Sitecore Roadshow – We are on Track

Nachdem wir bereits seit zwei Jahren mit Sitecore zusammenarbeiten und das eine oder andere Projekt realisiert haben, konnten wir die Möglichkeit nutzen einen Mitarbeiter von Sitecore Deutschland nach St.Gallen zu holen. In einer dreistündigen Stündigen Präsentations- und Diskussionsrunde wurden uns die Sitecore Roadshow und die akutellen Möglichkeiten des Sitecore Page Editors vorgestellt. Ebenfalls wurden uns die Best Practices für die Sitecore Entwicklung vorgestellt und weitergegeben.

 

Neue Features der aktuellen Sitecore Version 6.5

Profile Cards
Erweiterung des DMS (Digital Marketing System) durch Profile Cards. Dadurch erhält man die Möglichkeit die Seiten in Sitecore einem bestimmten Besuchertyp zuzuweisen.

Personalisierung des Page Editors
Der Page Editor kann durch zusätzliche Buttons und Funktionen erweitert werden und somit kann dem Benutzer das Editiren der Page weiter vereinfacht werden.

Analytics Erweiterungen
Verschiedene Erweiterungen der Analytics Funktionen geben dem Sitecore Administrtor verbesserte Möglichkeiten, das Benutzerverwalten auf der Website zu tracken.

 

Upcoming Features and Modules

Design Importer (Q1 – 2012)
- Import von HTML Dateien und Zuweisung auf Datenfelder möglich

Mobile SDK (Q2 – 2012)
- Restful API für den Zugriff auf Sitecore Items

CMS 7.0 (Q3 – 2012)
- Komplette Umstrukturierung des Contents (Keine Tree-View mehr)
- Erhöhung des Verwaltbargen Contents
- Erweiterte Publizierungs und Berechtigungsmöglichkeiten

Native MVC Support (H2 – 2012)

Web Forms For Marketers (Q2 – 2012)
- Sequenzielle Formulare können erstellt werden
- Bedingungen innerhalb der Formulare
- Auto Complete Fields

Email Campaign Manager 2.0 (Q2 – 2012)
- Erweiterung des Newsletter Modules von Sitecore
- Integration des Design Importers

Automationserweiterungen (Q2 – 2012)
- Erweiterungen der Packages durch Pläne
- Verschiedene Pre-Build Actions

Sitecore 7.1 (Q4 – 2012)
- Content Cloning über verschiedene Server
- Erweitertes Profiling
- Integration von Social Elementen (Tagging, Comments, usw.)
- Forum, Blog, Wiki, usw.

 

Best Practices in der Sitecore Entwicklung

Ebenfalls wurde uns anhand eines Beispielprojekts von Sitecore gezeigt, was die Best Practices in der Entwicklung und Handhabung eines Sitcore Projekts sein. Der grösste Teil war uns bereits bekannt und unsere Projekte werden bereits nach den Best Practices von Sitecore entwickelt. Somit können wir als Fazit sage: We are on Track.

Top 10 Internet-Trends 2012 [Vortrag]

Wie seit 2000 jedes Jahr haben Marcel Albertin und ich zehn aktuelle Trends “auf Papier” gebracht. Da Trends aus den Vorjahren nicht mehr erwähnt werden, lohnt sich evt auch ein Blick in das Jahr 2011, 2010, 2009 oder 2008.

Und nun zu der diesjährigen Trend-Ernte:

- Find Engines
- Live/Life-Streams
- Agile Commerce
- Mobile Hybrid Web
- BYOD (Bring Your Own Device)
- Collaborative Consumption
- Social CRM
- Curation
- Content Marketing
- Vertical Scrolling

Die Präsentation zum Download: Top10 Internet-Trends 2012 [pdf, 26.5MB]

Und noch die Version für “Anschauer”:


[Swiss E-Commerce Award] 3mal Gold für freitag.ch

Ja, richtig gelesen! Mit gemischten Erwartungen machten wir uns auf an die an den Swiss E-Commerce Award , der im Rahmen der Messe ONE in der Messe Zürich  stattfand. Diese Auszeichnung für die besten Schweizer Onlineshops wurde 2012 erstmals durch Carpathia vor vollem Publikum verliehen. Die über 100 eingereichten Onlineshops mit einer .ch Domäne wurden von einer 10-köpfigen Fachjury bewertet.

Eingereicht war der Onlineshop freitag.ch in den Kategorien “B2C Onlineshops Medium” und der Spezialkategorie “Visual Effects”. Der Onlineshop wurde durch Namics auf Basis hybris Accelerator zusammen in enger Zusammenarbeit mit dem Projektteam von FREITAG und Information Architects (verantworten Konzeption & Design) umgesetzt.

