Persönliche Stimmen und Meinungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Beiträge der Kategorie SEO+SEM

11 Jun

Google ist mit "Caffeine" jetzt noch wacher

Im offiziellen Google Blog wurde am 8.6.2010 verkündet, dass das neue Indexierungssystem "Caffeine" jetzt fertig gestellt sei. Da stellt sich natürlich die Frage: "Und? Was ist jetzt anders, bzw besser?" Laut Google ist der Index nun 50 Prozent aktueller, d.h. neuer Content wird schneller in den Index aufgenommen und man findet "frischere" Ergebnisse. Damit trägt Google zum Einem Diensten wie Twitter & Co. Rechnung, die ja von ihrer Aktualität leben. Zum Anderen kann man mit dem neuen System der Erfassung von komplexen, multimedialen Webseiten besser Herr werden.

caffeine.png

Das obige Bild soll den Unterschied erklären: Der alte Index bestand aus mehreren Schichten, die von unterschiedlicher Aktualität waren. Der Haupt-Layer wurde zwar alle paar Wochen aktualisiert, aber um eine der unteren Schichten aufzufrischen wurde laut Google das gesamte Web durchsucht...was natürlich eine Weile dauert.

Mit Caffeine wird das Web nun in kleinen Abschnitten durchforscht und neue bzw. aktualisierte Seiten wandern direkt in den Index. Dazu muss Caffeine extrem große Datenmengen verarbeiten. Zur Veranschaulichung hat Google ein paar Zahlen genannt: Eine Caffeine-Datenbank speichert fast 100 Million Gigabyte. Das sind 625.000 iPods aneinander gereiht! Und diese Menge kommt täglich hundertausend-fach hinzu.

Und welche Auswirkungen hat Caffeine nun auf SEO? "Veraltete" Seiten können Gefahr laufen, von den vorderen Plätzen (und nur die zählen ja bei Google) durch neue, aktuellere Seiten verdrängt zu werden. Es gilt also mehr denn je, den Content up to date zu halten! Außerdem könnte es sein, dass Multimedialität auch mehr Gewichtung bei der Ranking-Entscheidung bekommt.

18 Mai

Web Performance Optimierung (WPO)

Gestern hielt ich auf dem Webmontag in Frankfurt einen Vortrag über Web Performance Optimierung. WPO wird nach Vorhersagen in den nächsten Jahren wie SEO eine eigene Industrie werden. Tenni Theurer und Steve Souders begannen 2006 bei Yahoo!, die Performanz von Webseiten eingehender zu untersuchen. Entsprechend der Prämisse, dass man am Ende mehr profitiert, wenn man seine Erkenntnisse mit anderen teilt, publizierte Yahoo! diese Ergebnisse auf Konferenzen und Blogs noch im selben Jahr. Souders veröffentlichte in der Zwischenzeit zwei Bücher zum Thema und arbeitet heute bei Google. Bei Namics befassen wir uns mit WPO seit Sommer 2006 und teilen auch gerne.

Ziel von Web Performance Optimierung ist es, schneller und kleiner zu werden: Studien von Yahoo! und Google haben ergeben, dass nur 10-20% der Ladezeit vom Server abhängig ist. Bis vor wenigen Jahren dachte man bei Geschwindigkeit ausschließlich an den Server. Tatsächlich werden aber 80-90% der Ladezeit im Frontend fällig. Darum ist WPO im Frontend effizienter.

Zwei wichtige Schwachstellen sind JavaScript-Dateien und die schiere Anzahl von Dateien: JavaScript lädt sequentiell und blockiert sämtliche nachfolgenden Inhalte. Darum sollte es nicht im Kopf, sondern im Fuß einer Seite stehen. Zweitens können ältere Browser, vor allem der Internet Explorer, nur 2-4 Dateien parallel laden. Dateien bilden eine Warteschlange, die nur langsam abgearbeitet wird. Ziel ist es darum, durch Zusammenfassung von Dateien die Anzahl der HTTP-Requests zu reduzieren.

Verschiedene internationale Unternehmen haben Studien angestellt oder einfach den Effekt von Optimierung getrackt.

Effekte von Langsamkeit

Effekte von Geschwindigkeit

  • Mozilla hat seine Downloadseite um 2,2 Sekunden schneller gemacht, was durch 15,4% mehr Downloads belohnt wurde.
  • Google Maps reduzierte das Dateivolumen um 30% und beobachtete daraufhin 30% mehr Kartenaufrufe.
  • Netflix schaltete Gzip auf dem Server ein; alleine dadurch wurden die Seiten um 13-25% schneller und sie sparten 50% Dateivolumen ein!
  • Shopzilla schaffte es, die Ladezeit von 7 auf 2 Sekunden zu reduzieren, wodurch die Conversion Rate um 7-12% stieg, 25% mehr Seitenaufrufe beobachtet wurden, 50% der Server in den Ruhestand geschickt und entsprechend Energiekosten eingespart werden konnten.
  • AOL beobachtete die Anzahl der Page Views auf verschiedenen Websites. Während die schnellsten User 7-8 Seiten aufriefen, waren es bei den langsamsten durchschnittlich nur 3-4.

Als Sahnehäubchen hat vor kurzem Google angekündigt, künftig die Ladezeit als Parameter im Suchmaschinenranking zu berücksichtigen.

Am Ende werden die Seiten schneller, die Kunden sind glücklich, generieren mehr Umsatz und Page Views, und gleichzeitig sinken Stromverbrauch und CO2-Ausstoß. Wieder einmal die Welt gerettet! Und wer dazu beitragen möchte, beginnt am besten damit, sich die Regeln bei Yahoo! anzuschauen. Ein paar Tricks, die darüber hinaus gehen, gibt’s in der Präsentation.

04 Mai

Teile einer Seite aus dem Google-Index fernhalten

Drüben auf dem Liip-Blog fragt Chregu nach, wie Teile einer Webseite aus dem Google-Index ferngehalten werden sollen. Auf einer Community-Seite sollen/werden Usernamen angezeigt, die nicht über den Google-Index gefunden werden sollen. Der Rest der Seite aber schon. Als Vorschläge bietet Chregu die folgenden an:

i) Cloaking
ii) Usernamen als Bilder
iii) Usernamen via JavaScript (nach dem Pageload) reingeschrieben
iv) eine Mischung von ii und iii

Meine Gedanken.

1) Nur Google oder alle Suchmaschinen

Sollen die Usernamen aus allen Suchmaschinen-Indices ferngehalten werden? Wenn ja, so kommen nur die Bilder also ii) in Frage.

Dies, da sich weniger nette Crawler als Google mit unterschiedlichsten User Agents melden. Mit den Ziel deren Ausbeute so gross wie möglich zu halten, wird JavaScript zunehmen auch ausgeführt (so auch bei Google). Bei JavaScript könnte es damit auf ein "Wettrüsten" rauslaufen. Ausserdem kenne ich (noch) keine öffentliche / freundlichen Suchmaschine, die OCR macht und blinde Nutzer haben JavaScript NICHT deaktiviert.

2) Cloaking

Cloaking -- die Auslieferung einer unterschiedlichen Seite in Abhängigkeit des User Agents -- ist grundsätzlich möglich und wir (wurde? Urban?) auch von search.ch genutzt. Für Google ist das eine mögliche Lösung und wird dort auch toleriert (auch wenn in der Tendenz "bad practice"). Aber für alle Suchmaschinen ist dies nicht 100% zuverlässig (da teilweise mit dem User Agent gespielt wird).

3) googleoff/googleon Tags

Ich kenne da noch ein paar Tags die es erlauben, Seiteninhalte von der Indexierung durch eine Google Search Appliance auszuschliessen. Dies werden aber auch von Google public (ohne Garantie der Dauerhaftigkeit) unterstützt. Die folgenden Tags (als HTML Kommentar eingepackt) erlauben es, Seitenteile von der Indexierung auszuschliessen.

3a) index Tag

Der mit googleon/off: index eingeschlossene Text wird nicht indexiert. In dem Fall landen Liip und Agile im Index, Chregu aber nicht.

Liip <!--googleoff: index--> Chregu <!--googleon: index--> Agile

3b) anchor Tag

Der durch googleon/off: anchor eingeschlossene Textanker wird der Zielseite nicht als Suchbegriff angerechnet. Der Link auf http://blog.namics.com würde bei einer Suche nicht mit Liip assoziert.

<!--googleoff: anchor--> <a href=http://blog.namics.com> Liip </a> <!--googleon: anchor-->

3c) snippet Tag

Der googleon/off: snippet eingeschlossene Text wird nicht zur Erzeugung des Trefferzitats genutzt.

<!--googleoff: snippet--> Ich bin nicht zitatwürdig <!--googleon: snippet-->

3d) all Tag

Und googleon/off: all schliesst alle der drei oben genannten Ausschlüsse index, anchor und snippet ein.

<!--googleoff: all--> Ich nicht <!--googleon: all>

Einen schönen Abend, viel Spass beim Ausschliessen ;-) und die Diskussion wegen dem Zugang für Menschen mit Behinderungen braucht ein bisschen mehr Zeit.

Update
- In einem Kommentar des Liip-Blogs hat es einen Link auf die Yahoo-Variante der Content-Kennzeichnung mit Class-Attributen.
- Zudem der (für freundliche Spider funktionierende) Vorschlag von Hannes, die Namen als iFrames undeiner für Suchmaschinen "gesperrten" Domäne einzubinden.

