Der Softwarearchitekt. Sagenumwobener Hüter der schwarzen Boxen, Dompteur der Komplexität

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Je mehr ich mich mit dem Thema Softwarearchitektur auseinandersetze desto mehr treffe ich auf unterschiedliche Ansichten, was denn ein Softwarearchitekt ist und worin seine Aufgaben bestehen. In diesem Blogeintrag möchte ich meine Meinung zum Thema Softwarearchitektur und dem sagenumwobenen Wesen … Weiterlesen

Magnolia Conference 2012

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Am 6. September ging die Magnolia 2012 Conference in Basel zu Ende. Im Fokus stand ganz klar der nächste grosse Wurf mit dem im Frühling kommenden Magnolia 5 Release – welcher ein komplett neues Administrationsinterface und Bedienkonzept mit sich bringt. … Weiterlesen

Front/> Conference 2012 – Design meets Tech meets Understanding

Gastbeitrag von Bernard Richter, dem Gewinner unserer Frontendconference-Ticket-Verlosung

Als ich vor rund drei Wochen auf den Absenden Button für eine Teilnahme an der Front/>[1] Conference gesponsored von Namics klickte, war mein Wissen über Frontend Development und Design so ziemlich am Tiefpunkt angelangt. Jahre der ökonomischen Forschung hatten ihre Spuren hinterlassen und der Sprung ins kalte Wasser voll mit UX/UI Designern, Frontend/ Backend Entwicklern und Tech Evangelisten schien mir die einzige Möglichkeit mein Wissen wieder aufzufrischen.

 

Und meine Erwartung wurde mehr als übertroffen. Front/> bot in zwei Tagen eine geballte Ladung an professionellen Speakern und Referenten aus den Fachabteilungen verschiedenster Unternehmen, deren Begeisterung für ihr Thema den Raum erfüllte und die Leute mitriss. Teilnehmer hatten die Möglichkeit zwischen zwei parallelen Talks zu wählen dem Design und dem Tech Track. Seien es die Vorträge über das Gestalt Prinzip sowie die neue Microsoft Design Language aus dem Design Track oder die Vorträge über Crowdsourcing sowie spezielle JavaScript Bibliotheken (Backbone.js, D3.js) im Tech Track. Alle Vorträge waren lehrreich und interessant vorgetragen.

Was man, unter vielen anderen Dingen, von der Konferenz mitnehmen konnte, möchte ich hier mal auflisten:

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DrupalCon Munich 2012 Rückblick

Drei Tage Konferenz sind verdammt schnell rumgegangen und Marc und ich sind auf dem Weg zurück nach St.Gallen. Nach dem interessanten ersten Tag ging es Mittwoch und Donnerstag mit eine Vielzahl diverser technischer Vorträge weiter, jeweils eingeleitet durch interessante Keynotes von Anke Domscheit-Berg (Open-Data-Aktivistin) und Fabien Potencier (Symfony-Leadentwickler).

Was noch zu erwähnen ist sind die BOFs (a.k.a. Birds of a Feather), informelle Zusammenkünfte von Teilnehmern zu unterschiedlichsten Themen. Diese Treffen können aufgrund der Dialogmöglichkeit oft viel wertvoller sein als die Sessions (welche so oder so aufgezeichnet werden). So war es für uns zum Beispiel spannend herauszufinden wie andere Agenturen den Übersetzungsworkflow lösen oder wie man eine TYPO3-zu-Drupal-Migration technisch möglich macht.

Ausserdem ist noch interessant, dass auf der Drupalcon Munich ein Business-Track zur Verfügung stand und sich mit Themen wie Schätzungen, Zusammenarbeit mit Grossunternehmen und verwandten Themen beschäftigte. Diese Sessions zeigten wie stark wachsend Drupal aktuell ist und dass Drupal immer stärker für Enterprise-Kunden attraktiv wird. Das sah man allgemein auch an der Zusammenstellung der Sponsoren, wo man beispielsweise Microsoft kaum vermuten würde.

