In diesem Kalender der SBB sind zwei Fehler versteckt:
Wer findet sie? ;)



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Heute ist der Mozilla Download Day! Ab den Abendstunden steht Firefox 3 zum Download bereit. Mozilla hat sich vorgenommen, mit den meisten Downloads in 24 Stunden ins Guinness Buch der Rekorde zu kommen. Das ist selbstverständlich nur ein Marketing-Trick, um der Nachricht des neuen Releases mehr Wert zu verleihen, aber man bekommt einen exzellenten Browser dafür, und irgendwie cool ist es schon, an dem Weltrekord-Versuch teilzunehmen.
Firefox 3 ist schneller und es gibt nun auch endlich die Firebug-Extension dafür, ohne die Entwickler nicht leben können. Aber für mich ist das herausragende Feature die vollständige Unterstützung des W3C-Standards für Accessible Rich Internet Applications. Das bedeutet so viel wie barrierefreies Web 2.0. Das ganze Bling-bling der heutigen Web-Applikationen lässt sich mit etwas Sorgfalt zugänglich machen für Screenreader. Elemente bekommen mehr Semantik, ihre Zustände können definiert werden, Beziehungen zwischen Elementen werden hergestellt, und für Teile der Seite, die dynamische Inhalte haben, gibt es nun Methoden, Menschen zugänglich darüber zu informieren, wenn sich Inhalte ändern.
Zudem bedeutet der Release auch, dass wir den Browser bei zukünftigen Projekten im Sinne des Graded Browser Supports unterstützen werden. Für Firefox 2 gibt es von Mozilla noch ein halbes Jahr Support, danach können wir ihn auch ignorieren. Graded Browser Support ist ein pragmatischer Ansatz, Websites bei maximaler Kosteneffizienz für die größtmögliche Reichweite zu testen. In der Praxis bedeutet das Internet Explorer 6 und 7, Firefox 2.x und 3.x, Opera 9.x und Safari 3.x. Da sich die Browser selbständig aktualisieren, steht das „x“ immer für die neueste nicht-beta Version. Also Firefox 2.0.0.14, nicht Firefox 2.0.0.1 bis 2.0.0.14.
In der Zwischenzeit können wir uns noch den ganzen Tag auf Firefox 3 freuen, und heute Abend gibt es einige Parties. Leider nicht so viele in Deutschland und der Schweiz, aber unsere Münchner Kollegen können heute Abend bei Mozilla feiern gehen!
Während meine Kollegin Luzia über Barrierefreiheit als Managementaufgabe diskutierte, sprach ich gestern auf der Fachtagung der Aktion Mensch über Web 2.0 und die Zugänglichkeit (oder Unzugänglichkeit) der Software im Browser. Mit auf dem Podium waren Anna Courtpozanis, blinde Expertin von der Heidelberger Organisation Web for All, Dr. Carlos Velasco, Leiter des BIKA Web Compliance Centers am Fraunhofer Institut für angewandte Informationstechnik (FIT) sowie Marco Zehe, Qualitätsbeauftragter für Barrierefreiheit bei Mozilla.
Eine sehr kompetente Runde. In den Einführungspräsentationen ging es dann um Hindernisse, Vorzüge und Wünsche bezüglich Web 2.0-Anwendungen aus der Sicht einer blinden Nutzerin; um die nach langen Jahren endlich schnell der Finalisierung zustrebenden Web Content Accessibility Guidelines 2.0 (WCAG) und ihre Herausforderungen für ein teil-automatisiertes Testing; wie sich die Firmenkultur von Innovationsträgern wie Google oder Yahoo von weniger progressiven Unternehmen unterscheidet und welche Auswirkungen sie auf Web 2.0-Anwendungen hat; sowie immer wieder um das barrierefreie Web 2.0. Einen guten Schritt in diese Richtung bezeichnet die Richtlinie für Accessible Rich Internet Applications (ARIA), die bereits jetzt oder in naher Zukunft von allen vier großen Browserherstellern, den Marktführern zum Vorlesen von Bildschirminhalten (Screenreadern) und wichtigen JavaScript Frameworks unterstützt wird.
