User-Experience im digitalen Marketing

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In der aktuellen Netzwoche (6/2014) habe ich mir Gedanken zum Thema User-Experience im Bezug auf digitales Marketing gemacht. Während der Nutzer bei der Entwicklung von Portalen und Services mittlerweile stark im Zentrum steht, wird das Nutzererlebnis in Puncto digitaler Marketingmassnahmen immer noch häufig vernachlässigt. Im Zentrum steht stattdessen das stetige Streben nach Viralität. Das Ziel: grösstmögliche Sichtbarkeit bei einer möglichst breiten Masse.

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Real-time CRM. Praxisbeispiele des Echtzeit-Managements (Teil 3 von 4)

The Body Shop: Welcome Newsletter nach Bezug Kundenkarte.

Ein Unternehmen, das in Echtzeit handeln möchte, versucht ausgehend von den Kundenbedürfnissen durchgängige Prozesse im Unternehmen und zu seinen Lieferanten herzustellen. Die angebotenen Informationen sollen dabei möglichst frei von Medienbrüchen am Ort der Verwendung in individualisierter Form zur Verfügung stehen. Mit Hilfe von Beispielen aus der Praxis zeige ich auf, wie CRM-Prozesse in Echtzeit funktionieren können und welche Bestandteile des Echtzeit-Konzepts (Intelligenz, Adaptionsfähigkeit, Integrationsfähigkeit und Automation) eingesetzt werden. Weiterlesen

Real-time CRM. Die Konzepte des Echtzeit-Managements (Teil 2 von 4)

Intelligent Campaign Management

Wir wissen, dass integrierte Systeme und die Versorgung von CRM-Prozessen mit aktuellsten Kundeninformationen den Unternehmen potenzielle Wettbewerbsvorteile ermöglichen. Je relevanter diese Daten über die eigenen Kunden sind und je schneller diese in vernünftiger Qualität zur Verfügung stehen, desto besser kann ein Unternehmen auf die Bedürfnisse seiner Kunden eingehen. Aber wie geschieht dies in der Praxis? Weiterlesen

Die Zukunft des Investment Reportings

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Am 5. Dezember fand in Zürich im ConventionPoint eine Veranstaltung zum Thema “Trends im Client Reporting” mit dem Motto “Die Zukunft des Investment Reportings – was wir von anderen Branchen lernen können” statt. Dabei durfte ich ein kurzes Referat über … Weiterlesen

Was die Analytics Branche bewegt – eMetrics 2013

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Hier einige rege diskutierte Themen und meine persönlichen Highlights zur eMetrics Conference 2013, die das erste Mal in Berlin stattfand. Die Konferenz drehte sich hauptsächlich um Web Analytics. Dennoch konnte man stark spüren, dass viele der anwesenden Experten zwar aus … Weiterlesen

The Sika Experience – und was wir daraus gelernt haben

Gestern durften wir gemeinsam mit Melina Merkle von der Sika unser gemeinsames Projekt, die Sika Experience, auf der Social Media Conference in Hamburg vorstellen. (Der Vortrag wurde live und sehr schön Illustriert)

Sika Experience

 

Eigentlich startete das Projekt bereits 2009 als Jubiläumskampagne der Sika zum 100. Geburtstag. Doch wegen des grossen Erfolgs wurde der Kern der Idee bis heute weitergeführt. Und ganz nebenbei sollte es der Einstieg der Sika in die Sozialen Medien werden.

Unsere gemeinsamen Learnings aus dem Projekt möchten wir natürlich gerne auch hier vorstellen:

#1 Ohne Management Support kein Social Media Erfolg
Das Briefing und die Ansage kam in diesem Projekt von ganz oben: Der CEO höchstpersönlich hat sich kurz Zeit genommen und uns seine Zielsetzung mit auf dem Weg gegeben: “Wir möchten mit unseren zukünftigen Zielgruppen in den Dialog treten”. Mit dieser Ansage im Gepäck kam unser Projekt dann recht gut durch die vielen Gremien des Konzerns – und wurde in den vielen Ländergesellschaften ernst genommen.

