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03
Jul
Suchbild: Wo sind die Fehler versteckt?
gepostet von Martin Kliehm am 03.07.2008 um 12:18

In diesem Kalender der SBB sind zwei Fehler versteckt:

SBB Kalenderauswahl ohne Tage

Wer findet sie? ;)

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26
Jun
@media 2008
gepostet von Martin Kliehm am 26.06.2008 um 10:00

Hot Topics Panel @media ist eine zweitägige Web-Konferenz in London, die sich zeitgemäßen Themen widmet und bei der man die Chance hat, direkt mit Entwicklern von Yahoo, Mozilla oder Opera zu reden. Es ist immer ganz gut, einen direkten Draht zu haben.

Beeindruckt hat mich die Professionalität und Innovationsfähigkeit der BBC, die in einer Case Study aus dem Nähkästchen geplaudert hat. Interessant zu sehen, dass die von Yahoo! entwickelten Regeln zu Exceptional Performace inzwischen auch hier angekommen sind. Da ich die eher konservative deutsche öffentlich-rechtliche Medienlandschaft kenne, hat es mich überrascht, wie offen die BBC ist. Da gibt es eine Public Beta, bevor das neue Redesign der breiten Masse offeriert wird. Da gibt es eine dokumentierte API, mit der Dritte Material der BBC wiederverwenden können. Und BBC ist eine der Vorreiterinnen in Sachen Barrierefreiheit und Geräteunabhängigkeit (= mobile Nutzung) im Königreich.

@media 2008: Andy Clarke’s design In Design-Vorträgen liess sich Andy Clarke von Comic-Panels inspirieren, um Gewichtung und Dynamik in Websites zu bringen. Dan Rubin zeigte hingegen sehr detailverliebte Designs, bei der ich interdisziplinären Kommunikationsbedarf sehe. Zum einen sind zum Beispiel absichtlich hinzugefügte Störungen auf einer monochromen Fläche nicht sofort erkennbar. Dan will damit mehr Haptik, eine Textur erreichen. Wenn nun aber ein Entwickler diese Photoshop-Datei ohne Erklärungen bekommt, besteht eine grosse Chance, dass er die Störungen nicht wahrnimmt oder sie als zufällige Artefakte einstuft und ignoriert.

Zum anderen arbeitet Dan mit wiederverwendbaren Filtern, um in Photoshop sehr einfach Effekte wie runde Ecken, Gradienten oder Schatten hinzuzufügen. Dieser universelle, wiederverwendbare Ansatz lässt sich leider nicht zwangsläufig auf das Frontend übertragen. Ein wiederverwendbarer Effekt an vielen Stellen in Photoshop kann nicht-wiederverwendbare, individuelle und somit kostenintensive Arbeit an vielen Stellen im Frontend bewirken. Wünschenswert wäre aber, Effekte einzusetzen, die sich in beiden Medien einfach, performant und wiederverwertbar realisieren lassen.

Slide: Knowledge Areas of Frontend Engineering Zukunftsweisend war wieder einmal die Keynote von Yahoo!-Entwickler Nate Koechley, der professionelles Frontend-Engineering thematisierte. HTML und seine Freunde waren jahrelang unterbewertet. Im Informatikstudium wird dieser Bereich oft nur am Rande behandelt, schliesslich sei es nur eine Auszeichnungssprache, keine Programmiersprache. Das ist falsch, denn HTML ist eine deklarative Programmiersprache, und im Zusammenspiel mit Stylesheets, JavaScript im Browser und Techniken wie PHP auf dem Server entwickeln wir damit Software im Browser. Douglas Crockford nennt es „die feindlichste Entwicklungsumgebung, die man sich vorstellen kann“. Es gibt eine Reihe von wichtigen Wissensgebieten, die auf verschiedene Arten angewendet werden müssen auf drei Betriebssystemen in einem halben Dutzend Browsern in zwei verschiedenen Darstellungsoptionen. Und damit sind noch nicht einmal Randgebiete wie Internationalisierung, Performance oder Barrierefreiheit enthalten. Wenn Sie also zukünftig wieder einmal kleine Rauchwölkchen aus den Köpfen Ihrer Entwickler aufsteigen sehen, wissen Sie warum.