Konsens am Ende der Diskussion war darum, dass Entwickler jetzt bedingungslos ARIA einsetzen sollten. Es gibt keinen Grund, damit zu warten. Die Lernkurve ist niedrig, aber es kennen noch zu wenige. Von verschiedenen Seiten, beispielsweise auf Universitätsebene und auch von Seiten des World Wide Web Consortiums (W3C), muss noch viel unternommen werden, um Entwickler zu erreichen und zeitgemäße Best Practices zu lehren.
Wir waren uns auch einig, dass sich in den nächsten fünf Jahren massiv viel in Richtung Barrierefreiheit tun wird. Das Interesse bei Unternehmen ist vorhanden, denn niemand möchte seine Mitarbeiterinnen oder Kunden wirklich diskriminieren. Damit steigt auch der Druck von Seiten der Mitbewerber. Gleichzeitig wird das Thema von der Politik vorangetrieben, wie die kürzliche Ratifizierung der UN Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen zeigt oder Vertreter der Europäischen Kommission in Publikationen wie The Accessibility Imperative offen ansprechen.
Nicht so technisch zugehen wird es übrigens auf der namics-Fachtagung zu Barrierefreiheit am 3. Juni in Frankfurt, die sich mehr an interessierte Einsteigerinnen wendet. Der Eintritt ist frei, ebenso noch einige Plätze.
So oder so ähnlich muss es wohl gewesen sein als Hans Rosling vor der Datentabelle gesessen hat.
Letztes Jahr war ich bereits von seiner Präsentationstechnik hin und weg - jetzt bin ich wieder über die Applikation und Visualisierung der Daten gestolpert. Nicht unbedingt aus ästhetischer Sicht schön - aber einfach zu verstehen.

Ganz klar: die Schweiz liegt ganz gut in der Bilanz von Einkommen und Lebenserwartung... (Ich freu mich drauf)
Nicht ganz uninteressant ist allerdings der Play-Button unten links. Einfach mal ein paar Länder auswählen und das Spiel beginnt. In die Kategorie „Hab-Ich-Mir-Schon-Gedacht“ fällt vermutlich der folgende Vergleich:

Da darf man gespannt sein, was in Zukunft auf uns zu kommt - in Indien tut sich jedenfalls was, während der Schweizer Punkt auf der Stelle tritt. http://skitch.com/tlink/gw2i/gapminder-world-schweiz-vs-indien
Ich könnte stundenlang spielen... apropos: hat jemand diese Daten von Schweizer Gemeinden?
:-)
Selber spielen: http://www.gapminder.org/world/
Allerliebst irgendwie. Der Buckingham Palast kündigte gestern an, dass Queen Elisabeth ihre traditionelle Weihnachtsansprache heute nicht nur am Fernsehen, sondern auch auf Youtoube verbreiten will. Ab etwa 15 Uhr MEZ online.
Aber eigentlich nicht erstaunlich, wenn man etwas zurückforscht. Da stellt man fest, dass die königliche Kommunikation schon früher technisch gut unterwegs war – 1957 fand die königliche Ansprache erstmals im Fernsehen statt. Exakt 50 Jahre später dann der Medienwechsel.
Das Ganze schön dokumentiert auf dem königlichen
![]()
Wirklich modern die ältere Dame, Respekt!
Frohe, geruhsame Weihnachten!
[gefunden via news.com]
Mal wieder wird es wir es Zeit die Vorbereitungen - und eben den Baum für den alljährlichen X-Mas-Wahnsinn.
Diesmal eine andere Alternative - nicht unbedingt wald-schonender, dafür ohne zusätzliche Verschwendung von Tinte oder Toner: Der Shelf Tree. (auf 3 - another kind of tree klicken)
[via hoipippo, Swissmiss]
Hier schreibt Harald Taglinger ab heute einen SMS-Roman, der die nächsten 20 Arbeitstage Fortsetzungen erhält.
