Über Michael Rottmann

Michael Rottmann ist Partner bei Namics und mitverantwortlich für Namics 13, die digitale Kommunikationsagentur von Namics. 1997 gründete er seine eigene Webagentur in München, arbeitete für Hightech- und Internet-Unternehmen in San Francisco und baute Social Communities für einen grossen Verlag in München auf. Bei Namics begleitet er Unternehmen wie ABB, GE, Swisscom, Swiss Life, UBS, Nestlé oder SBB rund um digitale Kommunikation. Michael ist stolzer Vater von zwei Söhnen und hat Betriebswirtschaft an der Universität St.Gallen studiert.

Content & Data – das Traumpaar 2015: Trends in Content & Analytics, die keine mehr sind

Wer lesen kann ist im Vorteil

Mittlerweile wissen es alle: Content ist wichtig. Studien beweisen, dass Content dreimal mehr Leads generiert als bezahlte Werbung und dabei 30-40% weniger Kosten verursacht. Gute Gründe, dass Unternehmen ihre Marketing-Investments teilweise in diese Richtung verschieben. Immer mehr Profis sind am Werk, ob intern oder extern. Weiterlesen

Content Marketing Best Practice – oder: Was macht eigentlich ein Content-Profi? (Vortrag)

ABB Newsroom

Content Marketing ist nachhaltig und langfristig angelegt, hat aber zu Beginn einen niedrigeren ROI (oder ROMI). Allein die Markenbotschaft reicht nicht mehr – heute ist echter Content nötig, um Vertrauen aufzubauen. Wie das gehen kann und was das mit Change Management zu tun hat, beschreibe ich in meiner Präsentation für den Digital Marketing Fachveranstaltung.
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Mobile Strategy – Wie man gelangweilte Kunden begeistert

mobile-strategy-oft-out-of-scope

Was haben Internet, Social Media und Mobile gemeinsam? Am Anfang wollte sie niemand. In allen drei Fällen hat sich das geändert. Die mittlerweile überschwängliche Liebe für die Themen verführt uns jedoch oft zu Ungeduld und (vor-)schnellen Lösungen: schnell eine Facebook-Seite … Weiterlesen

Digitale Kommunikation braucht Freiheit

Digitale Kommunikation braucht Freiheit und Flexibilität

Unternehmen sind nicht geeignet für digitale Kommunikation. Wirklich? Naja, wenn man sich ansieht, was Unternehmen erfolgreich macht, muss man im Grunde auf die gleiche These kommen. Mein Vortrag zu unsererm Fachtagungsthema “Digital Communication Overload” deckt auf, was dahinter steckt. Weiterlesen

Interaktivität in Branding und Kommunikation

Social-Media-Thesen

Was bedeutet Interaktivität für modernes Branding? Gibt es sowas? Wie steht es um die soziale Interaktivität der Kommunikation? Meine Aufgabe morgen am Swiss New Marketing Forum: Antworten auf diese Fragen finden. Gemeinsam mit Prof. Dr. Cary Steinmann und Workshopteilnehmer werden … Weiterlesen

Private Banking und Social Media – eine Love-Story?

Vermögen und Diskretion – das assoziiert man mit Privatbanken. Social Media scheint dazu die Antipode zu sein: Alles ist öffentlich, alles ist kostenfrei, alle helfen allen. Aus diesem Grund möchte man meinen, dass Social Media und Privatbanken nicht zusammen passen.

Weit gefehlt, wie aktuelle Beispiele zeigen

Pictet, Julius Bär, Hyposwiss, Bank Vontobel, Notenstein oder Bankhaus Mertzler sind nur einige Beispiele von Privatbanken, die bereits heute soziale Medien nutzen. Dabei ist es nicht lange her (Sommer 2011), dass die Branche Social Media negiert hat. Seit Ende 2011 hat sich das Bild verändert. Innerhalb weniger Monate hat bspw. Pictet die wichtigsten Kanäle aufgebaut und ist der Branche – fast unbemerkt – voraus geeilt:

Julius Bär nähert sich von einer anderen Seite. Was hier bemerkenswert ist: Auch sie haben den Wert von gutem Content erkannt und stellen Themen in den Vordergrund, statt über die eigene Dienstleistung zu sprechen. Das Thema “Next Generation” wird multimedial als iPad App und Magazin aufbereitet:

Der Innovator ging verloren

Und in der gleichen Zeit, in der Pictet, Julius Bär, aber auch Bank Vontobel, Hyposwiss, Bankhaus Mertzler und andere die neue Kommunikation für sich entdecken, ist die bis dahin aktivste Privatbank von der Oberfläche verschwunden: Mit dem Wegfall von Wegelin ist ein Branchenvorreiter verschwunden, der bereits vor 3-4 Jahren mit Social Media begonnen hatte.