Auch die Barrierefreiheit kam nicht zu kurz, allein schon wegen der ausgewiesenen Experten im Publikum, mit denen sich stets interessante Gesprächsthemen fanden. In einem Panel ging es dabei um die Kommunikation von Best Practices. Hängengeblieben ist davon der Satz: „Sei nicht der Mensch mit den Problemen, sei der mit den Lösungen.“ Zugegeben, es ist enorm schwierig, sich leidenschaftlich für ein Thema zu engagieren, dabei aber die Fähigkeit zu besitzen, pragmatisch und diplomatisch bleiben zu können. Andererseits denke ich aber, dass sich Lösungen finden lassen, wenn beide Seiten Argumenten zugänglich sind, ihre eigene Position zu hinterfragen und zu Kompromissen bereit sind.

Darüberhinaus betonten die Podiumsteilnehmer erneut, dass Barrierefreiheit nur dann langfristig und nachhaltig effizient sein kann, wenn die Massnahmen auf Vorstandsebene (PDF) unterstützt werden, wenn es eine Accessibility Policy in einem Unternehmen gibt, und wenn kluge Unternehmen einsehen, dass mit Zielgruppenmaximierung bedeutende Umsätze zu erzielen sind. Keine Angst, Menschen mit Behinderungen möchten als Markt wahrgenommen werden!

Ein bisschen ausführlicher und auf englisch habe ich übrigens in meinem eigenen Blog über @media berichtet.

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17
Jun
Mozilla Download Day
gepostet von Martin Kliehm am 17.06.2008 um 10:00

Firefox 3

Heute ist der Mozilla Download Day! Ab den Abendstunden steht Firefox 3 zum Download bereit. Mozilla hat sich vorgenommen, mit den meisten Downloads in 24 Stunden ins Guinness Buch der Rekorde zu kommen. Das ist selbstverständlich nur ein Marketing-Trick, um der Nachricht des neuen Releases mehr Wert zu verleihen, aber man bekommt einen exzellenten Browser dafür, und irgendwie cool ist es schon, an dem Weltrekord-Versuch teilzunehmen.

Firefox 3 ist schneller und es gibt nun auch endlich die Firebug-Extension dafür, ohne die Entwickler nicht leben können. Aber für mich ist das herausragende Feature die vollständige Unterstützung des W3C-Standards für Accessible Rich Internet Applications. Das bedeutet so viel wie barrierefreies Web 2.0. Das ganze Bling-bling der heutigen Web-Applikationen lässt sich mit etwas Sorgfalt zugänglich machen für Screenreader. Elemente bekommen mehr Semantik, ihre Zustände können definiert werden, Beziehungen zwischen Elementen werden hergestellt, und für Teile der Seite, die dynamische Inhalte haben, gibt es nun Methoden, Menschen zugänglich darüber zu informieren, wenn sich Inhalte ändern.

Zudem bedeutet der Release auch, dass wir den Browser bei zukünftigen Projekten im Sinne des Graded Browser Supports unterstützen werden. Für Firefox 2 gibt es von Mozilla noch ein halbes Jahr Support, danach können wir ihn auch ignorieren. Graded Browser Support ist ein pragmatischer Ansatz, Websites bei maximaler Kosteneffizienz für die größtmögliche Reichweite zu testen. In der Praxis bedeutet das Internet Explorer 6 und 7, Firefox 2.x und 3.x, Opera 9.x und Safari 3.x. Da sich die Browser selbständig aktualisieren, steht das „x“ immer für die neueste nicht-beta Version. Also Firefox 2.0.0.14, nicht Firefox 2.0.0.1 bis 2.0.0.14.

In der Zwischenzeit können wir uns noch den ganzen Tag auf Firefox 3 freuen, und heute Abend gibt es einige Parties. Leider nicht so viele in Deutschland und der Schweiz, aber unsere Münchner Kollegen können heute Abend bei Mozilla feiern gehen!