Eine lustige Idee, in der Sommer-/SaurenGurkenZeit etwas Leben ins Zeitungslesen zu bringen. Ich dachte mir, ich mache hier mal etwas Werbung dafür [vor zwei Jahren habe ich *im Sommerloch* auf rundfunk.fm aufmerksam gemacht, das findet übrigens dieses Jahr auch wieder statt und ist immer noch gut].
Die Idee hinter dem SMS-Roman ist, dass die Leser den Fortgang der Geschichte beeinflussen können, mit Optionen für die Fortsetzung oder Zitaten, von denen der Autor dann die besten in die nächste Folge einbaut. Eigentlich eine Variante des ach so modernen User Generated Contents. Mashup-ig dann die Darstellung der Episoden, die in den Flyouts der jeweiligen Handlungsorte aufscheinen.

Crossmedial sowieso, weil der Roman sowohl in der Printausgabe als auch online erscheint [online wieder mal aktueller als Print: im Web gibt’s die aktuelle Folge schon ab 14 Uhr, Print-Heute wird erst ab 16 Uhr verteilt], als [mögliches] Eingabemedium SMS genutzt werden können und schlussendlich die Geschichte auch via Radio [Energy] vermarktet wrid.
Mal sehen, wo uns Autor und Leser noch hin-entführen!
[Disclaimer 1: ich kenne und mag den Autor]
[Disclaimer 2: ja, ich habe gesehen, dass Optionen und Zitate via kostenpflichtige SMS funktionieren. Ich schweige mich dazu aus, ob ich das gut finde. Es interessiert mich aber schon sehr, ob Leser wirklich dafür 20 Rappen aufwerfen]
Today, we should reinterpret this classic fairy tale, as
Google, Google,
Delphi on the 'net,
Who's today's hottest name
On the Internet?
My hobby of the last few months has been looking at how people and companies are present on the net (It's actually kind of amusing to compare the impact of say, George Bush and Britney Spears.)
One measure of fame is how present you are (your company, your brand) in the media. Looking at the count of news articles from the last week, news.google.ch paints an interesting picture, say of the Swiss Bundesrat:
| 1 | Micheline Calmy-Rey | 587 |
| 2 | Moritz Leuenberger | 567 |
| 3 | Christoph Blocher | 535 |
| 4 | Doris Leuthard | 477 |
| 5 | Pascal Couchepin | 439 |
| 6 | Samuel Schmid | 281 |
| 7 | Hans-Rudolf Merz | 6 |
Hans-Rudolf who?
Looking forward to the elections next month, we can also look at which parties are getting media attention:
| 1 | SP Zuerich | 557 |
| 2 | SVP Zuerich | 436 |
| 3 | FDP Zuerich | 382 |
| 4 | CVP Zuerich | 318 |
| 5 | Gruene Zuerich | 192 |
| 6 | EVP Zuerich | 123 |
| 7 | Schweizer Demokraten Zuerich | 0 |
| 8 | Gruenliberale Zuerich | 0 |
My Hypothesis: the study of news and blog articles could be an interesting alternative to polls and market research. Will the election reflect the media popularity? We won't have to wait long to find out...
Vor zwei Wochen habe ich ein Produkt auf Ricardo.ch verkauft. Nach einigen Tagen hatte ein Käufer die teure Option "sofort kaufen" gewählt und meinen Artikel damit gekauft. Der Käufer schrieb mir sofort die folgende Mail:
" hello seller
i will like to purchase this item please i am a new menber on this site and i will like to buyu this item to my son who live with his mum in west african nigeria so please i want you to get back to me with the total cost of the item plus the shiping fee via DHl to nigeria i dont mind paying you any amount to do this for me i will be adding 50 dollars for you, i will pay you via postal order please if you are getting back to me please send along with your postal address i mean your full name and address where money will be sent too thanks
terry
"
Nachdem Ich ihm meine Postadresse bekannt gegeben habe, erhielt ich folgende Mail:
Der Inhalt dieser E-Mails kam mir etwas unseriös vor, also ging ich auf www.nochex.com und fragte per Formular nach, ob die Mails wirklich von Nochex stammen würden. Ein Tag darauf antwortet Nochex, "I can confirm that this email is fraudulent and should be ignored. All official Nochex correspondence ends with @nochex.com".
