Konsument x Digitales Marketing (2/4)

Wer ist meine Zielgruppe?
Wer innerhalb dieser Zielgruppe ist wirklich interessant für Marke X?
Wo halten sich diese Personen auf?
Welche Devices nutzen sie?
Wie reden/ denken/ fühlen sie?
Was denke sie über Marke X? Die Konkurrenz? Das Segment?

Teil 2 in der Reihe Konsument x Digitales Marketing Genau wie das Profil einer Marke geschärft wird, damit sie sich von der Konkurrenz abhebt, muss auch der Profil der zu erreichenden Zielgruppe geschärft werden. Dies gelingt durch Empathie – indem man … Weiterlesen

Konsument x Digitales Marketing (1/4)

Konsument_DigitalesMarketing

Teil 1 in der Reihe Konsument x Digitales Marketing Wenn es um die Entwicklung von Kampagnen und digitalen Marketing Massnahmen geht, bleibt nur selten Zeit für eine umfassende Nutzeranalyse, wie sie bei grossen Platform- oder Webseiten-Projekten stattfindet. Um aber wirklich gute … Weiterlesen

Das einfachste Tool bei Usabilitytests: Die Methode des Lauten Denkens

Unter den zahlreichen Methoden, die bei einem UX Projekt zur Verfügung stehen, ist das sogenannte „Laute Denken“ eine der am häufigsten angewendeten Methoden – und zugleich die vielleicht am wenigsten beachtete.
Durch das Laute Denken – d.h. der Nutzer spricht seine Gedanken während der Aufgabenbearbeitung laut aus – kann die Perspektive der User in jeder Projektphase und ohne grossen Aufwand einbezogen werden. Der Usabilityexperte Jakob Nielsen befand

“Thinking aloud may be the single most valuable usability engineering method.”

Ursprünglich in der Psychologie entwickelt, wurde die Technik dort vielfach eingesetzt und untersucht. Welche grundlegenden Annahmen der Methode zugrunde liegen und welche verschiedenen Variationen es dazu gibt, möchte ich im folgenden kurz aufzeigen.

(more…)

Making-Of ux.namics.com

Wie können wir die Entstehung guter User Experience bei Namics aufzeigen?

Um unsere täglichen Bemühungen für eine gute Nutzererfahrung aufzuzeigen, haben wir in einem Team aus UX Consultants, Interaction Designers und Frontend Engineers eine Antwort auf diese Frage gesucht. Wie die Lösung entstanden ist, möchte ich im folgenden Making-of kurz aufzeigen: (more…)

IA Konferenz 2014 zum Thema Brand Experience. Wir waren dabei!

Bild0

Auch dieses Jahr fand sie wieder statt. Zum 8. Mal öffnete die Fachkonferenz vom 22.-24. Mai in Berlin ihre Tore. Informationsarchitekten, Konzepter und Consultants erwarteten 20 Vorträge und diverse Workshops. Auch Namics war dabei – nicht nur unter den Zuschauern, … Weiterlesen

Usability – Welche Methode passt?

Dass die Usability eines Produktes bzw. einer Webseite ein essentieller Erfolgsfaktor ist, ist mittlerweile unumstritten – nicht zuletzt dank Vorreitern wie Jakob Nielsen oder auch Ben Shneiderman. Trotz dieser Erkenntnis gibt es in der Praxis  dennoch oft noch ungenutztes Usability-Potenzial, das in vielen Fällen auf einer gewissen Unsicherheit beruht: Ist Usability nicht zu teuer? Ist das denn alles notwendig und passt das noch in den Zeitplan? Was passiert, wenn Schwachstellen gefunden werden – wie sieht es dann mit Zeitplan und Budget aus? Eigentlich müsste das doch reichen, wenn ein erfahrener Interaction Designer das ausarbeitet?

(more…)

Oculus Rift: Ansätze für sorgenfreies virtuelles Eintauchen (Teil 2)

vr_intro

Was gilt es zu beachten bei der Konzeption? Im ersten Teil dieses Posts habe ich die Herausforderungen im Bereich VR Technik und ein daraus mögliches Vorgehen beleuchtet. Im zweiten Teil werden nun 7 konkrete Konzeptionskriterien für VR Applikationen genauer untersucht, … Weiterlesen

User Experience in der Energiebranche

Namics-Studie

Energiewende, Ökostrom, Nachhaltigkeit – Schlagwörter, die spätestens seit Fukushima an Bedeutung gewonnen haben und greifbar wurden. Allesamt repräsentieren sie einen Wandel, der  Politik und Wirtschaft tiefgreifend verändert. Wird nun noch der Strommarkt in der Schweiz liberalisiert, so werden die Karten … Weiterlesen

Feldtests zum Digital Banking: Teil 1, das E-Mail

Vor ein paar Wochen haben wir eine Fachveranstaltung zum Thema “The Future of Digital Banking” durchgeführt.