07 Mär

Google Sitelinks beeinflussen

Seit etwa 3,5 Jahren versieht Google Trefferzitate von populären Treffern mit Direktlinks. Diese Dinger (Pfeil im Bild unten) heissen Sitelinks und da immer wieder mal Fragen dazu bei mir aufschlagen ein paar Gedanken dazu.

Trefferzitat auf Google bei einer Suche nach namics mit den genannten Sitelinks unterhalb des Trefferzitates der Homepage

Die häufigste Frage ist ob (und wie) man die Erstellung von Sitelinks beeinflussen resp. beschleunigen kann. Nein. Sowohl die Existenz von Sitelinks wie auch deren Auswahl erfolgen statistisch. Google entschiedet aufgrund der Such- und Klickhäufigkeit einer Site, ob das Anbieten von Sitelinks der Platz auf der Trefferliste wert ist. Und wie immer braucht die Site ein gewisses Mindestalter und/oder Pagerank (aber genau gesehen, ist es ja dasselbe: Reputation). Will ich Sitelinks, so muss ich mich also um die Besuchsfrequenz und -häufigkeiten meiner Site kümmern und nicht um Google.

Welche Links ausgewählt werden hängt auch an der Nachfragehäufigkeit. Nun bleibt noch, wie diese benannt sind. Auch wenn Google dazu keine offiziellen Aussagen macht, so ist es zumindest im Fall von Namics ziemlich klar. Die Kandidaten/Begriffe für/der Sitelinks sind häufige Suchbegriffe vermengt mit spezifischen Worten auf der Site. Also Begriffe die auffällig vorkommen (URL-Teile, Seiten-Titel), prominent verlinkt sind (Distanz 1 ab der Homepage) und gleichzeitig auch trennscharf sind. Im Beispiel also nicht Namics oder Menschen (weil nicht trennscharf resp. zu häufig) aber Jobs oder Nachname.

Und nun noch ein "echter Tipp". Gibt es nämlich ein Sitelink, den ich als Betreiber für nicht geeignet halte, so kann ich diesen unterdrücken. So ist es im Beispiel oben nett, dass unsere Referenz für die Klubschule Migros gezeigt wird, doch dies entspricht kaum der Funktion von Sitelinks.

In den Google Webmaster Tools gibt es eine Funktion, mit welcher ich bestehende Sitelinks unterdrücken kann. Ich habe diese Funktion auf die Klubschul-Referenz (den untersten Eintrag) angewendet.

das Sitelinks Menu in den Google Webmaster Tools mit der Klubschule als letzter Eintrag

Nach einem Tag war der Platz bei den Sitlinks leer und nach ein paar Tagen wurde dieser durch einen neuen Link auf die Fachartikel aufgefüllt. Sehr nett.

die neuen Sitelinks für Google mit einem Link zu unseren Fachartikeln

15 Dez

SEO (Search Engine Optimization) Starter Guide von Google

Fast jede Woche bekomme ich Angebote, Aussagen etc. mit dem Worten "...besseres Ranking in Suchmaschinen..." drin. Landläufig auch SEO (Search Engine Optimization) genannt. Meist sind die Angebote aber hochgradig unseriös und die Aussagen falsch.

Aus diesem Grund bemühe ich mich seit Jahren über Vorträge und Publikationen Legenden aus dem Weg zu räumen und anwendbare Tipps weiterzugeben: Ganz ehrlich, 90% der Optimierung ist (wenn Technologie nicht im Weg steht) sehr einfach und "dreht" sich im Ergebnis um den folgenden Dreiklang:

- Vollständigkeit (resp. Selektivität) der Seiten im Index der Suchmaschine
- Aktualität der Seiten im Index der Suchmaschine
- Seiteninhalte und Trefferzitate

Interessant ist, dass die "Spezialisten" die behaupten Google und Co. überlisten zu können nicht nur über ein Delisting öffentlich betraft werden, aber deren behauptete Dienstleistung über (personen)individuelle Trefferlisten der Suchmaschinen ab absurdum geführt werden.

Der Post heute ist einem kompakten Dokument von Google gewidmet, welches dieselben Ziel Legenden auszuräumen und Tipps zu vermitteln verfolgt: "Search Engine Optimization Starter Guide"

Eine gute Zusammenfassung (wenn jemand nicht unser ganzes SEO/SEM-Archiv lesen will) und bei Namics in der Zwischenzeit die Grundlagenbibel in jedem Site-, Text- und Styleguide-Projekt. Auch für Könner: Lesenswert.

22 Jul

Da will ich rein (Video Sitemap)

video-in-google-serp_r.png

Schon eine alte Geschichte, aber immer wieder erweitert: Sitemaps.

Die Sitemap-Initiative stammt ursprünglich von Google ist aber herstellerneutral und wird auch von Yahoo! und Microsoft unterstützt. Dabei kann ein Informationsanbieter URLs von Seiten die er indexiert haben will, an die Suchmaschinen inkl. einem geschätzten Änderungsintervall etc. übermitteln.

Was damit passiert resp. Vorteil/Sinn aus Sicht der Suchmaschienenbetreiber haben Uri Schonfeld und Narayanan Shivakumar an der WWW2009 mit ihrer Präsentation "Sitemaps: Above and Beyond the Crawl of Duty" ausführlich gezeigt. Interessant finde ich insb. die Hinweise auf die genutzten Ansätze von Google um zu crawlende URLs über PageRank zu priorisieren (ist eigentlich logisch, macht die GSA/Mini aber nicht so). Und dann die Tatsache, dass auch Sitemaps häufig Fehler aller Art drin haben. Also "nur" eine weiter Quelle um die Crawl-List zu füttern und es werden weiterhin Heuristiken benötigt, um Abdeckung zu optimieren. Also versprechen die Suchmaschinen auch nicht, die übermittelten Seiten aufzunehmen. Interessant die die Aussage, dass in der Stichprobe (ca. 35 Mio. Sitemaps) fast 80% der URL zuerst über Sitemaps entdeckt wurde.

Zudem ist auch das Problem der Duplikate ist mit einer Sitemap nicht systematisch beseitigt... dafür hilft übrigens Canonical URLs. Aber ich sollte nicht alles verraten. Prädikat des Papers: lesenswert.

Was ich aber erzählen wollte ist, dass das Sitemap-Protkoll um Video-URLs erweitert wurde. Als Seitenbetreiber habe ich somit die Möglichkeit Video-Inhalte inkl. der Seite auf der diese eingebettet sind, dem Vorschaubild. einem Link auf den Player etc. übermitteln.

Ursprünglich sagte Google diese Daten "nur" in die Suche auf video.google.com aufzunehmen. Mit dem Universal Search-Ansatz bin ich aber ziemlich sicher, dass der Index mit bei einer normalen Volltextsuche mit genutzt wird.

Hier die Startseite der Google Hilfe zu dem Thema Video Sitemap: http://google.com/support/webmasters/bin/topic.py?topic=10079

Also sicher einen Versuch wert und ich freue mich auf Feedback.

10 Jun

Einzigartig: Canonical URLs

Das Problem kennen wir als Anbieter von Informationen, als Consultat auf Projekten und von der Konzeption von Suchlösungen. Identische Inhalte/Seiten werden an verschiedenen Orten gezeigt. Dies obschon Links eindeutig und für immer stabil sein sollten.

Suchtrefferlisten werden „verunreinigt“ (mehrfache Treffer, die keine zusätzliche Information einbringen), unterschiedliche Links zeigen auf inhaltlich vergleichbare Ziele oder identische Seiten, die über verschiedene Domänen zu erreichen sind, werden als Spam klassifiziert. Die Erkennung identischer Inhalten (Duplikate) und fast identischer Inhalten (Similikate) ist ein aufwändiger Job für Suchmaschinenbetreiber. Also kommt Google und überträgt die Aufgabe den Menschen die Inhalte anbieten: Specify your canonical.

Ein Link-Tag in der -Sektion gibt an, welches die richtige/autoritäre Adresse des gezeigten Inhaltes ist. Als Anbieter kann ich überflüssige Parameter entfernen und zusammenhängende Seite auf eine Adresse zurückführen. Praktisch.

Als Beispiel soll der Bilder-Dienst Flickr dienen. Da die Zugehörigkeit zu „Sets“, „Groups“ etc. in REST-URLs codiert wird, gibt es viele Links zu einem einzelnen Bild (welches in einem anderen Kontext gezeigt wird). Im Quellcode steht aber die eineindeutige Quellangabe mit dem Link-Tag.

> Unser Visitenkartenbild in verschiedenen Kontexten
- http://www.flickr.com/photos/jstuker/3612838135/in/photostream/
- http://www.flickr.com/photos/jstuker/3612838135/in/set-72157619315980060/
- http://www.flickr.com/photos/jstuker/3612838135/in/pool-namics
- http://m.flickr.com/#/photos/jstuker/3612838135/
(Die URls bei Flickr sind vorbildlich gut gemacht. Dennoch: Wie soll der Suchcrawler wissen, welcher Link die „beste“ ist?)

> Der Link-Code im header

<link rel="canonical" href="http://www.flickr.com/photos/jstuker/3612838135/" />

> Die kanonische URL ist also:
- http://www.flickr.com/photos/jstuker/3612838135/

3-2-1-los an die Konzeption ;-)

PS: Auch funktionieren tut http://flic.kr/p/6vfJUF aber jetzt ist das Ding wieder nicht mehr kanonisch ;-) Und hier der Trick dafür.

15 Apr

Corporate Filme: schlau, Abzocke oder teures SEO?

