Communication Controlling und Social Media – eine neue Liebesgeschichte

Pageviews, durchschnittlicher Besuchszeit oder Ad Impressions sind out. Naja, oder sagen wir mal, sie sind nicht mehr alles. In Zeiten, in denen sich mutige Unternehmen an soziale Medien herantasten, wirds endlich spannend, **Interaktion auch zu messen**. Denn: Welcher Artikel im Corporate Blog ist wertvoller, derjenige mit vielen Pageviews oder derjenige mit den meisten Kommentaren, Likes, Shares, Retweets, etc.?

**Pageviews oder Comments?**

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**Kommunikation auswerten, aber wie?**

Was Social Media (nicht nur) für Communication Controlling bedeutet – darum ging es heute in den Vorträgen und Breakout Sessions an der [HWZ Fachtagung](http://www.fh-hwz.ch/g3.cfm/s_page/62880/s_name/fachtagung2011communicationscontrolling). In meinem Vortrag bin ich u.a. auf Auswertungsmöglichkeiten und Dashboards berichtet, die für moderne Kommunikation angemessen sind.

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**Live-Reporting**

Die Tweets zur Fachtagung: [http://twitter.com/#!/search/cchwz](http://twitter.com/#!/search/cchwz). Und mehr zum Thema von Philip Sheldrake gibts auch [auf Slideshare](http://www.slideshare.net/ArunSudhaman/amecs-new-valid-metrics).


Hier noch als Download:

HWZ_CommControlling_Social-Media-20110630_v1-1_handout_mro.pdf

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Open (Government) Data – einer der Top-Trends 2011

Mit der ersten Schweizer Konferenz dazu (Handouts sollten bald folgen; organisiert von /ch/open und der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit) ein guter Zeitpunkt für einen kurzen Blick auf ein sehr spannendes und auch wichtiges Thema: Open Government Data.

Daten die der Staat erarbeitet hat sind mit Steuergeldern bezahlt. Sind diese nicht schützenswert (insb. Personendaten) gehören diese somit auch den Einwohnern des Landes. Zudem sind Daten zunehmend Grundlage eines funktionierenden Zusammenlebens und ausserdem handelt es sich dabei häufig handelt sowieso um Fakten die man nicht schützen kann/soll.

Ziel dieser Befreiung ist, dass sich interessierte Personen mit den Daten beschäftigen können und damit ein besseres Verständnis für die Behördenarbeit entwickeln, selbst einen Beitrag leisten oder ein nutzbringender Wettberwerb entstehen kann. Zwei Beispiele aus England. Nach der Veröffentlichungen der Bushaltestellen haben Einwohner 7% der Haltestellen korrigiert und damit die Datenqualität verbessert. Oder ein Jahr nachdem eine Rangliste des Energieverbrauchs öffentlicher Gebäude publiziert wurde, haben diese deren Energieverbauch in der Summe um 10% reduziert: “Nobody wants to be top of that list”.

Damit die Weiterverwendung gut möglich ist, müssen ein paar minimale Regeln eingehalten werden wie beispielsweise deren Maschinenlesbarkeit. Ein einfaches Beispiel sind die Budgets der öffentlichen Hand bspw. als Excel und nicht (nur) als gedrucktes Buch. So in England (den Vorreitern in Sachen Open Data) geschehen und von der Zeitung Guardian graphisch aufbereitet oder auf Websites wie „Where does my Money go?”, SpotlightOnSpend oder OpenSpending auf „andere Art” verständlich(er) gemacht.

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(öffentliche Ausgaben in UK 2009, Quelle: Guardian)

Die Beispiele sind banal, illustrieren aber die Mächtigkeit davon wenn unterschiedlichste Menschen zusammen arbeiten. Die Zeitung „Guardian” spendet dem Thema Data übrigens einen Primärnavigationspunkt und ist ein gutes Beispiel für die – auf Open Data fussende – Entwicklung des Datenjournalismus.

Eine Gruppe von Journalisten zeigen in der Schweiz, dass obschon die gesetzliche Grundlage vorhanden ist, die Ämter diese neue Öffentlichkeit noch nicht umfassend leben. So fragten sie 53 Amtsstellen den Terminkalender des Direktors für diese zwei Jahre per Mail zuschicken. Nur vier der Ämter reagierten richtig resp. Konform mit dem Gesetz.

Die Mächtigkeit der Offenlegung der Daten haben England oder die USA gezeigt. Dort auch zunehmend in einer nutz- aber auch verlinkbaren Form angeboten werden. Dieser erste Schritt steht in der Schweiz noch weitgehend aus, die mitarbeitende Community würde es wohl geben.

