Top 10 Internet-Trends 2009 [Vortrag]

Jedes Jahr wieder… Marcel Albertin und ich erzählen morgen den Orbit Zoom Days (und an einem Anlass für namics Kunden am 12. Juni… Einladungen folgen) das Ergebnis einer internen Umfrage: Welche sind die top 10 Internet-Themen, auf die man auf Augen haben sollte? Hier die aktuelle Ernte:

- Ubiquitous Access
- CDN (Content Distribution Networks)
- Reality Mining
- Rich Browsers
- Touch is the new Click
- ARIA
- Design Driven Development
- Friend-Feeding
- Rapid Production
- Extrem skalierbare Datenbanken

> Hier geht es zu den Top 10 Internet-Trends 2009 [pdf, 1,9MB]

PS: Erschwert hat es uns die Konferenzorganisation, da sie die Präsentationszeit gegenüber Vorjahr halbiert haben

PPS: Themen für 2008 finden sich hier: Hackable Gadgets, Rich Handy Platforms, On/Offline-Applikationen, WOA (Web Oriented Architecture), Clientcode Frameworks, Enterprise 2.0, Green IT, User Generated Infrastructure, Social Reputation Management / Open Social und Amazon Webservices

PPPS: Themen für 2007 finden sich hier: Enterprise Wikis, Software as a Service (SES), OpenID, WPF/E (=Windows Presentation Foundation / Everywhere) Neu: Microsoft Silverlight, SIP/IMS, Online TV, Wireless Commons / OLSR, Live Clipboard, Scrum und Geo tagging

PPPPS: Themen für 2006 finden sich hier: Desktop Widgets, 2D Barcoding, JSR-170/286, REST, Light weight APIs und JSON, Presence und Instant Messaging, Home Networking, Microformats/Structured Blogging, Online Identity und Antiphishing

Mobile Internet – Warum das iPhone ein Trend und nicht nur ein Hype ist

Das Wort “Mobile Internet” ist seit dem iPhone wieder salonfähig :-). Warum das so ist und warum ich überzeugt bin, dass es diesmal im Gegensatz zu früheren Anläufen auch nachhaltig sein wird, werde ich morgen Donnerstag um 15.30 Uhr an den Orbit Zoom Days im Track c-16 erzählen. i-8ccab996316ae65abb8d155fbad4659b-mobile_internet_devices.jpg
Vorab schon mal die Präsentation [pdf, 1.4MB] – obwohl ohne den Audio-Channel sich allenfalls nicht alles von selbst erklärt ;-). Wer also gerne an die Präsentation kommen möchte und noch kein Ticket hat, kann entweder via Twitter versuchen noch eins von namics zu bekommen oder hier commenten. Aber verprechen kann ich nichts…

Enterprise Search: Google und Microsoft/Fast als Anbieter [Vortrag]

An der Orbit-iEX moderierte ich einen Vortrag zusammen mit Vertretern von Google (Joachim Glaubrecht), Microsoft (René Knöfel) und Fast (Marco Billeter). Thema war die Unternehmensweite Suche in Firmen und das Format was ein freundlicher Shoot-Out d.h. dieselben Fragen für die Anbieter und dieselbe Zeit zur Beantwortung. Alles “auf der Bühne” und live.

Hier das Rahmendokument von mir mit einem Überblick zur Unternehmenssuche, einem strukturierten Einführungsprozess und Tipps zur Einführung aus dem Projaktalltag: Enterprise Search: Google und Microsoft [pdf, 4MB].