Dass Google & Co. Filme mögen, weiss ich. Und ich mag sie auch, besonders wenn sie nur 3 Minuten dauern.

Kürzlich hörte ich von Daniele Gabonio, was Cityguide TV in Sachen Film für Marketer anbietet. Ich kannte bisher Cityguide als ein (print) Nachschlagewerk für KMUs, Restaurants und allerlei Regionales.

Weil er mich im Telefonbuch mit meiner Mini-Yogaschule fand (ja es gibt ein Leben neben namics und ja es gibt auch noch systematische Telefonbuch-Verkäufer) sprach er mich an, ob ich an einem sogenannten Web-Referenzfilm für eben diese interessiert bin. Klar wollte ich wissen, wie das geht. Und habs bei einem Mittagessen in Oerlikon rausgefunden:

Die Leute machen eine sogenannte Reportage und schneiden sie auf erträgliche 3 Minuten. Das kostet richtig ! Geld. Wir renden hier von mehr als 10'000 Franken. Aber:
Bei einem Referenzfilm entfallen diese Produktionskosten und ich muss monatlich nur um die 200 Franken bezahlen. Und zwar dafür, dass meine Website in den einschlägigen Suchmaschinen nach oben katapultiert wird und zwar mit einem charmanten Video, das ich ja auch anderweitig verwenden könne.
Cityguide TV trägt den Film mit einer Art Visitenkarte in verschiedensten "Katalogen" zum Beispiel local.ch ein. Diese sorgen für ein "natürliches" Nachobenkommen in den Suchmaschinen.

Beispiel: Ich suche in Bern Möbel. Google findet 50'000 Möglichkeiten und zeigt auf der Trefferseite Utiger Möbel- und Bettenhaus, (eins der Geschäfte mit Film) auf Platz 1.

bern%20m%C3%B6bel%201.jpg


Geh ich dann auf 'lokale Branchenergebnisse' wieder Utiger.

bern%20m%C3%B6bel.jpg

Komisch zwar, das auf der Website selbst der Film nicht eingebunden ist, aber ja... Offensichtlich ist es lukrativ für beide Geschäftspartner. Ausserdem bleibt der Film unter der URL http://cms.cityguide.com (aha!)

Ich bekomme leider keinen Film, weil ich zu geizig für die monatliche Gebühr, zu faul für Verhandlungen bin und Google mein Yoga auch so mag.

Nettes Detail, gestern hat ein anderer Mitarbeiter von Cityguide das Angebot auch meiner Marketingkollegin Nicole für namics vorgestellt. Brauchen wohl viiiiele Referenzfilme, um irgendwann mal die horrenden Kosten fürs Filmen verlangen zu können. Höchste Zeit also für diesen Post, auch wenn ich immer noch nicht weiss, ob ichs in die Kategorie clever oder Abzocke packe.


ps. sorry verlinken auf die besagte Nebenbeschäftigung outet mich als Hobby-cms-ler, namics konnte ich mir als Agentur nicht leisten ;)

27 Aug

Wie kommen Seiten nicht in Google rein?

Alle reden davon, wie ein Betreiber möglichst viele Seiten in den Google-Index rein bekommen und dort möglichst oben auf der Trefferliste positioniert sind. So auch bei uns, es heisst Suchmaschinenmarketing (SEO + SEM).

Heute mal das Gegenteil: Wie stelle ich sicher, dass meine Seiten nicht im Google-Index landen. So einfach wie es ist, sich selbst aus Google auszuschliessen, so sehr frage ich mich, weshalb Verleger klagen dass Google Inhalte klaue (sie können diese selbst sperren).

FAQ1: Meine Seiten kommen nicht in den Index, denn niemand kennt die Adresse. Meist falsch, da beispielsweise der Google Toolbar Seiten zurückmeldet und somit durchaus auch "unbekannte" URL gecrawled und indexiert werden.

FAQ2: Ist so was wichtig? Machen wir mal das folgende Spiel. Ich vermute bei jemandem Entwicklungssysteme oder will mich mal umschauen...

i) Suche in Google nach der Hauptdomäne bsp. mit der Query site:swisscom.com

ii) Nun beginnne ich Schritt für Schritt die Domänen auszuschliessen, die ich nicht sehen will mit -site. So lautet die zweite Query site:swisscom.com -site:www.swisscom.com und schon sehe ich interessante Kandidaten.. schauen sie selbst.

Also zurück zur Frage was ich für Möglichkeiten habe, dass Seiten nicht bei Google in Index landen.

> > Gruppe 1: Die Site / Seiten sollen öffentlich zugänglich sein

1) robots.txt Datei. Im Wurzelverzeichnis des Webserver kann ich mit der Datei robots.txt auf Stufe Verzeichnis festlegen, was der Suchmaschinencrawler besuchen soll. Der Grundsyntax (www.robotstxt.org) ist schon sehr lange stabil und lässt auch eine Differenzierung nach Suchmaschinen (User Agents) zu. Gewisse Suchmaschinen interpretieren auch einen erweiterten Syntax. Crawler die sich an die Regeln halten (alle "grossen") erkennt man u.a. auch daran, dass sie die Datei zu Beginn einer Session anfordern (erzeugt einen Eintrag im Access-Log). Soll auf diesem Blog beispielsweise von keinem Crawler das Verzeichnis /mt/ nicht besucht werden, alle anderen aber schon, so lautet die Datei so:

User-Agent: *
Disallow: /mt/
Allow: /

Hier noch die Anleitungen bei Google, Yahoo und bei Microsoft.

2) META tags. Diese Tags gilt es auf Seitenbasis einzufügen und sie erlauben damit eine feinere Steuerung. Auch hier gibt es wieder einen von allen interpretierten Grundsyntax (www.robotstxt.org) sowie suchmaschinenspezifische Erweiterungen. In der Grundversion gibt es zwei Angaben i) soll die vorliegende Seite indexiert werden oder nicht (INDEX / NOINDEX) und ii) soll den Links in der Seite gefolgt werden (FOLLOW / NOFOLLOW). Somit sehen die Tags in etwas so aus:

<META name="robots" content="noindex, follow" />
<META name="robots" content="index, nofollow" />
<META name="robots" content="noindex, nofollow" />

3) X-Robots-Tag Header. Bei diesem Ansatz lieferte die angeforderte Seite in der HTTP Response den genannten Header. De Ansatz wurde von Google bekannt gemacht und unterstützt ihren erweiterten Befehlssatz. Zumindest Yahoo unterstützt den header auch. Die Befehle sind sehr ähnlich wie bei robots.txt also

X-Robots-Tag: noindex, follow
X-Robots-Tag: index, nofollow
X-Robots-Tag: noindex, nofollow

Grundsätzlich ist zu allen drei Ansätzen zu sagen, dass es effizienter ist den Crawler mit robots.txt grossflächig auszuschliessen, damit nicht alle Seiten ausgeliefert werden um festzustellen, ob diese indexiert werden sollen. Auf der anderen Seite ist META oder der Header zuverlässiger.

> > Gruppe 2: Die Site / Seiten ist nur für eine Gruppe von Leuten zugänglich (z.B. Entwicklungssysteme)

Auch ein häufiger Fall ist es, dass ich ein System vor dem Live-Gang für eine Testgruppe zugänglich machen möchte. Die Ansätze oben sind grundsätzlich möglich, aber zu unzuverlässig und auch aufwändig bei der Umstellung vor dem Livegang. Das allerbeste hier ist also ein Passwort und zwar sehr früh. Also nicht erst auf einer Formularseite (sonst wird diese indexiert) aber bereits mit einer HTTP Basic Authentication (also einem Login Windows des Browsers).

01 Jul

Mein Firefox hat immer noch kein Flash...

...und ist damit ein gutes Testwerkzeug um Sites darauf zu testen, ob auch an Suchmaschinen und Menschen gedacht wird, für die Flash nicht zugänglich ist oder sie dieses nicht wollen.

Heute dazugelernt, dass gewisse Agenturen, die behaupten sich auf Mobile zu spezialisieren nicht immer an Mobile denken (oder mit der Arbeit noch nicht fertig sind). Oder in anderen Worten kann ich das Angebot für das iPhone von Swisscom mit dem iPhone gar nicht anschauen -- weil dieses kein Flash anzeigen kann (so wie fast alle Handies). Es gibt das Angebot nämlich nur in Flash resp. sieht es in meinem Firefox (Version 3)

Kampagnensite von Swisscom für das iPhone 3G leer mit einem lapidaren Link dass ich Flash updaten soll

Unschön. Und gleichzeitig habe ich gelernt, dass www.live.ch die Site noch nicht kennt, www.yahoo.ch die Funktion site: in der Schweiz zur Zeit gard nicht anbietet (komisch) und dass Google zwei Seiten (der umfassenderen Site) kennt und meta name="description" für das Trefferzitat nutzt. Dies, da keine Text-Assets auf dem Flash lesbar sind.

die zwei Trefferzitate der Site auf Google

12 Mär

Wie Google alle Seiten indexiert... [Vortrag]

Heute und morgen sprechen wir am Internet Briefing @ Bern. Der Anfang macht Bernd Langkau (ich bin nur Blogger-Proxy) zu: "Wie Google alle Seiten indexiert, totz Datenbank und CMS". Der Vortrag Übersicht und Anleitung dazu, wie ich feststellen kann, ob der von mir gewünschten Seiten meines Online-Angebotes ihren Weg in den Index der Suchmaschine geschafft haben. Zudem Tipps und Tricks um eine schlechte Situation zu verbessern. Primär durch Anpassung der Anwendung (oder bessere Evaluation des Produktes) und sekundär durch die Übermittlung einer Sitemap.

