Von der Wunschliste eines modernen Marketers

Blogcover Netzwoche Marketing Transformation
Die Weihnachtszeit rückt mit grossen Schritten näher und es wird langsam Zeit, die Wunschzettel zu schreiben. Auch Jakob Schellhorn und ich haben das getan und uns dazu mit den aktuellen technischen Trends im Bereich des Digital Marketing auseinandergesetzt.
Chief Marketing Officers sehen momentan vor allem drei Herausforderungen: Erstens die Analyse von Daten, um ein besseres Verständnis für die Kunden zu erhalten, zweitens die Schaffung einer attraktiven Kundenerfahrung und drittens die Nutzung neuer Technologien, um diese Kundenerfahrung intelligent und effizient umzusetzen.
Wie diese Wünsche adressiert werden können und wieso Analytics-Tools neben modernen CMS-Systemen dabei im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen, ist Inhalt unseres Fachartikels. Nachzulesen in der Ausgabe 19/2014 der Netzwoche – oder direkt als PDF hier auf dem Blog.

Continuous Lifecycle 2014 in Mannheim – Tag 2

Nach dem interessanten ersten Tag, über den Torsten Gerbig bereits berichtet hat, begann der zweite Tag der “continuous lifecycle 2014″ für mich mit einem sehr gelungenen Vortrag tum Thema “Effektives Konfigurations-Management mit Chef, Vagrant und Veewee”. Hintergrund der Vortragenden ist die Entwicklung eines Integrations-Tools, welches Third-Party-Systeme miteinander verbindet. Die große Herausforderung, die sie mit dem vorgestellten Toolset bewältigen, sind die automatisierten Tests ihres Produkts gegen eine Menge dieser Third-Party-Systeme, die auch in jeweils verschiedenen Versionen getestet werden müssen. Daraus ergeben sich mehrere hundert verschiedene Konfigurationen, für die jeweils virtuelle Maschinen bereitgestellt werden müssen. Die Tools wurden jeweils kurz vorgestellt, und anschließend wurde die Verwendung anhand eines vereinfachten Beispiels erläutert, zusammen mit einigen Learnings und guten Tipps für eigene Projekte. Insgesamt fand ich diesen Vortrag sehr informativ und gut aufbereitet. Es hat Spaß gemacht zuzuhören.

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Continuous Lifecycle 2014 in Mannheim – Tag 1

Die zweite Auflage der Continuous Lifecycle fand dieses Jahr im Cogress Center Rosengarten in Mannheim statt. Der Andrang war mit 350 Teilnehmern so groß, dass die Kapazitäten am Vorjahres-Austragungsort in Karlsruhe nicht ausreichten.

Die diesjährige Veranstaltung widmete sich Konzepten, Prozessen und Tools von Continuous Delivery, DevOps und Agile ALM und versuchte auch dem entsprechend eine Mischung aus diesen Themen zu bieten. Zur Wahl standen an beiden Veranstaltungstagen der Konferenz in allen Slots jeweils drei Themen, wobei mir die Auswahl teilweise wirklich schwer fiel, da einige Talks, die parallel stattfanden, sehr interessant klingende Inhalte hatten. (Wer mag sich zur Zeit schon gerne zwischen Themen wie “Docker” und “DevOps als Kultur” entscheiden?) (mehr …)

2015: Apple Watch & Co, es lebe die Smartwatch (Teil 2 von 2)

Zahlen mit Apple Watch

Auch wenn der Reality Check im letzten Teil der Blog-Serie (2014: Moto 360, die Smartwatch ist tot) noch wenig positiv ausfällt, sollte nicht vergessen werden, dass Totgesagte oft länger leben als gedacht. In diesem zweiten Teil zum Thema Smartwatch geben … Weiterlesen

2014: Moto 360, die Smartwatch ist tot (Teil 1 von 2)

Moto 360

Spätestens seit der Präsentation der Apple Watch im September diesen Jahres ist die Tech Scene in Aufruhr: Der Wearables Hype ist ausgebrochen und Technologieunternehmen, Start-Ups sowie Beratungsunternehmen sind mit voller Fahrt aufgesprungen. Die Namics BU Mobile Business Solutions beobachtet diesen … Weiterlesen

Agile Leadership als Erfolgsfaktor bei der Schweizerischen Post

Wenn die Schweizerische Post ihre gesamte mobile Scanner-Infrastruktur ersetzen möchte, ist ein hochkomplexes Projekt quasi vorprogrammiert. Und in der Tat liest sich die Beschreibung des Projektes „Neuorientierung Mobile Computing (NEMO)“ wie die Einleitung zu einem Horrorroman für Projektleiter: Sieben Entwicklungsteams sollen mittels Scrum in zehn Monaten 18 Applikationen entwickeln, welche einen Grossteil des Kernprozesses der Post in der Zustellung abbilden und für mehr als 20’000 künftige Anwender im täglichen Gebrauch fehlerfrei funktionieren müssen.

