ROI von e-Projekten: (Wie) geht das? – Teil 2: Anders Überzeugen.

B2B vs B2C

„What is the ROI of your mom?“ – mit dieser Frage hat mein letzter Blogpost zum Thema ROI von e-Projekten aufgehört. Auf die Frage gestossen bin ich im Artikel von Dr. Petouhoff und ihre Aussage ist „The fact is there … Weiterlesen

ROI von e-Projekten: (Wie) geht das? – Das ewige Thema

Nützliche Apps, eingebundene Ressourcen in Social Media und hochwertiger Content auf der Website – alles gratis. Was für den Kunden schön (oder sogar selbstverständlich) ist, bereitet den Unternehmen oft aus Business-Sicht Kopfzerbrechen: Was ist der Business-Case dahinter? Lohnt sich der zusätzliche Aufwand? Oder wie so oft gefragt: What’s the ROI? (more…)

Jetzt wird alles besser – wir machen Scrum!

Scrum Master

Bei Namics erreichten uns in der naher Vergangenheit immer häufiger Projektausschreibungen die explizit nach agilen Projektansätzen, z.B. Scrum nachfragen. Ich habe in der Vergangenheit schon selber agile Projekte geleitet und habe nun mein Wissen mit einer Scrum Master Ausbildung untermauert. Im Rahmen des … Weiterlesen

Das Missverständnis mit dem Wasserfall, oder: Why agile matters

SprintBurnDown

Momentan erfreuen sich agile Methoden in der Software-Entwicklung großer Beliebtheit und werden abwechselnd als Sehnsuchtsort oder ultimative Waffe verkauft. Ein aussenstehender Beobachter könnte fast den Eindruck gewinnen, es herrscht Bürgerkrieg und Revolution in der Welt der Software-Entwicklung. Dabei ist alles … Weiterlesen

Aufwandsschätzungen – Die Ausgangslage für erfolgreiche Projekte (Teil 2 / 2)

Im ersten Teil ging es um das Grundverständnis bei Aufwandsschätzungen. Der zweite Teil bezieht sich jetzt auf die Vorgehensweise zur Erstellung einer Aufwandsschätzung und welche alltagstauglichen Verfahren eingesetzt werden.

Vorgehensweise zur Aufwandsschätzung

Einer der ersten Schritte für die Aufwandsschätzung besteht darin, das Projekt in “handliche” Arbeitspakete zu strukturieren. Die Aufteilung in Arbeitspakete kennt man auch unter dem Begriff Work Breakdown Structure (WBS).

Die gewählte Grösse der Arbeitspakete ist dabei noch relevant. Zu grosse Arbeitspakete lassen die Schätzungenauigkeit und das Risiko, dass etwas vergessen geht, steigen. Arbeitspakete welche grösser als 20 PT (Personentage) sind deuten darauf hin, dass diese zu gross gewählt wurden und eventuell weiter unterteilt werden sollten.

Im Gegenzug sind zu fein gewählte Arbeitspakete ebenfalls nicht das “Gelbe vom Ei”. Schnell entsteht bei zu granularen Arbeitspaketen ein hoher Aufwand zur Bearbeitung der Schätzung und es entstehen versteckte Puffer welche die Projektplanung verfälschen können. Man sollte also die Arbeitspaketgrösse bewusst wählen.

Ein weiterer wichtiger Punkt, welcher leider häufig ausser Acht gelassen wird, ist die Projektphase in welcher die Schätzung stattfindet. Dabei muss man wissen, dass die Schätzunsicherheit im Laufe des Projektfortschrittes naturgemäss abnimmt. Ist einem grob die Schätzunsicherheit bekannt, kann man in der Projektplanung dementsprechend mit klar kommunizierten Pufferzeiten reagieren.

Diese Schätzunsicherheit (oder der Verlauf der Schätzunsicherheiten im Projekt) wird auch als Cone of Uncertainty bezeichnet und stellt die Schätzunsicherheit bezogen auf den Projektverlauf grafisch dar.

Cone of Uncertainty

Cone of Uncertainty (Quelle: McConnell, Software Estimination, Seite 28)

Auf dieser Darstellung sieht man sehr schön, dass die Schätzunsicherheit nach der Phase Designerstellung sich stark verkleinert hat, es existieren zu diesem Zeitpunkt also bereits sehr viele detaillierte Informationen zum Projekt welche eine Überprüfung der durchgeführten Schätzungen für die Folgephasen durchaus Aussagekräftiger erscheinen lassen wird.

