Endlich WordPress Rock’n'Roll.

Die Namics Blogs sind neu auf WordPress. Wir verlassen das behäbig majestätisch ungelenke MovableType und lancieren unsere Blogs auf WordPress Basis. Mit typischem Namics Flavour auf Terrific Basis und zeitgemässer Adaption mit responsive Layout.

Nein. MovableType war kein strategischer Entscheid. 2005 war es alleine schon eine Sensation, ein Corporate Blog zu führen und in der Potenz davon, dass Mitarbeitende an der öffentlichen Kommunikation auf Augenhöhe mit dem CEO teilhaben konnten. Ein willkürlicher Ausschnitt aus der Wayback-Machine gibt Eindrücke; Jürg hat sich mit HTML Framesets und Fehlermeldungen beschäftigt, Markus Tressl war auf Erkundungstour mit Google Earth und Bloggingtom hat sich offenbar für die Miss Italia interessiert ;-).

Screen Shot - Namics Blog 2005

Über 2’000 Beiträge und 4’700 Kommentare später befinden wir uns in einem neuen Zeitalter.  Facebook, Twitter, Flickr, XING – Direkt oder indirekt, bewusst oder unbewusst partizipiert die Belegschaft an der Unternehmenskommunikation. Alle rund 330 Namics Mitarbeiter verfügen vom ersten Arbeitstag an über ein Login und Passwort und können ohne Publikationsprozesse Blogposts veröffentlichen. Schreiben, Enter drücken, Zägg, und Google weiss davon. Die Namics Blogs haben ihren festen Platz im Kommunikationsmix in der Unternehmenskultur.

Super Terrific und zeitgemäss

Aber auch in punkto Technik und Medienverhalten hat sich die Welt verändert. Definitiv Zeit für einen Schritt vorwärts. Roger hat die Namics Blogs neu auf WordPress (Achtung jetzt wirds etwas technisch) auf Basis des Terrific Frameworks von Remo umgesetzt und für  ”Responsive Layouts” für die Anzeige auf mobilen Endgeräten optimiert. Das Terrific WordPress Theme wird demnächst frei verfügbar publiziert. “In order to do so” hat er klick-klack gleich auch einen MovableType-to-Wordpress-Importer geschrieben, welchen er jetzt bereits unter Open Source Lizenz gratis auf WordPress.org zur Verfügung stellt. Über 1000 Downloads sprechen für ein gewisses Bedürfnis, den Schritt von Movable Type nach WordPress zu machen. Wie wir auch.


Screenshot – Namics Blogs – Responsive Design

Was jetzt?

Optisch bleiben wir bewusst beim typisch hemdsärmeligen Blog Design –  in der Anmutung der alten Blogs. Allerdings  optimiert  auf unsere Leser mit den mobilen Endgeräten, powered by Terrific, was uns die Weiterentwicklung enorm vereinfacht und in der Hoffnung, dass wir das 90-9-1 Prinzip durchbrechen werden und unsere Mitarbeiter eine wesentlich tiefere Kontributionsschwelle für die Publikation haben noch aktiver bloggen werden. Weil WordPress einfach selbsterklärend ist. Einfacher wird es für die Kommentarschreiber. Ohne nerviges “Captcha-Verfahren” dürfte auch Peter Hogenkamp wieder häufiger unsere Beiträge kommentieren.

 

PS:
Was schreibe ich eigentlich da? Seit geraumer Zeit propagiere ich Management Commitment, Vorleben, Geduld, Passion als zentrale Erfolgsfaktoren für die Kommunikation 2.0. Jürg Stuker hat bis zur Migration der Blogs 875 Beiträge verfasst. Da hätte er diesen Post eigentlich auch selber schreiben können ;-). Merci Jürg für Deine anhaltende Passion, merci Roger für Deine 0-100 Performance in Rekordzeit und merci an alle Autoren, die die Namics Blogs so lieben wie ich. Schreiben. Enter. Zägg.