Nach den ersten Awardverleihungen (begonnen mit Onlineshop mit Umsatz < 1 Mio) und dem spannenden Referat von Andre Morys freuten wir uns umso mehr, als wir mit freitag.ch in der Kategorie “B2C Onlineshops Medium”  in die Top 3 vorstossen konnten und für Gold nominiert waren. Einige Augenblicke später standen wir bereits auf der Bühne als Sieger in der Kategorie “B2C Onlineshops Medium”. Insgeheim hatten wir uns in der der Spezialkategorie “Visual Effects” noch deutlich bessere Karten erhofft, aber diese Kategorie Verleihung stand schliesslich immer noch aus. Freitag.ch besticht mit professionellen Anwendungsvideos und aufwändigen 360 Grad Produktfotografien. Jedes Unikat wird von FREITAG einzeln fotografiert, bevor es im Onlineshop verkauft wird (inkl. 360-Grad Ansichten).

Nachdem wir tatsächlich ein 2tes mal Gold in der Kategorie Visual Effects erhielten, meinte Michael Nussbaumer (Head of New Media & IT at FREITAG lab. ag) salopp: “Aller Guter Dinge sind drei“, was schliesslich am Ende des Awards noch zusätzlich die höchstdotierte Auszeichung “Swiss E-Commerce Champion 2012″ einbrachte.

Wir sind sehr stolz, dass das Projektteam von FREITAG mit Information Architectshybris uns Namics dieses Ergebnis erreicht haben und freuen uns auf die gemeinsame Multichannel-Zukunft.

PS: weiter Bilder vom Award auf Flickr.

Pinterest-Nutzung in der Schweiz

Pinterest, die „Mischung aus Katalog und Lifestyle-Magazin“ (Etailment), sei der neue Treiber für E-Commerce, schreibt die Blogosphäre. Die visuell ansprechende Sammlung von Kaufbarem, gruppiert nach Interesse und Personen werde immer relevanter für alle, die E-Commerce betreiben. Stimmt das auch für die Schweiz? Weiterlesen

Content Marketing: 6 Schritte zum Erfolg

Guter Content ist geschätzt. Doch wie können Unternehmen erfolgreiches Content Marketing betreiben? Mit dem 6 Schritte-Plan, den wir an der One Konferenz vorgestellt haben, bieten wir eine praxisnahe Anleitung für die Vermarktung durch Inhalte.

„Guter Content ist wie Pornografie. Ich erkenne ihn, wenn ich ihn sehe“, meint der einflussreiche kanadische Marketer Mitch Joel. Doch was braucht es dazu und wie starten und betreiben Sie eine nachhaltige Content Marketing-Initiative mit Erfolg? Nachdem wir Content Marketing und dessen unternehmerische Grundlagen abgesteckt haben, wenden wir uns der Planung und Ausführung einer Content Marketing-Initiative und damit der grössten Herausforderung zu. An unserem Referat an der One Konferenz in Zürich sind Michael Rottmann und ich dieser wichtigen Frage nachgegangen.

Die nachfolgenden 6 Schritte sind zentral bei der Umsetzung Ihres Content Marketing-Programms.

1. Die Ziele: spezifisch und kundenorientiert = messbar

Bevor Sie sich ans Schreiben machen, gilt es die Ziele Ihrer Content Marketing-Aktivitäten definieren. Diese sollten in direktem Bezug zu Ihren Unternehmenszielen stehen. So einfach dies klingt, so schwer tun sich viele damit, denn Ziele müssen vor allem spezifisch und kundenorientiert sein und damit messbar. Viele Content Marketing-Bestrebungen scheitern an einem mangelhaften Verständnis der Unternehmensziele.

DON’Ts: So sollten Sie Ziele nicht formulieren
Hier ein paar Beispiele von Zielsetzungen in Zusammenhang mit Content, die viel zu allgemein und damit nicht messbar sind:

  • “Wir wollen mehr Traffic auf unserer Website.”
  • “Unsere Mitbewerber sind fleissige Blogger, wir müssen auch etwas tun.”
  • “Wir haben so viele tolle Inhalte in unserer Firma, wir müssen sie einfach an die Öffentlichkeit bringen.”

DOs: Beispiele für messbare Ziele
Und nun ein paar Beispiele von spezifischen und kundenorientierten und damit messbaren Unternehmenszielen:

  • “Wir zielen auf eine Umsatzsteigerung von 10 Prozent bei unseren 20 grössten Kunden im Rahmen des Jahres 2012 ab.”
  • “Wir möchten unsere Finanzdienstleistungen an 10 neue Kunden im Jahr 2012 verkaufen.”
  • “Die Telefonate im Kundendienst sollen im laufenden Jahr um 10 Prozent gesenkt werden.”

2. Die Bedürfnisse: Was interessiert Ihre Zielgruppen?

Wie gut kennen Sie Ihre Kunden und deren Informationsbedürfnisse? Was sind ihre Interessen, Anliegen und Probleme? Erst wenn Sie diese Fragen beantwortet haben, können Sie Content produzieren, der auf die Nachfrage Ihrer Zielgruppen trifft. Ihre Nachforschungen könnten folgende Massnahmen umfassen:

  • Kundenumfragen mit Online-Tools wie Google Docs und SurveyMonkey
  • Telefonate und persönliche Treffen mit potenziellen und bestehenden Kunden
  • Ausführliche Gespräche oder Workshops mit Ihrem Kundendienst und Verkaufspersonal
  • Erwähnungen durch Kunden überwachen mit Tools wie Google Alerts und via Social Media wie Twitter und Facebook.