Weitere Informationen in der Präsentation Top 10 Internet Trends 2011 oder in einem kurzen Artikel mit einem Absatz über Open Data. Zudem die folgenden Links:

- DRS2 Podcast: Datenjournalismus – mehr als Zahlen stapeln
- DRS2 Podcast: Behördendaten als wertvolles Rohmaterial
- TED Video – Tim Berners-Lee: The year open data went worldwide
- Open Knowledge Foundation

PS: Eines meiner Konferenz-Highlights war Hanspeter Thür („der Datenschützer”) in seiner sehr sympathischen Rolle als Leiter der Schlichtungsstelle im Rahmen des Schweizer Öffentlichkeitsgesetz. Dieses besagt, dass alle Personen einfach und rasch Zugang zu amtlichen Dokumenten erhalten die keinen besonderen Schutz beanspruchen. Leider sind die Schutzklauseln ein bisschen weit gefasst, so kann der Zugang beispielsweise eingeschränkt werden, wenn „eine wesentlichen Beeinträchtigung der Meinung- und Willensbildung” der Behörde verhindert wird… Aber zurück zu Herrn Thür, welcher an seinem Vortrag in der Rolle als Öffentlichkeitsbeauftragter zeigte wie er zahlreichen Anfragen dazu verholfen, Behördendaten zu befreien…

STARTFELD Jungunternehmertreff bei Namics St. Gallen am 7. Juli 2011


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Am 7. Juli ab 19.00 Uhr findet ein STARTFELD Jungunternehmertreff bei der Namics AG in St. Gallen zum Thema “Internet & StartUps” statt. Dabei gibts als Einleitung eine kurze Präsentation von Namics zu spannenden Internet-StartUps aus aller Welt und des weiteren eine lockere Diskussionsrunde zum Thema StartUp im Internet-Bereich.

Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmerzahl aber begrenzt.
Weitere Details und Anmeldung auf der STARTFELD Website, welche Namics btw gemeinsam mit STARTFELD kürzlich relaunched hat :)

Freue mich auf spannende Leute und Gespräche!

Über STARTFELD
STARTFELD ist ein übergeordnetes Projekt zur Förderung von Innovationen und Jungunternehmertum in der Ostschweiz und im internationalen Bodenseeraum. Gegründet gemeinsam mit der Universität St. Gallen, der Fachhochschule St. Gallen, der EMPA sowie der Stadt St. Gallen.

Mobile Payment: Verlieren Retail-Banken den Kundenkontakt?

Wir schreiben das Jahr 2021. 100% der erwachsenen Bevölkerung verfügt über ein Mobiltelefon. Und damit kann man natürlich auch bezahlen. Zum Beispiel per SMS. Schlicht weil es einfacher, schneller und unkomplizierter funktioniert als Transaktionen via eBanking-Applikation. Zudem sind im Jahr 2021 damit auch Transaktionen direkt von Mensch zu Mensch einfach und in Echtzeit möglich – ohne Umweg über die Bank. Die Telekommunikations-Unternehmen haben also im Jahr 2021 den direkten Kundenkontakt für den Zahlungsverkehr übernommen und die Banken sind zur Werkbank für die Kontoführung im Hintergrund degradiert worden. Dies könnte wohl einige schwerwiegende Konsequenzen für das Geschäftsmodell der Banken nach sich ziehen.

Zugegeben, das ist natürlich eine etwas gewagte Behauptung. Trotzdem möchten wir in den nachfolgenden Zeilen kurz erläutern, welche Überlegungen zu dieser Hypothese geführt haben.

M-PESA: Durchbruch mit SMS-basiertem Mobile Payment-Dienst

Die interessanteste Unterstützung für die These kommt von ungewöhnlicher Seite. Das ostafrikanische Kenia zeigt, wie der Zahlungsverkehr für die Kunden viel einfacher umgesetzt werden kann als dies heute via eBanking möglich ist. Der Telco-Anbieter Safaricom hat die SIM-Karte so erweitert, dass sichere Geldtransaktionen via SMS möglich sind.

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Der Dienst “M-Pesa” existiert seit 4 Jahren, hat enorme Wachstumsraten und ist kurz davor die Kreditkartenumsätze in Kenia zu übertreffen. Konkret: Die Umsätze belaufen sich auf über 25% des BIP. Inzwischen kann in Kenia mit dem Mobile fast überall via SMS-Payment bezahlt werden: Bei Tankstellen, Apotheken, in Lebensmittel-Geschäften. Sogar das horizontale Gewerbe hat auf SMS-Payment umgestellt…

Die Kritiker werden jetzt natürlich rufen, dass Europa und Afrika nicht vergleichbar seien. Insbesondere gab es in Kenia kein Banken-Filialnetz und nur 15% der Leute verfügten über ein Bank-Konto. Wir meinen aber kurz und trocken: Der moderne Kunde wählt, was am einfachsten, schnellsten und sicher funktioniert. Und sei es nur aus dem einfachen Grund, dass ich keine Bankkarten mit mir rumschleppen will, das Mobile aber schon, da es nebst Banking-Funktion auch weitere Dienste leistet. Und ob die Technologie SMS oder NFC oder eine weitere kryptische Drei-Buchstaben-Kombination sein wird, ist eigentlich auch egal. Es muss nur mobil und einfach sein.