Die Frageblöcke an die zwei Hersteller waren die folgenden:

1. Vorstellung des Produktportfolios (je 10‘)

2. Eine Trefferliste mit unterschiedlichen (je 10‘)
- Illustration des technischen Aspektes einer Trefferliste, zusammengesetzt aus unterschiedlichen Quellen („noch nicht Ranking“)
- Szenarien der Integration zeigen (serverseitige/clientseitige Integration, Konnektoren, Fusionierung der Ranglisten versus Stratifizierung etc.)
- Berücksichtigung von Berechtigungen

3. Qualität der Rangliste (je 10‘)
- Ansätze um User bessere Antwort liefern zu können: Ansätze, Konfiguration zeigen
- Sachen wie Tippfehlerkorrektur, Unterstützung von Synonymen und Homonymen, Suche nach ähnlichen Dokumenten, Verhalten bei 0 Treffern, Metadaten-Cluster als Kategorien, Search guidance etc. im Komtext zeigen.
- Einflussmöglichkeiten auf Rangierung
- Kontinuierliche Optimierung: Search Analytics, Statistiken

Den Beginn der Beantwortung machte René Knöfel und startete mit der Ankündigung, dass Microsoft in der Schweiz nun auch eine “Search Appliance” verkaufen wird: Die Swiss Box und er stellte diese auch gleich auf den Tisch.

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Nach dieser ziemlich “revolutionären” Ankündigung wurde es aber wieder sehr still um das Thema… evt. was es doch eine Eintagesfliege.

Die Handouts von Microsoft (zusammen mit Fast) der Präsentation finden sich hier: Enterprise Search von Microsoft [pdf, 3.4MB]

Währenddem die Präsentation von Google sehr offen war (inkl. dem Google-Intranet als Case) durfte Joachim die gezeigte Präsentation (der Grossteil war zwar sowieso Live) nicht abgeben… die Anwälte sitzen halt in den USA oder so… Oder eben macht Google alles online und PDF sind nicht deren Sachen. Dafür gab es eine ausführliche Linkliste mit den während der Präsentation gezeigten öffentlichen Quellen:

1. Google “Mini”: http://www.google.ch/enterprise/mini/

2. Produkttouren & Demos: http://www.google.ch/enterprise/mini/product_tours_demos.html

3. Google Search Appliance (“GSA”): http://www.google.ch/enterprise/gsa/product_models.html

4. Beispiele aus Unternehmen: http://www.google.ch/enterprise/gsa/success_stories.html

5. Produkttouren & Demos: http://www.google.ch/enterprise/gsa/live_demos.html

6. Search-as-you-type Intranet Demo: http://www.google.com/enterprise/labs/sayt_video.html

7. Google Enterprise Labs: http://www.google.com/enterprise/labs/

8. Google Apps: http://www.google.com/a/enterprise/?hl=de

9. Public Universal Search: http://www.google.com/search?q=steve+jobs oder http://www.google.com/search?q=darth+vader

10. Universal Search for Intranets and Websites: http://www.google.com/enterprise/search.html

* Apple.com: http://www.apple.com/search/?q=iphone

* Focus.de: http://www.focus.de/service/suche?navi=1&q=iphone

11. Custom Search Engine: http://www.google.com/coop/cse/

12. Custom Search Business Edition (incl. XML): http://www.google.com/enterprise/csbe/

13. Google Desktop for Enterprise: http://desktop.google.com/enterprise/

14. Google Ajax Search: http://code.google.com/apis/ajaxsearch/

Videos über Google Produkte und APIs:

* Google Channel auf Youtube: http://youtube.de/google
* Google Tech Talks: http://de.youtube.com/user/googletechtalks
* Google Developer Day (Hamburg): http://code.google.com/events/developerday/de-home.html
* Google EuroZeitgeist 2008: http://uk.youtube.com/user/eurozeitgeist08

Uff… wenn das nicht genügt… hier noch mehr Wissen ;-)

>> Mehr Wissen zur Informationssuche finden Sie in diesem Archiv: http://blog.namics.com/information_retrieval/

>> Weitere Vorträge an der Orbit-iEX sind in diesem Archiv und weitere Vorträge von namics finden sich auf diesem Weblog im Archiv Vorträge und auf unserer Website bei www.namics.com/wissen.

Da hat einer aufgepasst (oder: Es ist Freitag der 13.)