So what?

In vielen Kundengesprächen werde ich nach dem Sinn von Social Media für Privatbanken gefragt. Berechtigt. Hier sind meine Gedanken dazu:

  1. Die Zielgruppe gewöhnt sich an Social Media
    Die Hauptzielgruppe von Privatbanken ist 65+ Jahre alt – eine Altersstufe, in der der Gebrauch von Social Media mittlerweile zwar stark zunimmt, aber noch nicht zum Alltag gehört. Eine Altersstufe darunter (45-60 Jahre) sieht das Bild schon anders aus, denn diese Gruppe gehört zu den wachstumsstärksten Gruppen in Social Media. Und vor allem sind viele 45-60 Jährigen noch in der Phase des Vermögenswachstums (und viele von Ihnen sind Affluents). Eine Möglichkeit, diese Gruppe (auf neue Art) zu erreichen.
  2. Next Wealthy Generation
    Viele Privatbanker bestätigen ausserdem, dass in Kundengeschäfte vermehrt auch die “nächste” Generation involviert ist, wobei wir in diesem Umfeld von 30+ Jahre sprechen. Und dass diese Personengruppe in Social Media aktiv ist, muss ich kaum erwähnen. Und dass sie ihre Partner auch über die neuen Kanäle beurteilen, liegt auf der Hand.
  3. Offenheit tut der Branche gut
    Gerade in Zeiten der grossen Kritik am Finanzsystem und an Finanzinstituten sind Massnahmen, die die Branche menschlicher und ehrlicher machen, sicher nicht verkehrt. Ich bin davon überzeugt, dass Social Media eine Möglichkeit bietet, sich von dieser Kritik zu distanzieren und näher an “die Menschen” (und damit an den Kunden) zu gelangen. Der Killer:  Ein Gespenst, das alle Diskussionen um Social Media im Keim erstickt: der vielgefürchtete “Shitstorm“. Was dabei übersehen wird: Kritik ist Chance.
  4. Recruiting ist immer ein guter Grund
    Gerade die Finanzindustrie lebt von Menschen, oder: It’s a people’s business. Es ist für diese Branche (wie auch für andere) essenziell, die richtigen Nachwuchskräfte zu finden. Dieser Nachwuchs ist zum grossen Teil gleichzusetzen mit der Gruppe der Digital Natives, eine Zielgruppe, die ihren potenziellen Arbeitgeber mit anderen Massstäben beurteilt. Zum Beispiel: “Wie verhält sich das Unternehmen in den sozialen Kanälen?” Warum ist das so interessant? Weil sich hieraus sehr viel der Unternehmenskultur ableiten lässt und damit die Frage: “Wie geht man in diesem Unternehmen miteinander um?”
  5. Potenzial von Content Marketing
    Und nicht zuletzt haben Social Media sehr viel mit sehr authentischem und wirkungsvollen Eigenmarketing zu tun. Social Media lebt von mehrwertigen Inhalten. (Deswegen scheitern übrigens auch so viele Social Media Aktivitäten…) Diese Inhalte werden von Menschen: gelesen, ge-like-t, ge-retweet-et, ge-recommend-et, verlinkt,… und mit jedem Like, Retweet, etc. steigt der Wert für das Unternehmen, denn so verbreitet sich der Inhalt viral. Aber vor allem auch das Ranking in Suchmaschinen verbessert sich. Und wie wichtig Suchmaschinen (auch für Privatbanken) sind, wissen wir.

Alles nichts wert

Viele Gründe, die alle nichts wert sind wenn die Entscheidungsträger nichts von Social Media halten. Aber alles Gründe, die überzeugend klar sind, um Entscheidungsträger zu überzeugen. Und um das Thema abzuschliessen (und gleichzeitig komplett zu öffnen) hier mein persönlicher Tipp, wie man 3 Minuten sinnvoll einsetzen kann:

Facebook Timeline ab 30.3. für alle Fanpages

Wow! Das ging schnell… Die FMC hat noch nicht begonnen und schon ist das Announcement auf Facebook da: Auf allen Fanpages erscheint seit heute die Nachricht, dass ab 30.3. umgestellt werden kann.