Kleiner Nachtrag: Safaricom bietet inzwischen auch ein Konto mit Zinszahlungen und Kleinkredite an (M-KESHO). Via Partnerbank versteht sich…Nur, warum sollte Safaricom in Zukunft keine eigene Banklizenz erwerben? Verschiebt sich hier ein bestehendes Geschäftsmodell schleichend in eine “fremde” Branche?

Und die Gretchenfrage: Welche Bank macht den Kontoführungs-Deal mit dem grössten Telco-Anbieter des jeweiligen Landes? Ist wahrscheinlich ein Wolf im Schafspelz, aber besser als nichts…

Mehr Details, weitere Überlegungen und Beispiele zum Thema können Sie in unserem ausführlicheren

Thesenpapier – Retailbanking 2021_NamicsAG_Juni2011.pdf

” nachlesen.

Wie oft werden Bewerber von HR gegoogelt?

Auf Einladung des Ostschweizer Personaltags habe ich heute in Gossau vor 250 Personalverantwortlichen ein Referat zum Thema „Social Employer Branding” gehalten und habe aus der Namics Praxis erzählt.

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Referat am Ostschweizer Personaltag. Wer hat meine Kamera bedient?

Karin Friedli sprach über die Wichtigkeit des persönlichen Reputationsmanagements in den neuen Medien, Michael Meli (ich weiss jetzt nicht genau welcher) hat eindringlich auf die Gefahren von Facebook von mangelndem Datenschutz über Cybermobbing bis hin zu Reputationsrisiken und dem bösen iLike Button hingewiesen (Im Podiumsgespräch hat er sich dann aber doch als Facebook User zu erkennen gegeben.) Robert Heinzer von Victorinox hat intime Einblicke in ein Schweizer Traditionsunternehmen gegeben, das Social Media erstaunlich professionell organisiert aber noch ziemlich geregelte und geplante Gehversuche in den neuen Medien macht.

4 Erfolgsfaktoren für eine neue Kommunikationskultur

Ich habe in kurzen 20 Minuten die Grundwerte unserer Social Media Kommunikation erläutert: Vertrauen schenken, Vorleben, Authentisch sein, Geduld haben.

Unverhofft kommt oft – Live Interaktion mit Twitter

Mein eigentliches Highlight heute war aber ein ungeplantes: Kurz vor meinem Referat hat sich @artofphil via Twitter gemeldet; ich solle das Plenum fragen, ob sie einen Job hätten.

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Ich habe geantwortet, wenn er eine Bewerbung in 140 Zeichen sendete, würde ich diese vor meinem Referat dem Plenum vorlesen. Gesagt, getan. Jetzt warte ich gespannt darauf, ob er auch Feedback in irgendeiner Form kriegt..

Gibt es eine schönere Einleitung eines Referats als eine spontane Bewerbung via Twitter ans HR Publikum?

PS:
Was Du schon immer wissen wolltest: Wie systematisch werden Bewerber von HR Mitarbeitern gegoogelt? Eine Umfrage im Plenum gibt eindeutige Hinweise.

PPS:
Und ja. Der Titel ist super-reisserisch.

Vortrag: Digital Publishing rocks

Auf Einladung von Digicomp durften Raphael und ich unsere Erfahrungen bzgl. Digital Publishing, insbesondere auf Mobile Devices/Tablets vorstellen.

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Ausgangslage war, dass weltweit bereits über 25 Mio iPads verkauft wurden (und die Konkurrenz schläft nicht) – Mobile ist somit Lifestyle und das iPad dient als Türöffner für den Mauerfall im Publishing – Von der digitalen Ausgabe des Geschäftsberichts, Katalogen über Kundenmagazine bis hin zu komplexeren Anwendungen für Kunden oder Mitarbeiter z.B. im Aussendienst.
Für Unternehmen entsteht somit die Gelegenheit:
1) die eigene Marke zu stärken und
2) die Verbreitung der eigenen Publikationen zu erhöhen

Der Condé Nast Verlag hat es zum Beispiel geschafft, die Markenwerte des 90-jährigen New Yorker „excellence, polish, depth” auf das digitale Format zu transferieren. Das Look&Feel der Print Publikation wurde zwar weitgehend beibehalten, die Comicsektion und die Bildreportagen, zwei der Hauptgründe der New Yorker-Leser, die Zeitschrift am Kiosk zu ergattern, wurden konzeptionell und redaktionell dem neuen Medium angepasst.

