Über das Retten von IT Projekten

Nach viel ernsthafter Recherche für einen Vortrag nun noch einen Tagesabschluss der zum schmnuzeln anregt aber auch einige “giftige” Wahrheiten birgt… (Danke Urs).

Eine Weisheit der Dakota-Indianer sagt: “Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!” Im Berufsleben versuchen wir es oft mit anderen Strategien, nach denen wir wie folgt handeln:

1. Wir besorgen uns eine stärkere Peitsche.
2. Wir wechseln die Reiter.
3. Wir sagen: “So haben wir das Pferd doch immer geritten.”
4. Wir gründen ein Kernteam, welches das Pferd analysiert.
5. Wir versuchen von anderen zu erfahren, wie man ein totes Pferd reitet.
6. Wir leugnen die Existenz von Dakota-Indianern.
7. Wir erhöhen den Qualitätsstandard fuer den Beritt toter Pferde.
8. Wir bilden eine Task Force, um das tote Pferd wieder zu beleben.
9. Wir führen Trainingsseminare durch, um besser reiten zu koennen.
10. Wir stellen Vergleiche mit verschiedenen toten Pferden an.
11. Wir ändern die Kriterien die besagen, ob ein Pferd tot ist.
12. Wir kaufen Leute von Aussen ein, um das tote Pferd zu reiten.
13. Wir spannen verschiedene tote Pferde zusammen, damit sie schneller werden.
14. Wir erklären: “Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht mehr reiten könnte !”
15. Wir machen zusätzliche Mittel frei, um die Leistungen des toten Pferdes zu steigern.
16. Wir beschaffen Hilfsmittel, die tote Pferde schneller machen.
17. Wir machen eine Studie, ob es billigere Berater gibt.
18. Wir erklären, dass unser totes Pferd billiger, schneller und besser ist.
19. Wir bilden einen Qualitätszirkel, um tote Pferde bestmöglich einzusetzen.
20. Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen fuer tote Pferde.
21. Wir richten eine unabhängige “Kostenstelle” fuer tote Pferde ein.
22. Wir stellen den Pferden einen Bonushafer in Aussicht.
23. Wir gehen mit dem toten Pferd an die Boerse.
24. Wir suchen starke Partner, die unser totes Pferd stützen.

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Die nicht-geheime Domäne von Microsoft: start.com

Der Ansatz ist spannend. Microsoft stellt Technologieprototypen in’s Internet (laufen meist nur auf dem Internet Explorer) ohne offizielle Kommunikation. Die Weblogs regeln den Resat von selbst und plötzlich ist das Neue auch noch ein bisschen “geheim” und daher viel spannender.

Ein altes Beispiel ist ein RSS-Syndikator mit einer MSN-Suche inklusive historischen Suchabfragen: http://www.start.com/1/

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Aktuell nun eine sehr schön gemachtes Portalinterface, welches sehr konsequent AJAX einsetzt: http://www.start.com/myw3b/

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Mehr dazu bald in den Weblogs…

Ergänzung: Nach dem ersten Post fand ich, dass Microsoft die Domäne doch kommuniziert nämlich auf http://sandbox.msn.com/. Witzig ist auch der “Quiz” der von http://www.start.com/3 zur nächsten URI führt…

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Wenn Skype sehen kann heisst es vSkype

Ein eigenes Programm namens vSkype, welches die Skype-Technologie als Plattform nutzt, Bild-Konferenzen zu machen (oder heisst das Video-Komferenz) und/oder sich gegenseitig Bildschirme zu zeigen.

Technisch tut es (über eigene https Sockets) getunnelt, so auch parallel zu Skype-Voice und Skype-Chat aber die Bedienung ist der Horror (das sollte sich einfacher korrigieren lassen als der Codec ;-).

Hier der (verworrende) Screenshot:
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OpenSource CRM

Die Geschäftsorientierung im OpenSource-Bereich geht weiter: Beispielsweise mit CRM-Software. Die Software ist offen und gratis. Wer Support, Schulung oder Implementierung kaufen will darf das freiwillig. Service-Geschäft, wie es sich gehört.

Zwei aktuelle Beispiele sind SugarCRM in den USA (die Software ist, wie es sich gehört bei SF gehostet) und der Schweizer StartUp CRIXP Corp. mit dem Produkt openCRX.

Das ist keine Software für die Techies, die es lieben in der Nacht rumzutun, aber professionelle Lösungen (resp. Frameworks) für Kernprozesse in Unternehmungen. Die drei Gründer von SugarCRM waren zuvor bei E.piphany und auch andere Softwarehersteller haben da kaum Freude.

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Freie Parkplätze in der Stadt?

Gewonnen haben Sie, die Jungs von search.ch. Bei “Best of Swiss Web“. Mit map.search.ch.
Und gerade eben habe ich eine weitere ganz lustige Funktion entdeckt.
Die Anzeige der Anzahl freier Parkplätze in den Parkhäusern in Zürich oder St. Gallen. Wahrscheinlich gibts die schon ein Weilchen, aber wohl die Wenigsten haben diese Funktionalität bisher wahrgenommen. Man könnte das natürlich auch etwas dominanter darstellen. Aber sei’s drum. Hauptsache es funktioniert ;-).

