Top Ranking auf Alexa in Leipzig (2 Mitarbeiter)

Wenn wir schon grad bei den Suchmaschinen sind. Alexa ist ein ziemlich erstaunlicher Dienst (gehört Amazon). Urspünglich haben sie “nur” Traffic-Analysen gemacht und zwar als Extrapolation aufgrund von Nutzungs-Daten bei Usern, welche den Alexa-Toolbar (als Suchhilfe / Metasuche) installiert haben. In vielen Fällen erstaunlich genau. Interessant sind die ausführlichen Webservices die Alexa anbietet mit Site-Infos (auch auf Amazon angeboten) oder einen Public Web Crawl zu günstigen Konditionen. Sehr schön.

Noch erstaunlicher finde ich jedoch die deutschsprachige Site mit dem viertmeisten Traffic: In Form Design, Inh. Katrin Voigt.

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Anm. Der Link dahinter ist konsistent immer www.t-online.de, die Beschreibung aber irgendwie umpassend. So wie die entsprechende Website.

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Wirklich ein Trick oder nur eine dumme Idee?

Ich bin unentschlossen. Um in Suchmaschinen gut dazustehen, gilt es einige Hausaufgaben zu erledigen. Eine davon ist ein gutes Trefferzitat auf der SERP (search engine result page).

In Google ist mir vor ein paar Tagen aufgefallen, dass eine Seite beim HTML Page Title ein geometrisches Unicode Zeichen vorangestellt hatte. Ziel davon eine auffälligeres Trefferzitat. Die Tatsache, dass ich nun darüber schreibe, will wohl heissen, dass es irgendwie funktioniert.

Also ab zu unserm Blog und auf zum Test. Ich habe hier den Title im HTML und in den beiden Feeds angepasst.

>> In der Navigation von Bloglines sieht es nun so aus:

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>> Und im Content bei Bloglines ziemlich belästigend:

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>> Bei Technorati einmal mit und einmal ohne (offensichtliche dient der Titel und nicht der Permalink zur Erkennung von Dupletten):

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>> Newsgator hat ein Sonderzeichenproblem:

Anstelle des Pfeils steht hier ein Fragezeichen

>> So richtig hässlich (wegen der Verbidung mit den favicon) ist es auf dem Firefox-Tabs:

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>> Hier visuell belästigend bei Google personalised:

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>> Ähnlich bei Google Blog Reader:

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Anm: Ich werden mit erlauben hier zu ergänzen, sobald der Post an mehr Orten erscheint.

So richtig will es mit nicht gefallen, da “Lärm”. Meinungen?

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MoMB: Betas des Jahres 2005

Vor Kurzem hat Roli Schönholzer über den momentanen Beta Hype geschrieben und Marc Faeh hat uns dabei via Comment auf das Museum of Modern Betas aufmerksam gemacht.

MoMB hat nun die Charts des Jahres 2005 veröffentlicht:

1.) Writley
2.) flickr
3.) Netvibes

6.) del.icio.us

8.) Google Base
9.) Google Book Search

12.) Odeo

Viele schöne Betas, und Google und Yahoo haben je 2 “ihrer” Produkte in den Top 12.

Google Hack of the Day…

Ich weiss nicht wie viele Leser dieses Blogs hinter einer restriktiven Firmen-Firewall sitzen, aber der folgende Google Hack (oder eigentlich ist es ja nur die Anwendung des Translators) dürfte einigen das Leben leichter machen.

Man verwendet Googles Translation Service als Proxy. Die (Übersetzungs-)Sprachparameter werden gleich gesetzt (also en -> en oder de -> de). Im Grunde spielt diese Einstellung aber gar keine Rolle. Dann am Ende des Aufrufs noch die gewünschte URL dran, und alles geht via Google.

http://www.google.com/translate?langpair=en|en&u=www.namics.com

Ich bin mir sicher dass Google in den Proxys und Firewalls der meisten Firmen und Schulen nicht geblockt wird.
Feedback (ob es wirklich funktioniert) welcome!

