Typo Berlin 2014, Roots

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Die grösste Designkonferenz Europas TYPO Berlin fand vom 15. bis 17. Mai 2014 in Berlin statt. Wir (Gesine Dittrich und Kirsten Pilih) waren dabei und haben euch unsere Zusammenfassung der interessantesten Referate mitgebracht. Eines unserer Highlights war der Vortrag von Jim Avignon, die ungewöhnlichste Figur der deutschen Kunstszene. Auch Sarah Illenberger hat uns mit ihrem Ansatz der spielerischen Kreativität beeindruckt. “Heiss” war auch der Vortrag zum Rebranding von Weber, der Grill, das Original.

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Quelle: HDK Berlin Presse

Der Ursprung, die Location

Seit 1995 findet die TYPO Berlin im Berliner Haus der Kulturen der Welt statt. Das Gebäude an sich ist schon recht beeindruckend, entworfen wurde es vom amerikanischen Architekten Hugh Stubbins. Nicht umsonst trägt es unter den Berlinern den Spitznamen “Die schwangere Auster”.

Zum 19ten mal fand sie im Mai 2014 in Berlin statt. Mit über 60 Sprechern, die an 3 Tagen auf 4 Bühnen Vorträge, Workshops und Panels abhalten gehört sie zu den weltweit wichtigsten Kreativ-Events.

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Unsere Posts von der Typo Berlin:

Jim Avignon: „We don’t want a solution because we like the problem“ (Typo Berlin 2014)

Typo Berlin 2014 Jim Avignon

Der Picasso auf Acid Jim Avignon – vom Dazed & Confused als „Picasso auf Acid“ betitelt – bezeichnet sich selber als schnellster Maler der Welt. Er verkauft seine im hohen Tempo produzierten Bilder oft zu sehr niedrigen Preisen, verschenkt sie … Weiterlesen

Usability – Welche Methode passt?

Dass die Usability eines Produktes bzw. einer Webseite ein essentieller Erfolgsfaktor ist, ist mittlerweile unumstritten – nicht zuletzt dank Vorreitern wie Jakob Nielsen oder auch Ben Shneiderman. Trotz dieser Erkenntnis gibt es in der Praxis  dennoch oft noch ungenutztes Usability-Potenzial, das in vielen Fällen auf einer gewissen Unsicherheit beruht: Ist Usability nicht zu teuer? Ist das denn alles notwendig und passt das noch in den Zeitplan? Was passiert, wenn Schwachstellen gefunden werden – wie sieht es dann mit Zeitplan und Budget aus? Eigentlich müsste das doch reichen, wenn ein erfahrener Interaction Designer das ausarbeitet?

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Swiss E-Commerce Connect Konferenz 2014: der Nachmittag

Oliver Reichenstein

Am Nachmittag geht es zunächst weiter mit einem Blick über den Tellerrand nach Asien mit Oliver Reichenstein von Information Architects. Auch in Asien – oder gerade dort – ist Online-Shopping eine Multi-Screen-Aktivität, in der mobile Endgeräte eine zentrale Rollen spielen. Insbesondere der mobile Preisvergleich ist auch in China Realität. Bei einem geschätzten 2,5-fachen E-Commerce Marktvolumen in China im Vergleich zu den USA ist die Versuchung hoch in diesen Markt zu gehen, um einen kleinen Teil von diesem Kuchen zu bekommen. Wer dies „einfach so“ probiert, wird laut Herrn Reichenstein jedoch schnell an den komplett anderen kulturellen Anforderungen und Werten scheitern. Ein grosses Problem ist bspw. die fehlende Interlectual Property. (more…)

Swiss E-Commerce Connect Konferenz 2014: der Vormittag

Namics besucht heute die Swiss E-Commerce Connect. Sonja Strothmann und ich, Felix Kaiser, sind vor Ort.

Electronics Panel

Electronics Panel bei der Swiss E-Commerce Connect 2014

Nach einer kurze Vorstellung von Outfittery startet der Tag mit der Diskusison des Electronic Panels. Yves Haid (Nettoshop, von Namics), Maud Hoffmann (Melectronics, Multichannel-Einführung von Namics), Lorenz Weber (PCP.ch) und Markus Mahler (Brack, Konzept & Design auch von Namics) berichten von einem guten Einstieg ins Jahr. (more…)

Das Semantic Web durch die Hintertür

Kurz nach der Jahrtausendwende schrieb Tim Berners-Lee einen vielbeachteten Artikel zum Semantic Web (und hier das PDF). Kurz zusammengefasst geht es beim Semantic Web darum, die Informationen im Internet so zu präsentieren, dass Maschinen sie interpretieren und deren Bedeutung verstehen können. Eine grosse Vision, die sich im Mainstream nicht durchgesetzt hat, aber auch nicht tot zu kriegen war.

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ECC-Studie 2014: Erfolgsfaktoren und ihr Potenzial

Am 16. April haben das E-Commerce-Center (ECC Köln) und wir die Ergebnisse einer Studie vorgestellt, die sich mit den Erfolgsfaktoren im E-Commerce in der Schweiz befasst. Kunden von Namics erhalten die Studie kostenlos, ein Management Summary (PDF) ist für die Allgemeinheit verfügbar.

Drei interessante Ergebnisse möchte ich hier vorstellen:

Das Service & Zufriedenheits-Potenzial

Die Studie zeigt: zwischen dem Thema Service und der Zufriedenheit der Kunden gibt es eine direkte Korrelation. Diese ist im Vergleich mit den anderen Erfolgsfaktoren besonders hoch. Wer also seine Kunden zufrieden machen und damit die Kundenbindung erhöhen möchte, legt seinen Fokus darauf, den Kundendienst zu verbessern. Sei es mit einem Produktfinder, einem Konfigurations-Wizard, Live-Chat oder der Beratung am Telefon.

Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass nicht ein einzelner Faktor über den Erfolg entscheidet. (more…)

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