Heute, Freitag, 13. Juni im Tages-Anzeiger: Gross und in Farbe. Eine Anzeige für die Konferenz der Orbit-iEX, die ziemlich genau vor 3 Wochen stattgefunden hat. Was soll ich da noch sagen… oder wem noch Handouts fehlen, hier der Link zu den Präsentation (dieses Jahr 11) mit Beteiligung von namics: blog.namics.com/orbitiex/

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PS: Auch heute herausgekommen, die Rangliste der Bewertung der Referate durch die Besucher. Luzia Hafen landete mit “Internet für ALLE – virtuelle Grenzen überwinden” auf dem ersten Platz aller Referate gemessen an “Mix Inhalt-Präsentation-Dokumentation” und auf Platz zwei für “Bezug auf den Nutzwert”. Ein grosses Bravo und Danke!

Effiziente Rezepte zur Online Kundengewinnung

Nach einer kurzen Analyse des Online Werbemarktes und der ernüchternden Erkenntnis, das die durchschnittliche Klickrate bei Online Werbung in letzten Jahren immer weiter abgenommen hat, befasst sich der erste Teil der Präsentation mit Werbemitteln, die auffallen, neugierig machen und deren Klickraten weit über dem Durchschnitt liegen.

In der zweiten Phase des Vortrages ging es um die Entstehung von kreativen Werbemitteln. Anhand des Brand Circles wurde den Teilnehmern gezeigt, wie methodisches Vorgehen die Kreation unterstützen kann. Im dritten Abschnitt des Vortrags ging es um die Frage, was einen guten Kunden ausmacht und wie aus Usern Evangelisten werden.

>> Die vollständige Präsentation finden Sie hier.

Zwei Shoot-outs an der Orbit-IEX 2008: Flash vs. Silverlight und Content Management Systeme im Vergleich [Vortrag]

Das Vortragsformat des Shoot-outs funktioniert wie folgt:

- zu einem Thema treffen sich Vertreter der Hersteller zu einem Live Duell
- als Erstes gibt es eine neutrale Einführung durch den Moderator
- danach beantworten die Vertreter Fragen, die sie vorher schon zur Vorbereitung bekommen haben, live und mit vielen Demonstrationen
- dann folgt eine Freestyle-Demonstration, in der jeder die besonderen Vorteile seines Produktes zeigen kann
- zum Schluss können die Zuschauer der geballten Kompetenz fragen stellen

Diese Jahr hatte ich die Möglichkeit zwei dieser Formate zu moderieren und die schönen Fragen zu stellen ;-)

- Flash versus Silverlight: Das grosse Duell [pdf, 3MB]
- Content Management Systeme im Vergleich (mit Vertretern von Day, Microsoft, OpenText und Scholl) [pdf, 800KB]

was ist bei Beiden aufgefallen?
- viele Firmen waren nicht im Stande eine interne Person aus der Schweiz ins Rennen zu schicken und mussten sich mit Kollegen aus Deutschland oder gar externen Beratern aushelfen.
- beim Thema “was kostet die Software?” waren Aussagen “kein Preis nennbar”, resp. sehr nebulöse Aussagen zu hören (und oft auch in Euro…..)

Zu den einzelnen Vorträgen:
- Flash versus Silverlight
Hier zeigten beide Vertreter der Firmen Adobe, Sascha Wolter und Microsoft, Sascha Corti eine überzeugende Leistung. Für die Beantwortung der Fragen standen jeweils nur 4 Minuten zur Verfügung und in der Zeit wurde sogar live codiert.
Als Zusammenfassung kann gesagt werden, dass Silverlight nach doch sehr kurzer Zeit auf dem Markt schon sehr ausgereifte Funktionen und Entwicklungswerkzeuge anbietet. Bei der Videointegration sogar etwas die Nase vorne hat, aber bei der Verbreitung und dem Zugriff auf die Webcam des Benutzers doch Flash noch nachsteht.