Blog sponsored by…

Ich bin neugierig.
Nehmen wir mal an, jemand gibt sich als “Kaffeetante” oder “-onkel” aus und eröffnet frohen Mutes einen Blog Namens “Kaffeeklatsch”. Gehen wir zudem davon aus, besagter Blog wäre einigermassen stimmig und ab und zu auch noch gehaltvoll. Mit der Zeit würde sich der eine oder andere Leser durch den Kaffeeklatsch-Blog zum wiederholten Lesen verführen lassen (einfach eine optimistische, blauäugige Annahme, versteht sich).

Nun passiert es.
Ein Kaffeehersteller beginnt den Blog zu sponsoren. Die “Tante” schreibt weiterhin frohen Mutes und freien Geistes was ihr grad so einfällt und der Kaffeeproduzent ist am Rande erwähnt und bekommt dann und wann einen “Click ab”.

Die Frage.
Geht das? Soll man das? Will man das?
- Ja, weil früher oder später geht alles Gute und erfolgreiche den Weg des Kommerz’.
- Nein, um Himmels Willen, es reicht schon wenn PR Abteilungen meinen, sie müssen einen Blog eröffnen!
Oder, äh, weiss nicht, mir egal.

Antworten: Herzlich Willkommen….Sponsoren auch ;-)

Und wie sieht ihre Kurve aus?

Über das Rennen um die früheste Berichterstattung von Suchmaschinentermen in 2005 habe ich schon berichtet. Nun kommt mit Google Zeitgeist 2005 die am schönsten dargestellte.

So beispielsweise um die Papstwahl:

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Oder Buch gegen Film:

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Oder die Wikipedia Mania im Jahresverlauf:

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Hier (noch) mehr.

PS: Google Zeitgeist ist immer eine schöne Site für langweilige Stunden: www.google.com/press/zeitgeist

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Auswendig aufsagen können: Common HTTP Implementation Problems

Und zwar von allen Techies, Projektleitern und Beratern die etwas mit Internet zu tun haben (wollen). Die auch wenn das Aufsagen von “Samichlaus-Värsli” schon durch ist.

Qualität von Internet-Anwendungen resp. Dos und Don’ts gibt es viele. Dennoch treffe ich immer wieder auf dieselben Probleme. Der von mir ausserordentlich gehasste Klassiker sind nicht konsistente HTTP URIs (dasselbe Element unter verschiedenen URIs und/oder verschiedene Informationselemente unter derselben URI). Bei TIm Berners Lee heisst das “unique conceptual object” und Hyperlinking basiert zu 100% auf eindeutigen Referenzen.

Und nun zur Notitz vom W3C, welche es für die Serverseite (Common HTTP Implementation Problems) und für die Clientseite (User Agent Problems) gibt. Das erste ist wesentlich relevanter für Leute die Internet-Projekte machen.

Hier die Übersicht der Titel/Themen in Common HTTP Implementation Problems:

- Guideline 1: Choose URIs wisely
- Guideline 2: Allow URI management
- Guideline 3: Use independent URIs
- Guideline 4: Use standard redirects for content that changes
- Guideline 5: Provide indexing agents with useful information
- Guideline 6: Provide appropriate caching information
- Guideline 7: Server-driven content negotiation
- Guideline 8: Provide useful metadata in addition to content negotiation
- Guideline 9: Provide default and fall-back solutions
- Guideline 10: Serve resources with correct content-type and character encoding information
- Guideline 11: Use flexible technology instead of client sniffing/blocking
- Guideline 12: Enrich and Enhance

Da sind viele wunderbar wichtige Details drin so wie: Use short URIs as much as possible, Avoid URIs in Mixed case, When you change URIs, use standard redirects oder Use content-negotiated resources instead of Agent sniffing.

Und hier nochmals der Link zum auswenig lernen: http://www.w3.org/TR/chips/

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Mord in der Badewanne

«Mord in der Badewanne, Blick sass im Abflussrohr!» Mit diesem Kalauer machte man sich früher über die Boulevardzeitung lustig. Ein wenig schwang darin auch eine wohlwollende Anerkennung mit, denn egal was passierte, die Fotoreporter der Zeitung waren immer die ersten am Ort des Geschehens. Und heute? Heutzutage hat der schnellste Journalist keine Chance gegen die schiere Masse der in die Mobiltelefone eingebauten Kameras. Irgendwer drückt immer auf den Auslöser.