Der Verlag hat damit die Zukunftsfähigkeit seiner Flagship-Publikation dank globaler, digitaler Verbreitung und zeitgemässer Ansprache einer neuen, teils jüngeren Zielgruppe sichergestellt. Den Trend zu erkennen ist zwar lobenswert, purer Aktionismus sollte aber vermieden werden. Print ist nicht online und das Publikum hat hohe Erwartungen an intuitive Bedienungskonzepte.

Ran an den Case…

Folgende Elemente spielen bei der Konzeption eine zentrale Rolle:
Storytelling: Welche Geschichte kann ich erzählen, um meinem Publikum einen Mehrwert zu bieten?
Dramaturgie: Wie führe ich mein Publikum und wie erzähle ich meine Geschichte?
Prototyping: Sollte als Basis zur Darstellung der Idee, Überprüfung der Konzepte, Überzeugung des Managements und als Basis für den Technologie-Entscheid dienen.

Von der Konzeption und Art Direction bis zur Verbreitung des Tablet-Magazins ist es nicht weit. Anbieter wie Adobe, Mag+ oder Woodwing offerieren Tools, die Adobe InDesign als zentrale Schaltzentrale benutzen. Dies erlaubt eine Übernahme der bisherigen Druckdaten, eine effiziente Designanpassung, Weiterentwicklung um Navigationspfade und beispielsweise Multimedia Elemente, aber ebenso die Veröffentlichung der App. Die einfachsten Lizenzmodelle bewegen sich zwischen CHF 3’000.- und CHF 10’000.- pro Jahr.

Da punktet die Umsetzung in HTML5 vergleichsweise, wo keine direkten Lizenzkosten anfallen. Smartphones und Tablets sind mit Webbrowsern ausgestattet, welche die Technologie unterstützen. Eine Umsetzung in HTML5 kann somit auf allen verschiedenen Endgeräten eingesetzt werden.


Best Practice Beispiele

Wie zur Zeit mit Inhalten und Geschichten für verschiedene Zielgruppen und mit verschiedenen Zielen jongliert wird kann am Beispiel der folgenden Publikationen illustriert werden:
The New Yorker
Wired Magazin
Red Bulletin
Letter to Jane
ProfiPhoto
Vontobel Blue
Liberate Eden
Flipboard
Zite

9 Thesen zu einer neuen Kultur der Markenführung

In unserer täglichen Arbeit merken wir, wie sich grundlegende Veränderungen bei Kunden, Agenturen und Zielgruppen vollziehen. Meiner Meinung nach bleiben die Grundprinzipien der Markenführung dennoch gültig. Wir müssen nur hier und da neue Wege finden, ihnen zu folgen.

Die folgenden 9 Thesen (in ausführlicherer Form auch erschienen in 05/2011 Marketing & Kommunikation) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sie basieren auf den Erfahrungen unserer täglichen Arbeit und den Erkenntnissen von Kollegen, Freunden und unseren Kunden und Partnern. Vielleicht helfen Sie auch Euch, Eure Marken besser zu führen?

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Markenkommunikation im Web ist kein Selbstläufer, der sich mit technischen Hilfsmitteln steuern lässt. Im Gegenteil.

Menschen machen Marken, nicht Technologien oder Tools. Während man sich früher vielleicht noch durch innovative Technologien, Tools oder Effekte differenzieren bzw. Aufmerksamkeit generieren konnte, zählt endlich die Qualität des Contents. Und die kommt nur von kompetenten, motivierten und engagierten Menschen (Woher sonst?)

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Inzwischen geht fast alles, aber muss man es deswegen auch tun? Stützt wirklich jede neue Technologie, jeder Kanal, jedes Feature Ihre Marke?

Es macht Sinn, seine Zielgruppe in jedem Kanal anzusprechen, in dem sie zu finden ist. Aber man stützt seine Marke nur dann, wenn man jeden Kanäle konsistent und relevant bespielen kann und will (und das kann mitunter anstrengend werden). “Dabeisein ist alles” gilt eben in diesem Fall nicht. Wenn also eine Aktivität ihre Marke nicht stützt, dann können sie auch getrost darauf verzichten.

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Bei Marken steht das Erlebnis steht im Vordergrund. Die digitale Welt bietet unzählige, hervorragende Möglichkeiten, eine Markenbotschaft abwechslungsreich und packend zu inszenieren.