PPS:
“ERSTER!” auf den neuen Namics Blog ist Roger. Als geistiger Vater und treibende Kraft in der Migration gibt er Einblicke ins Making-of der neuen WordPress Blogs.

 

Google+ Neu mit Pages für Unternehmen und Marken

Heute abend war richtig Goldgräberstimmung auf Google+. Ab sofort führt Google+ Pages für Unternehmen und Marken ein.

Kurz nachdem Google über den PR-Verteiler informiert hatte, wurde die Funktion nach kurzer Wartezeit für alle Google+ Benutzer freigeschaltet. In Echtzeit konnte ich verfolgen, wie die EarlyAdopters ihre ersten Google Pages aufgeschaltet haben. Mike Schwede mit Goldbach Interactive, Tim für TEDxZurich, Peter die NZZ und Malte die Brack Page. In spontaner Teamarbeit haben Tim und ich die Namics Page erstellt.

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Und während ich schreibe, sind es bereits ein Dutzend mehr. Irgendwie fühlt es sich nach Pionierarbeit an wie damals beim Erstellen der ersten GoogleWave und GoogleBuzz Accounts…

Was es bringt?
Eine gute Indizierung in Google wollen wir mal hoffen, eine weitere Herausforderung im Management eines zusätzlichen Corporate Accounts und viele neue Fragen bezüglich Crossposting Strategien, der Administration des neuen Profils mit mehreren Benutzern. Und ich bin gespannt auf die Akzeptanz von Unternehmens-Content im bislang angenehm marketingfreien Google+ Stream.

Der Funktionsumfang ist noch etwas dürftig und die Plugins fürs Einbinden auf der Website scheinen noch nicht ganz ready zu sein. Es werden wieder spannende Pionierwochen werden. Viel Experimentalcharakter und Übungen auf dem Livesystem. Insgeheim aber mit der Überzeugung, dass es diesmal funktionieren wird. Nicht wie mit Google Wave und Google Buzz.

Weitere Informationen gibt es im Blog-Eintrag von Vic Gundotra, Senior Vice President of Engineering bei Google, auf dem Official Google Blog und auf der Google+-Presseseite.

Designkantine Oktober – Interaction Design selbst gemacht


Interaction Design – die Gestaltung von Struktur und Verhalten interaktiver Produkte – ist ein Thema, das nach aktiver Beteiligung schreit!

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Aus diesem Grund war die heutige Designkantine nur mit wenig “Airtime” von Michael Sandmaier und Daniel Demel, dafür aber mit viel “Hands-on” für die Teilnehmer.

Daniel und Michael haben in einer kurzweiligen Präsentation die wichtigsten Instrumente, Vorgehensweisen portratiert und uns die wichtigsten Design Patterns an die Hand gegeben. Vier Gruppen haben unterschiedliche Aufgaben erhalten. Die Konzeption einer mobilen App für ein Hotel für verschiedene Personas.

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Google+ ab sofort öffentlich – mit gepimpten Hangouts.

Ab sofort ist Google+ öffentlich und ohne Einladung verfügbar. Aber nicht nur das. Google hat in dieser Zeit 91 Verbesserungen vorgenommen. Hier die Highlights:

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Hangouts für Mobiltelefone
Jetzt kommt Konkurrenz für das proprietäre Facetime von Apple. Google lanciert Hangouts auf Handys. Die neue Google+ App ist bereits im Android Market verfügbar und eine iPhone Version soll in Kürze im Apple Appstore verfügbar sein. In der Zwischenzeit gibt es hier alles zum Thema Google+ und Mobile.

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Hangouts On Air
Hangouts On Air sind Livestreamings, die nicht mehr nur für Freunde und “Eingkreiste” sichtbar sind, sondern komplett öffentlich übertragen und aufgezeichnet werden können. Es können bis zu 9 Personen gleichzeitig im Hangout sein, die Session ist öffentlich für eine unlimitierte Anzahl Zuschauer einsehbar. Oder einfacher gesagt: Man kann zuschauen, muss aber nicht am Hangout teilnehmen. Derzeit steht die Funktion steht leider noch nicht allen Benutzern zur Verfügung.