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Das schemenhafte Bild von Menschen, die während den Londoner Selbstmordattentaten die U-Bahn-Schächte verliessen, ging um die Welt. Der betroffene Passagier namens Alexander Chadwick sandte das Bild zunächst der BBC, kurz danach bediente sich die ‚New York Times’ und die ‘Washington Post’ und auf Flickr war das Foto auch schon bald erhältlich. In der Schweiz war das Handybild auf der Titelseite des ‘Tages-Anzeiger’ zu sehen.
Die neue Form des Fotojournalismus ist so neu auch wieder nicht, denn sonst hätte sie nicht bereits den Weg in Feuilletonartikel gefunden (dazu gibt es keinen Link, die Herrschaften der Qualitätszeitungen scheuen sich ihr Angebot vollumfänglich ins Web zu stellen). Der Direktor der Fotostiftung Schweiz in Winterthur, Peter Pfrunder, hat den Umstand zudem ausgiebig im soeben im Benteli-Verlag erschienen Buch “Das Auge der Schweiz – 15 Jahre Swiss Press Photo” beschrieben”.

Und was haben wir davon? Nichts. Früher haben wenigstens ab und zu Profis die Bilder gemacht.

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Social Tagging — Funktioniert das?

Zugegeben ich bin ein Fan von Social Tagging. Beispielsweise bei der Konferenz Blogs 2.0 (mit lauter Geeks im Publikum) hat es exzellent geklappt. Die Zusammneführung von vielen unterschiedlichen Quellen zu virtuellen Wesites. Photos auf Flickr, Blogposts bei Technorati oder auf einer “Planet-Site“, Links auf del.icio.us u.v.a.m.

Ok. Bei der Konferenz hatte Loic auch aktiv dazu aufgerufen ein bestimmtes Tag zu nutzen. Aber es gibt auch weiter gute Beispiele z.b. Flickr generell (allfälligen Tag-Spam mal ausgenommen).

So ein richtig schlechtes Beispiel ist mir bei Amazon entgegengeflogen: Tags für das Buch The Da Vinci Code:

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Hmm… Also doch nicht einfach nur gut? Ich versuchs mal anders.

Zentrale Verschlagwortung / Klassifikation ist sehr schwierig. Ersten muss die Domäne die es zu Verschlagworten gilt im voraus sehr gut bekannt sein und zweiten braucht es es eine Methode die sicherstellt, dass ein bestimmtes Element von verschiedenen Personen gleich zugeteilt wird. Beides entspricht nicht der Realität, deshalb wird meist entweder gewartet bis die Domäne bekannt ist, eine altes/e (sprich: bewährtes) Vokabular / Ontologie genutzt und die Zuteilung nur durch eine (oder ganz wenige Personen gemacht). “People don’t scale” (frei nach Hugh MacLeod) und weder warten noch eine alte Strukturen sind besonders attraktiv.

Also besser als nichts? Ich bleibe ein Fan (wenn Tag nur einen einstufige Hierarchie haben):

- “Semantic web at work” (Zentralisierung gibt es nicht) und dort wo es sie gibt, tut es nicht wirklich
- Metadaten entstehen so, die es sonst nie geben würde (zumindest das!)
- tiefe Schwelle für Erfasser, weil einfach und ohne zentralen Flaschenhals
- motivierend für Autoren weil instant reward
- ist Grundlage für eine Standardisierung in gewissen Bereichen (Domänenwissen entsteht kollektiv)

Ich würde gerne, kann aber nicht

(von Bruno). Er wollte bloggen, geht aber halt nicht…

Typepad der Weblog-Dienst von Sixapart ist letzthin leider bekannt für Performance-Probleme. Zur Zeit ist das ganze Backend komplett weg.

Auf der eigenen Status Seite (status.sixapart.com):

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Info bei Netcraft.

Schwierig im Bezug auf die Reputation. Evt. taugt das die Yahoo-Partnerschaft etwas.

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