Mit der immer mit Spannung erwarteten Abschluss-Session der Lotusphere, Ask the Developers, ist die Lotusphere zu Ende gegangen. Es war ein Genuss, den Antworten der Lotus Developers zuzuhören. Die Idee dieser Session ist, dass Fragen direkt vom Publikum gestellt werden die dann von den zuständigen Developers beantwortet werden. Auffällig war, dass vor den Fragen vielfach ein Lob ausgesprochen wurde (meistens zum Thema Notes 8).
Wir sind jedenfalls gespannt, wie das Jahr 2007 mit Lotus ausgehen wird. Es kommt einiges auf uns zu... ganz nach diesem Motto... also packen wir es an. See you back in Switzerland.
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Sehr viel.... Mit der neuen Domino Version 8 wird auch Dojo und JSON zum Zuge kommen. IBM wird diese Techniken in verschiedenen Anwendungen einbauen (z.B. Domino Web Access) um u.a. die Performance noch weiter zu verbessern (Sprich: Anstelle XML wird JSON für den Datentransfer verwendet). Kein Wunder, IBM wirkt neben anderen Unternehmen (Sun, AOL, etc.) bei Dojo mit. Das heisst also für die Domino Web-Entwickler -> Dojo und JSON sind neben Java neue, mindestens auswendig zu lernende, Begriffe....
Und nicht vergessen, Domino 8 soll in den nächsten Monaten erscheinen. Darum: Get set, ready, GO!
.... und es lohnt sich wirklich, dass wir zu zweit hier sind. Es gibt so viele Sessions in verschiedenen Tracks (Application Development, Infrastructure, etc.), welche alleine unmöglich zu besuchen wären. Nur ein Beispiel: Pro Zeitblock finden ca. 10 Sessions statt.... So können wir uns aufteilen und das Know-How zuerst untereinander, anschliessend in der Firma weitergeben. Uh, es geht schon wieder los.... aber die Letzte für heute. See ya!
Die zwei Sessions über Lotus Expeditor und Lotus Component Designer sind wieder sehr techniklastig und vor allem für Entwickler und Administratoren interessant.
Kurz gesagt erstellt man mit dem Component Designer Applikationen, welche über den Expeditor dann zentral gesteuert verteilt und installiert werden. Alles läuft über Industriestandards, also JSE 5.0, Eclipse Rich Client Platform, SWT, JFace, WSDL usw.
Applikationen, welche auf dieser Plattform auf den Clients laufen, nutzen dann dieselbe Virtual Machine, was ressourcenschonend ist. Auf diese Art und Weise wurden zum Beispiel Notes 8 und Sametime 7.5 entwickelt.
Serverseitig kommt der Websphere Application Server zum Einsatz, welcher in Version 6 ebenfalls den Ressourcenhunger sehr eingeschränkt hat, das war in der Vergangenheit etwas ein Problem...
Dies nur soviel heute, wer mehr dazu wissen möchte, kann mich gerne direkt kontaktieren :-)
Einer der Vorteile einer solchen Verantstaltung ist, dass man direkt mit den Leuten sprechen kann, welche die Software entwickelt haben, in diesem Fall sind Andre Guirard, Mark Jourdain, Maureen Leland von Lotus.
Um Notes Anwendungen zu programmieren, wird der Domino Designer eingesetzt. In der nächsten Version 8 wird es einige praktische Neuerungen geben:
- DB2 und Notes Daten in der selben View
- DB2 Queries
- Composite Applications, welche sich gegenseitig steuern können
- A-Z Navigator in jeder Notes View möglich
- Aktionen beim Auswählen eines View-Eintrages (onSelect)
- Rechte Maustaste-Menü komplett konfigurierbar
- und viele, viele weitere
Was für User und Kunden hier etwas technisch tönt, lässt Entwicklerherzen höher schlagen. Jetzt wird es darum gehen, diese neuen Funktionen in Anwendungen zu nutzen, um diese benutzerfreundlicher zu machen.
Das ist schon länger ein Thema: Debugging von Notes/Domino Java Agents. Diese Session zeigte einen Weg auf, wie dies mit Hilfe von Eclipse (oder irgendeine Java IDE) machbar ist. Aber nicht einfach den Code vom Domino Designer kopieren und laufen lassen, sondern vielmehr den Code entsprechend erweitern, sodass er in beiden Umgebungen läuft. Man muss sich an diesen Ansatz zuerst einmal gewöhnen, aber Vorteil bringt er auf die Dauer in jedem Fall (sofern bezüglich Java Debugging im Domino Designer nichts passieren wird....).