Im Closing Plenary wurde schliesslich verraten, dass nächsten August die Konferenz in Prag sein wird. Das werden wir uns nicht entgehen lassen und wir sind aufgrund der tollen Community motiviert nächstes Mal auch für die Initiative Sprints zu bleiben um dabei zu helfen Drupal besser zu machen.

DrupalCon Munich 2012

Der erste offizielle Konferenztag der DrupalCon neigt sich dem Ende und eins ist klar: hier dabei zu sein ist für jeden Drupal-Entwickler (und Consultant der Drupalprojekte betreut) Gold wert. Neben den Sessions ist die Interaktion mit der Community dabei eine tolle Gelegenheit und #drupalcon/#drupalconmunich zu beobachten ist dabei ein guter Startpunkt. Man muss hierbei definitiv das Organisationsteam erwähnen für die gut erreichbare Location, Verfügbarkeit von Strom und WLAN (mit nur wenigen Einbrüchen) sowie die erstklassige Verpflegung.

Keynote

Nach dem etwas skurrilen bayrischen Warm-Up inkl. Jodler und Bierausschank um 08 Uhr zeigte Dries eine generelle Übersicht zu sichtbaren Neuerungen in Drupal 8 (was etwa August 2013 erscheint); der Einfluss von Symfony findet sich daher in dedizierten Sessions.

Er zeigte uns Funktionen die insbesondere für Redakteure einen ähnlichen Sprung darstellen wie von Drupal 6 auf 7 out-of-the-box. Es soll komfortables In-Line-Editing im Frontend geben, die Node-Editieransicht wurde erneut aufgeräumt und es soll eine Viewport Preview geben, die dem Editor erlaubt direkt ein Preview der Inhalte auf Mobile und Tablet zu sehen. Generell soll im Rahmen der Spark-Initiative Mobile verbessert werden und dies sieht man bereits an den ersten Screenshots des Admin-Backends. Das Publikum war vom Konfigurationsexport in YAML für Deploymentworkflows beeindruckt, es bleibt abzuwarten ob das eine weitere Komponente ist die es zu pflegen gilt oder ob dies mit Features harmonisiert werden kann.

Sessions

Was wir innerhalb der Sessions sahen kann nur einen Bruchteil der heutigen Talks darstellen, da bis zu 8 Tracks parallel staffinden. Glücklicherweise gibt es generell Recordings, so dass man im Nachhinein noch die Talks sehen kann, gegen die man sich entschied. Die Auswahl ist anhand der Beschreibung auch nicht immer leicht, da oft die Einstufung Novice/Intermediate/Advanced sehr unterschiedlich zum Thema gewichtet ist.

Die Sessions die wir sahen waren jedoch generell kompetent und interessant. Auch an Sessions wo für uns generell keine grundlegend neuen Techniken gezeigt wurden wie bei Caching, Security und Debugging war es trotzdem sehr hilfreich einen Expertenüberblick und eine Expertenbewertung zu erhalten, um besser einschätzen zu können in welchen Bereichen es sich lohnt Energie zu investieren und sich zu verbessern. Wir haben aber auch interessante und für uns neue Ansätze entdeckt wie Functional Programming in PHP. Kurzum, wir freuen uns auf Tag 2 und Tag 3.