In der Zwischenzeit wurde mein Käufer ungeduldig und meldete sich erneut (wohlbemerkt, diesmal mit dem aktuellen Logo von Nochex):
Obwohl ich über einige Internet-Erfahrung verfüge, war ich nah dran den Artikel zu verschicken. Eine Person ohne Erfahrung könnte meiner Meinung nach ganz schnell darauf reinfallen.
Ausserdem: der Betrüger scheint sich sehr schnell zu verbessern: die zweite Mail war bereits viel besser gestaltet als die erste. Noch ein wenig Zeit mehr und vielleicht lernt er, wie man ein Mail mit der Endung "nochex.com" verschicken kann - was heutzutage kein Geheimnis mehr ist.
Nun muss ich noch überlegen, was ich Mr. Terry antworten sollte. Meines Wissens gibt's keine Internet-Polizei, die international so etwas nachgehen würde. Oder?
seit heute Nachmittag läuft bei uns im Büro in St. Gallen ein WLAN Router von sg.openwireless.ch.
Ziel des Wireless St. Gallen Projekts ist es möglichst viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt St.Gallen gratis mit Internet per Wireless LAN zu versorgen.
Dazu braucht es, neben den drei Sendeanlagen, die den Zugang zum Internet herstellen, viele WLAN Router, die ein flächendeckendes Netz über St. Gallen spannen.
Seit dieser Woche können solche Geräte gekauft werden.
Der Router braucht nur Strom, die Internetverbindung wird per WLAN hergestellt.
Jetzt braucht es nur noch mehr Leute, die sich am Projekt beteiligen, damit das Netz flächendeckend wird.
A week ago, I had a little schnapps idea - maybe it would better to consider email Spam until proven otherwise. Perhaps we shouldn't concentrate on identifying Spam, but rather real mail.
As it happens, my private email a) gets a lot of Spam, because it receives messages addressed to several different accounts which are published on the net, and b) my email is sent to two separate computers, each running its own copy of the latest version of Thunderbird. This makes it possible to compare the traditional "Mark Spam" method with the "Mark Good" method. The tool is the same, the only difference is which mail get put into the filter.
Mark Good is really simple - if the email is one that I want, click on the "Junk" button. Thunderbird marks it as junk and deletes it. It also learns to recognize junk and automatically deletes similar messages in the future. I then recover the good messages from the Trash, and then really delete everything left in my Inbox.
In some ways, the results of the two approaches are quite similar. In others, the differences are quite dramatic, and given a choice, I much prefer the "Mark Good" approach.
As I have have not used my home computer in a while (that it runs at 500 MHz and my Notebook at 2GHz might explain the infrequent usage), there were 2310 messages waiting for download yesterday. So using the T-Birds Bayesian Spam filter in its current training state, I downloaded all the messages, letting the Spam filter do its thing. Per thousand messages, there were 124 "really good" messages (i.e. those messages that I, using my human judgement, care about). Of those, 60 -- nearly half -- were classified as bad (Spam) and 19 Spam messages were left in the inbox. All in all, 79 of 1000 messages were put in the wrong category.
A week ago, I starting using the Mark Good approach on my laptop. Before starting, I reset the learning database, used a day's worth of messages to train the Spam filter (by identifying good email as Spam in the UI. Good mail gets put in the Junk folder, everything else stays in the Inbox). During the 6 1/2 days since, I have received 935 messages. Normalizing again, 102 per 1000 were "really good". Of those, 98 were recognized properly, only 4 were left together with the Spam and only 63 per 1000 where misclassified.
I'm not sure if the difference between 6.3% and 7.9% is really that significant, but what is dramatic is how the two approaches handle their mistakes differently.
Mark Good put 59 Spam mails together with the good ones. Mark Spam put 60 good emails together with the Spam. Which is preferable? To my eyes, no contest: It is much easier to sort out 60 Spams from 102 Goods, than to find 60 Goods among 936 Spams.