Ein anderes Thema ist die Code-Pflege, vielleicht besser verständlich unter "Maintainable Code". In erster Linie geht es um die Lesbarkeit und Wartbarkeit einer Applikation. Wer hat sich nicht schon über Code geärgert, der schlecht lesbar und undokumentiert war? Und dann findet man nach einer Weile heraus, dass es dein eigener Code ist.... Jedenfalls sind verschiedene Elemente angesprochen worden wie z.B. das Naming der Design-Elemente sowie die Kommentierung im Code. Aber auch die Deklarierung sowie die Code-Auslagerung wurden angesprochen. Jetzt gilt es die neuen Ansätze zu überprüfen und die für uns relevanten einfliessen zu lassen. Es gibt immer etwas zu verbessern....Let's do it even better!
Das war wiedermal eine Session mit zwei Seiten. Zum einen waren die Presenters, Bill Buchan und Paul Mooney einfach unübertrefflich, wie sie das Publikum mit ihren Sprüchen zum Lachen brachten (der schottische Akzent unterstrich das Ganze). Zum andern ist es tragisch, dass die vorgetragenen "Worst Practices" nicht erfunden sind. Sie haben eine Seite - The Worst Practices - eingerichtet, wo die Präsentationen und anderes abgelegt sind bzw. werden. Kann ich nur empfehlen - vielleicht kann noch etwas gelernt oder verbessert werden....
Es ist fast logisch, dass fast sämtliche (und am meisten besuchten) Blogs zum Thema Lotus, auf Domino laufen. Daher war es nur eine Frage der Zeit, bis Lotus ein eigenes, überarbeitetes Blog-Template in die aktuelle Domino Version (7.0.2) miteingepackt hat.
Interessant sind die Unterschiede bzw. die Ansätze von den verschiedenen Lösungen die heute verfügbar sind. Da ist z.B. BlogSphere von OpenNTF, welches bereits von einer grossen Anzahl Blogger verwendet wird. Meiner Meinung nach auch der grosse Konkurrent zum Lotus eigenen Template, zumal es bald in einer dritten Version verfügbar ist. Vorteil der Lotus Lösung, es ist "fully supported". Man hat also eine gewissen Anzahl guter Lösungen, welche entsprechend den Bedürfnissen evaluiert werden muss. Ein genereller Vorteil gegenüber anderen Technologien ist die Möglichkeit der Offline-Verwaltung z.B. während eines Events oder im Zug oder.... (habe die Funktion in dieser Blog-Applikation noch nicht gefunden..... ;-))
DER Astronaut der US-Raumfahrt war Special Guest an der Eröffnungszeremonie! Ein grosser Mann der Geschichte erzählte, dass man früher mit 4KB RAM im Computer zum Mond flog. Heute ist das kaum vorstellbar. Er sprach vom Stolz eines Technikers, welcher einen Spiegel auf dem Mond installiert hat, welcher noch lange Zeit nach der Installation nützliche Experimente von der Erde aus ermöglichte. Heute sind (Software-)Techniker froh, wenn ihre Produkte 2 oder 3 Jahre lang eingesetzt werden.
Back to business: Lotus geht es exzellent. Trotz aller anders lautenden Vermutungen: Lotus Notes wird immer mehr eingesetzt (2006 +30%), Lotus Sametime hat bereits über 1 Mio. User, z. B. bei GE, Siemens, Nortel, Avaya, 3Com, Radvision, Avistar, Tandberg, namics ;-) Es wird neue Features geben wie Video-Chat, Tabbed Chats, MS Office Integration, IP-Telefonieintergration, Mobile Chats zu Voice-Calls, Mac Client, Linux Server.
Bei Lotus Notes gibt es endlich Klarheit: der Ausflug zu Workplace Messaging ist beendet, Lotus Notes wird wieder der einzige Mail Client von Lotus sein. Lotus Notes 8, basierend auf der Eclipse Rich Client Platform, kommt als public beta im Februar 2007 mit MS Office, Open Document und PDF Unterstützung.
Ein neues Produkt wird Mitte 2007 herauskommen: Lotus Quickr. Die Personal Edition wird für Notes und DWA Kunden gratis sein, die erweiterte Standard Edition für Sametime Kunden. Es ist eine Sammlung von Information Sharing Systemen wie Wikis, Team Blogs, News Feeds, Team Places, Content Repositories (NSF, Java, FileNet P8, MS Sharepoint Repositories), über RSS und ATOM Feeds publizierbar und mit der allgegenwärtigen Instant Messaging (Sametime) Integration.
WebSphere Portal 6.1 wird stark erweitert und performanter werden, ausserdem wird es ab dem 30. Januar eine Express Version geben mit Internet und Intranet Templates zum direkten Gebrauch. Web 2.0 Features werden es endlich ermöglichen, Teile des Portals zu refreshen, ohne gleich die ganze Seite neu zu laden.