#2 Social Media Aktivitäten leben vom Engagement und der Initiative von Einzelpersonen
Die Beteiligten Projektleiter und Verantwortlichen bei der Sika waren von Anfang an “Feuer und Flamme” für das Projekt und haben sich weit über das normale Mass für das Projekt engagiert. Sie hatten schlicht Lust, das Projekt zu treiben. Aus vergleichbaren Projekten haben wir gelernt, dass sich Social Media Projekte nur mit einem motivierten Team realisieren lassen. Mann kann sich gut vorstellen, dass sich Social Media Aktivitäten nur schlecht deligieren oder “aufs Auge” drücken lassen.

#3 Es gibt keine Weltsprache
Obwohl wir es mit Studenten und gut ausgebildeten Young Professionals zu tun hatten, mussten wir feststellen (auch durch direktes Feedback), dass sich viele User Informationen und Dialog in Ihrer Landessprache wünschen. Klar, eine fremde Sprache liest man noch ohne Probleme. Einen Dialog führt man dann wohl doch lieber in der Muttersprache…

#4 Ohne Incentives kein Engagement, intern wie extern
Oft haben wir Briefings auf dem Tisch, die davon ausgehen, dass sich ein “Dialog” oder eine “Aktivität” ergeben würde. Aus der Sika Experience und diversen anderen Projekten haben wir gelernt, dass das nicht passieren wird (Wenn man nicht gerade Nike oder Red Bull heisst). Dabei geht es nicht um Geld oder fette Preise. Aber die Frage “Warum sollte sich hier jemand engagieren?” braucht eine wirklich gute Antwort! Bei der Sika Experience lockten spannende Einblicke in einzigartige Projekte – die Teilnehmer waren heiss auf die trips und hellauf begeistert von Ihren Erlebnissen. Wie wir in anderen Projekten gelernt haben gilt dies übrigens auch für unternehmensinterne Aktivitäten, wie z.B. Unternehmensblogs. Schon das Gefühl, man würde durch das bloggen etwas für seine Karriere kann eine ausreichend grosse Motivation sein…

#5 Blogs schaffen Suchmaschinen-Relevanz für Ihre Themen
Bis zu 78% des Traffics, der von Suchmaschinen auf Unternehmenswebsites landet, basiert auf non-branded Keywords. Oder in anderen Worten: Kunden suchen (besonders im Industrie-Umfeld) meist nicht nach offiziellen Produktnamen, sondern nach Begriffen aus ihrem Problem- oder Lösungsfeld. Entsprechend wirkten auch die blogposts rund um die Lösungsfelder der Sika. Der Effekt: Zeitweilig hat der blog für wichtige Keywords bei google sogar besser gerankt als die offizielle Sika site…

#6 Dialog basiert auf guten Themen und echten Aktivitäten
Klingt banal, ist es aber nicht: Ohne die spannenden Projekte “im echten Leben” und die Erlebnisse der Teilnehmer hätte es nichts wertvolles gegeben, worüber sich die Zielgruppen unterhalten hätten – oder was es wert gewesen wäre, sich anzusehen. Das Foto eine Kommilitonen auf der Spitze eines Windkraftwerks ist schon mal ein like oder einen Kommentar wert.

Das Feedback der Zuhörer
Anscheinend stehen auch andere vor diesen Herausforderungen. Die Fragen aus dem Plenum beschäftigten sich z.B. mit der Gegenthese zu unserem 3. Learning “Es gibt keine Weltsprache”. Wie gehen wir denn mit einer vielsprachigen Social-Media Präsenz um? Gute Frage. Bei der blogging-Platform Conversations der ABB haben wir zunächst alle Sprachen zu einem buzz aggregiert – und der User kann sich mittels Filtering seine Sprachen selbst heraussuchen. Das ist aber sicherlich nur eine von vielen Lösungen…

Der Vortrag zum Nachlesen hier unten und mehr zum Projekt hier noch ausführlicher.



