindrücke zusammenfassen. Ich habe mich bei der Auswahl der Talks bewusst für viele Themen ausserhalb meines Aufgabengebietes, der Entwicklung, entschieden. Aus meiner Sicht eine unglaublich wertvolle Horizonterweiterung, die ich allen nur empfehlen kann. Die Konferenz bestand aus zwei Vortragstagen und einem Tag Masterclasses, eine Art Workshops. Zu den Masterclasses wird es demnächst einen separaten Artikel geben.

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Photo: Aleksander Dye

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Railswaycon 2010 in Berlin

Letzte Woche durften Christian Felder und ich die Railswaycon in Berlin besuchen (danke Namics!). Auch wenn neben Yehuda Katz vielleicht die eine oder andere Grösse mehr hätte anwesend sein können, waren die Talkthemen sehr interessant. Hier eine kurze Zusammenfassung von ausgewählten Talks:

Push it to the limit – An intro to Websockets and Rails applications
Michael Johann zeigte, wie die Zukunft von real-time Applikationen aussehen kann. In HTML5 kann das bisher gängige Polling durch Websockets abgelöst werden. Dabei wird im Browser eine bidirektionale Verbindung zum Server aufgebaut, mit welcher der Server den Client per Push über Updates informieren kann. Ebenfalls erwähnenswert ist PubSubHubbub. Mit Hilfe von Websockets implementiert es ein Publish Subscriber System, basierend auf Atom und RSS.

Cross-Browser testing in the real World
Die Browservielfalt macht das Leben jedes Webentwicklers schwer. Martin Kleppmann stellte eine Landkarte der vielen vorhandenen Tools vor. Capybara steuert Selenium 2 via Webdriver und Watir, womit man auf Chrome, Firefox, Internet Explorer und Safari automatisiert testen kann. Mit Celerity kann zusätzlich noch Headless (hierbei wird kein Browser geöffnet) getestet werden. Anschliessend wurden 10 praktische Probleme und Lösungsansätze vorgestellt. Ziemlich komplex, wenn man alles abdecken will.

Small is Sexy – We need Components in Rails!
Nick Sutterer ist der Überzeugung, dass wir in Ruby on Rails Views Komponenten brauchen. Cells bietet gekapselte View-Objekte, welche sich kontextunabhängig selbst rendern können. Auf Wunsch können diese mit dem eventgetriebenen Aptomo auch stateful sein. So kann z.B. für eine Warenkorb-View einiges an Logik strukturiert werden. Laut Yehuda Katz werden einige Zeilen der Cells Codebase vielleicht in Rails 3 einfliessen.

Mongodb and Mongomapper 4 real!
Realational ist out, denn Document Storages sind da! Jan Krutisch zeigte wie der No-SQL Ansatz mit MongoDB verfolgt werden kann. Daten werden bei Document Storages wie der Name schon sagt in Form von Dokumenten geschrieben. Somit gibt es kein festes Schema der Datenbank mehr und es können nahezu beliebige Konstrukte gespeichert werden. Klarer Vorteil gegenüber relationalen Datenbanken ist die Performance. Statt einer Query Language wie SQL werden in Javascript so genannte Map- / Reduce-Funktionen geschrieben.

Rails 3: Dashing to the Finish
Die Merb Ikone Yehuda Katz zeigte an vielen Beispielen wie Rails 3 sich im Vergleich zu Rails 2 weiterentwickelt und verändert hat: Schneller, aufgeräumter, modularer und besser erweiterbar. Es gibt einige radikale Änderungen, womit eine Migration bestehender Applikationen etwas aufwändiger wird. Der grösste Teil ist jedoch bis Rails 3.2 rückwärtskompatibel. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die vollständige Implementierung des Rack Ansatzes. Zudem ermöglicht Bundler endlich gutes Dependency Management von gems.
Rails 3 kicks ass!

Ruby and Redis – Simple meets Awesome
Mathias Meyer berichtete von seinen Erfahrungen bei der Erweiterung einer Mysql-basierten Applikation mit Redis. Redis ist ein unglaublich schneller (mehrere 10000 Reads/Writes pro Sekunde), persistenter Key-Value-Store. Anhand diverser Beispiele wie Caching, Session storage, Statistiken, Who’s online, etc. wurde die Anwendung von Redis klarer und klarer. Umdenken ist angesagt!

Natürlich ist das nur ein kleiner Auszug der Themen. Wer mehr erfahren will, kann die Slides zu den meisten Tracks bei der schweizer Rails Usergroup finden.

Neben guten Vorträgen gab es in Berlin natürlich auch lecker Currywurst, heiter Sonnenschein und das ein oder andere gemeinsame Feierabendbier.