Lotus steigt ins Geschäft der Social Software ein, allerdings nicht im privaten Bereich, da gibt es schon einige Angebote, wie z. B. Facebook, sondern im Businessbereich. Das Produkt heisst Lotus Connections. Über Tags, Priorities und Activities kann man damit firmenweit Leute finden, welche man zu einer bestimmten Fragestellung hinzuziehen möchte. Beispiel: Ich suche jemanden, der sich exzellent im asiatischen Finanzmarkt auskennt. Man kann von gefundenen Personen deren Blogs, Bookmarks und Abonnemente einsehen oder direkt Instant Messaging starten oder eine Mail abschicken. Für Grossfirmen oder global verteilte Firmen sicher ein sehr interessantes Produkt.
Man darf gespannt sein, was vom Markt angenommen wird, wie schnell die Kunden auf Notes 8 upgraden, wie sich der Umstieg auf Eclipse auswirkt und ob neue Ideen wie Lotus Quickr und Lotus Connections ankommen werden.
Nachdem ich nach der SOA Session so richtig wach bin, geht's gleich weiter mit schwindel-erregender Geschwindigkeit beim Thema Java Entwicklung für Lotus Notes in Eclipse. Dies ist gegenwärtig eine, wenn nicht DIE wichtigste Entwicklungsumgebung für Java Projekte. Unterstrichen wird dies durch die Tatsache, dass Lotus Notes 8, die neue Version von Notes, als Java Rich Client daherkommt. Und hier wird es nun richtig interessant: Eine Erweiterung für Lotus Notes zu programmieren unterscheidet sich kaum mehr von einer Komponente für Eclipse selbst oder z. B. einem Plugin für Sametime 7.5, der Kommunikationsplattform von Lotus, weil die Basis für alle dieselbe ist. Mehr dazu später im Artikel über Expeditor.
In der Session werden interessante Tipps gegeben, wie man sich als Lotus Notes Entwickler in die Java Welt einarbeitet (J2SE first, don't try to create an EJB) und wie genau man aus der Kombination aus Lotus Designer und Eclipse das Beste herausholt. Das Buch "Head First Java" wird später noch verlost, vielleicht habe ich Glück und schleppe eines nach Hause.
Anschliessend gibt es etwas richtiges zu essen, und etwas frische Luft. Schliesslich sollte man bei über 20 Grad im Januar auch etwas von der Sonne Floridas mit nach Hause nehmen :-)
Sonntag morgen, 08.00 Uhr in Orlando. Es beginnt mit einem eher "nahrhaftem" Thema für mich: SOA in einer 2-stündigen sogenannten Jumpstart Session. Die Buzzwords kenne ich nun alle: SOAP, REST, XML Schema, WS-*, DOM, RPC. Naja, eher Buzz-Abkürzungen :-)
Das Interessante aus Sicht eines Lotus Notes-Entwicklers ist, kurz gesagt, dies: Um Software-Entwicklungskosten zu sparen, sollte man schleunigst in Web Services investieren. Die Vorteile liegen auf der Hand: Ein und der selbe Service kann von verschiedenen Systemen genutzt werden. Ob zum Beispiel ein Artikel noch an Lager ist, kann der Webshop genauso abfragen, wie z. B. die Backend-Lagerbewirtschaftung. Schnittstellen und Sprache sind klar definiert, XML spricht salopp gesagt jeder.
Einen Webservice benutzen, aber auch direkt zur Verfügung stellen, kann Lotus Notes mit etwas Aufwand schon lange, sagen wir ab Version 5. Ab Version 7 sind Webservices standard Design-Elemente und ab Version 8 wird es nochmals komfortabler, mit direktem Import und Export von WSDL-Dateien (Beschreibungen von Webservices), um direkt ausführbaren Code zu generieren. Als Sprache kommt LotusScript und natürlich Java infrage.
Richtig tough stuff für einen Sonntagmorgen :-)
... und die namics ist durch uns, Markus Koller und Roger Zirn, vertreten. Die Lotusphere ist der jährliche Anlass, wo IBM Lotus Kunden und Business Partner die aktuellsten Informationen in verschiedensten Bereichen erhalten.
Heute (Sonntag) starten bereits die ersten Sessions. Es sind dies vorwiegend die sogenannten Jumpstart- sowie Hand-On-Sessions. Am Montagmorgen (übrigens: Sämtliche Zeitangaben beziehen sich natürlich auf unserer aktuelle Zeitzone... Orlando, FL) findet die General Opening Session statt, welches die Highlights der IBM Lotus Produkte sowie Strategie etc. aufzeigen wird. Anschliessend finden über die nächsten Tage verteilt, vertiefte Sessions zu verschiedensten Lotus-Themen statt.
Wir werden auf diesem Weg unsere Eindrücke sowie Erlebnisse schildern. So und jetzt geht's ab in die Session. Stay tuned...