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16
Jun
BITV 2.0 am grünen Tisch?
gepostet von Martin Kliehm am 16.06.2008 um 16:00

Seit im Dezember 2006 der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, MdB Franz Thönnes, ankündigte, dass die Barrierefreie Informationstechnologie-Verordnung (BITV) mit Hinblick auf die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.0 überarbeitet werden sollte, war ich interessiert zu erfahren, wer an dieser Arbeitsgruppe mitwirken würde. Bisher erfolglos. Denn anders als in den Schweizer Richtlinien (PDF, 162 KB) sind der Prozess der Erarbeitung der Richtlinien sowie die daran Beteiligten völlig untransparent. Man sucht vergebens Einträge in Blogs, und es gibt keine Diskussionen auf öffentlichen Mailinglisten. In einer Szene, in der die Transparenz der Web Accesssibility Initiative (WAI) des W3C ein stetiges Gesprächsthema ist, verwundert das ein wenig.

Im Rahmen der Antworten zu einer parlamentarischen Anfrage (PDF, 465 KB) an die Bundesregierung sind einige Dinge deutlicher geworden:

  • Seit Mai 2007 befasst sich eine Arbeitsgruppe mit der Aktualisierung der BITV. Die Arbeiten sollen bis Sommer 2008 abgeschlossen sein.
  • An der Arbeitsgruppe beteiligt sind Vertreter „der Wissenschaft“, der Behindertenbeauftragten und des Bundesverwaltungsamtes. Vertreter von Verbänden und Organisationen von Menschen mit Behinderungen wurden zu einzelnen Fachsitzungen gehört.
  • Das Bundesministerium für Arbeit und Sozialies fördert das Aktionsbündnis barrierefreies Internet (AbI), das Projekt BIK und INCOBS. Eine tragende Rolle im AbI nimmt Prof. Dr. Christian Bühler ein. Die Vermutung liegt nahe, dass er der Vertreter der Wissenschaft ist. BIK und INCOBS sind Projekte der Hamburger Dias GmbH in Zusammenarbeit mit Sehbehinderten- und Blindenverbänden. Einige Kriterien, die speziell Menschen mit Sehbehinderungen betreffen, haben in der BITV stärkere Gewichtung als in den WCAG.
  • Die Belange von Menschen mit Lern- und geistigen Behinderungen sollen zukünftig stärker berücksichtigt werden, gerade auch in Form von Leichter Sprache. Gleichzeitig soll sich die BITV an den WCAG 2.0 orientieren, in der diese Belange eine deutlich geringere Rolle spielen. Ich bin gespannt, wie diese Gegensätze gelöst werden.
  • Der Bundesregierung sind Arbeiten an einer DIN-Norm für die barrierefreie Zugänglichkeit visueller Informationen bekannt. Das klingt nach einer weiteren Zusammenarbeit von Prof. Bühler mit DIN CERTCO. Offen gestanden bin ich nach dem Flop der DIN-Zertifizierung etwas skeptisch, was den Erfolg eines solchen Projektes anbelangt.

  • Seit 2002 sind erst acht Zielvereinbarungen zwischen Unternehmen und Behindertenverbänden abgeschlossen worden. Zielvereinbarungen sollten ein Instrument sein, um Wirtschaftsverbände freiwillig an die BITV zu binden. Bislang scheiterte dies offenbar an dem hohen Aufwand und Komplexität solcher Verhandlungen verbunden mit der Tatsache, dass Behindertenverbände auf eigene Kosten und oft mit überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeitern von dieser Aufgabe überfordert sind. Das gleiche gilt für das juristische Instrument der Verbandsklage, das noch seltener genutzt wurde. Die Landschaft stellt sich in Deutschland einfach anders dar als etwa in Großbritannien, wo es mit dem Royal National Institute of the Blind und seinen Schwesterinstituten handlungsfähige, nationale Organisationen mit mehreren tausend hauptamtlichen Mitarbeitern als Interessenvertretungen gibt.
  • Die Bundesregierung sieht Barrierefreiheit, anders als die Europäische Kommission (Seite 141; PDF, 2,7 MB), bei öffentlichen Ausschreibungen über das bislang übliche Maß nicht als Auswahlkriterium zwischen Bewerbern.