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Hangout goes Collaboration
Google+ und Google Docs rücken einen Schritt näher zusammen. An Google Docs Dokumenten kann nun gemeinsam in einem Hangout gearbeitet werden, Sketchpaint-Pixelkunst geübt oder der Bildschirm geteilt werden. Das ist richtig praktisch für den Remote-PC-Support bei den Eltern.

Google Hangout mit API
Der Hammer, wenn auch noch nicht publikumswirksam sichtbar. Für Google Hangout gibt es nun ein API. Das schreit förmlich nach einem Namics Hangout-Lab. Sollte dieses Wirklichkeit werden, melde ich mich freiwillig…

Google+ entwickelt sich für mich persönlich langsam aber sicher zum Facebook Killer. Ich bin gespannt, wie sich die neuen Funktionen in den kommenden Wochen bei den Namics Kollegen verbreiten und einnisten. Da hätte ich schon einige Ideen für den Einsatz. Sobald die Hangout on Air Funktion in meinem Profil vorhanden ist, mache ich einen Tag der offenen Tür bei Namics – via Hangout.

Bildquellen: Google

iPad Magazin Lampenfieber – Erste Ausgabe jetzt live

Die erste Ausgabe des iPad Magazins Lampenfieber ist live im AppStore. Das Multimedia-iPad-Theater inszeniert das Thema “Was ist sexy”.

Entstanden ist das iPad Magazin im Markom Lab als Follow-Up von Ego-Now – ebenfalls einem Lab Projekt. In jenem Lab war innerhalb von 48 Stunden ein komplettes iPad Magazin enstanden. Design, Entwicklung, Content. Wir haben bewiesen – iPad Magazine erstellen können wir. Im Markom Lab stand dann der Content im Mittelpunkt. Ziel: Ein Konzept für ein iPad Magazin.

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In den vergangenen Wochen wurde das Konzept zur Realität. Mitarbeiter, Künstler, Friends and Family haben Inhalte beigesteuert – Texte, Bilder, Videos, Statements. Die Lampenfieber Redaktion hat in zahlreichen Nacht- und Wochenendschichten designt, geschrieben, lektoriert und Merchandise kreiert mit dem Ziel, das Magazin am Namics Camp zu präsentieren.

Die grosse Zitterpartie

Die Nacht vor der Präsentation. Unerträgliches Warten auf die Freigabe im AppStore. Denis hat mittlerweile ein Standing bei Apple erarbeitet. Er kriegt Emails von echten Apple Mitarbeitern und nicht nur automatische Email Notifikationen. Kurz vor 23:00 Uhr dann die erlösende Nachricht: “App ready for Sale”.

Um was geht’s in Lampenfieber

Lampenfieber ist weder Kunden- noch Mitarbeiter Magazin. Es ist ein Multimedia-iPad-Theater, das dem Zuschauer in verschiedenen Räumen einen Blick hinter die Kulissen gewährt. Hinter die Kulissen eines bestimmten Themas. Diese Ausgabe inszeniert das Thema “Was ist sexy” auf eine ganz eigene Art.

Grosser Dank geht an das Redaktionsteam und die Helfer, die unermüdlich in Nachtschichten, Wochenend-App-Store Einsätzen und viel handwerklichem Geschick zur ersten Ausgabe beigetragen haben: Patrick, Nicole, Jana, Denis, Alex, Lisa, Nina, Jean-Claude. Das war Rock’n'Roll!!

Mach mit
Die nächste Ausgabe wird PUNK. Wir suchen weitere Talente, Punks und Künstler in Text, Bild oder Video, die mit viel Lampenfieber an unserer nächsten Ausgabe mitarbeiten möchten. Ein kurzes Email an die Redaktion genügt (redaktion(at)lampenfieber(dot)tv).

Stay tuned

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