3. Die Konversionen: Zentrale Messgrössen definieren

Bei diesem Schritt verknüpfen Sie die Ziele mit den Interessen Ihrer Zielgruppen, indem Sie definieren, welche messbaren Handlungen der von Ihnen produzierte Content bei Ihren Zielgruppen auslösen soll. Hier einige Beispiele für die Definition von Content-Konversionen:

  • Herunterladen einer aktuellen Studie nach Angabe von Informationen wie Name, Adresse, E-Mail, Alter, Interessen, um mehr Informationen für die Kundendatenbank zu erhalten
  • Abonnieren eines Online-Newsletters als Massnahme der Kundenakquise
  • Test- oder Demo-Angebot zum Anregen des Kundendialogs.

4. Die Themen und Kanäle: Marketingmix und involvierte Personen

Als nächstes definieren Sie die Themen Ihrer Content-Planung, die konkreten Content-Gefässe und Kanäle, die personellen und finanziellen Aufwände gemäss festgelegtem Budget und nicht zuletzt die zentralen Prozesse, Abläufe und Verantwortlichkeiten. Sie beantworten hier die nachfolgenden Fragen:

  • Welche Themen werden konkret behandelt?
  • Welche Art von Content wird produziert (z. B. Blogbeitrag, Fallstudie, E-Book, Video, Podcast, Foto, Webinar, Newsletter usw.)?
  • Wie oft wird der Content erstellt (Timing und Aktualisierung)?
  • Wird Content durch das eigene Unternehmen produziert oder extern eingekauft?
  • Welche Kanäle werden mit dem Content bespielt (Blog, Unternehmenswebsite, Microsite usw.)?
  • Auf welchen Kanälen wird der Content verbreitet (Newsletter, Social Media, RSS usw.)?
  • Welche Personen sind innerhalb und allenfalls noch ausserhalb des Unternehmens im Content-Erstellungs- und Verbreitungsprozess involviert? Wer sind die Thementreiber (z. B. Autoren, Redaktoren, Mitarbeiter usw.) und die Verantwortlichen (z. B. Projektleiter, Marketingleiter, Abteilungsleiter usw.)?

5. Die Bewerbung: Ein Muss

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Content wahrgenommen wird und bewerben Sie diesen auf allen für Sie möglichen Arten und Kanälen, online und offline. Dies umfasst Social Media wie Facebook, Twitter, Google +, die Unternehmenswebsite, den Newsletter und die RRS-Feeds, aber auch klassische PR- und Werbemassnahmen, die vor allem in der Initialphase Ihrer Content Marketing-Bestrebungen unerlässlich sind. Nicht zuletzt sollten Sie den Content im persönlichen Gespräch mit Ihren Kunden, sei dies auf einer Messe, bei einem Kundenbesuch oder einem Kundenanlass anpreisen.

Was Sie nach dem Schreiben eines Blogbeitrags oder nach der Erstellung von neuem Content für dessen optimale Bewerbung tun können, führen das Content Marketing Institute und DivvyHQ mit einer anschaulichen Grafik aus.

6. Die Messung: Beobachten und schlussfolgern

Mit dem Tracking und Monitoring registrieren Sie die durch den Content ausgelösten Handlungen (wie viele heruntergeladene Studien, wie viele ausgefüllte Kontaktformulare, wie viele abonnierte Newsletter, wie viele eingelöste Coupons, wie viele Registrierungen für ein Testangebot usw.?). Sie ermitteln anschliessend, wie sich die Konversionen auf die zu Beginn festgelegten Unternehmensziele auswirken (wie viel Umsatz wurde generiert, wie viele neue Kunden wurden akquiriert, wie viele Kundentelefonate wurden geführt usw.?). Aus den Resultaten der Messung können Sie wichtige Lehren für die Anpassung, Optimierung und damit den Erfolg Ihrer Content Marketing-Aktivitäten ziehen.

Fazit: Mit Planung, Organisation und Messung zum Erfolg

Mit spezifischen und messbaren Zielsetzungen, bedürfnisgerechten Inhalten, einer konkreten Definition von Konversionen, einem Redaktionsplan und einer Festlegung von Zuständigkeiten sowie der kontinuierlichen Bewerbung und Messung können Sie Content bieten, der nicht nur gelesen wird, sondern Ihr Unternehmen als Ganzes weiterbringt. „Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt“, sagte der chinesische Philosoph Lao-Tse. Mit unseren 6 Schritten können Sie die Reise zum Content Marketing-Erfolg nicht nur antreten, sondern in ein langfristig lohnenswertes Unterfangen für Marketing und Verkauf verwandeln.

Benötigen Sie Unterstützung bei Ihrem Content Marketing-Programm? Unsere Content Services bieten das volle Spektrum an Content- und Social Media-Dienstleistungen für Ihr Unternehmen.

Download: Content Marketing – Werbung durch Inhalte (Präsentation an der One Konferenz) [pdf, 3.9MB]