Only one thing troubles me about the mark good approach: what about the 4 / 1000 real mails that get classified among the Spam: - would I really make the effort to go find these mails? Or would they just get lost in the Spam?
| Experiment "Mark Good" |
Control "Mark Spam" |
|
| Messages Processed |
935 |
2310 |
| per 1000 Messages: |
1000 | 1000 |
| Really Good | 102 | 124 |
| Considered Good | 156 | 64 |
| Considered Spam | 844 | 936 |
| False Good | 59 | 19 |
| False Spam | 4 | 60 |
| Wrongly filtered | 63 | 79 |
What's next? Well it would be great if someone would verify these findings. Even better if someone from the Thunderbird group would look into this, maybe build this approach into a beta version....?
After setting up Mozilla Thunderbird to reverse good and bad 48 hours ago, I can now report some initial results:
| Emails Received | 112 | number of non-spam emails according human filter | 6 |
| Emails classified good | 15 | incorrectly classified | 9 |
| Emails classified bad | 97 | incorrectly classified | 0 |
So, 5% of my emails are (really) not spam, 87% were detected as spam, with no false negatives and just 9 false positives. This is rather better than what I was getting before I started this experiment.
Still, questions remain: Is this just due to resetting the training data? Would I have gotten the same results with fresh data?
More importantly, how will these percentages develop over time? My experience has been that the filter starts well, but becomes increasingly ineffective over time. I think Thunderbird's filter got diluted, trying to recognize all the different kinds of Spam that have ever been.
Perhaps by focusing on good mail, which presumably doesn't change much over time, the filter will have a better chance.
Anybody have any figures to confirm or contradict my experience?
One of the reasons I started using Thunderbird was its (at the time) excellent Spam filters. After a few clicks, it identified 80 or 90% of the incoming Spam and filed it away.
Unfortunately, the spammers fight back. I was reminded of this last night when I checked my private email for the first time in 36 hours - 187 messages of which exactly 13 were messages that I might actually want to read.
Roughly half of the rest were identified by either Thunderbird or SpamAssassin as Spam. But the rest — some 80 messages — were advertisements for penny stocks disguised as fudge brownie recipes; neither tool recognized them as Spam.
Maybe this is the wrong approach. If 90% of all email is spam, then maybe we should just assume all email is spam, unless proven otherwise. Maybe it is easier to identify real mail than spam.
I am going to try a little experiment. I am going to reset the training data of Thunderbird's junk mail controls and reverse the usage. I'm going to call real mail spam. So the "Junk" folder becomes the receptacle for potentially interesting email. Seems perverse, but real mail isn't trying to cloak its identity.
Has anyone tried this approach? Anyone want to try it with me and compare results....?
Semantic web par excellence - aber nicht im Code, sondern im Footer bei Yahoo!’s TV Beta zu finden:

THINGS TO DO
Buy Movie Tickets
Set My TiVo
Lose Weight
Listen to Music
Watch Videos
Share Photos Würde mich schon interessieren, wie es der Link da hin geschafft hat... jedenfalls eine sehr subtile Gesellschaftskritik und daher ausserordentlich passend gesetzt -- im Gegensatz zu anderen Links :-)
Tim O'Reilly, the guy who created the term "Web 2.0" says the basic strategy in the modern Internet World can be summarized as "Don't fight the Internet", a quote he attributes to Eric Schmidt, the CEO of Google.
A battle is developing between Corporate America, represented by Disney and ABC on the, uh, right and a blogger, known as Spocko, supported by various corporate advertisers and an increasing number of other bloggers on the left.
KSFO is a "conservative" talk-radio station, a format which has become quite popular in the US (they are a major motivator of Republican voters, and have helped drive the US shift to the right which lead to the election of the Bush administration in 2000).