Mir stellen sich dabei einige Fragen. In der Schweiz herrscht eine Konsensgesellschaft. Man bemüht sich, mit allen Beteiligten in Dialog zu treten. In der mutmaßlichen Zusammensetzung und Zielsetzung der deutschen Arbeitsgruppe nehme ich hingegen drei Lücken wahr: die Hochschulausbildung, die europäische Harmonisierung, und die Alltagstauglichkeit.

  1. Ein Schwerpunkt in den Richtlinien und Empfehlungen anderer europäischer Länder ist die Ausbildung. Die schwedischen Richtlinien (PDF, 1,3 MB) sprechen davon, dass 80% der Barrieren durch Unwissenheit enstehen, nur 20% sind Bugs. Opera und das Web Standards Project stehen kurz vor dem Abschluss eines Curriculums für barrierefreie Gestaltung von Websites. Und das mit Mitteln der Europäischen Kommission geförderte Inclusive Design Curriculum Network hat seine Arbeit bereits 2004 abgeschlossen. Das renommierte Fraunhofer Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) war daran beteiligt. Leider ist niemand von FIT zur Mitarbeit an der BITV eingeladen.
  2. Die BITV ist bisher stark technikgetrieben. Vor einem Jahr habe ich zwei Generationen von Modellen identifiziert: die erste Generation hält sich wie die BITV eng an die technischen Checklisten der WCAG 1.0. Nicht der Mensch steht im Mittelpunkt, sondern die automatische Prüffähigkeit. Die zweite Generation wächst darüber hinaus. Hier finden sich ganzheitliche, nachhaltige Ansätze. Ein starkes Anliegen der Europäischen Kommission ist es, diese national und zum Teil sogar regional fragmentierten Gesetzgebungen zu harmonisieren (a.a.O., S. 143). Zu diesem Zweck gibt es eine mit europäischen Fördermitteln unterstützte Arbeitsgruppe der W3C WAI. Sie wurde zwar auf verschiedenen Ebenen hinzugezogen, dennoch deuten die Anzeichen mehr darauf hin, eigene Schwerpunkte und Formulierungen in der BITV finden zu wollen, statt im Kern einfach auf das Original oder eine autorisierte Übersetzung zu verweisen, wie es die Briten oder Schweizer machen.
  3. Zu guter letzt müssen sich die Richtlinien im Alltag bewähren. Soweit ich das sehe, arbeiten bislang Vertreter aus Wissenschaft, Behörden und Behindertenverbänden zusammen. Sie haben Kompetenz in den Anforderungen, die Menschen mit Behinderungen an Informationstechnologie stellen. Sie können mit assistiven Technologien umgehen. Aber wer von ihnen kann eine komplexe Website mit zeitgemäßen Mitteln erstellen, und wer kennt sich intim mit den Browsern aus? Es gibt bei den Browserherstellern anerkannte Experten zu Barrierefreiheit, in Deutschland etwa Marco Zehe bei der Mozilla Foundation. Yahoo! und Google sind Innovationsführer im Markt und haben die Expertise, ihre progressiven Anwendungen barrierefrei zu machen. Standardgruppen wie das Web Standards Project oder die Webkrauts befassen sich intensiv auch auf nationaler Ebene mit Barrierefreiheit. Große Agenturen realisieren barrierefreie Auftritte. In der Schweiz oder in den Niederlanden wurden sie in die Arbeitsgruppen einbezogen. In Deutschland bislang Fehlanzeige.

Sollte man sich nicht bemühen, alle Stakeholder in den Dialog zu integrieren und diesen öffentlich zu führen? Inhaltlich hingegen setzen andere europäische Gesetzgebungungen die WCAG als gegeben voraus und legen darum ihre eigenen Schwerpunkte in der Beratung und Empfehlung von Best Practices (PDF, 821 KB). Sie schaffen damit Kompetenz und Vertrauen bei Kunden und Behörden, die sich auf dem neuen Terrain oft unsicher fühlen.

Bereits heute gibt es im internationalen Vergleich Defizite der deutschen Verordnung. Nun gäbe es die Chance, die Qualität und die Akzeptanz der BITV deutlich zu stärken.