Als einer der sieben Entwicklungspartner hat sich Namics dieser Herausforderung gestellt. Das ist mittlerweile etwas über zehn Monate her, das Namics-Projektteam hat bereits drei Apps umgesetzt und der Kunde ist mit dem Ergebnis hochzufrieden. Es folgt ein Versuch, dies zu erklären.

Leadership beim Kunden

Die besten Ideen können nur dann entstehen, wenn sich jeder Einzelne in einer Organisation dazu berufen fühlt, eigene Ideen einzubringen, sich stetig zu verbessern und jeder Beteiligte die eigene Verantwortung für das Gesamtresultat wahrnimmt. Das wiederum ist nur möglich, wenn der Auftraggeber bereit ist, Verantwortung an die Dienstleister zu übertragen und die Prozesse so gestaltet, dass – wo notwendig – Veränderungen angebracht werden können. Je flexibler die Gesamtorganisation des Projekts, desto wichtiger werden die Grundregeln (wie bspw. die Definition of Done).

Damit sich ein optimaler Prozess entwickeln kann, sind einige Vorbereitungen notwendig. Die Post war bereit, alle Verantwortlichen schulen zu lassen und hat sie mit der notwendigen Entscheidungsgewalt ausgestattet. Gab es Probleme, welche die einzelnen Teams behindert haben, hat die Post unbürokratisch grosse Anstrengungen unternommen, um diese Schwierigkeiten zu beheben. Auch um die ständige Verfügbarkeit der relevanten Fachvertreter hat man sich frühzeitig gekümmert. All diese Massnahmen haben die Effektivität des Prozesses erhöht und dazu geführt, dass jeder Einzelne Verantwortung für das Gesamtresultat übernehmen konnte.

Artur Tomczak, Program Manager des App-Entwicklung-Projekts erklärt dies folgendermassen:

„Wir haben in der vergangenen Periode klar mehr erreicht mit der Scrum- als mit der Wasserfall-Methode. Der Erfolgsschlüssel liegt im konsequenten Einsatz von Scrum. Dies setzt die volle Unterstützung, den vollen Einsatz und die gleiche Auffassung von Fachkollegen bis zum Topmanagement voraus.“

Leadership beim Dienstleister

Was unterscheidet ein gutes von einem herausragenden Scrum-Team? Die Antwort ist einfach: Leadership jedes einzelnen Teammitglieds. Bei Namics waren alle Mitglieder des Teams über den gesamten fachlichen Scope informiert und an allen Meetings beteiligt. Jeder wurde dazu angehalten, Verbesserungsvorschläge einzubringen und fühlte sich deshalb für das Gesamtergebnis verantwortlich. Gegenseitiges Challenging von Ideen und fachlichen Anforderungen, Peer-Programming und regelmässige, offene und intensive Debatten über die eigenen Prozesse und eine Kultur der stetigen Verbesserung waren zentral für den Erfolg unseres Teams.

 

Der Agile Leadership Day findet am 5. November 2014 in Zürich statt.

Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation für einen Online Pure Player (Brack) – Smart Business Day 2014

SBD14_Umdenken

Gute Eröffnung von Markus Mahler, CEO von Brack.ch: „Als ich eingeladen wurde fragte ich mich, wie Digitale Transformation zu uns passt. Wir waren schon immer digital“. Das Thema ist eher die „digitale Rückwärts-Transformation“. Wertvoll bei Brack.ch sei insbesondere der Umstand, … Weiterlesen

Vom klassischen Marketing Team zum E-Business Team bei Interhome AG – Smart Business Day 2014

SBD14_Fazit-Hotelplan

Hotelplan ist kein Startup sagt Marc Isler (Director E-Business der Hotelplan Management AG), wurde aber vor rund 60 Jahren von Gottlieb Duttweiler gegründet: Als Aktion für den sozialen Tourismus. Das erste Produkt war ein kombiniertes Produkt: Zugbillet in den Tessin … Weiterlesen

Die digitale Transformation meistern (cablex) – Smart Business Day 2014

SBD14_Change-Management

Ausgangslage bei cablex war eine fehlende Verknüpfung der Prozesse und damit auch einzelne, nicht-verknüpfte Systemen. Wir mussten nicht nur Durchgängigkeit, aber auch eine Industrialisierung erreichen sagt Hans-Peter Legler. Im Rahmen dieser Arbeit setzte sich cablex also die folgenden Ziele: Die … Weiterlesen

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