Die Facts zum Projekt in aller Kürze:

Der Kunde: Die Sika ist ein “Hidden Champion”, der mit innovativen Feinchemie-Produkten weltweit kleine, aber entscheidende Beiträge z.B. für den grössten Tunnel der Welt, effiziente Windkraftwerke, leichtere Autombile, etc leistet.

Die Aufgabe war es, die Sika bei Ihren zukünftigen Stakeholdern (Mitarbeitern, Partnern, Kunden, etc) als innovatives Unternehmen und attraktiven Arbeitgeber zu positionieren.

Das Problem: Die zukünftigen Stakeholder sind jetzt Studenten und Young Professionals – und in deren Ohren klingen Corporate Botschaften meist weder sexy noch unglaubwürdig

Der Ansatz: Die Lösung liegt nahe – wir setzen auf Outside-In Kommunikation. Die Leistungen der Sika klingen in den Worten der Zielgruppe attraktiver und glaubwürdiger.

Die Idee: Also laden wir unsere Zielgruppen ein, an spektakulären Projekten der Sika teilzuhaben und einzigartige Insights zu gewinnen. Im Gegenzug bitten wir sie, über ihre Erlebnisse zu bloggen.

Die Umsetzung: Die Sika Experience war geboren (Wir haben immer von einer “Camel Tropy für Ingenieure” gesprochen :). Mit einem blog als zentralem Dreh- und Angelpunkt einer Crossmedialen Kampagne mit der Botschaft “How can we improve (things)?” ging die Sika ins Jubiläumsjahr

Der Erfolg: Kann sich sehen lassen. 6 erfolgreiche Experience trips, auf die sich über 1’500 Studenten und Young Professionals beworben haben, Über 80’000 Besucher auf der Kampagnen-site und viele weitere Kennzahlen (siehe slides) waren Anlass für die Sika, die Aktion über das Jubiläumsjahr hinaus weiterzuführen – bis heute. Ach ja – und es hat uns einen Wahnsinns-Spass gemacht :)

Mit dem 360° Dashboard zum Erfolg

Datenquellen für das 360° Performance Dashboard

Die Suisse Emex hat ein neues Format, das digitale Klassenzimmer. In diesem Rahmen durfte Namics unter dem Leitmotto „Das ABC des digitalen Marketings für Marketingentscheider“ das Thema 360° Performance Dashboard von Siemens Building Technologies (BT) vorstellen. Strategische Business Ziele online … Weiterlesen

Namics Goes Eyetracking

Das Namics-Team mit Laborleiter Thomas WeinholdAm 22.07.2013 war es soweit: Zu siebt besuchten wir in einem bunten Mix aus Projektleitern, (UX-)Consultants und Designern das Usability Labor der HTW Chur. Nach einer Einführung mit Updates und Hintergrundinformationen zu den aktuellen Entwicklung von Eyetracking Systemen ging es direkt los mit unserer UX-Studie, für welche wir zusätzliche Research Ergebnisse erhalten wollten. Am Nachmittag nahmen wir uns die Zeit, um verschiedene Webseiten, Layouts und Designs zu untersuchen, wobei sich jeder individuell einbringen und seine methodischen Fragen und Hypothesen praktisch testen konnte. Durch das gemeinsame, interdisziplinäre Experimentieren konnten wir unsere Kenntnisse bei der Fragenentwicklung und der Testmethodik experimentell erweitern. Obwohl viele von uns bereits umfangreiche Erfahrungen mit Eyetracking- und Usability-Testing mitgebracht hatten, war der eintägige Austausch zwischen Hochschule und Professionals aber auch der zwischen Designern und Consultants für alle spannend, da man sonst selten so intensiv Zeit findet oder auch die Möglichkeit hat, im Team zu experimentieren und fachübergreifendes Feedback zu sammeln.