Content Marketing und B2B: Das Traumpaar

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Damit zusammenkommt, was zueinander gehört: Auf der Suche nach Kunden für eine gemeinsame Zukunft setzen Unternehmen im Business-to-Business-Marketing immer mehr auf Content. Wir präsentieren die Gründe dafür. Der globale Umsatz des Business-to-Business-Sektors (B2B) ist nicht nur viel grösser als im … Weiterlesen

Microsoft TechEd Europe 2012, Amsterdam, RAI – Tag 4

Async made simple in Windows 8, with C# and Visual Basic

Wenn man bis heute im .NET-Umfeld einen Asynchronen Methoden-Aufruf machen wollte, dann musste ein neuer Thread erstellt werden und mittels Callback die Methode danach weitergeführt werden. Für die Erstellung der Metro Apps sind solche Asynchronen Methodenaufrufe extrem wichtig. Damit nicht immer aufwändige Konstrukte erstellt werden müssen, führte Microsoft in der neuen Windows Runtime zwei Codewörter ein. Mittels “async” und “await” kann ziemlich einfach ein Asynchroner Methoden-Aufruf gemacht werden. Damit kann zum Beispiel während einem Datei Download in einer Metro Applikation die Applikation immer noch bedient werden.

Microsoft ASP.NET and the Realtime Web

In der schnelllebigen heutigen Zeit ist es enorm wichtig, dass die Applikationen realtime funktionieren. Nehmen wir zum Beispiel einen Newsticker von 20min.ch. Aktuell wird ein Timer innerhalb des Browsers gestartet und all 20 Sekunden wird der neue Status abgefragt und der aktuelle Spielstand zwischen Roger Federer und Andy Murray dargestellt. Durch die Verwendung von SignalR – einem Opensource Projekt für eine .NET Umgebung – kann der Newsticker Realtime gestaltet werden.
SingalR kann einfach auf die WebSockets, welche nativ im IIS8 aufbauen. Ebenalls gibt es eine riesige Skaliermöglichkeit im Einsatz mit dem Windows Azure Service Bus.

What’s New in Windows Communication Foundation in Microsoft .NET Framework 4.5

Einer der grössten Schritte zum WCF in der .NET Framework Version 4.5 war die Vereinfachung des WCF. Zum einen wurde die Konfiguration auf der Clientseite vereinfacht, das Konzept Contract First integriet, ein Flat WSDL eingeführt und das natürlich neu in .NET 4.5 Asynchrone Konzept integriert. WCF kann auch über UDP (User Datagram Protocol) integriert werden.

ASP.NET Roadmap: One ASP.NET – Web Forms, MVC, Web API and more

Aktuell werden innerhalb von ASP.NET zwei Konzepte für die Entwicklung von WebApplikationen verfolgt. Zum einen gibt es die klassischen Webforms und auf der anderen Seite wird immer mehr das MVC Framework verwendet. Dabei haben Webforms einige Vorteile, auf der anderen Seite ist der MVC stark im Vorteil und teilweise wird die Web API oder was anderes benötigt. Der Eindruck, welcher entstehen könnte, dass Webforms am aussterben ist, stimmt definitiv nicht. Webforms wird von Microsoft immer noch weiterentwickelt. Das Ziel von Microsoft ist es, in Zukunft nur noch ein Web Projekt zu verwenden, welches den Namen One ASP.NET trägt. Damit ist es möglich innerhalb eines einzigen Projekts Web Forms, MVC, WebAPI, usw. zu verwenden ohne, dass man sich zu Beginn des Projekts definitiv auf eine Vorgehensweise entscheiden muss.
Etwas ziemlich cooles im neuen ASP.NET – Umfeld ist auch die Frontend Integration. Dazu gehören CSS / JS – Bundles inklusive Minifizierung wie auch die Integration von anderen Libraries und Konzepten wie zum Beispiel Less oder das Responsive Design mittels Media Queries. Weiter ist es zukünftig auch möglich, Model Binding in Webforms zu machen ohne mühsam über die Eval-Funktion die Daten auszulesen.

Fazit: die Microsoft TechEd Europe 2012 war für uns ein grosser Erfolg und wir konnten viele Inputs mitnehmen. Generell können wir sagen, dass alle von uns besuchten Sessions sehr spannend waren und Microsoft hat sich sehr bemüht, die TechEd zu einem riesen Event zu machen – sowohl inhaltlich als auch der soziale Part. Ein grosser Dank auch an Namics, dass wir diese Veranstaltung besuchen durften.