- Content Management Systeme im Vergleich (mit Vertretern von Day, Microsoft, OpenText und Scholl)
Dieses Shoot-out wurde in Zusammenarbeit mit UNIC veranstaltet.
Spannend war die unterschiedliche Ausführung der Aufgaben. Da gabs eine Firma, die mit zwei Personen angetreten war (Reddot), die Eine hatte alle Demos als Screencast aufgezeichnet und dann abgespielt (Microsoft) und eine demonstrierte noch Dinge aus der letzten Frage bei einer anderen, bei der noch zeit offen war (Day). Am besten an die Regeln, die zugegeben nicht eindeutig genug waren, hat sich der kleinste Anbieter im Vergleich (Scholl) gehalten.
Ich habe bewusst alle Variationen der Präsentation zugelassen und das Publikum entscheiden lassen, was sie gut fanden und was nicht.
Alle Produkte haben stärken in unterschiedlichen Bereichen. Hier ist es wirklich wichtig von den Anforderungen auszugehen, die man für sein Projekt hat. Es gibt nicht einfach das beste CMS, sondern nur das am Besten Passende für die eigene Aufgabenstellung!

Ich finde diese Art der Präsentation spannend, wünsche mir aber, dass etwas mehr scharf geschossen wird ;-)

>> Weitere Vorträge an der Orbit-iEX sind in diesem Archiv und weitere Vorträge von namics finden sich auf diesem Weblog im Archiv Vorträge und auf unserer Website bei www.namics.com/wissen.

Top 10 Internet-Standards der Zukunft 2008 [Vortrag]

Nach 2003, 2004, 2005, 2006 und 2007 (im ganzen schon 10 Jahre): Hier unser Blick in die Glasskugel mit dem folgenden Ergebnis:

- Hackable Gadgets
Bug Labs oder Cumby machen es vor: Nach dem OpenSource Prinzip durch die Community programmierbare technische Spielzeuge dank deren das Internet Teil des täglichen Lebens wird ohne als “Internet” wahrgenommen zu werden.

- Rich Handy Platforms
Handies sind vollwertige Computer und machen Geräte mit grösseren Formfaktor teilweise überflüssig. Nützliche Anwendungen gibt es schon viele und die Entwicklung ist noch sehr dynamisch, insb. auch wegen Firmen wie Apple oder Google die es schaffen, nützlichen Druck auf die Infrastrukturanbieter zu machen. Der nächste grosse Trend ist der Einbezug von Geographie bei Anwendungen.

- On/Offline-Applikationen
Die Grenze was online und was offline ist wird dünner oder in anderen Worte: Technologie wird unsichtbar und damit besser. Auch wenn es niemand hören will kann das Lotus Notes seit über 10 Jahren: Dem Nutzer kann es egal sein auf welchem Rechner / Server das Dokument liegt und der Abgleich zwischen den Systemen stellt die Konsistenz sicher. Nun dieselbe Geschichte, typischerweise mit dem Webbrowser als Frontend und Plugin wie Gears. Heisse Kandidaten um Microsoft Office und das “mein Harddisk”-Paradigma überflüssig zu machen.

- WOA (Web Oriented Architecture)
Serviceorientierung als Architekturparadigma setzt sich zunehmend durch, aber die Komplexität der Technologieelemente ist im Umfeld von Webanwendungen eher hinderlich. WOA (Web Based Architecture) ist sozusagen der kleine Bruder der viel weniger kann aber häufig besser funktioniert.

- Clientcode Frameworks
Je interaktiver der Browser genutzt wird, desto weniger soll/kann alles selbst programmiert werden. Frameworks wie YUI, JQuery oder Dojo bieten hier Hand. Da die Frameworks aber auch Grenzen vorgeben gilt es den richtigen Einsatz gut zu planen.