Die Tipps um die Indexierbarkeit sicherzustellen sind immer die selben:

Checkliste: Jede Seite, die ich in der Suchmaschine will
1. hat eindeutige URI
2. lässt sich bookmarken (und wieder aufrufen)
3. ist mit <a href=„... in einer HTML-Seite verlinkt
4. lässt sich in Lynx ohne Cookies bedienen
5. sieht in Lynx ohne Java Script gut aus
6. besteht aus validem HTML
7. hat wichtige Keywords häufig und auffällig platziert
8. „?“, „&“, „$“, „=„, „+“, „%“ in der URL -> Vermeiden / Verstecken
9. robots.txt und „META INDEX“ im Griff

Hier der ganze Präsentation: Wie Google alle Seiten indexiert, totz Datenbank und CMS [pdf, 3,1 MB]

07 Feb

Google Urchin 6 auf der Zielgeraden?

Viele Kunden und Webmaster hätten Freude an der einfach zu bedienenden Webstatistik-Software Google Analytics. Doch wenn die Worte "Daten" und "Ausland" in einem Satz fallen, meint man schon zu hören, wie sich der Jurist im Hintergrund drohend räuspert...

Zwar liest man immer wieder von einer kommenden installierbaren Version von Google Analytics, doch konkretes erfährt man auf der Website von Google Urchin (so heisst die installierbare Variante) wenig, und die im Web kursierenden Release-Termine liegen alle schon weit in der Vergangenheit. Schade - denn die Beta-Version war schon sehr ansprechend.

google-urchin-6.png

Doch nun scheint es fast so, als könnte Google endlich auf der Zielgeraden sein. Nach der closed Beta-Version wird nun bei Google eine offene Beta-Version zum Download angeboten.
Urchin 6 kann sowohl normale Server-Logs als auch erweiterte (mit JavaScript generierte) Logfiles analysieren und wird für Linux, Windows und FreeBSD angeboten.
Mit dem angesagten Kampf-Preis von USD 2'995 könnte Google durchaus einige Käufer finden...

16 Aug

Map Lösungen mit Google AdWords bewerben

Eigentlich ist ja ein Grundinteresse von Google, die Vielzahl von Business-Produkten über ihre Partner zu vertreiben. Im Rahmen der Möglichkeiten, die Google Maps bietet, haben wir uns auf Basis von Google Maps an die Entwicklung von kundenspezifischen Map Anwendungen gemacht. Wobei ein schöner Anlass zum Thema Mapping mit Google als Partner vor einigen Wochen über die Bühne ging. Soweit alles ok.

Um unsere Erfahrung und branchenspezifische Angebote auch über das Internet zu promoten, war das Bewerben unserer Leistungen über Google AdWords eine logische Sache. Zu diesem Zweck haben wir einige einschlägige Keywords bei Google gebucht und auf unsere Landing-Page http://www.namics.com/map verlinkt. Die Keywords waren unter anderem "map, maps, karte, karten, lbs" und einige weitere mehr. Zum Anfang waren die Keywords zum Mindestgebot von EUR 0.10 CPC (Cost per Click) zu haben. Nach einem Tag hat sich die Sache komplett verändert. Das Mindestgebot ist nun plötzlich bis zu EUR 12, was die Kosten für das Bewerben unserer Seite um bis zum Faktor 120 verteuert. Zusätzlich wurden die Keywords deaktiviert.

Eine Deaktivierung von Keywords kann aus unterschiedlichen Gründen durch Google ausgelöst werden. In diesem Fall war sicher der sprunghaft angestiegene CPC Preis ausschlaggebend. Nur, wieso steigt der Preis innerhalb so kurzer Zeit so drastisch? Eine Möglichkeit wäre sicherlich die grosse Beliebtheit der Keywords. Das Keyword "map" ist in Deutschland auf Platz 980 (nicht bestätigte Messung). Man kann also sagen, dass dieses Keyword recht populär ist. Anzeigen zu diesem Keyword gibt es jedoch keine! Lediglich ein Eintrag über Google Maps thront an erster Stelle. Da scheint es also eine virtuelle oder monoplistische Beliebtheit zu geben. Oder Google möchte einfach Ihre eigenen Produkte exklusiv promoten. Das würden wir ja auch noch irgendwie verstehen. Jedoch nicht bei B-2-B Produkten, die hauptsächlich über Partner vertrieben werden. Da hat sich entweder Google am eigenen Strick aufgehängt oder es sitzt ein Editor am PC, der von T* und B* keine Ahnung hat.

30 Mär

SEO/SEM-Fehler welche Sie meiden sollten [Vortrag]

namics ist heute mit zwei Vorträgen am 8. Suchmaschinenmarketing Kongress in Zürich vertreten.

Der Start des Tages sind -- zur Abwechslung mal -- nicht die Sachen, die man richtig machen sollte, aber die Fehler, welche man besser nicht machen sollte:

- zu wenig Seiten im Suchindex
- zu viele Seiten im Suchindex
- hässliche URLs
- keine HTML Links
- kein Futter für das Treffertitat
- nicht an Zahlen glauben
- “Play Smart”

Hier der Vortrag: SEO/SEM-Fehler welche Sie meiden sollten [pdf, 3,8MB]

21 Jan

Gute Nachbarschaft im Internet

Die "web neighborhood" ist sowohl aus Sicht des Rechts (Haftung) wie auch wegen Suchmaschinenmarketing (Beurteilung von Spamsites) und Vertrauen (User Erlebnis) wichtig. Um was geht es? Abgehende Links Ihrer Website.

Im Rahmen der Risikoprüfung eines weltweiten Webangebotes kontrollierten wir zahlreiche Faktoren wie Gültigkeit und Stärke von SSL-Zertifikaten für HTTPS-Verbindungen, Eigentümer der Domänennamen und deren Laufzeit, Formulare die Daten mit HTTP Get übermitteln, Qualität des Firewallschutzes des Webservers und viele andere Aspekte. Ein Aspekt ist auch die Web-Nachbarschaft.

Der Testfall ist einfach. Wir sammeln alle abgehenden Links des Webangebotes und besuchen die Zielseite automatisiert. Diese untersuchen wir dann auf Aspekte die nicht erwünscht sind beispielsweise Stichwortlisten wir Sex, Viagra, Casino etc. Und so kam es, dass wir bei einem weltweiten, rechtlich sehr exponierten Konzern, einen direkten Link ab seiner grössten Site auf ein Online-Casino fanden. Wie konnte so etwas passieren? Der Grund war rasch gefunden nämlich eine abgelaufene Sponsoring-Aktion. Die Zielseite wurde nach erfolgtem Anlass durch die gesponserte Organisation abgebaut und der Domänennamen nachträglich von einem Betreiber von Online-Casions gekauft und missbraucht.

Und weshalb schreibe ich das plötzlich? Als ich bein Tagesanzeiger die ePaper-Ausgabe konsultierte, fand ich hinter der Tages-Anzeiger Graphik ein Link auf die Site www.tages.ch (als ob der Programmierer vor dem ...anzeiger eingeschlafen ist ;-).

Bild des oben erwähnten Links bei Tagi ePaper

Und wohin zeigt der Link? Auf die Site der "Tabak Geniesser Schweiz", die sich gehen das absolute Rauchverbot, welches im Arbeitsgesetz verankert werden soll wehren... Zufall oder Absicht? Ich meine Schlauheit von Christian Thommen, der den den kaputten Link wahrscheinlich gefunden hatte und die Domäne 21.11.2006 (nach der ePaper-Site) reserviert und aufgeschaltet hat. Fast ein bisschen ähnlich wie im oben beschriebenen Fall. Also immer schön prüfen (der Link war ja mal ein 404 das ist einfach).

19 Dez

Google Zeitgeist 2006

Heute hat auch Google nach den anderen Suchmaschinen seine Top-Suchbegriffe 2006 aus den Bereichen Google.com/Google News, Events, Milestones, Sports usw. veröffentlicht. Neben den Kategorien sind auch besondere Vergleiche von einzelnen Suchbegriffen mit kleinen Google Trends Grafiken aufgepeppt.

Was mich weniger erstaunt sind die auf Google.com gesuchten Begriffe - bebo, myspace, world cup, wikipedia... jeder von uns kann damit etwas anfangen bzw. sie haben das vergangene Jahr geprägt.

Viel mehr erstaunt mich die Nummer 7 der Top Suchen 2006 bei den Google News: Martina Hingis
Zwischen "bankrupcy" (Platz 6) und "autism" (Platz 8) steht die Schweizerin also in den Top 10 - wohl wegen ihrem Comeback 2006.

zeitgeist2006.png

Platz 1 (Paris Hilton) und Platz 2 (Orlando Bloom) komplettieren die Liste der menschlichen Wesen nach denen in 2006 intensiv in den News gesucht wurde, 2005 waren es noch fünf gewesen.

Vielleicht war Frau Hingis ja auch Bankrott, dann kam das Comeback, und viel zu sagen hatte sie ja auch noch nie... oder bahnt sich da was zwischen Frau Hilton und Herr Bloom an?!?!

29 Nov

Google kommt mit Audio-Werbung

In bewährter Manier (Analytics = Urchin, SketchUp, Earth = Keyhole, Docs = Writely usw.) kauft Google weiterhin "Innovation" ein. Nächter Griff in die Kiste sind Google Audio Ads (gekauft wurde hier dMarc Broadcasting).