Seither hatte ich in relativ einfachen Situationen aus User-Sicht “normalen” Kontakt mit drei Schweizer Banken und wollte jeweils quasi en passant herausfinden, wie es um den digitalen Service steht. Im Zentrum stand die Kontaktaufnahme und das einfache E-Mail, da sollte ja mutmasslich eine passable User Experience in der Kommunikation möglich sein. Hier das Ergebnis:

Bank 1

Für einen Vertrag benötigte ich den Saldo per Ende 2007, den ich natürlich im E-Banking suchte. Leider geht das E-Banking aber nur drei Jahre zurück. Also habe ich an einem Wochenende ein E-Mail an die auf der Website angegebenen allgemeine E-Mail-Adresse “meiner” Geschäftstelle geschrieben und um die Saldo-Auskunft gebeten. Am Montag Morgen früh hatte ich dann die Antwort per E-Mail in der Inbox, inkl. PDF mit Konto-Auszug zum gewünschten Saldo-Datum. Fazit: perfekt, weil sehr schnell, genau und adäquat.

Bank 2

Für den oben erwähnten Vertrag gab es einen Beratungs-Termin bei einer anderen Bank. Auf den daraus entstandenen Vertragsentwurf (per Post erhalten) teilten wir unsere nicht sehr sensitiven Anpassungswünsche per E-Mail mit, damit verbunden auch den Terminwunsch für die Beurkundung und die Bitte, beides kurz per E-Mail zu beantworten resp. zu bestätigen. Zu den Anpassungen haben wir dann einen Rückruf erhalten (sowohl meine Frau als auch ich), weil eine Antwort per E-Mail “nicht zulässig” sei. Natürlich zu einer für uns jeweils eher unpassenden Zeit; zudem musste unser Gegenüber dann zwei Mal dieselbe Geschichte erzählen, unsere Meinungen aufnehmen und selbst konsolidieren. Die Terminbestätigung haben wir danach – richtig – auch mittels einem Brief per Post erhalten (!). Fazit: sehr viel Aufwand für alle Beteiligten, drei “Medienbrüche”, und keine Möglichkeit zur digitalen Kommunikation, obwohl die persönliche E-Mail-Adresse des Beraters immer auf allen Drucksachen angegeben ist.

Bank 3

Bei dieser Bank wollte ich innerhalb einer Aktion als Neukunde ein Konto eröffnen. Dazu gibt es ein aus der Aktion heraus direkt verlinktes Formular auf der Website. Die Frage nach einem Beratungsgespräch habe ich dabei verneint. Nach fünf Tagen habe ich mittels dem allgemeinen Kontaktformular auf der Website nachgefragt, wie es um meine Neukunden-Anfrage steht. Nach weiteren fünf Tagen wurde ich auf dem Mobile angerufen, um mit der für mich passenden Geschäftsstelle (ich konnte wählen) einen Beratungstermin festzulegen. Die Call Center-Mitarbeiterin hat mir versprochen, dass sich die Geschäftsstelle per E-Mail bei mir melden wird, um den Termin zu bestätigen. Wieder vier Tage später erhielt ich diese Bestätigung tatsächlich per E-Mail. Fazit: die Workflows scheinen zu funktionieren, einfach sehr langsam, nicht ganz konsistent und noch nicht zu hundert Prozent digital. Ein Status der Anfrage war zu keinem Zeitpunkt irgendwie sichtbar. Beim Termin wird sich zudem zeigen, ob meine initial angegebenen Informationen auch auf der Geschäftsstelle vorliegen.

Das Ergebnis des kleinen Feldtests zusammengefasst: drei Situationen, drei unterschiedliche Arten des digitalen Service. Von schnell bis langsam, von exakt bis leicht inkonsistent, von adäquat bis komplett an den explizit geäusserten Wünschen vorbei. Es gibt also selbst beim einfachen Kontakt und der damit zusammenhängenden Kommunikation noch viel Potenzial für eine optimale digitale User Experience.

Page 1 of 1312345...10...Last »