Eine kontinuierliche Überprüfung und ein Abgleich mit der Planung ist dadurch eine wichtige Projektmanagement Aufgabe.

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Aufwandsschätzungen – Die Ausgangslage für erfolgreiche Projekte (Teil 1 / 2)

Aufwandsschätzungen gehören zu unserem täglichen Brot und dienen als Start für potentielle Projektaufträge. In diesem Blogpost wird aufgezeigt, warum das Thema Aufwandsschätzung elementar wichtig ist und dies eine der Grundlagen für erfolgreiche Projekte bildet.

Eine sorgfältig durchgeführte Aufwandsschätzung bildet die Basis für eine seriöse Projektplanung. Eine gute, und damit ist eine möglichst realitätsnahe Aufwandsschätzung gemeint, kann den Projektpartnern unangenehme Budgetdiskussionen während der Projektlaufzeit ersparen. Zusätzlich wird die Qualität des Projektmanagements (Erstellung einer möglichst zuverlässigen Projektplanung) deutlich verbessert.

Zu hohe und unrealistische Schätzungen können dazu führen, dass ein Projekt nicht durchgeführt wird. Hingegen führen zu niedrige Schätzungen ziemlich sicher dazu, dass die Qualität leidet, der Termin nicht eingehalten werden kann und das Budget überzogen wird, Zustände die keiner der Projektpartner sich wünscht.

Warum werden überhaupt Schätzungen benötigt?

Diese Frage hört sich im ersten Moment relativ einleuchtend an. Geht es doch im Wesentlichen darum, herauszufinden wie viel Geld eine gewünschte Anforderung kostet.

Es geht aber noch um mehr:

  • Erst auf Basis einer Aufwandsschätzung kann eine Beurteilung zur Durchführbarkeit eines Projektes stattfinden. Dies betrifft den Kostenumfang, die benötigte Zeit, Terminplanung und Mitarbeiterplanung. Kurz gesagt bilden diese Informationen die Entscheidungsgrundlage ob ein Projekt durchgeführt wird oder nicht
  • Die Aufwandsschätzung dient der Preiskalkulation und Offert- / Angebotserstellung
  • Für die Projektplanung ist die Aufwandsschätzung das wichtigste Fundament. Beinhaltet eine Schätzung zu hohe Abweichungen von der Realität, kann die Projektplanung (Zeit, Kosten, Leistungen) nicht stimmen
  • Die Schätzung dient der Ressourcenplanung und ermöglicht dadurch die Erstellung einer Umsetzungsplanung
  • Zu guter Letzt bilden Aufwandsschätzungen die Grundlage um Priorisieren zu können. Also Entscheidungen treffen zu können, welches Projekt vorrangig umgesetzt werden soll

Social Business auf der JiveLive Tour

Foto von der JiveLive Tour.

Gestern nahm ich an der JiveLive Tour in Frankfurt am Main teil. Das Thema war Social Business und wurde vorgestellt mit Erfahrungsberichten von Jive Kunden sowie einer Live Demo des Produkts. Darüber hinaus bot die Veranstaltung eine gute Möglichkeit, Kontakte … Weiterlesen

Agile Migration

Vom Plan zum Projektbetrieb

Auch für Migrationsprojekte ist klassische Projektplanung mit Meilensteinen, Aktivitäten und deren Abhängigkeiten unerlässlich. Man sollte sich jedoch bewusst machen, dass hier ein neues System entwickelt wird, während das Alte noch läuft und Veränderungen unterworfen ist. Da i.d.R. das neue System … Weiterlesen

CMS-Migration – Das Projekt planen

Rollout-Strategie Big Bang, zweistufig

Content-Freeze und Code-Freeze Wie bei den meisten IT Projekten bestehen bei einem Migrationsprojekt ebenfalls viele Abhängigkeiten und Rahmenbedingungen, die eine sorgfältige Planung erfordern. Hinzu kommt jedoch, dass bei Live-Gang des neuen Systems ein Zeitraum entsteht, in welchem keine Änderungen an … Weiterlesen

Vortrag in Zürich: SEO-Projektmanagement

2011-12-16 12.03.13 pm

Am 06.12. konnte ich beim Internet-Briefing in Zürich die schlimmsten SEO-Fehler vorstellen und vier Ansätze und Methoden zeigen, die diese Fehler heilen. Im Folgenden findet sich eine kurze Zusammenfassung des Vortrags sowie der Foliensatz. Weiterlesen

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