Interessant ist -- zusätzlich zum Prinzip -- der Prozess des Livegangs (ganz ähnlich wie bei Google Talk). An allen Ecken und Ende werden Referenzen auf den Google Seiten eingebaut:

> Bei meinem Account
Logo von Audio Ads im meinem Account

> Oder eine Registrationsseite
Audio Ads Registration


Diese zeigen dann alle auf eine noch nicht existierende Audio Ads Homepage.
Audio Ads Homepage -- noch ohne Default Dokument


Also wen's interssiert im Browser fleissig F5 drücken ;-)

Google, Microsoft und Yahoo sind gemeinsam eine Partnerschaft eingegangen und unterstützen nun alle das von Google ins Leben gerufene Sitemap Format.
Mit dem Sitemap-XML ist es möglich, den Crawlern der Suchmaschinen einen kompletten Index der eigenen Site zu übermitteln. So können beispielsweise auch URLs in den Index aufgenommen werden, welche nicht direkt per Link erreichbar sind.

Google führt dies schon seit längerem in den eigenen Webmaster Tools durch. Hier können Benutzer die eigene Sitemap zur Verfügung stellen.

Der Sitemap Format-Standard steht von allen drei beteiligten Unternehmen unter der Attribution-ShareAlike Creative Commons License offen bereit. Ausserdem wurde eine neue Website unter sitemaps.org gelaunced, welche neben der Protokoll-Spezifikation auch einen Bereich mit FAQ enthält.

Ich finde es noch erstaunlich von Google, dass sie nun Teile ihrer Technologie ihren grössten Konkurrenten zur Verfügung stellen. Es scheint doch etwas an der Aussage dran zu sein, dass es Google sich auf die Fahnen geschrieben hat das Internet überall besser machen zu wollen.

08 Nov

Optimierung von (non) html-Seiten [Vortrag]

Ein Beitrag am Suchmaschinen Marketing Kongress in Zürich zur Suchmaschinentauglichkeit von Flash und ein bisschen zu PDF. Da gabe es schon mal einen kurzen Post und nun auch noch eine Präsi: Optimierung von (non) html-Seiten [pdf, 3,9MB]

26 Okt

Suchfunktionen im Web [Fachtagung]

Eine gemeinsame Fachtagung welche wir zusammen mit der Firma Zeix durchführen.

In sechs Vorträgen illustrieren und erklären wir die wichtigsten Aspekte der Informationssuche im Internet und im Intranet. Information Retrieval und nicht Volltextsuche! Ein guter Überblick welcher die verschiedensten Aspekte abdeckt: Von User-Bedürfnissen, Suchstrategien, User Interfaces über technische Aspekte bis zu einer ausführlichen Betrachtung der Daten. Der Fokus dabei immer der Zusammenspiel aller Akteure und Quick Wins.

Graphische Darstellung der Akteure: User, User Interface, IR-Applikation und Daten

Hier die Slots mit den Präsentationen

1. Warum Suche nicht (immer) einfach ist: Von Motivationen, Suchstrategien und der Informationsflut [pdf, 2,4 MB].

2a. Einfach, erweitert und die anderen: So stellen Sie Ihren Usern die richtigen Fragen [pdf, 2,8 MB].

2b. Warum Technik nicht alles ist: Ein wenig zur Technologie von Suchen und Finden [pdf, 3,3 MB].

3. Die treffende Auswahl anbieten: Wie nach oben kommt, was oben steht.
a. Fokus Internet [pdf, 2,5 MB].
b. Fokus Intranet [pdf, 2 MB].

4. Der Weg zur optimalen Suche: Wie Sie Ihr Projekt «Suche» schnell zum Erfolg führen [pdf, 1,9 MB].


Danke für Feedback!

>> Da die Tagung schon ausgebucht ist, bieten wir am Dienstag, 5. Dezember eine Wiederholung. Anmeldung als Kommentar auf diesen Post...

29 Sep

Pagerank Update bei Google

So wie es aussieht rollt Google im Moment ein Update ihres Pagerank Algorithmus' aus. Dabei steigt der PR von namics wie es aussieht von 7 auf 8/10 und der von blog.namics.com von 6 auf 7/10. Ob der neue Algorithmus komplett ausgerollt wird muss sich zeigen, momentan sind erst 4 Datacenters geupdated.

www.namics.com
pr_namics.com.jpg

blog.namics.com
pr_blog.namics.com.jpg

Hier kann jederzeit eine Live-PR-Abfrage gemacht werden.

08 Sep

Nun habe ich einen Namen: Sitelinks

Die Funktion gibt es schon fast ein Jahr und ich wurde im Rahmen von Optimierungsarbeiten immer häufiger darauf angesprochen. Nun ist es offizielle bei Google: Information about Sitelinks.

Mit dem Ziel User schneller an das Ziel zu führen, stellt Google bei gewissen Trefferzitaten direkte Deep-Links zur Verfügung. Voraussetzung ist, dass der Treffer unter diesem Suchbegriff auf Stelle 1 ist.

Beispiel eines Sitelink Eintrages beim Suchbegriff Day Software

In google-typischer Manier werden die Links automatisch ermittelt oder wie Google in einem Hilfedokument sagt: "If the structure of your site doesn't allow our algorithms to find good Sitelinks, or we don't think that the Sitelinks for your site are relevant for the user's query, we won't show them." Na ja, so richtig nützlich ist die Aussage nicht.

Zudem habe ich auch schon einige Einträge mit broken Links gesehen (unschön aber erklärbar). Der zweite Treffer auf der Trefferliste oben ist eigentlich falsch. Denn entweder sollte Google pro Domäne nur einen Treffer zeigen oder den zweiten Treffer als Cluster einrücken. Google: Fixen ;-)

www.namics.com hat trotz Eindeutigkeit des Treffers und einem PageRank von 7 kein Sitelinks-Zitat. Hmm.. die lieben Algroithmen...

30 Aug

So hat Ihr CMS die Suchmaschinen im Griff - ohne Geld [Vortrag]

Morgen spreche ich am eco Kongress "crossroads" in Köln. eco steht dabei für "Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V." -- komische Abkürzung ;-) Bei meinem Beitrag geht es um den Zusammenhang zwischen Web 2.0 und Suchmaschinenmarketing -- die Erweiterung "ohne Geld" ist ein Hinweis darauf, dass Web 2.0 sowieso sein muss (also eher ohne zusätzliche Geld). Meistens versuche ich aber den Begriff Web 2.0 nicht zu nutzen weil er für mich zu unscharf ist...

Kern des Vortrages -- nach Statistiken über Suchmaschinennutzung und den Zusammenhang mit Verkauf resp. Markenstärke und Suchmaschinen -- ist der folgende: User Generated Content ist das Beste bezüglich den "richtigen" Begriffen für Kunden und somit fürs Suchmaschienmarkting. Zudem wir im Umfeld des sozialen Web sehr aktiv verlinkt und das ist auch gut. Ergo: Wer mit Web 2.0 gut dasteht, steht auch in Suchmaschinen gut da.

Oder nach knapper. Da Internet-Suchmaschinen Popularität immer stärker gewichten gilt: Regelmässig aktualisierte Inhalte welche auch gelesen werden sind die beste Optimierung für Suchmaschinen! Der Rest der Suchmaschinenoptimierung stirbt einigermasen.

Hier der Download: [pdf, 4MB] So hat Ihr CMS die Suchmaschinen im Griff - ohne Geld.

Als Brot-Und-Butter Tipps gebe die folgenden Punkt in die Diskussion:

> Führen Sie Weblogs zu Ihren spezifischen Themen
- Vielfalt an Begriffen (authentische Sprache)
- aktive Verteilung (RSS/Atom, Update-Ping)
- aktive Verlinkung
- persönlicher Absender schafft Vertrauen ïƒ Marke stärken
- pflegen Sie den Umgang der Blogger-Community

> Starten Sie den dauernden Dialog mit Usern/Kunden
- akzeptieren und beantworten Sie Kommentare
- nutzen Sie Tagging (basisdemokratische Verschlagwortung)

> Etablieren Sie überall sprechende URLs (REST) und fördern Sie deren Verlinkung z.B. über online Kampagnen oder Print

28 Jun

blog.namics.com ist männlich!

Ich greife hiermit nochmal Jürg's Post über die MSN Online Werbung auf. In den Microsoft adCenter Labs hat es ein Tool, mit welchem man demographische Daten einer URL oder eines Suchquery abfragen kann.

Demnach ist unser Weblog eindeutig männlich (69%), das Alter unserer Besucher liegt zwischen 18 und 24 Jahren.

blog-namics-com_male.png

www.namics.com dagegen ist wohl doch eher für alle: 53% männlich, 47% weiblich, das Alter aber auch hier 18-24 Jahre. Und wenn es nach MSN geht ist Google doch tatsächlich für Mädels: 100%!

Ich lass das jetzt so mal unkommentiert stehen...

14 Jun

Optimale Website Architektur [Vortrag]

Exklusiv für Weblog Leser zeitlich vor dem Vortrag am Suchmaschinen Marketing Kongress in Zürich. Der Titel des Vortrages ist unglücklich. Im Grund geht es darum, wie eine Website gemacht resp. ein CMS implementiert werden muss, damit Suchmaschinen das Angebot indexieren, gut rangieren und User auch auf die Treffer klicken. Strukturiert habe ich den Beitrag in die folgenen Bereiche:

Vollständigkeit
Ziel: Möglichst alle Seiten Ihres Webangebotes sollen vom Crawler der Suchmaschine besucht und heruntergeladen werden

Selektivität
Ziel: Die für Sie wichtigen Seiten sollen auch für die Suchmaschine wichtig sein (resp. Die Kräfte die sie haben sollen konzentriert wirken)
Ziel: Es gibt gewisse Seiten, die wollen Sie nicht in den Suchmaschinen haben

Aktualität
Ziel: Sie wollen aktuelle Versionen Ihrer Seiten in den Suchmaschinen sehen
(auch: Wie entferne ich alte Seiten aus der Suchmaschine?)