Spocko, the liberal blogger, took offense at what he was hearing, which he considered racist, incitement to violence or worse. Noting that KSFO hosts had claimed to have put "a bull's-eye" on newly promoted House Speaker Nancy Pelosi (a Democrat from California), advocated hanging various New York Times editors, called for the murder of millions of Muslims, and so on, he recorded particularly hateful comments off the air, published the audio clips on his blog and wrote to the advertisers to question whether they should be supporting such content.
Several major advertisers, including Mastercard and the Bank of America found that this kind of rhetoric was not consistent with their corporate image and canceled their advertising contracts. 1:0 for the blogger.
KSFO struck back by targeting Spocko on the air for their special form of hostile commentary. Spocko is not revealing his true identity for fear of reprisals. 1:1
Disney, KSFO's ultimate parent also struck back, issuing a cease and desist order to his provider, who promptly took the entire blog off-line. 1:2 for the KSFO and its corporate parents.
Spocko got back online, told his story, which was picked up by thousands of other bloggers, like this one.
The mainstream media has slept through this, up til now. As I write this, a google web search produces 134'000 results for "Spocko and KSFO", a blog search finds 4,739 entries about KSFO or Spocko. The mainstream media is only beginning to pick up on this issue. Google's news search reveal only 78 articles (both pro and contra KSFO).
It's hard to guess how this is going to play out because so many powerful parties are involved (including the Democratic and Republican political parties) and have an interest in the outcome. But there are also thousands of bloggers out there, who are discovering their own power to get the truth out into the open. My money says you'll hear about on CNN in a week or so, but when it comes out, it will be intense!
Moral of the story. Know what's being blogged about you. These people can have real power, especially if what you do leave tracks electronically.
P.S. A friend of mine from the US recently contacted me about setting a blog in Switzerland. Seems he wants a blog which is not in easy reach of US courts. I wonder why...
P.P.S the search for Spocko at youtube produces quite a bit of interesting material.
"Ich bin acht Jahre alt. Einige meiner kleinen Freunde sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der „New York Sun“ steht, ist immer wahr. Bitte, sagen Sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?"
1897 hat die damals 11 jährige Virginia O'Hanlon der Redaktion New Yorks berühmtester Zeitung diese heikle Frage gestellt. Die Antwort beschäftigt uns und inspiriert uns heute noch:
Virginia, Deine kleinen Freunde haben nicht Recht. Sie wurden angesteckt vom Skeptizismus eines skeptischen Zeitalters. Sie glauben nur, was sie sehen: Sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, Virginia, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im unserem riesigen Universum ist der menschliche Geist kaum mehr als ein winziger Ameisenverstand, verglichen mit der Unendlichkeit der Welt und gemessen an der Intelligenz, welche die ganze Wahrheit und alles Wissen begreifen könnte.
Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Es gibt ihn so gewiss wie die Liebe und die Großherzigkeit und die Treue. Und du weißt ja, dass sie aufblühen und Dein Leben mit Schönheit und Freude erfüllen. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Sie wäre so dunkel, als gäbe es keine Virginia. Es gäbe keinen Glauben, keine Poesie, keine Liebe - gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Nur ein Hauch an sichtbarem Schönen bliebe übrig. Aber das ewige Licht der Kindheit, das die Welt erfüllt, müsste verlöschen.
Nicht an den Weihnachtsmann glauben? So dürfest Du auch den Märchen nicht glauben. Gewiss, Du könntest Deinen Papa bitten, er solle an Heiligabend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme den Weihnachtsmann zu Gesicht - was würde das beweisen?
Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben meistens Kindern und Erwachsenen unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf den Wiesen im Mondschein tanzen. Trotzdem gibt es sie. All der Wunder zu gedenken - geschweige denn sie zu sehen -, das vermag nicht der Klügste auf der Welt.
Was Du auch siehst, Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen Farbfiguren suchen. Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal die größte Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit dahinter auf einmal zu erkennen sein. "Ist das denn auch wahr?" kannst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist wahrer und nichts beständiger.
Der Weihnachtsmann lebt und er wird ewig leben. Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird er da sein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen.
Frohe Weihnacht, Virginia! Dein Francis Church von der New York Sun.
Frohe Weihnachten wünschen meine Familie und ich Euch auch!