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27
Mai
Internet für ALLE - virtuelle Grenzen überwinden [Vortrag]
gepostet von Luzia Hafen am 27.05.2008 um 17:49

Am Mittwoch, 21. Mai 2008 habe ich an der Fachtagung der Orbit-iEX einen Vortrag zum Thema "virtuelle Grenzen überwinden" gehalten. Ich habe mich über die zahlreiche Teilnahme und die interessante Diskussion sehr gefreut. Deshalb möchte ich gerne noch auf mein Handout (pdf, 4,8MB) verweisen.
Die nächste Chance etwas über "Barrierefreiheit" von meiner Seite zu hören ist anlässlich der Informatica '08 am 11. Juni 2008 - herzliche Einladung!

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07
Mai
Einfach für Alle-Tagung: Die Software im Browser
gepostet von Martin Kliehm am 07.05.2008 um 21:00

Während meine Kollegin Luzia über Barrierefreiheit als Managementaufgabe diskutierte, sprach ich gestern auf der Fachtagung der Aktion Mensch über Web 2.0 und die Zugänglichkeit (oder Unzugänglichkeit) der Software im Browser. Mit auf dem Podium waren Anna Courtpozanis, blinde Expertin von der Heidelberger Organisation Web for All, Dr. Carlos Velasco, Leiter des BIKA Web Compliance Centers am Fraunhofer Institut für angewandte Informationstechnik (FIT) sowie Marco Zehe, Qualitätsbeauftragter für Barrierefreiheit bei Mozilla.

Eine sehr kompetente Runde. In den Einführungspräsentationen ging es dann um Hindernisse, Vorzüge und Wünsche bezüglich Web 2.0-Anwendungen aus der Sicht einer blinden Nutzerin; um die nach langen Jahren endlich schnell der Finalisierung zustrebenden Web Content Accessibility Guidelines 2.0 (WCAG) und ihre Herausforderungen für ein teil-automatisiertes Testing; wie sich die Firmenkultur von Innovationsträgern wie Google oder Yahoo von weniger progressiven Unternehmen unterscheidet und welche Auswirkungen sie auf Web 2.0-Anwendungen hat; sowie immer wieder um das barrierefreie Web 2.0. Einen guten Schritt in diese Richtung bezeichnet die Richtlinie für Accessible Rich Internet Applications (ARIA), die bereits jetzt oder in naher Zukunft von allen vier großen Browserherstellern, den Marktführern zum Vorlesen von Bildschirminhalten (Screenreadern) und wichtigen JavaScript Frameworks unterstützt wird.

Konsens am Ende der Diskussion war darum, dass Entwickler jetzt bedingungslos ARIA einsetzen sollten. Es gibt keinen Grund, damit zu warten. Die Lernkurve ist niedrig, aber es kennen noch zu wenige. Von verschiedenen Seiten, beispielsweise auf Universitätsebene und auch von Seiten des World Wide Web Consortiums (W3C), muss noch viel unternommen werden, um Entwickler zu erreichen und zeitgemäße Best Practices zu lehren.

Wir waren uns auch einig, dass sich in den nächsten fünf Jahren massiv viel in Richtung Barrierefreiheit tun wird. Das Interesse bei Unternehmen ist vorhanden, denn niemand möchte seine Mitarbeiterinnen oder Kunden wirklich diskriminieren. Damit steigt auch der Druck von Seiten der Mitbewerber. Gleichzeitig wird das Thema von der Politik vorangetrieben, wie die kürzliche Ratifizierung der UN Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen zeigt oder Vertreter der Europäischen Kommission in Publikationen wie The Accessibility Imperative offen ansprechen.

Nicht so technisch zugehen wird es übrigens auf der namics-Fachtagung zu Barrierefreiheit am 3. Juni in Frankfurt, die sich mehr an interessierte Einsteigerinnen wendet. Der Eintritt ist frei, ebenso noch einige Plätze.