Trefferzitat
Ziel: Die Darstellung des Treffers in der Trefferliste soll ansprechend sein

Rang
Ziel: Die von Ihnen für einen Suchbegriff bevozugte Seite soll so auf der Trefferliste so weit oben wie möglich stehen


Hier die Präsentation: Optimale-Website-Architektur [pdf, 1.6MB]

Weitere Informationen zum Thema Suchmaschinen-Marketing auf diesem Weblog. Oder, ergänzend, Informationen zu Enterprise-Search unter dem Kategorietitel Information Retrieval.

11 Mai

Google gibt Hinweis auf Suchwortfrequenzen von häufigen Worten

Google Trends ist ein neues Spielzeug aus den Labs. Rein Suchbegriff(e) und raus Häufigkeit der gestellten Anfragen und die Menge an Newsartikeln mit denselben Worten. Nicht wirklich berauschend und funktioniert nur bei Worten die eine hohe Frequenz haben.

Immerhin ein Hinweis auf (relative) Häufigkeiten und somit ein weiteres Tool zur Suchmaschinenoptimierung resp. dem Suchmaschinenmarketing.

Screenshot von Goggle Trends bei einer Suche nach Krankenversicherung und Krankenversicherungen

03 Mai

SEO, Drittens: Der Inhalt und sein Zitat.

Nachdem 1) alle Seiten in den Suchmaschinen sind und 2) auch deren Aktualität gewährleistet ist, nun zum wichtigsten Aspekt: Der Inhalt selbst. Damit ist dieser dreiteilige Post mal abgeschlossen.

Internet-Suchmaschinen gewichten je länger je stärker die Popularität von Inhalten. D.h. häufig besuchte Inhalte werden als relevanter für eine grössere Anzahl von Personen als eingestuft (und daher in der Trefferliste besser rangiert). Guter Inhalt ist langfristig eigentlich der einzige Weg um bei populären Themen in Suchmaschinen gut rangiert zu sein. Alle anderen "Tricks", die User nicht zu häufigen Besuchen einer Website führen, werden wertlos. Die folgenden Stichworte um beim Inhalt gut dazustehen:
- die richtigen Suchbegriffe
- Suchworthäufigkeit und Beugungen
- Suchwortdichte und -auffälligkeit
- der Seitencode und sein Trefferzitat


>> die richtigen Suchbegriffe

Mit Abstand die wichtigste und schwierigste Aufgabe der Suchmaschinenoptimierung ist die Bestimmung der Begriffe, auf welche optimiert werden soll. Welchen Traffic wollen Sie überhaupt (Qualität vor Volumen) und wie lauten die Suchworte dafür?

Erlauben Sie mir das einprägsame Beispiel des Medikamentes Viagra. Unter welchen Begriffen sollte der Herstellers Pfizer auf der ersten Trefferseite in der Suchmaschine erscheinen? Ärzte suchen (möglicherweise) nach einem Fachbegriff wie "erektile Dysfunktion", andere Menschen nach dem Krankheitsbild "Potenzproblem" oder "Erektionsstörung", wieder andere Leute nach dem Wirkstoff "Sildenafil" oder nach dem Produkt "Levitra" eines Mitbewerbers, nochmals andere Personen nach "Potenzpille" u.s.w. Je nach Phase im Informations- (oder auch Entscheidungs-) Prozess ändern sich sowohl Begriffe wie auch die Spezialisierung / Länge der Anfrage beispielsweise "digital fotografieren" -> "Digitalkamera online kaufen" -> "Canon IXUS 40 online kaufen". Zudem gibt es beim erstgenannten Medikament noch einige rechtliche Rahmenbedinungen.

Die Aufgabe ist es Begriffe aus der Benutzersicht zu wählen. Der Prozess ist schwierig und anforderungsreich. Quellen zur Inspiration sind Domänenwissen, relevante Online-Texte (inkl. Konkurrenzsites), Online-Werbung (inkl. die Begriffe welche gekauft wurden), die eigenen Logfiles (da sehen sie aber nur die Leute, die den Weg zu ihrem Angebot schon finden), Zielgruppeninterviews und Keyword-Generatoren.

Keyword-Generatoren sind Anwendungen von Online-Werbeverkäufern, die als Verkaufsinstrument ähnliche Begriffe, die gemeinsam in Suchmaschinen eingegeben werden, preisgeben. Auf den Begriff "Versicherung" liefert der Generator Ihnen "Krankenversicherung", "Versicherung Auto", "Versicherung kaufen" und vielen andere Worte/Kombinationen. Keyword-Generatoren haben aber viele systematische Fehler. So stammen die Begriffe meist auch Deutschland (und sind damit für die Schweiz nicht zwingend gut), die Begriffslisten sind meist zu alt um das aktuelle (auch saisonale) Suchverhalten abzubilden, die Listen sind gefiltert u.s.m.

Also bitte ein gesundes Misstrauen. Hier ein paar Links: wordtracker, Google Adwords, Overture oder MIVA.

> Suchworthäufigkeit und Beugungen

Nun gilt es noch Wortformen zu berücksichtigen. Volltextsuchmaschinen arbeiten mit einfachem Textvergleich. So findet eine Suche nach "Krankenversicherung" die Mehrzahl "Krankenversicherungen" nicht. Auch "Fussball Meisterschaft" und "Fussballmeisterschaft" führen zu anderen Treffern. In diesem Schritt gilt es alle Beugungen und/oder Wortstämme zu ermitteln. Fleissarbeit.

Und nun: Was wird in den Suchmaschinen mengenmässig eingegeben. Das Potential der Optimierung. Diese Information liefern wenige der genannten Keyword-Generatoren und diese auch nur im Ansatz. Der Unterschied zwischen Einzahl und Mehrzahl eines Suchbegriffs kann locker Faktor 100 betragen und damit wesentlich über den Erfolg Ihrer Arbeit entscheiden.

>>Suchwortdichte und -auffälligkeit

Wissen Sie nun, welche Begriffe sie optimieren wollen, so müssen sie die geplante(n) Ziel-Seite(n) so umschreiben dass ca. 3-5% des Textkorpus das Wort enthält. Eine Herausforderung beim Schreiben der Texte und die logische Einschränkung, dass auf einer Seite nur auf wenige Begriffe gleichzeitig optimiert werden kann.

Die wichtigste Suchbegriffe müssen nicht nur genügend häufig vorkommen, aber auch an bestimmten Orten auf der Seite (je mehr der genannten Orte je besser): URL (der Seite), im HTML Seitentitel, in den strukturell wichtigeren Tags (H1, H2), weiter oben auf der Seite (sichtbarer Bereich ohne Scrolling) ... Der Grundsatz hier ist die so genannte Auffälligkeit d.h wie sichtbar ist der Begriff für User (Suchmaschinen bilden diese Wahrnehmung im Ansatz algorithmisch nach) und wie selten/wertvoll ist der Platz (z.B. Begriff in der URL).

Ein visuelles Beispiel bezgl. Auffälligkeit und Suchwortdichte ist die Unterbringung des Begriffs "Cabaser" auf der folgenden Seite.

Auf den Suchbegriff Cabaser optimierte Seite bei Pfizer

Bis anhin sprach ich nur von sogenannten "on page"-Kriterien also vom Seiteninhalt der Zielseite selbst. Ebenso wichtig sind "off page"-Kritieren d.h. die Unterbringung der Suchworten im (und um) abgehenden Link also auf der Quellseite eines Links. So werden die Begriffe "Whitepaper Enterprise Information Retrival" mit dem folgenden Link auch Google (u.a.) insb. auch der Zielseite zugerechnet. Whitepaper Enterprise Information Retrieval.

>> der Seitencode und sein Trefferzitat

Sehr wichtig um auf Trefferlisten der Suchmaschinen durch User auch gewählt zu werden, ist das so genannte Trefferzitat. D.h. der Text, welcher die Suchmaschine aus der gefundenen Seite (meist in Anhängigkeit des Suchbegriffs) zitiert. Schlechte Beispiele findet man problemlos bei der Suche in Google nach Begriffen wie "checking flash plugin". Hier beispielsweise das Trefferzitat des modernsten Migros Einkaufszentrums in der Schweiz, dem Wynecenter.

Trefferzitat bei Google: NOFRAME -Version

Wie besser? Am besten ist es die Richtlinien für barrierefreie Webangebote (insb. WCAG) einzuhalten. Damit ist aller gut. Oder in Ultrakurzform: Kein Frameset, XHTML Code ohne Layoutabellen, umfassende Site-Funktonalität auch bei ausgeschaltetem JavaScript und Plugins nur zusätzliche (und nicht als alleinige Funktionalität).

Das war's soweit Kommentare?

25 Apr

Flash mit Bookmark, Back Button und suchmaschinentauglich

Damit es gesagt ist: Ich bin ein ziemlicher Fan von Macromedia Flash. Eindrücklich, was alles in einem so kleinen Player Platz hat und geschmeidig auf allen Plattformen funktioniert. Inkl. guter Kompression, Streaming Media, asynchronem Nachladen u.s.w.