Dementsprechend positiv fällt auch das Feedback der einzelnen Teilnehmer aus:

“Das war eine sehr spannende Erfahrung! Ich bin überzeugt, dass es für unsere Kunden sinnvoll wenn nicht sogar notwendig ist, zumindest eine Eyetracking-Studie zumachen. Ich bin wirklich erstaunt, wie wenig Aufwand es bedeutet, eine Studie vorzubereiten und wie gross der Effekt ist!” (Veronika, C/PL)

“Gut fände ich, wenn wir in Zukunft eine Möglichkeit hätten, bei gewissen Projekten das Eyetracking anzubieten. Die Auswertungen bestätigen klar die Informationsflut bei überfüllten Startseiten. Spannend war die Erkenntnis, dass bei überfüllten oder unruhigen Seiten das Auge zwar den grössten Teil des Inhalts überfliegt, aber nur ein Bruchteil davon auch gelesen und aufgenommen wird. Die Visualisierungen des Eyetracking-Programms zeigen dies sehr schön auf. ” (Bruno, Designer)

“Wir machen unsere Kunden messbar erfolgreicher – ich hab mich immer gefragt wie man ein Design objektivieren kann. Mit den Möglichkeiten von Eyetracking können wir dieses Leistungsversprechen einhalten.” (Marcel, C/PL)

“Mit Eyetracking  hat man die Möglichkeit mit wenig Aufwand die Wirkung, die ein Layout auf das Auge und der Kognition des Beobachters hat, genau zu beobachten. Dies ist schon ab der ersten Designphase eines Projektes sehr effizient um Entscheidungen zu treffen und diese vor dem Kunden zu unterstützen. Meine Empfehlung ist, diese Methodik öfters in einem Projekt zu integrieren.” (Philipp, Art Director)

“Mich überrascht es immer wieder, wie gut man mit Eyetracking schon frühzeitig Schwachstellen identifizieren kann – vor allem bei Landing Pages und Produktseiten kann man sehr gut überprüfen, ob die Aufmerksamkeit der Anwender an die richtige Stelle gelenkt wird oder was man optimieren sollte. Auch für die Kommunikation ist es ein sehr effizientes Mittel, da die meisten Bilder sehr eindeutige Ergebnisse widerspiegeln, wodurch man insgesamt Zeit sparen kann. ” (Sonja, UX-C)

“Die Einsatzmöglichkeiten von Eyetracking sind unglaublich vielfältig, und bieten bei Konzept und Design digitaler Markenerlebnisse viele wertvolle Anhaltspunkte, diese noch effektiver nutzbar zu machen.” (Mark, Senior Art Director)

“Eine sehr gute Option, Annahmen über die Positionierung von Elementen auf einer Website schnell und effizient zu überprüfen.” (Olaf, Senior Consultant)

Last but not Least möchten wir uns nochmal ganz herzlich bei der HTW Chur und  bei Thomas Weinhold, dem Leiter des Labors, für die Gastfreundschaft und vor allem die hochwertigen Tipps und Tricks bedanken – wir konnten viel lernen und hatten dabei auch sehr viel Spass!

 

Connecting with the Customer – digitale Touchpoints als Magneten im B2B Marketing

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Digitale Kanäle wirken wie Magnete. Sie führen heute Interessenten an das eigene Unternehmen heran, konvertieren diese zu Kunden und begleiten sie auch anschliessend über den gesamten Customer Lifecycle. Welche Massnahmen und Elemente lassen sich zielführend einsetzen? Und wie lassen sich … Weiterlesen

Keywordsuche und Kampagnenplanung mit dem neuen Keyword-Planer

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Ende Mai hat Google AdWords mit dem Keyword-Planer ein neues Werkzeug zur Planung von Keyword-Kampagnen eingeführt, welches eine Weiterentwicklung und Ablösung des bisherigen Keyword-Tools sowie des Traffic Estimators darstellt. Wir führen Sie Schritt für Schritt durch die vereinfachte Keywordsuche im Keyword-Planer und gehen auf optimierte Funktionalitäten ein. Weiterlesen

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