- Enterprise 2.0
Weshalb das was im privaten Web 2.0 funktioniert nicht auf für im Firmenumfeld nutzen. nicht (nur) aus technischer Sicht aber mit einem Fokus auf hinter liegende kulturelle Aspekte wie Transparenz, Vertrauen und Dezentralität.

- Green IT
Nicht nur auf die Natur achten aber auch Kosten sparen und zwar bei der Anschaffung insb. aber auch beim Betrieb von IT-Infrastruktur. Wie viel Strom braucht ein Rechner und wie ist dessen Auslastung. Wie ist das Hosting gekühlt (klimatisiert) und welche Probleme stellen sich wegen der höheren Leistungsdichte moderner Systeme.

- User Generated Infrastructure
Die Community kann nicht nur Informationen zusammentragen aber auch Infrastruktur zur Verfügung stellen. Zwei spannende Beispiels hierzu sind die WLan-Community Fon und das Projekt Open Street Map. zusätzlich zur realisierten Infrastruktur ist es sehr interessant hier auch abzukucken, wie erfolgreiche Community gabuet werden.

- Social Reputation Management / Open Social
Obschon mit semantischen Standards wir FOAF oder XML Friends Network soziale Beziehungen einfach modelliert und verteilt werden können, horten die sozialen Plattformen diese Daten. Man könnte vermuten es soll ein LockIn her… Nun kommt die Marketing-Trommel und verspricht mit Open Social eine Lösung die über mehrere Sites funktionieren kann.

- Amazon Webservices
AWS ist Prototyp für Cloud Computing. Eine unheimlich leistungsfähige und skalierbare Infrastruktur “irgendwo” im Internet. Auf den ersten Blick unösbar anmutende Infrastruktur-Fragestellungen lassen sich damit über ein einfaches Mietsystem (bezhalt wird mit dem “normalen” Amazon-Account) realisieren. Die community tut mit vorgefertigten Konfigurationen und weiteren Werkzeugen das ihrige dazu.

>> Und hier geht es zur Präsentation: Die Top 10 Internet-Standards 2008 [pdf, 2MB]

>> Weitere Vorträge an der Orbit-iEX sind in diesem Archiv und weitere Vorträge von namics finden sich auf diesem Weblog im Archiv Vorträge und auf unserer Website bei www.namics.com/wissen.

Jeder hat 3 Wünsche frei… [Orbit-iEX 07]

Die Orbit-iEX 07 steht vor der Tür. Noch kurz den Winter überstehen und dann ist es vom 22. – 25. Mai 2007 im Messezentrum Zürich auch schon wieder so weit.
Wenn ihr wählen könntet, welche Referatsthemen würden euch interessieren?
Ist es immer noch der “alltime bestseller” [;-)] “10 Internet-Standards die die Zukunft beinflussen”? Oder sind es eher Businessthemen, die euch unter den Nägeln brennen?

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Jeder hat drei Wünsche frei!

Kommentiert was das Zeug hält, wir sammeln alle Wünsche und reichen diese bei der Veranstalterin ein. Ob wir die entsprechenden Vorträge auch halten dürfen, können wir natürlich nicht garantieren, aber es würde uns Spass machen die Themen vorzubereiten und im Ramen der Referate zu präsentieren und zu diskutieren.

Los gehts.

P.S.
Mit dem dritten Wunsch darf man sich (ganz Kind) auch unbeschränkt Wünsche wünschen, d.h. je mehr Themen, je besser.

Die Autoren dieses Weblogs irl (in real live) an der Orbit-iEX

Wer von Euch Lesern die Nase voll hat uns nicht in Person zu kennen. Wir sind (fast vollständig) zwischen Dienstag 16. und Freitag 19. Mai an der Orbit-iEX in der Messe Zürich. Und zwar am Stand C06 gemeinsam mit unseren Partnern Zeix, local.ch und Day Software in der Halle 4. Wenn der Standbauer nicht gelogen hat, so sieht es etwas so aus: Bild 1 vom Stand, Bild 2 vom Stand und Bild 3 vom Stand. Wie Ihr seht hat es auch eine Baar… Herzlich willkommen und wir freuen uns auf angeregte Gespräche.