Das Problem ist der falsche Einsatz von Flash nämlich für Intro-Seiten und für "normale" Homepages die keine Funktionen drin haben, bei denen eine clientseitige Logik was Gutes für den User tut. Sehenswert bezüglich Flash-Einsatz sind Yahoo Map Beta, der Kurs-Chart bei Google Finance und Präsentationen mit Breeze.

Doch ein Problem hatte ich immer: Flash-Sachen lassen sich 1) mit der normalen Bookmarkfunktion im Browser nicht speichern und damit auch nicht als Deeplink per E-Mail verschicken (zumindest nicht in einem anderen Zustand als der, der Initialisierung), 2) der Back Button im Browser funktioniert nicht und 3) Flash-Sites sind (normalerweise) nicht in den Suchmaschinen drin.

Also machten wir und ran, diese Probleme zu lösen. Diese Site stelle ich hier gerne zur Diskussion: Input und Verbesserungen sidn gefragt! Objekt ist unsere eigene Website von namics rotweiss.

Screenshot der Homepage von namicsrotweiss


1) Back Button
map.search.ch hat uns die Lösung vorgemacht. In der Site von namics rotweiss ist ein für User nicht sichtbarer iFrame drin, welcher den Status hält. Das Ding heisst bei uns history.php. Bei jeder Navigation ruft das Flash-Applet history.php auf und das Skript ruft dann wiederum das Flash auf. Bei einem Back hat history.php die Kontrolle und alles funktioniert wie angedacht. Die Manipulation der Browser-History geht (in den Zielbrowsern) leider nicht.

2) Bookmark
Das war knackiger und ist auch nicht so schön. Leider ist es aus Scherheitsgründen nicht möglich, die URL durch die Anwendung zu verändern. Was aber möglich ist, ist die Manipulation von "named anchors" d.h. URL-Erweiterungen im Stil von "#arbeiten". Gemacht wird die Manipulation im DOM durch das Flash selbst. Schade aber unvermeidlich ist, dass die Einstiegs-URL in die Site als Postfix immer stehen bleibt und damit dieselbe Seite mit verschiedenen URLs zu erreichen ist.

3) Suchmaschinentauglichkeit, SEO
Der Trick hier ist nicht wirklich ein Trick. Die Flash-Site hat nämlich einen Zwilling in XHTML, der gezeigt wird, wenn die Flash-Erkennung fehlschlägt. Diese wird automatisiert aus den XML-Dateien erzeugt, welche auch Inhaltsgrundlage für die Flash-Site sind. Also keinen Pflegeaufwand und keine Redundanz. Belohnt wird der Aufwand beispielsweise mit dem folgenden Treffer.

Google Treferzitat namicsrotweiss.com bei der Suche nach cailler und namics


>> Input über gut/schlecht und Verbesserungsvorschläge sind sehr erwünscht!

19 Apr

SEO, Zweitens: Die Aktualität

Nachdem sichergestellt ist, dass möglichst viele Seiten im Index sind, kommt die Aktualität. Drei Aspekte.

>> Täglich aktualisierte Inhalte auf den wichtigen Seiten

Da User populäre Inhalte lieben, sind auch Suchmaschinen darauf getrimmt. Am extremsten Blog-Suchmaschinen, die dank Update-Pings der Blogs versuchen minutengenau zu indexieren. Also: Auf jeder Seite die in Suchmaschinen gut dastehen soll, aktuelle Inhalte. Damit kommen die Spider der Suchmaschinen auch öfters!

>> Prüfen der Aktualität der Zitate in den Suchmaschinen?

Prüfen Sie, ob ihr Trefferzitat in den Suchmaschinen (unten Beispiel Google) aktuell ist und ob es überhaupt Text ab Ihrer Site ist. Wenn Google keine guten Inhalte vermutet (z.B. bei Flash-Sites ohne Text in HTML), so nimmt die Suchmaschine das Zitat wo anders her. Beispielsweise bei www.rahnbodmer.ch stammt das Zitat nicht aber der Hompage, aber von www.dmoz.org.

- Datum des bei Google gecached Eintrags bei einer Suche nach namics
Trefferzitat auf Google bei einer Suche nach namics

- Google-Zitat für die Homepage von Rahn Bodmer (aus dmoz.org)
Trefferzitat der Rahn Bodmer Homepage auf Google

>> Informationen als Feeds (RSS/Atom) anbieten

Sehr gut ist es, Inhalte wie bspw. News als Feeds auf der Site anzubieten und durch Autodiscovery im HTML-Code, dies den Crawlern mitzuteilen. Suchmaschinen lieben einfach lesbare Daten im XML-Fomat... Um dies zu testen hatte ich versuchshalber ein Sonderzeichen in die Feeds reingetan. Dies um zu sehen, welcher Crawler welcher Quelle nutzt. Königsdisziplin ist es bei neuen Informationen wichtige Syndikatoren/Nutzer (wie www.technorati.com, weblogs.com, pingomatic.com oder ping.blogug.ch) mit einem Update-Ping zu benachrichtigen. Da diese Sites wieder Ausgangslage von Suchmaschinen sind, hilt dies, die Aktualität in den Suchmaschinen-Indices zu verbessern.

- Autodiscovery-Code auf blog.namics.com
autodiscovery-code.gif

12 Apr

SEO, Erstens: Die Vollständigkeitsanalyse

Ein paar Posts zu SEO resp. organische Suchmaschinenoptimierung (eine PPT hier). In fast jedem Projekt ein wichtiger Aspekt und immer sehr gut eingesetzte Zeit. Grundlage Nummer ein ist, dass ihre Webangebot möglichst vollständig im Suchmaschinenindex vorhanden ist. Zwei Ansätze.

>> Schauen sie ihr HTTP-Log an

Simpel aber effektiv. Die höflichen Suchmaschinen-Crawler identifizieren sich gegenüber dem HTTP-Server und hinterlassen somit eine schöne Spur in den Log-Dateien. Da mit wenigen Ausnahmen für Suchmaschinen sowieso nur GET-Requests relevant sind, haben sie alle Informationen schwarz auf weiss.

Vergleichen a) die Anzahl vorhandener Seiten ihres Angebotes mit der Anzahl derer, welche von Suchmaschinen-Crawlern überhaupt besucht werden. Und b) vergleichen sie die Anzahl der besuchten Seiten verschiedener Suchmaschinen (da diese unterschiedlich robust sind resp. andere Wege haben ihre URIs rauszufinden).

Wie? Einfaches Text-Parsing der Log-Dateien z.B. mit "cat access | grep Googlebot/2.1" oder importieren die das HTTP-Log in eine SQL-Datenbank und machen sie Queries drauf.

>> Fragen sie die Suchmaschinen

Alle grossen Suchmaschinen haben einen Syntax um zu fragen, welche seiten indexiert sind. So zeigt beispielsweise "site:local.ch" bei Google alle Seiten die unter der Domäne local.ch indexiert werden. Das Resultat ist nicht präzise aber ein guter Anhaltspunkt. Spielen die ein bisschen mit den Resultatliste rum (bis ans Ende blättern). Dies, da das erste Resultat meist nur eine performanceoptimierte Schätzung ist und glauben sie den absoluten Zahlen (rechts oben) nicht.

Gut auch hier sind die verschiedenen Suchmaschinen zu vergleichen aber nicht nur die Zahl aber die tatsächlich indexierten Seiten.

Bei local.ch weiss ich beispielsweise dass zur Zeit fünf Sprachversionen live sind, was Google mir nett bestätigt.

Trefferlistre site:local.ch bei Google mit 5 Resultaten

>> Vollständigkeit heisst insb. auch, dass ich nur die Seiten drin hab, die ich in dem Suchmaschinenindex möchte und auch Duplikate/Similikate nützen den Suchenen kaum. Diese gilt es also auszuschliessen

PS: Wenn jemand ein exklusiver Beta-Login zu local.ch möchte, bitte eine Nachricht an mich.

04 Mär

Wie verschwinden alte Seiten aus dem Suchmaschinenindex

Die Frage ist mir in den letzten Tag grad einige Male über den Weg gelaufen. Genügend oft für eine öffentliche Antwort.

Aus welchem Grund auch immer (neue Website, Update Technologie etc.): Ich habe Links in öffentlichen Suchmaschinen, die nicht mehr gültig sind. Währenddem Google+Co. (sorry für die Verallgemeinerung) sehr rasch neue Seiten aufnimmt, werden alte Seiten fast nicht aus dem Index gelöscht. Der Grund ist klar: Der Index wird differenziell erneuert und kaum je komplett geprüft. Dies, weil zu aufwändig und weil es weder einen einzigen Index noch eine einzige Crawl-Quelle gibt (aber viele verteilte).

Die Möglichkeiten wenn ein User eine ungültige URL aufruft und auf meinen Server kommt.

Wenn jemand die Seite nachfragt

1) sendet mein Webserver einen "normalen" HTTP Code 404 (page not found). Da die meisten Suchmaschinen über Browser-Helpers, Deskbar etc. die ganze Surftour tracken merken dass die Maschinen. Unschön für User, da eine Fehlerseite aber die Korrektur der Suchmaschine kommt irgendwann.

2) sendet mein Webserver eine normale HTML-Seite mit einem netten Text "Seite nicht gefunden" und einem HTTP Code 200 (ok). Schlecht für Suchmaschinen, weil diese nicht merkt, dass die URL ungültig ist. Im besten Fall indexiert die Suchmaschinen den Text (weil sie diesen inhaltlich nicht "versteht").