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06
Mai
Accessibility Day - Einladung!
gepostet von Luzia Hafen am 06.05.2008 um 16:43

Im Rahmen der informatica08 findet am 11. Juni 2008 ein so genannter Accessibility Day in Zürich statt. Die Vorträge beschäftigen sich von der barrierefreien Post, über barrierefreie Finanzdienstleistungen bis hin zur WCAG 2.0 und barrierefreien PDFs.

Ich werde mich an der Veranstaltung mit einem Referat zum Thema "Internet für ALLE - eine Herausforderung?" beteiligen. Insbesondere freue ich mich auf das Podiumsgespräch mit allen Referenten zum Abschluss der Veranstaltung. Aufgrund der thematischen Vielfalt ist ein spannender Tag rund um das Thema Barrierefreiheit sicherlich garantiert.

Das ausführliche Programm mit allen Uhrzeiten ist hier zu finden: http://www.informatica08.ch/de/events/Accessibility_Day.html Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung unter: www.informatica08.ch/de/events/Accessibility_Day.html allerdings erforderlich.

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06
Mai
Aktion Mensch - EfA Tagung
gepostet von Luzia Hafen am 06.05.2008 um 09:52

Zum Startschuss des Biene-Awards lädt die Aktion Mensch dieses Jahr zu einer Fachveranstaltung ein. Heute darf ich zusammen mit Patrick H. Lauke, Webmaster, University of Salford und Gisbert Loff, SAP unter der Moderation von Hubertus Thomasius, Kooperation Behinderter im Internet e.V. (kobinet) zwei Stunden meine Ansichten zum Thema "Barrierefreiheit als Managementaufgabe" diskutieren.

Ich vertrete dabei folgende Thesen:

  1. Das Management ist nicht auf die Thematik Barrierefreiheit hin sensibilisiert und kennt Barrieren in der virtuellen Welt folglich gar nicht
  2. Akzeptanz für Barrierefreiheit im Management ist nur durch den gesamtheitlichen Ansatz der Barrierefreiheit — nämlich Internet für ALLE — zu erreichen
  3. Ohne überzeugte Stakeholder im Management ist Barrierefreiheit eine kurzfristige "Übung", aber keine langfristige und erfolgreiche Massnahme

Ich bin mir darüber im Klaren, dass diese Thesen nur die Spitze des Eisbergs sind. Trotzdem halte ich diese drei Aussagen für essentiell, wenn es um die Frage geht, warum "ist nicht schon längst vielmehr passiert". Immer wieder stosse ich an Grenzen, wenn nur eine Person in der Unternehmung das "Projekt Barrierefreiheit" treibt und deshalb wie Don Quichote gegen Windräder ankämpft. Ich bin gespannt auf die Diskussionen im Plenum. Wer live mit dabei sein will, ist herzlich eingeladen direkt am Live-Stream teilzuhaben (die Veranstaltung wird übrigens simultan auch in Gebärdensprache übersetzt).

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03
Mai
W3C Training Mobile Best Practices
gepostet von Martin Kliehm am 03.05.2008 um 15:57

Das W3C beschreitet neue Wege: Im meines Wissens ersten online Training des W3C vermitteln die Leiter der Mobile Web Initiative eine Einführung in Mobile Web Best Practices.

Der (kostenlose) Kurs beginnt am 18. Mai 2008 und umfasst vier Trainingseinheiten. Jede kann man sich innerhalb einer Woche ansehen, wann es einem passt — keine nächtlichen Unterrichtsstunden, weil live in einer anderen Zeitzone gelehrt wird. Bis zur nächsten Stunde muss man seine Hausaufgaben erledigen und einreichen. Darum ist die Zahl der Teilnehmenden auch auf 100 beschränkt. Innerhalb von nur drei Tagen war fast die Hälfte der Plätze ausgebucht, also dann mal schnell anmelden! ;)

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15
Mär
SXSW 2008
gepostet von Martin Kliehm am 15.03.2008 um 14:30

Wow. South by Southwest Interactive (SXSW) ist vorüber. Das ist eine riesige Internet-Konferenz in Austin / Texas. Vier Tage, 180 Panels und Core Conversations. So bleibt es nicht aus, dass man sich selbst nach einer vorhergehenden Filterung immer noch zwischen 2-6 interessanten Vorträgen entscheiden musste. Andererseits haben so alle Teilnehmenden ihr ganz persönliches Erlebnis von dieser Konferenz. Meine wichtigsten Erkenntnisse daraus möchte hier teilen.