Schon längst hat er begonnen: der alljährliche X-Mas-Wahnsinn. Millionen von Blautannen, Weisstannen und besonders beliebt - die ost-europäische Nordmanntannen (alleine 10 Millionen aus Dänemark nach Deutschland) - wurden geschlachtet und quer durch Europa gekarrt um als Weihnachtsbaum in unseren Wohnzimmern zu enden.
Findige Marketing-Experten bei HP haben die Lösung - und man kann Sie sogar vom Internet downloaden.
Der HP Holiday Tree
130 cm hoch, nadelt nicht und nimmt auch keinen wertvollen Platz weg - der Weihnachtsbaum zum selber Ausdrucken:

Wenn sich das durchsetzt, werden wohl in Zukunft Tinten- und Tonerpatronen durch Europa gekarrt...
;-)
Yes, you. You control the Information Age. Welcome to your world!

Da freuen wir uns aber gewaltig. Das Time Magazine hat uns alle (zumindest die, die ab und an in die Internetröhre gucken) zur Person des Jahres gewählt. Ein dreifaches Hurra, Hurra, Hurra. Interessant, dass die Lorbeeren von einem Presseerzeugnis gereicht werden, das macht die ganze Sache natürlich glaubwürdiger. Schon der mutige Artikel im Economist "Who killed the Newspaper?" war nicht von schlechten, kritischen Eltern.
[Der Artikel war in der Ausgabe vom 26.8.2006, online ist er leider hinter der "Premium Content "Bezahlwand" verschwunden, ja das gehört eben auch zur schönen neuen Online Welt.]
Also, gönnen wir uns alle die Ehre und schreiten wir mit stolz geschwellter Brust ins goldene Informationszeitalter.
Der Welt Usability Tag findet heute zum zweiten Mal statt und hat zum Ziel das Thema Usability der breiten Öffentlichkeit bewusst zu machen.
Auch in der Schweiz gibt/gab es ein paar Events. Den Überblick aller Events gibts als MashUp mit Google Map
(...) Moderne Technik ist oft zu kompliziert. Ein Mobiltelefon sollte so einfach nutzbar sein wie ein Türgriff. Da bei Bildung, Gesundheit, Verwaltung, Kommunikation, Unterhaltung und Arbeit in hohem Maße auf Technik gesetzt wird, müssen wir sicherstellen, dass neu entwickelte Technologien zu allererst dem Menschen dienen. So machen wir die heutige Welt lebenswerter.
Technik sollte unser Leben bereichern – und nicht durch schlechtes Design und mangelnde Qualität mehr Stress und Gefahren schaffen. Es ist unsere Pflicht, dafür zu sorgen, dass Technik effektiv, effizient, befriedigend und zuverlässig arbeitet und von allen Menschen genutzt werden kann. Dies gilt besonders für Menschen mit Behinderungen: Technik trägt dazu bei, dass sie voll am Arbeits- und Sozialleben teilhaben können. (...)
Wenn Dir Usability ebenfalls am Herzen liegt, dann unterzeichne doch die Charta und zeige damit Deine Unterstützung das Leben einfacher zu machen. Wer einen Flickr Account hat kann Fotos von guten und schlechten Beispielen zur Gruppe Making Life Easy hochladen - am besten mit rotem Ballon. Wer seine Unterstützung lieber auf "klassischem Weg" zeigen möchte: Es gibt 4 Poster als PDF zum Download.
Eine neu gestartete, regionale Initiative ist das Usability Netzwerk Euregio Bodensee-Altenrhein
Making life easy. Ich arbeite täglich Tag daran...
A few months ago, I was in the Zürich main station with my laptop, WLAN card (but no Swisscom Mobile card) and needed to check the train schedule. No problem, Swisscom provided free access to sbb.ch. Very nice, very useful: I was able to get my connection info.
Recently, I had a similar problem, fired up my laptop (Swisscom card was unavailable due to a hardware problem). After filling in "St. Gallen" to "Zürich" on the sbb home page, I got this nice little screen:
They want me to log in (pay for access).