Man gehe also auf map.search.ch, gebe die Adresse des gewünschten
Reiseziels ein und schaut, welche Parkplatz-Icons ein grünes, gelbes oder rotes Dächlein über dem “P” haben. Wem das noch nicht reicht, der kann mittels Mouseover die exakte Anzahl freier Parkplätze im naheliegendsten Parkhaus anschauen. Alle 10 Minuten aktualisiert. Das ist doch ziemlich praktisch.

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Im dargestellten Beispiel habe ich ein Parkhaus in der Nähe des namics Hauptsitzes gesucht. Und siehe da: Im Parkhaus “Raiffeisen-Zentrum” sind um 13.00 Uhr 4 Parkplätze frei, ist also “fast voll” und dementsprechend gelb gekennzeichnet.
Nun fehlt eigentlich nur noch der Internet-Anschluss im Auto.

PS: Man kann wohl davon ausgehen, dass die Daten
für alle Städte mit Parkleitsystem (z.B. St. Gallen) vorhanden sind. Überprüft hab ichs aber nicht. Viel Spass beim parkieren ;-)

Internet Tablet: Nokia ohne GSM und ohne Symbian

Das Nokia 770 ist eine leistungsfähige Plattform für Linux auf Basis des Chipsets OMAP1710 von Texas Instruments – Erstaunlich für Nokia, der 47.9% an Symbian gehört. Und dies obschon der Chipsethersteller TI mit OMAPV1030 auch eine Plattform mit GSM/GPRS/EDGE anbietet. Das 770 hat keine Telefonfunktionen dafür WLAN und Bluetooth.

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Spannend: Das Gerät mit Touchscreen kann sehr gut Voice over IP aber kein GSM, ein Nokia auf dem Debian Linux läuft und mit Maemo eine leistungsfähige Entwicklungs- und Portierungsplattform nach dem OpenSource Modell bietet. Die Plattform unterliegt mit der GPL zudem sehr einer sehr liberalen Lizenz. So auch die graphische Gestaltung mit Creative Commons Attribution 2.0.

Als Einstimmung für die Möglichkeiten: Auf dem Gerät welches den X11 Server KDrive und GTK+ ausführt, läuft schon Python (2.3.3) und Perl (5.8.4). Der Anfang einer spannenden Entwicklung.

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Gratulation: JSR-170 hat “Final Approval Ballot” hinter sich

Seit dem 31. Mai 2005 ist JSR-170 ein Standard (14 Ja und 2 Enthaltungen).

Bemerkung nach dem ursprünglichen Post: Die “Enthaltungen” sind ein Übersetzungsfehler von mir. In Wahrheit hatten zwei Leute keine Zeit zum Abstimmen also eine Stimmbeteiligung von 87.5%. Von Josh Bloch habe ich sogar ein E-Mail-Zitat dazu. Das Resultat ist somit also noch besser…

Somit hat die Java-Gemeinde einen Standard für den Repository-Zugriff inklusive einer Referenzimplementierung Jackrabbit.

Bezüglich der Unterstützung ist es wichtig zu wissen zu wissen, dass es unterschiedliche Stufen gibt: Level 1 nur lesen und Level 2 lesen und schreiben. Zudem weitere wichtige Funktionen, die es auf politischen Gründen nicht in den Standard geschafft haben als optionale Elemente: So beispielsweise Versionierung, Transaktionen, Locking, Observation oder SQL-Query. Hier einen funktionalen Überblick aus einer Präsi von David Nüscheler:

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Gemäss dem inoffiziellen aber hoch wissechenschaftlichen Google-O-Meter ist JSR-170 der dritwichtigste JSR-Standard überhaupt.

Eine interessante Übersicht inkl. Implementierung eines Weblog-Repositories im Artikel Catch Jackrabbit and the Java Content Repository API.

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RISC versus CISC: Das war es wohl…

Während der Uni tönte die Geschichte mit den RISC-Prozesoren (Reduced Instruction Set Computing)irgendwie logisch. Doch seit meine geliebten HP/PA gestorben sind, DEC Alpha in Frieden ruht, SGI Linux anbietet und SUN Solaris auch auf Intel portiert kommt mir das folgende Bild irgendwie logisch vor:

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Hier die offizielle Pressemitteilung von Apple.

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Was steht das wohl drin?

Die Schweizerischen Bundesbahnen SBB ermöglichen seit rund einem halben Jahr Tickets innerhalb der Schweiz online zu kaufen und selbst auszudrucken.

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Heute stand in der Zeitung auch was von über 160’000 gekauften Tickets. Toll.

Was mich aber interessiert sind die zwei grauen Felder in der MItte rechts aussen. Dr obere ist ein zweidimensionaler Barcode (den ich noch niemanden scannen sah) und das andere Feld wird vom Kontrolleur bei der Vorweisung durch ein Plexiglas-Feld geheimnistuerisch angeschaut. Das ist doch interessant, was da wohl drinsteht?

Ein Scan und ein paar Photoshop-Filter später (gell Thomy) sieht es etwa so aus:

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1. Zeile: Name Vorname (nur 3/4 Buchstaben)
2. Zeile: Von Nach (Kürzel, z.B. SG ZUE)
leer
3. Zeile: Datum
4. Zeile: 30 1 1/2 (Nummer, 1.Klasse, 1/2 Tax)

Halb so spannend wie vermutet.

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