Zentrales Multisitemanagement mit dem TYPO3 CMS

Darstellung der Navigation innerhalb von TYPO3

Manchmal gibt es Anforderungen an ein Content Management System (CMS) welche lauten: Das System soll OpenSource sein, also frei von Lizenzkosten Das CMS soll in der Lage sein, mehrere eigenständige Webauftritte innerhalb einer Instanz zu verwalten Es muss möglich sein, … Weiterlesen

Mobile Business Blog-Serie – Mobile Analytics (1/2)

Mobile Analytics: Dashbaord auf iPhone

Immer mehr Unternehmen nützen den mobilen Kanal um Produkte zu verkaufen, Informationen zu verteilen oder setzen den Kanal ganz einfach als Kundenbindungsmittel ein. Es gibt diverse Arten, wie der Kanal genutzt werden kann. z.B. responsive Website, mobile Website, iOS App, … Weiterlesen

Governance für Social Intranets

In der “Intranet Survey 2011” durch Prescient Digital (http://www.prescientdigital.com) wird ausgeführt, dass 75% der dort befragten Unternehmen eine oder mehrere Social-Media-Funktionalitäten im Intranet einsetzen.

Ich mache die Erfahrung, dass Unternehmen die Potentiale von Social Media eher in der externen Kommunikation sehen. Trotzdem scheinen sich die Gewohnheiten von Angestellten, die sie im Internet in ihrem privaten Umfeld haben, auch auf die Erwartungen an die Kommunikation in ihrem Arbeitsalltag Einfluss zu haben. Diesen Erwartungen gilt es zu begegnen.

Nachdem die Notwendigkeit des Einsatzes von Social Media in der externen Kommunikation für viele Verantwortliche unbestritten ist, streben Unternehmen zusätzlich danach, die Potentiale eines Einsatzes in der internen Kommunikation zu nutzen, als Social Intranet. Im Vordergrund steht der Nutzen aus den Themenkreisen

  • Knowledge Management (z.B. User Generated Content, Blogs und Kommentarfunktion)
  • Collaboration (z.B. Wikis, Dokumentenmanagement, Workflows) und
  • Change Management (z.B. Ermöglichen/Beschleunigen des Cultural Change, Organisationsentwicklung)

Neue Anforderungen an die Governance
Während für traditionelle Redaktoren-Intranets das gewohnte 4-Augenprinzip ausreicht, entstehen beim Aufbau und Betrieb von Social Intranets ganz neue Anforderungen an die Intranet Governance.
Bedenken, dass ein Social Intranet sich zu einem unkontrollierbaren Tummelplatz für unerwünschte Meinungsäusserungen entwickelt, sind meist unbegründet. Jeder Benutzer ist als identifizierter Mitarbeiter erkennbar und hat im Minimum seinen Ruf zu verlieren. Trotzdem können Situationen entstehen, die eine Intervention aus ethischen/kulturellen, moralischen, unternehmerischen oder rechtlichen Gründen verlangt.

Elemente der Intranet Governance
Ziel der Governance ist es also, einen verbindlichen Rahmen zu schaffen, welcher es allen Mitarbeitenden im Unternehmen ermöglicht, ihr Wissen auf adäquate Weise zu teilen und dass sie gerne an den angebotenen Möglichkeiten partizipieren. Die Elemente dieses Rahmens sind:

Klare Ownership aller Gefässe und Inhalte: Gefässe und Inhalte sind eindeutig einer Person (nicht nur einer Organisationseinheit!) zuordenbar. Verwaiste Gefässe (oder „Wild-West-Applikationen“) sind neu zu verteilen oder zu entfernen.

Trägerschaft im obersten Management: Dabei denke ich nicht nur an eine (einzelne) treibende Kraft mit Executive-Power („Executive Sponsor“), die eine Idee oder ein Projekt voranbringen kann, sondern vielmehr an das beherzte und dauerhafte Vorleben von Knowledge Sharing und Transparenz in der Unternehmensführung. Funkstille oder Ghost Writing kommen dabei nicht gut an.