Eine Marke zu inszenieren braucht Platz. Aber wieso sollte man in dem Kanal, in dem Platz nichts kostet, auch damit geizen? Was für jede Broschüre und erst recht für jede Anzeige oder jeden TV Spot gilt, muss endlich auch für Webseiten gelten: Grosszügigkeit und Klarheit sollten am Anfang einer Markenwelt stehen – und nicht unzählige kleine Einstiege wie Teaser, Boxen, etc.

Als Konsequenz geht der Trend hin zu fokussierten Landingpages und Einstiegsseiten anstelle überbordender, wollmilchsaugleicher Portalseiten, die es allen Ziel- und Randgruppen auf einmal recht machen wollen. Lieber eine Sache richtig kommunizieren, als viele Dinge schlecht! (Siehe auch unsere Designkantine)

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Nie war es leichter, ein ziemlich Stimmungsbild Ihrer Marke zu erhalten und unzufriedenen Kunden direkt zu begegnen. Wer gut hin- und zuhört, hat die Chance auf sehr wertvolle Einblicke in die Gefühlswelt seiner Zielgruppen.

Social Media Monitoring ist ein wichtiger erster Schritt, um zu erfahren, wo und was über Ihre Marke gesprochen wird. Basierend auf diesen Erkenntnissen und weiteren Analysen lassen sich solide argumentierbare Empfehlungen für ihre Social Media Aktivitäten entwickeln. Soll Ihre Marke dabei sein oder nur zuhören und beobachten?

Ganz abgesehen von der Stimmungsanalyse kann ein kontinuierliches Monitoring eine sehr gute Basis für eine Werbeerfolgskontrolle sein: Kommen Ihre Botschaften an? Werden Ihre Kampagnen zitiert? Wo? Von wem? Was genau?

Daneben sollte es selbstverständlich sein, seinen Kunden dort einen Kontakt anzubieten, wo sie sich ohnehin über Produkte, Qualitäten und Image austauschen: Ein freundliches „Was können wir für Sie tun?” sollte keine Floskel sein. Jeder Touchpoint wird als Teil Ihrer Marke wahrgenommen.

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Bis zu 90% der Onlinekäufer vertrauen den Empfehlungen Ihrer Freunde, bis zu 78% den Empfehlungen Ihres Umfelds und gerade mal 14% vertrauen der Werbung. Und bereits heute werden 25% der Suchergebnisse für die weltweit 20 grössten Marken zu user generiertem Content verlinkt. (Quelle: Nielsen)

Das macht Lust. Aber wie steigt man ein?

Im Gegensatz zu klassischen Push-Kampagnen gründet der Erfolg von Social Media Massnahmen nicht auf grossartig inszenierten Werbe-Blendgranaten, sondern auf offenem und transparentem Miteinander.

Marken, die den Dialog mit Ihren Zielgruppen im Social Web wünschen (und sich sowohl der Risiken als auch der Konsequenzen bewusst sind), müssen sich zunächst auf Augenhöhe mit Ihren Dialogpartnern begeben und lernen, sich mit Ihnen zu unterhalten und die Marke gemeinsam zu führen.

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Nichts festigt eine Beziehung mehr als gemeinsame Aktivitäten. Involvieren Sie Ihre Zielgruppen und bieten Sie Ihnen an, Teil ihrer Marke zu werden. Der Lohn? Zum Beispiel authentische, glaubwürdige Markenbotschafter, zufriedene Kunden oder gar innovative und relevante Produktinnovationen.

Generell lassen sich Social Media Aktivitäten in 3 Kategorien einordnen: Dialog – mit dem Ziel, sich interessant zu unterhalten, Service – um seinen Usern relevanten Nutzen zu bieten oder Innovationen – mit dem Ziel, gemeinsam etwas zu verändern, zum Beispiel Produktinnovationen, Services, Namings, etc.

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Spätestens jetzt ist klar: Allzu starre, am Reissbrett geplante Markenstrategien halten diesen dynamischen Entwicklungen nicht mehr Stand. So wichtig ein klares Ziel und definierte Positionierungen sowie Botschaften sind, die Fähigkeit, auf ein eigensinnige (und machtbewusste) Zielgruppen einzugehen und diese einzubinden zeichnet die erfolgreichen Marken der Zukunft aus.

Im sozialen Kontext sind eher Moderationsfähigkeiten als sture Stereotypen gefragt. Marken, die sich darauf vorbereiten, flexibel auf Stimmungen und Meinungen zu reagieren sind klar im Vorteil. Dazu müssen interne Abstimmungprozesse dramatisch verkürzt und klare Befugnisse ausgesprochen werden. Schliesslich wollen sich die Benutzer in Echtzeit mit Ihrer Marke unterhalten. Der Weg zum Schreibtisch der Markenhüter wird auf die Dauer zu lang.