Der erste Tag begann für mich mit einem Vortrag von Jonathan Boutelle (Slideshare) über Dinge, die er über Flash und Rich Internet Applications (RIA) gelernt hat. Für ihn waren Popups stets ein Zeichen von schlechter Prozessgestaltung: Popups ersparen dem Designer, sich Gedanken zu machen, wohin Menschen nach dem Ausfüllen eines Formulars gelangen. Popups jedoch stellen einen Modus dar, die Benutzungsweise der Website verändert sich radikal. Und wir alle wissen: Modi sind böse. Lightboxes sind nichts anderes als Popups 2.0, also in Wahrheit ebenfalls oft überflüssig. Wir sollten also lieber das Problem an der Wurzel packen und uns Gedanken über die Prozesse machen. Slideshare beginnt zum Beispiel unmittelbar, Präsentationen hochzuladen, sobald ein User eine Datei ausgewählt hat. Danach wird der Nutzer durch den Prozess geführt, verschlagwortet seine Präsentation, wartet, bis sie in Flash umgewandelt ist, fertig.

Nebenbei bemerkt kann naives AJAX den Server töten. Slideshare hatte eine im Prinzip statische Startseite mit zwei personalisierbaren Bereichen. Um Server-Performance zu sparen, hatten sie die Startseite gecacht und die dynamischen Bereiche per AJAX nachgeladen. Neben der sichtbaren Verzögerung für den User hatte das aber den Nebeneffekt, dass der Server statt einer Anfrage immer mindestens drei parallele beantworten mussten. Nicht gut. Und selbst wenn man eine tolle, vielleicht sogar ganz sinnvolle Lightbox geschaffen hat, brauchen User URLs. Wenn jemand fragt, wo er seine Nutzerdaten ändern kann, möchte man nicht wirklich sagen: gehe auf diese Seite, drücke auf diesen Link, wechsele auf den Reiter, und dann erst ist da das Formular, das du brauchst.

Amidactio Ziemlich genial waren auch Richard Rutter und James Box von Clearleft aus Brighton mit ihrem Vortrag über Wireframing 2.0. Kurzum können zweidimensionale Wireframes kaum Web 2.0-Anwendungen abbilden. Es fehlt einfach die vierte Dimension und die Aktion. Darum setzen sie sich zunächst interdisziplinär im Team zusammen, entwickeln Ideen, machen Skizzen auf Papier, nutzen Post-its. Doch dann bauen die Informationsarchitekten einen Clickdummy mit simplem HTML, ein wenig CSS und Effekten von jQuery. Dafür ist selbst Dreamweaver vertretbar. Dieser nicht-funktionale Prototyp braucht ein paar Tage, aber man kann sofort Prozessmängel erkennen, ihn für frühe Usertests nutzen, und der Kunde sieht etwas. „Etwas auszuprobieren ist oft billiger als langwierige Meetings, die beschließen, etwas auszuprobieren.“ Großartig war es, dies in der Praxis zu sehen mit der Fake-Community „ElfCartel“. Ich liebe das Profilfoto von „Amidactio“ aka. „adactio“ aka. Clearleft’s Chef Jeremy Keith! Bei Clearleft wird wirklich keine Gelegenheit ausgelassen, sich übereinander lustig zu machen, und der CEO bildet da keine Ausnahme. Die verwendeten JavaScript-Bibliotheken für Design Patterns kann man übrigens bei PolyPage herunterladen.