You'll notice, all the way to the right, it says "Free Contents: Services found in the www.sbb.ch website can be accessed... free of charge.". Very friendly of them.
Sort of.
It seems the train schedules are actually loaded from fahrplan.sbb.ch, but that Swisscom Mobile really means www.sbb.ch, not anything else, not even fahrplan.sbb.ch.
Looking at the SBB home page, most of the links go to places like travel.sbb.ch, mct.sbb.ch, or even sbbcargo.ch... Not much comes from www.sbb.ch. So all you can really look at is the home page.
Don't know who changed what, but it like the SBB and Swisscom didn't cross check their site architecture with their marketing agreements.
Ah, the left hand and the right hand. It's amazing how difficult it is to keep them informed about what the other is doing...
We are about 6 hours into election day. As I write this, google news reports 6,230 articles about "voting machines".
It seems most of the problems are quite mundane: poll workers didn't know how to run the machines. (See for example this article from USA Today).
If people don't know how to work the machines, what are their chances of realizing that they've been hacked?
Für die Amerikaner und die Welt – egal, wie man’s sieht und ob man es gut findet. Die Amerikaner legen fest, wo’s so durchgeht in dieser Welt.
Richtig spannend ist zu sehen [und zu vergleichen] worüber die Amerikanischen Präsidenten über die Jahre sprachen. Festgehalten in Tagclouds, „freedom“ scheint ein sicherer Wert zu sein, „Iraq“ hingegen taucht erst bei Herrn Bush dem Jüngeren auf. Hier: http://chir.ag/phernalia/preztags/
[Danke an Harald für den Tipp!]
Und für unsere Englisch sprechenden Freunde: “All I can say is „can’t wait ´til 2008“.
Today, the Amis (yes, I'm one of them) are voting in the mid term elections. What does that mean? All of the members of the House of Representatives and one third of the Senators have to stand for reelection.
I'm proud to hail from the State of Washington. Washington has both a right of Initiative and of Referendum — there were no less than 4 issues on the ballot — even after 20 years in Switzerland, I felt right at home.
The big news of course is that no one wants a repeat of Florida in the 2000 election. So now we have computerized closed-source e-voting machines that leave no paper trail. No audit of the code. No audit of the votes. Sounds like a tremendous improvement.
The issues around voting machines have been discussed for a long time and open source solution with a paper trail seems to be the best alternative, just not one that has been deployed. (The aussies seem to have done better). The whole issue only started to get real attention when allegations surfaced that long time nuisance and Bush foe President Hugo Chavez of Venezuela might have a significant interest in Smartmatic, a leading manufacturer of voting machines.
In my humble opinion, Open Source is the only way to address this issue completely.
Of course, no one cares about technology, only about winners. Can the Democrats steal defeat from the jaws of victory? I wouldn't put it past them. Does it make a difference? Much Harder Question. Every time an election comes around, I am reminded of song by Tom Paxton, which was already an old folk song when I learned it in high school:
What did you learn in school today, dear little boy of mine?
I learned that our government must be strong
It's always right and never wrong
Our leaders are the finest men
So we elect them again and again
And that's what I learned in school today
That's what I learned in school
Ich wurde neulich gefragt, "Was sind die 10 wichtigsten Websites - nicht die populärsten oder modernsten, sondern die zehn, welche jeder Schweizer/in kennen sollte?"
In der Tat ist es schwierig zehn Websites zu nennen, ohne sich in den Wettbewerb zwischen den diversen Sites einzumischen. Also doch lieber zehn Kategorien mit den jeweils wichtigsten Vertretern.
Das ist immer noch eine sehr kleine Liste. Viele würdige Websites wurden nicht erwähnt. Tourismus-Förderung, Wirtschaftsförderung, Bund, Kantone, Gemeinden, NGOs, und, und, und. Niemand möge beleidigt sein.
Es gibt noch genau zwei, welche ich zusätzlich erwähnen will:
P.S. vielen Dank an alle namics-Leute, die Websites vorgeschlagen haben.