Wir bieten zudem die folgende Semniare an:

>> Dienstag 16. Mai 2006

09:15 Content Management Systeme richtig nutzen (A11)
Dr. Tim Dührkoop, Partner, namics AG
Philipp Lüchinger, Senior Consultant, namics AG

11.00-12.15 Usability-Methoden im Entwicklungsprozess (A12)
Peter Hogenkamp, CEO, Zeix AG

15:45 Weblogs: Vom Hype zum Kommunikationswerkzeug (A14)
Jürg Stuker, CEO, namics AG
Marcel Bernet, Inhaber, Bernet PR

>> Mittwoch 17.Mai 2006

11:00 10 Best Intranets – Intranet Design Annual 2006 (B22)
Dr. Bernd Schopp, Partner, namics ag
Michael Pertek, Consultant, namics ag

>> Donnerstag 18. Mai 2006

9:15 Top 10 Internet Standards der Zukunft (C11)
Jürg Stuker, CEO namics
Marcel Albertin, CTO namics

11:00 WEB 2.0: Zweiter Anlauf der Innovation (C12)
Luc Haldimann, Unic Internet Solutions
Jürg Stuker, Namics
Nico Tschanz, Crealogix
Ralf Wölfle, Fachhochschule Nordwestschweiz (Moderation)

14.00-15.15 Was User lieben, was sie hassen 2006 (C13)
Peter Hogenkamp, CEO, Zeix AG

Die Handouts finden Sie (selbstverständlich) in der Folge auf diesem Weblog und bei Fragen oder Anmerkungen antworte ich gerne auf Komentare.

Top 10 Mistakes of Internet Project Management [Vortrag]

An der Internet Expo im Jahre 2001 hielt ich den unten angehängten Vortrag über Projekt Management bei Internet Projekten. Der Vortrag ist auf diesem Blog nacherfasst, aber unverändert inkl. den “weltweiten” Namics-Standorten aus der betrunkenen Zeit (Internet Bubble.)

Die Top 10 Fehler sind:

  • Das Budget ist nicht wichtig, wir brauchen die Site.
  • Ein Zeitplan ist dank dem iterativen Vorgehen überflüssig.
  • Für die Zustimmung der Geschäftsleitung sorgen wir uns intern im Rahmen unseres üblichen Reportings.
  • Für die Spezifikation des Systems fragen Sie mich einfach sobald die etwas brauchen; Ich bin kein Fan von Dokumentationen.
  • Inhalt haben wir mehr als genug — auch in vier Sprachen.
  • Seventh Party Syndrome.
  • Den Inhalt und die Sitesuche haben wir mit der CMS-Software TopQuarkFettPro im Griff.
  • Wegen dem Termin haben wir noch ein paar Programmierer dazugenommen.
  • Ich will keine Usabilitytests durch Endbenutzer, die nehmen uns und nur den Drive. Unser IT-Leiter testet die Sache persönlich.
  • Zum Glück gehen wir in zwei Wochen live, dann läuft der Karren endlich und die Sache ist vorbei.

Und das hier zu jedem Projekt mitnehmen:

  • Voraussetzungen schaffen (Wissen, Kultur, Budget, Sponsoring).
  • Klare und durch alle getragene Vision.
  • Spezifikation.
  • Eine „Buchhalter” der Zeit und Ressourcen plant und kontrolliert.
  • Interdisziplinäre Teams mit wenig sehr guten Leuten bilden.
  • Kurze Iterationen für sämtliche Arbeitsprozesse.
  • Standards einspielen (v.a. Integration und QS).

Und hier das Teil:

Top 10 Mistakes ofInternet Project ManagementIEX 2001 | Seminar c-3 (Projekt Webseite) [pdf, 1,9 MB]