Die Führung der Marke muss auf breitere Beine gestellt werden, entsprechende Organisationsstrukturen geschaffen werden und – einmal mehr – es braucht Menschen und ihre Fähigkeiten…

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Nirgendwo haben Lügen so kurze Beine wie im Web. Jede Unwahrheit wird aufgedeckt und sofort einem Millionenpublikum präsentiert. Man möchte nicht glauben, wie viel Energie und Freude manche User daran haben, Unwahrheiten aufzudecken und an den Pranger zu stellen. Transparenz und Offenheit sind eine gute Versicherung dagegen.

Trotzdem gibt es heikle Themen. Nicht wenige Marken produzieren Produkte, die andere Menschen auf die Palme bringen. Gen-Technologie, Energieproduzenten, etc. stehen vor grossen Herausforderungen. Diskutieren Sie das Szenario „Was wäre, wenn unsere Gegner sich mobilisieren” und bereiten Sie sich organisatorisch und argumentativ auf Kritik vor. Oder entscheiden Sie sich bewusst, von sozialen Plattfomen fernzubleiben.

In jedem Fall gilt: Jeder macht einmal Fehler, und das ist auch OK. Solange man dazu steht, sich entschuldigt und transparent und offen reagiert. Wie im richtigen Leben …

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Wer weiss, was kommt? Jede neue Technologie, jeder neue Trend könnte die Kommunikation erneut revolutionieren.

Wenn wir Marken in die Zukunft führen wollen, bleiben wir am besten stets informiert. Neues zu entdecken, damit zu spielen und versuchen, sich eine eigene Meinung zu bilden ist auch Teil der Markenführung.

Wir bleiben neugierig. Und freuen uns auf Ihre Meinung ;-)

Häufigkeit von Browsern in der Schweiz

In der Vorbereitung des Vortrags über HTML5 habe ich mich mit zahlreichen Webstatistiken auseinandergesetzt. Da diese Verbreitung von Browsern und deren Versionen immer wieder interessieren, stelle ich diese hier zu Verfügung. Die beiden Grafiken sind wegen der sehr grossen Reichweite für das öffentliche Schweizer Web relevant.

Die erste Grafik Zeit die Entwicklung der “grossen” Browserversionen auf den Angeboten von search.ch über die letzten paar Monate. Zusätzlich zum Anteil am Gesamtmarkt ist hier v.a. auch die Entwicklung interessant.

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Die zweite Grafik zeigt die ersten sieben Tage vom Juni 2011 und schlüsselt innerhalb der Balken je noch die häufigsten 5 Versionen (plus den Rest) der grossen fünf Browserfamilien aus. Traffic von Mobilgeräten (meist Safari zugeordnet) macht kleiner 1% aus.

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That’s all.

Jive New Way Seminar – Voraussetzungen für eine erfolgreiche Einführung von Social Collaboration Lösungen

Heute hatten Stefan Zuelch und ich die Möglichkeit das Jive New Way Seminar zur Jive Social Business Software in Frankfurt zu besuchen. Neben einem generellen und bewusst kurz gehaltenen Überblick über die Funktionalitäten der Software von Patrick Lin (SVP Product Management), wurden drei Use Cases der Jive Software der Swiss Re, SAP und Vodafone präsentiert.

Doch wozu eigentlich eine Social Collaboration Software?
Nachdem die Nutzung von Social Media mittlerweile bei den Konsumenten angekommen ist, sind mehr und mehr Unternehmen interessiert die Kommunikation innerhalb des Unternehmens dialogorientierter zu gestalten. Gerade bei Unternehmen in denen Mitarbeiter über mehrere Kontinente oder verschiedene Funktionsbereiche zusammenarbeiten, können durch eine Social Collaboration Plattform relevante Themen-Experten identifiziert, neue Produktideen generiert, Kosten gesenkt, Best Practices geteilt, und so das vorhandene Wissen der Mitarbeiter effizient über eine Anlaufstelle bereitgestellt werden.

Welche Voraussetzungen muss das Unternehmen mitbringen oder schaffen?
Es war interessant zu sehen, dass obwohl alle drei Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen mit jeweils anderen Anforderungen stammen, sich doch eine Schnittmenge bei den Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung ergibt.