3) sendet mein Webserver einen HTTP Code 301 (moved permanently) und verweist auf eine gute/bessere Seite. Z.B Sitemap und/oder Suche mit einer Meldung, dass der Link nicht mehr existiert. Nach Aussage von Google ist das ein möglicher Weg. Die Ziel-URL ist aber eine andere, als die aufgerufe und Bookmarks/Links werden evt. nicht angepasst. Also für Menschen nicht ideal.

Der Favorit 4) sendet mein Webserver eine nette Meldung und einer Hilfe zum weitersurfen unter derselben URL z.B. Übersicht über Sitemap und der User wählt aktiv. KEINEN Automatismus mit Weiterleitung, da es Ziel ist, dass Bookmarks geändert werden. Und nun das wichtige Detail: Der Response Code ist HTTP 404 (page not found) UND diese Seite hat den Content Typ text/html (wichtig, sonst zeigt IE eine Fehlerseite). Die Seite wird den User normal gezeigt, aber der Suchmaschinencrawler erhält die Information, das die eingehende URL nicht mehr gültig ist. Wenn alles nett programmiert ist, müsste diese somit bald aus dem Index. Ein Beispiel von jemandem, der das so macht: Google selbst:

Feherlseite 404 von Google mit der Anzeige des Response Headers

Bezüglich dem User weiterhelfen ist auch Microsoft nicht schlecht (der HTTP Code ist auch hier 404):

Fehlerseite 404 bei Microsoft

5) Nun noch Google spezfisch (wobei alle anderen Suchmaschine auch solche Formulare haben)

5a) Die Seite(n) bei Google von Hand abmelden (mir ist der Automatismus lieber, da es ein Kampf gegen Windmühle ist).

5b) Eine Google Sitemap nur mit gültigen Links raufspielen und zwar regelmässig. Ich bin mir aber unsicher, ob damit die restlichen Seiten der selben Domäne gelöscht werden (eher nicht). Dieser Ansatz ist gut für Shops und andere Sites, die Crawling-Probleme haben.

Was habe ich vergessen?

11 Nov

Spielregeln für SEOs

Suchmaschinenmarketing und als Teil davon die Suchmaschinenoptimierung (mit dem Ziel gute organische Treffer zu erarbeiten), sind ein wichtigerTeil des Erfolgs im Internet. So ist nach WEMF die Nutzung von Suchmaschinen mit 68,9% (beim engeren Nutzerkreis) das zweiwichtigste Nutzungsmotiv.

Eine Präsentation zum Thema findet sich auch hier auf blog.namics: So kommen Sie in die Suchmaschinen.

Sehr lesenswert als Richlinie, wie ein Anbieter der "optimiert" zu wählen ist, resp. was getan werden darf findet sich bei Google: Information for Webmasters: Search Engine Optimizers.

Hier die wichtigsten Punkte; Oder wie Google sagt: "feel free to walk away if the SEO:

- owns shadow domains

- puts links to their other clients on doorway pages

- offers to sell keywords in the address bar

- doesn't distinguish between actual search results and ads that appear in search results

- guarantees ranking, but only on obscure, long keyword phrases you would get anyway

- operates with multiple aliases or falsified WHOIS info

- gets traffic from "fake" search engines, spyware, or scumware

- has had domains removed from Google's index or is not itself listed in Google

Gute Tipps aus und für die Schweiz sind auch bei [search.ch] zu finden.

Und die "grosse" Infosite zu Suchmaschinen ist : SearchEngineWatch.

06 Jul

Wie werden Resultate von Suchmaschinen besser?

Was macht eine Suchmaschine wie Google den ganzen Tag (von ganz weit weg)?

1) Daten, die später durchsuchbar sind im Internet sammeln: Das so genannte Crawling oder Spidering.
2) Diese Daten in eine technische Form bringen, damit der Zugriff auf Stichworte rasch und effizient erfolgen kann: Indexierung.
3) Benutzeranfragen gegen den in 2) erstellten Index auswerten d.h. die zum Suchbegriff zutreffenden Dokumente (Webseiten) finden.
4) Die in 3) gefundenen Treffer in eine Reihenfolge bringen (welches Dokument ist zuoberst wenn der Nutzer Läufer eingibt).

Die zuvor genannten 4 Hauptaufgaben einer Suchmaschine

So richtig schwierig ist nur die 4. Aufgabe doch kurz eine Bemerkung zu 1. Auch wenn die 8 Mia. Seiten, welche Google anbietet nach abschliessend viel aussieht, wird nur das sogenannte "Surface Web" d.h. Seiten die ohne Passworte technisch einfach zugänglich sind (z.B. nicht durch Formulare vor Suchmaschinen versteckt). Der Rest des Internets ist das sogenannte "Deep Web" und hier setzt ein erster öffentlicher Dienst an: Yahoo Subscriptions. Damit werden durch Passworte geschützte Quellen gefunden (z.B. Financial Times) die ich dann nur mit einem entsprechenden Login konsumieren kann.

Und nun zur schwierigen Aufgabe, zum Ranking. Die Rangierung der Trefferliste hängt immer von Kontext des einzelnen Benutzers ab. So sucht ein Schachfan beim Begriff "schwarzer Läufer" etwas anderes als ein Nutzer, der die Person sucht, welche 1936 den 100 Meter-Lauf in Berlin gewann (Jesse Owens). Das Wort Läufer hat übrigens noch ein paar Dutzend Bedeutung...

Zwei aktuelle Ansätze mit dem Ziel das Ranking dem Nutzer anzupassen, respektive die Qualität der Grunddaten zu verbessern (Suchmaschinen-Spam zu eliminieren).

Bei Google Personalized Search (Beta) werden vergangene Suchanfragen des einzelnen Users und die in der trefferliste geklickten Links (Relevanzfeedback) gespeichert und bei zukünftigen Suchanfragen berücksichtigt. So werden spezifische Nutzerthemen stärker gewichtet. Mehr Informationen dazu bei Google.

Spannender ist Yahoo My Web (Beta), eine "Social Search Engine". Darin habe ich eine Bookmarkmanager in welchem ich meinen Browser-Bookmarks Tags vergeben und gleichzeitig ein Netzwerk mit mir bekannten Personen, welche auch so eine Liste führen, aufbauen kann. Somit kann Yahoo nun in "meinen" Seiten suchen, meine Seiten als Grundlage für meine Bedürfnisse bei einer Suchanfrage analysieren, meine Tags bei der Suche mitauswerten, meinen Freundeskreis in die Suche einbeziehen etc.

Es bleibt spannend.

05 Jun

Köder für Crawler

Immer wieder Google... Neu können Anbieter von Webangeboten Google in einer XML-Sitemap mitteilen, welche Seiten gecrawlt werden sollen: Google Sitemap. Der Bereich der technischen Suchmaschinen-Optimierung (v.a. bei generierten Inhalten mit "?" und "&" in der URL) ist somit weitgehen vereinfacht. Wurde aber nun Cloaking nicht grad ein bisschen einfacher?

Die Inhalte (Tags) sind sehr einfach: Wie häufig besucht werden soll (changefreq), das Änderungsdatum (lastmod), die URL und eine Priorität im Set (priority). Hier ein Beispiel einer solchen Sitemap:

Beispiel einer Sitemap-Datei in XML

Und nun ans programmieren (oder zum Generator von Google in Python).

25 Jun

SEO auf Japanisch

Japanisch ist mit fast 10% die dritthäufigste Sprache auf dem Internet. Ein guter Grund auch hier in Suchmaschinen gefunden zu werden. Drei Gedanken, weshalb wir dabei möglicherweise Hilfe brauchen...

1) Japanisch wir ohne Leerzeichen geschrieben und (Internet-)Suchmaschinen können deshalb die einzelne Worte nicht extrahieren. So schreibt sich "Words are not separated by spaces in Japanese sentences" wie folgt:
000011-1.gif

2) Der selbe Inhalt lässt sich in verschiedenen Stimmungen schreiben. Was das folgenden heisst weiss ich nicht mehr, aber nach Motoko fünf mal dasselbe in einer anderen Stimmung:
000011-2.gif

3) Und nun gibt es das, was oben beschrieben ist, mit vier verschiedenen Zeichensätzen: Kanji, Hiragana, Katakana, & Romaji. Also nochmals dasselbe Wort in verschiedenen Zeichensätzen:
000011-3.gif

Der Rest (Double Byte Characters, Mobile Devices etc) ist eays. Und nun mal los mit der Optimierung!

Und hier: [pdf, 158KB] SEO/SEM for Japanese Market.

04 Feb

So kommen Sie in die Suchmaschinen (IEX 2004)

Eine umfassender Leitfaden mit Beispielen, wie Ihr Webangebot in den Suchmaschinen besser platziert ist. Fokus dabei ist (generische) Suchmaschinenoptimierung, doch es erfolgt auch ein kurzer Blick ins (bezahlte) Suchmaschinenmarketing.

Gegliedert in die folgenden Schritte:

- Definition Rahmenbedinungen
- Auswahl Suchdienst
- Ausnahme Suchdienst
- Auswahl Suchbegriffe
- Top Positionen
- Attraktivigtät der Treffer
- und ein Exkurs: Wie funktioniert eine (Volltext-)Suchmaschine.

Und hier die Präsi: [pdf, 1.6 MB] So kommen Sie in die Suchmaschinen

PS: Damals noch nicht existent aber wichtig heute ist Google Sitemaps.

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