Nix mit Ruhe in Europa

Die Annahme, dass europäische Unternehmen bis zum Sommer warten müssen, bis sie Timeline nutzen können, trifft nicht zu. Administratoren von Fanpages können sich ab jetzt vorbereiten, Cover-Bilder ausprobieren und ihre Seite mit Timeline als Vorschau ansehen (und teilweise auch schon live schalten). Was es dabei zu beachten gibt: Die wichtigsten Facebook Timeline Tipps. Wahrscheinlich werden wir ab jetzt viel Verspieltes und Kreatives sehen…

Mehr dann heute Abend

Was bleibt ist, dass erst heute Abend die Details bekannt werden, wenn die FMC stattfindet. Einiges findet man

  • bereits jetzt auf der Landing Page: https://www.facebook.com/about/pages
  • in der Facebook Doku: http://allfacebook.de/pages/download-timeline-guide
  • heute Abend live auf twitter.com/Namics und facebook.com/namics (jetzt auch mit Timeline)

Facebook Timeline für Unternehmen

Timeline Studie von Mashable.com (http://mashable.com/2012/02/15/facebook-timeline-for-brands/)

Experten und Gerüchten zufolge wird Facebook am 29.2. die Timeline für Fanpages bekanntgeben. “Endlich” sagen die Meisten, ohne dass irgend jemand genau weiss, was das bedeuten wird. Logisch, denn die Möglichkeiten, die Facebook bisher für Unternehmen geboten hat, sind… sagen … Weiterlesen

Communication Controlling und Social Media – eine neue Liebesgeschichte

Pageviews, durchschnittlicher Besuchszeit oder Ad Impressions sind out. Naja, oder sagen wir mal, sie sind nicht mehr alles. In Zeiten, in denen sich mutige Unternehmen an soziale Medien herantasten, wirds endlich spannend, **Interaktion auch zu messen**. Denn: Welcher Artikel im Corporate Blog ist wertvoller, derjenige mit vielen Pageviews oder derjenige mit den meisten Kommentaren, Likes, Shares, Retweets, etc.?

**Pageviews oder Comments?**

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**Kommunikation auswerten, aber wie?**

Was Social Media (nicht nur) für Communication Controlling bedeutet – darum ging es heute in den Vorträgen und Breakout Sessions an der [HWZ Fachtagung](http://www.fh-hwz.ch/g3.cfm/s_page/62880/s_name/fachtagung2011communicationscontrolling). In meinem Vortrag bin ich u.a. auf Auswertungsmöglichkeiten und Dashboards berichtet, die für moderne Kommunikation angemessen sind.

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**Live-Reporting**

Die Tweets zur Fachtagung: [http://twitter.com/#!/search/cchwz](http://twitter.com/#!/search/cchwz). Und mehr zum Thema von Philip Sheldrake gibts auch [auf Slideshare](http://www.slideshare.net/ArunSudhaman/amecs-new-valid-metrics).


Hier noch als Download:

HWZ_CommControlling_Social-Media-20110630_v1-1_handout_mro.pdf

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Web-Content – Wer nichts zu sagen hat, bleibt draussen (Aiciti Vortrag)

Für Unternehmen ist der Umgang mit Online-Inhalten oft eine neue Herausforderung (siehe auch “Die neue Bedeutung von Web-Content“): Heute werden Texte aus Print-Broschüren oder Katalogen 1:1 auf Corporate-Websites kopiert. Webmaster sind aber oftmals nur für das Publizieren der Inhalte zuständig; was fehlt sind Redaktions-Ressourcen, Prozesse und das Wissen über Online-Texte.

 

In unserem heutigen Aiciti-Vortrag zum Thema Web-Content geben wir Tipps und Anregungen zu diesen und anderen Themen:

  • Auch wenn Sie es von sich selbst nicht glauben, aber jedes Unternehmen hat Themen zu verbreiten
  • SEO und Web-Texten sind verzahnte Themen
  • Web-Content ist Marketing (und geldwert)
  • Web-Content erfordert Ressourcen

Und hier die Folien zum Vortrag:

Mehr Präsentationen von Michael.

Download: Web-Content – Wer nichts zu sagen hat, bleibt draussen [pdf, 3.1MB]

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