1. Die Unternehmenskultur muss den Dialog fördern oder einen Wandel dorthin vertragen
Die Entscheider müssen sich über die Ziele im Klaren sein. Soll durch Einführung einer Social Collaboration Software der offene, schnelle Austausch unter den Mitarbeitern gefördert werden, muss die Unternehmenskultur dies fördern bzw. einen Wandel in diese Richtung verkraften. Dieser Schritt fällt Unternehmen sehr viel leichter, die bereits eine transparente und offene Kommunikationskultur haben. Bei eher konservativer Kultur muss der Prozess bewusst durch intelligentes Change Management begleitet werden, um Fehlentwicklungen zu vermeiden bzw. diesen gegensteuern zu können. Der Vodafone B2B-Vertrieb identifizierte mögliche Schwierigkeiten bei der Akzeptanz durch die Vertriebsmitarbeiter, da diese eventuell ihre erfolgsrelevanten Tricks nicht weiterreichen wollen würden. Durch die Einbindung des Top-Managements in die Plattform kann der Mitarbeiter sich allerdings auch publikumswirksam darstellen, so dass die Leistungen entsprechend gewürdigt werden. Hieraus ergibt sich eine weitere Voraussetzung.

2. Das Top-Management muss die Einführung nicht nur mittragen sondern auch partizipieren
Eine Einbindung des Top-Managements schafft Verständnis für die Plattform an sich, die Intensität der Nutzung durch verschiedene Mitarbeiter und den Mehrwert für das Unternehmen. Ebenso kann das große Problem der Erfolgsmessung abgefedert werden. Auch da waren sich alle drei Vortragenden verständlicherweise einig, dass die Berechnung eines ROI nur zu sehr hohem Aufwand möglich ist und neben Metriken eher qualitative Faktoren zu evaluieren sind. Zudem kann die durch die Partizipation das Engagement der Mitarbeiter gefördert werden und somit die Adoptionswahrscheinlichkeit erhöht werden.

3. Den Betriebsrat von Anfang an einbinden
Aufgrund der Einsehbarkeit der Aktivitäten der Mitarbeiter auf der Plattform muss der Betriebsrat frühzeitig eingebunden werden, um rechtliche Fallstricke pro aktiv zu vermeiden. Es muss Verständnis dafür geschaffen werden, dass zwar ein Tracking der allgemeinen Nutzung stattfindet, allerdings die Nutzung der Plattform nicht pro Mitarbeiter heruntergebrochen wird und nicht Bestandteil der Mitarbeiterbewertung ist.

4. Die Adoption sollte durch interessanten Content in der Startphase gefördert werden
Eine dauerhafte Lösung über Incentives ist nicht anzuraten, da dadurch eine Optimierung der Nutzung zum Gewinn der Incentives stattfinden kann. Allerdings können durch Gamification-Elemente (vertiefend zu Gamification empfehle ich den Blog-Post von Jürg: Gamification – einer der Top-Trends 2011) in Form von Badges oder Titeln die Mitarbeiter zusätzlich motiviert werden. Ein guter Ausgangspunkt zum Start sind Use Cases in denen der Mehrwert der Plattformnutzung dargestellt wird.

5. Key-User Schulungen reichen meist aus, die Community hilft sich selbst weiter
Alle drei Unternehmen haben auf intensive Schulungen der Belegschaft verzichtet. Vielmehr wurden einzelne Mitarbeiter verschiedener Standorte oder auch Funktionsbereiche intensiv für die Plattform geschult und über das Nutzerprofil z.B. als Ansprechpartner oder Pate gekennzeichnet. Dadurch kann die Plattform ihrem originären Zweck von Beginn an nachkommen.

6. Die Nutzung sollte offen gestaltet sein und auch off-topic Themen zulassen
Alle drei Unternehmen haben bewusst keine Grenzen gezogen, was Themen zur Gründung von Gruppen oder eigenen Themen-Communities angeht. Dies stärkt die Transparenz der Plattform und ermöglicht auch mal über den Tellerrand hinaus zu schauen und dadurch auf neue interessante Themen zu stoßen. Eine Untersuchung der Swiss Re hat ergeben, dass trotzdem nahezu alle gegründeten Gruppen geschäftsrelevant sind und off-topic Gruppen nur gelegentlich frequentiert werden.

Macht eine Social Collaboration Software messbar erfolgreicher?
Hier gibt es, wie bereits erwähnt, keine klare Antwort in Form einer monetären Größe. Jedes der drei Unternehmen konnte keinen ROI für die Nutzung der Plattform angeben. Vielmehr kann anhand quantitativer Metriken ein Überblick über die Nutzung bzw. Akzeptanz der Plattform gegeben werden. Diese Ergebnisse können in Verbindung mit qualitativen Größen die Vorteile einer Social Collaboration Software abbilden. Zur Verdeutlichung werden im Folgenden die eingesetzten Lösungen der drei Unternehmen kurz skizziert.