Gremien, Akteure, Rollen, Prozesse und Verantwortlichkeiten: Die gegebenen Strukturen für den inhaltlichen Betrieb des Intranets sind zu überprüfen und wo nötig anzupassen oder auszuweiten. Beispielsweise entsteht im Social Intranet neu die Rolle eines Moderators, der Foren, Wikis etc. fachlich/inhaltlich betreut und voranbringt. Der eingespielte Aufschaltprozess ist zu ergänzen mit Mechanismen für die Freigabe von User Generated Content.

Staffing: Die Anzahl Mitarbeitenden im Intranet-Team und deren Fähigkeiten sind an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Die klassische Redaktionsrolle wird dabei mehr und mehr durch eine Moderationsrolle abgelöst. Fundierte persönliche Erfahrung im Social-Media-Umfeld helfen, Prozesse und Mechanismen zu verstehen und den kulturellen Wandel zu begünstigen.

Policies und Standards: Es empfiehlt sich, eigentliche Policies und Standards für den Umgang mit dem Social Intranet auszuarbeiten und diese zu veröffentlichen. Die möglicherweise vorhandenen Social-Media-Guidelines aus der externen Kommunikation können als Ausgangslage dienen. Im Netz lassen sich zahlreiche Beispiele für Social-Media-Guidelines finden.

Anreizsysteme: Es ist denkbar, die persönliche Beteiligung am Social Intranet in die Mitarbeiterbeurteilung einfliessen zu lassen. Insbesondere bei der Beurteilung von Knowledge Sharing sollte die quantitative Bewertung vor der qualitativen Bewertung stehen, um nicht (zusätzliche) Hürden aufzubauen. Themenführerschaften und die Ownership für Gefässe eignen sich ebenfalls, Teil der Leistungsbeurteilung zu werden. Knowledge Sharing, Social Collaboration und hierarchieübergreifende Transparenz halten damit Einzug in die (Führungs-) Kultur des Unternehmens.

Eigene Erfahrungen aus der Namics
Namics betreibt seit 2008 erfolgreiches Wissensmanagement mit ihrem eigenen Social Intranet auf Basis eines Wikis. Die dabei gewonnene Erfahrung fliesst in die Beratungstätigkeit ein und kommt so den Kunden zu Gute.
Nachfolgend sind einige Artikel aufgeführt, die Einblicke diese Plattform geben:

Dr. Bernd Schopp: Dialog schafft Wissen
Einführung von Social Media für den Know-how Transfer bei der Namics AG
http://www.namics.com/wissen/fachartikel/dialog-schafft-wissen/

Jürg Stuker: Knowledgemanagement durch Wikis und Blogs
Beitrag zur Tagung Interne Kommunikation der Deutschen Presseakademie am 19. April 2012 in Berlin
http://www.slideshare.net/jstuker/knowledgemanagement-durch-wikis-und-blogs

Jürg Stuker: Grundsätze beim Aufbau und Betrieb des Namics Intranets
http://blog.namics.com/2008/11/gleichberechtig.html und Folgeseiten

Weitere Quellen:
http://www.prescientdigital.com/articles/governance/social-intranet-governance
http://www.hirschtec.eu/analysen/von-social-media-zum-social-intranet

Danke Anja, für das Gegenlesen dieses Artikels.

Herausforderungen von B2B Unternehmen im Online Bereich

Science Fiction Autor William Gibson sagte einmal “The future has already arrived; it’s just not evenly distributed yet.”

Die Wichtigkeit des Online-Kanals wurde mittlerweile von den meisten Unternehmen im Business-to-Business (B2B) Bereich erkannt. Trotzdem geht die Entwicklung im Vergleich zu Business-to-Consumer (B2C) immer noch langsam voran. Der Online-Handel zwischen Unternehmen (B2B) ist zahlenmässig kaum erfasst, Schätzungen gehen aber vom 2-3 fachem Volumen im Vergleich zu B2C aus. Einige B2B-Unternehmen haben die Potenziale im Online-Bereich längst erkannt und sehen in diesem Kanal für die kommenden Jahre Möglichkeiten für Effizienzsteigerungen und substantielles Wachstum. Google hat bereits 2011 ein Summit “Think B2B 2011″ lanciert, welches auch 2012 wiederholt wurde. Einige interessante Infografiken und weiterführende Informationen finden sich hier.
(more…)

www.zh.ch ist 50x schneller (und stabiler)

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Technologie: Adobe CQ Plattform: Linux Hoster: Aspectra Systemübersicht: Die Website des Kantons Zürich wird von von mehr als 200 Autoren verwaltet, niedergelassen in ganz verschiedenen Zweigsstellen und Ämtern. Der beim CQ mitgelieferte Dispatcher-Cache hat die Eigenart, dass er bei jeder … Weiterlesen

Projekte doppelt so schnell umsetzen: ein ganz einfacher Trick! Oder warum die ideale Teamgröße möglicherweise unter 10 liegt.