Microsoft TechEd Europe 2012, Amsterdam, RAI – Tag 3

What’s New with Internet Information Services (IIS) 8: Performance, Scalability and Security

In dieser Session wurden die Erweiterungen und Steuerungsmöglichkeiten im IIS 8 gezeigt. Dazu gab es einige nette Demos. Eine verblüffende Verbesserung wurde gezeigt – in einem Fall, der erste Aufruf auf dem IIS 7.5 mit SSL benötigte 10.9 Sekunden und mehr als 500 MB RAM. Während die gleiche Seite beim ersten Aufruf auf dem IIS 8 mit der neuen zentralen Filebasierenden „Certificate Store Capability“ nur 0.14 Sekunden benötigte mit 44 KB RAM – und dies mit mehr als 20x mehr laufenden Instanzen der Site!

Key Takeaways

  • IIS 8 makes it easier to prevent unwanted activity through Dynamic IP Restrictions
  • IIS 8 reduces the attack surface for FTP brute-force/dictionary attacks
  • CPU Throttling can be used to sandbox websites and prevent performance issues
  • Application Initialization enhances your users website perceptions

 ASP.NET Loves HTML5

Gleich zu Beginn nahm uns Mads Kristensen einige unserer Illusionen. Er stellt klar, das HTML5 nichts fancy sei, sondern lediglich nur ein neuer Web Standard. HTML5 und CSS3 bringen viele Vorteile: smaller, simpler (clean) and semantic – weniger Code, dafür schneller. Als Beispiele dazu: rounded corners, placeholder, neue HTML5-Elemente wie <nav>, <section>, <header>, <footer>, >, <hgroup>, <article>, etc.

In einem Beispiel wurde gezeigt, wie eine einfache HTML 4 Seite auf HTML5 umgebaut wurde und was passiert wenn man mit einem Nicht-HTML5-Browser daher kommt. Hierzu zeigte er, wie z.Bsp. mit „modernizr“ das Problem behoben werden kann. Weitere Beispiele waren Audio Tags, multiplen Fileupload, Filereader in jQuery und noch einige Mehr.

Ein weiteres tolles Package ist das AspNet.Web.Optimization Package, welches das „Bundling„ ermöglicht. Einzelne Objekte werden in ein einziges „Download-Paket“ zusammengefasst und gepackt (minifiziert). Hier werden verschiedene Files (mit Wildcards) in das Bundle gepackt. Die Demopage läuft so wesentlich schneller (von 25 Requests auf 13 Requests reduziert und es wurde viel Bandbreite gespart). Beim Rendering wird ein Hashcode des Files als Parameter ?v=xyz angehängt. Somit wird sichergestellt, dass das Bundle neu geladen wird, wenn Änderungen erfolgt sind – sonst nicht. Serverseitig wird immer gecached. Das bedeutet maximale Performance.

 Building HTTP Services with ASP.NET Web API

  • Schnittstelle für die Erstellung von Rest Services
  • basierend auf MVC Pattern
  • Formatter für die Erstellung des JSON / XML Formats

 Creating Robust, Maintainable Coded UI Tests with Visual Studio 2012

Coded UI Tests ermöglichen es Entwicklern, wichtige Szenarien schnell und einfach zu automatisieren, inkl. schneller Rückmeldungen an das Team bei Abweichungen. Diese Tests können schnell erstellt werden, aber wie bei jedem automatisierten Test ist darauf zu achten, dass diese widerstandsfähig bleiben und leicht zu warten sind – bei neuem Code oder Erweiterungen/Veränderungen.

Voraussetzungen um entsprechende Coded UI Tests in VS12 zu erstellen sind folgende:

  • VS12 (Premium oder Ultimate)
  • C# oder VB Kenntnisse
  • Testbare Applikation
  • MS Test Manager (optional)
  • Team Foundation Server (optional)
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