Swiss Re
Für die Swiss Re hat sich die Anzahl der Softwarelösungen von drei spezifischen auf eine Gesamtlösung verringert. Die Einführung der Plattform hat sich somit allein durch die Einsparung an Lizenz- und Betriebskosten finanziell gerechnet. Sämtliche Verbesserungen wie z.B. die schnellere Beantwortung von Anfragen und die Vermeidung doppelter Arbeit durch aufmerksame Mitarbeiter bei neuen Themen-Anfragen sind ein wertvoller Bonus für das Unternehmen. Die Plattform ist nach 18 Monaten für über 10.000 Nutzer freigeschaltet, von denen 85% mindestens einmal pro Monat mit der Plattform interagieren (z.B. Content aufrufen), 50% sind in Gruppen organisiert, 33% beantworten und kommentieren und ganze 20% erstellen aktiv Content.

SAP
Bei SAP wurde durch die Einführung der Community-Plattform, die nur einen kleinen Teil der Social Media Lösungen im SAP Employer Network ausmacht, ein neues Produkt für das Reporting entwickelt, dessen Roll-Out noch in diesem Jahr bevorsteht. Insgesamt nutzen über 40.000 Mitarbeiter die Plattform mindestens einmal pro Monat in dem sie Content anschauen oder kommentieren. 20.000 Mitarbeiter erstellen pro Monat neuen Content. Die Mitarbeiter sind in über 1.500 Themen-Communities (Voraussetzung für eine Community sind mindestens 500 Nutzer) und 4.000 Gruppen organisiert.

Vodafone
Bei Vodafone wurde die Plattform für knapp 1.000 Mitarbeiter im Vertrieb von B2B-Lösungen gestartet. Mittlerweile sind über 2.500 Mitarbeiter auf der Plattform unterwegs, diese zusätzlichen Nutzer kommen aus den Bereichen Technik, Customer Service und sogar Legal Affairs. Durch die Plattform konnten die Emailanfragen an das Produktmanagement um 40% gesenkt werden. Weitere Vorteile durch die Plattform sind der beschleunigte Informationsfluss, die bundesweite Vernetzung der Profit-Center sowie das aus den Regionen ankommende Feedback in der Zentrale. Aufgrund des großen Erfolgs wird das bisher nur offline existierende Customer Plenum demnächst ebenfalls in eine Plattform überführt.

Auffällig war, dass bisher die Jive-Plattform bei den drei Unternehmen zusätzlich zu bestehenden Intranet-Lösungen aufgesetzt wurde. Den kompletten Verzicht auf das Intranet streben sowohl die Swiss Re als auch Vodafone auf lange Sicht hin an, allerdings wurde der Weg dorthin als steinig angesehen.

Abschließende Betrachtung
Auffällig ist, dass bei der unternehmensinternen Nutzung von Social Media bzw. Collaboration Software die weitläufig akzeptierte 90-9-1 Regel nicht gilt. Die Mitarbeiter sind sehr viel aktiver bei der Erstellung von Content sowie der Beantwortung und Kommentierung von Anfragen und Ideen.

Es bleibt festzuhalten, dass für die Einführung einer Social Collaboration Software zuerst ein umfassendes Gesamtkonzept erstellt werden sollte, in dem die Unternehmensstruktur berücksichtigt, die Ziele der Einführung sowie die Zielgruppen der Plattform genau definiert werden. Erst danach sollte ein Tool ausgewählt werden, sei es Sharepoint, Wiki oder eben Social Collaboration Software wie z.B Jive. Einen schönen Vergleich von Sharepoint vs. Wiki bietet der Beitrag von Benjamin Hoerner Collaboration: Wiki vs. Sharepoint – wir machen den Vergleich.

HTML5 Update [Vortrag am Internet-Briefing]

Auf Einladung von Reto haben Thomas und ich heute mal auf unsere Erfahrungen mit HTML5 geblickt. Ausgangslage war die erlebte Realität im Bezug auf User Agents in Kundenprojekten und darauf folgte die Diskussion und Bewertung der folgenden Aspekte (bewusst weggelassen haben wir CSS3):
- Geolocation
- Video Support
- Web Storage
- Web Sockets
- PushState
- Web Forms
- Drag and Drop
- Semantik
- Canvas

Die Empfehlung ist stark über die Userbasis und deren Ausrüstung in unseren Projekten geprägt und hier ist es häufig zu früh oder der zusätzliche Nutzen ist (noch?) nicht gegeben. Sind die Zielplattform jedoch “Touch Phones” so soll kein Weg an HTML5 vorbei führen… Und überhaupt sollte jede Konzeption mit der Lösung für Mobilgeräte beginnen und danach “nach oben” skalieren (und nicht in die andere Richtung). Was auf dem Handy funktioniert, funktioniert überall!

Weitere Präsentationen von Namics.

Hier der Download:

HTML5 Update am Internet-Briefing [pdf, 11MB]
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