Mehr Kapazität fürs Projekt

Wenn Zeitrahmen und Umfang feststehen, gelangen klassische Projekte häufig an den Punkt, an dem festgestellt wird, dass sich der Termin unter den gegebenen Bedingungen nicht halten lässt. Ursachen sind vielfältig und liegen häufig in geänderten Anforderungen, geänderten Rahmenbedinungen etc. Nun … Weiterlesen

Innovationsdiffusion auf Unternehmenswebseiten: Studienresultate

Research Model

Im Sommer 2012 haben wir knapp 1000 CIOs, Marketingleiter und eBusiness-Verantwortliche gefragt, welche Elemente für die Interaktion mit dem Besucher auf der jeweiligen Firmen-Website aktuell implementiert sind und wie verschiedene Faktoren, welche potentiell einen Einfluss auf diesen Implementierungsstand haben, im … Weiterlesen

TYPO3 CMS: Neues in Version 6

Aufgeräumtes Benutzerbackend

Die aktuellste TYPO3 Version wurde Ende November 2012 veröffentlicht. Zeit, einen kurzen Blick auf die interessantesten Neuerungen zu werfen. Der Namen: Nach TYPO3 Version 4.7 kommt die Version 6.0? In der Tat, so ist es. Ich war ebenfalls ein wenig … Weiterlesen

Smashing Conference 2012

Was macht der Frontend-Entwickler ab sofort jedes Jahr in Freiburg im Breisgau? Einen ausgedehnten Spaziergang in der schönen Freiburger Altstadt? Badische Köstlichkeiten genießen? Vielleicht auch, jedoch trifft er wohl ab sofort jedes Jahr auch hochkarätige Entwickler, Philosophen und Zukunftsbildner des Webs.

Am 17. und 18. September 2012 fand die erste Smashing Conference statt. Neben einem ungewöhnlichen Veranstaltungsort konnte sich die Konferenz auch mit einem ungewöhnlich gutem Lineup sehen lassen. Es traf sich ein Teil der Crème de la Crème der aktuellen Webszene in der beschaulichen Idylle nahe der französischen Grenze.

Veranstalter war, wie der Name vermuten lässt, das Smashing Magazine, gemeinsam mit Marc Thiele (u.a. Veranstalter der Konferenz Beyond Tellerrand). Marc Diethelm, Thomas Junghans und Daniel Koch hatten das Vergnügen dieser Konferenz beizuwohnen.

Intro-Trailer zur Smashing Conference

Das Programm bestand aus einem ausgewogenen Mix unterschiedlicher Fachrichtungen aller in der Webentwicklung beteiligten Kompetenzen. Wie ein roter Faden zog sich das Thema “Responsive Design” fast durch jeden Vortrag. Neben konkreten Tipps und Tricks standen neue Prozesse und ein nötiges Umdenken bei den bestehenden Entwicklungpfaden im Vordergrund.

Nachdem die Videos jetzt endlich online zur Verfügung stehen, wollen wir nachfolgend einige vorstellen und verlinken:

The Spirit Of The Web – Jeremy Keith

Beyond Media Queries – Brad Frost

To be announced – Christian Heilmann

Weitere
Weitere Videos übriger Vorträge sind bei Vimeo zu finden.

Fazit

Sollte es dieses Jahr eine weitere Smashing Conference geben – und dies wurde angekündigt – auf jeden Fall vormerken: Eine Konferenz nicht nur für Frontend-Entwickler und definitiv lohnenswert!

Weitere Informationen, berichtende Blogposts sowie Slides der Talks sind unter folgender Adresse zu finden:
http://lanyrd.com/2012/smashingconf/coverage/

Nachtrag:

Wer weitere Informationen zum Thema Responsive Design bei Namics bekommen möchte, dem seien die folgenden Links zu empfehlen:

Blog:

Projekte:

Artikel:

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