Charles McCathieNevile + Chris Wilson Sich öfters zusammensetzen und reden sollten auch die Browserhersteller und -entwickler. Bei SXSW taten das Chris Wilson (Microsoft Internet Explorer Team), Charles McCathieNevile (Opera) und Brendan Eich (Mozilla). Nur Safari fehlte. Das alles sind motivierte Menschen mit viel Humor, die das Beste wollen. Allerdings gibt es bei der Implementierung von neuen Features und Bugfixes Prioritäten, und es liegt an jedem von uns, diese zu artikulieren und Gehör zu bekommen. Nun, Microsoft hat in der IE8 Beta, die es seit einer Woche gibt, Support für Accessible Rich Internet Applications (ARIA) eingebaut. Jubel! Aaaaber, wie Anne van Kesteren (Opera) dazu bemerkt, Microsoft hat dazu gleich noch ein paar neue DOM-Attribute spendiert, die inkompatibel mit anderen Browsern sind. Charles McCathieNevile bestätigte, dass diese Änderungen des IE-Teams sinnvoll waren, weil sein Team bei der Implementierung der W3C Spezifikationen auf ähnliche Probleme gestoßen ist. Aber statt einem proprietären Alleingang – selbst in einer Beta-Version, die sich von dem finalen Produkt unterscheiden kann – wäre es besser gewesen, diese Probleme mit den anderen Browserherstellern gemeinsam zu lösen. Es ist ja nicht so, dass man keinen Kontakt untereinander hätte (aus dem Publikum kam der Vorschlag, dass Chris und Charles jetzt ja ihre Visitenkarten austauschen könnten. ;)

Ansonsten drehte sich auch dieses Panel um den mobilen Zugang: für mehr als eine Milliarde Menschen auf der Welt ist das Mobiltelefon die Alternative zum Desktop-Computer. Aber auch in den westlichen Ländern gewinnt der „dritte Screen“ an Bedeutung. Wie Charles es ausdrückte: „In den USA bedeutet mobiler Zugang, im Hummer herumzufahren. Aber in Japan bedeutet das, verschlafen an einer Handschlaufe in einer überfüllten Bahn zu stehen“. Wir reden nicht nur von den 3 Millionen iPhones. Allein im letzten Jahr wurde Opera Mini 40 Millionen mal ausgeliefert. Und eine Entwicklergruppe in Kopenhagen arbeitet an einer mobilen Version von Mozilla!

Als Randbemerkung seien zwei Fragen aus dem Publikum erwähnt: Für multiplen Fileupload und Statusdialoge über den Upload-Stand gibt es eine eigene W3C-Arbeitsgruppe, die eng mit der XMLHttpRequest-Gruppe zusammenarbeitet. Und an nativem Browsersupport für Video- und Audio-Inhalte arbeitet die HTML5-Arbeitsgruppe.

Bis das iPhone auftauchte, war mobiler Zugang in Europa ja immer ein wenig belächelt. Für einige unserer Kunden ist die globale Situation allerdings interessanter: Die Zahl der Menschen mit Telefonanschluss pro tausend Einwohner stieg von 2001-2005 in Ländern mit niedrigem Einkommen von 31 auf 113 (+265%), in Ländern mit mittlerem Einkommen von 260 auf 587 (+126%) und in Ländern mit hohem Einkommen von 1171 auf 1337 (+14%). Internet-Nutzung stieg in Ländern mit niedrigem Einkommen von 5 auf 44 (+780%), in solchen mit mittlerem Einkommen von 35 auf 114 (+226%) und in solchem mit hohem von 378 auf 523 (+38%). Das jetzt mal schnell mit den Bevölkerungszahlen von Indien, China und den anderen Ländern multipliziert… wo also können Global Player neue Märkte erschließen? (Quelle: World Bank Group, World Development Indicators 2007)

One Laptop per Child Computer Und wo soll das alles hinführen? Programme wie eInclusion 2010 der Europäischen Kommission, das „One Laptop per Child“-Programm oder 50×15 werden dazu beitragen, die digitale Lücke zu schließen und Chancengleichheit zu bringen. Aber auch die Funktion des Mobiltelefons wird sich ändern. In Italien sind heute schon Video-Anrufe gängig, und in Kenya werden alte Telefone an Straßenständen für $12 zusammengelötet oder repariert. In ganz Afrika verwenden Menschen „Flash Calls“: einmal klingeln heißt „ja“, zweimal „nein“. Daraufhin wurde in Südafrika ein werbefinanzierter SMS-Service eingerichtet für „ruf mich zurück“, der heute 20 Millionen SMS täglich versendet. In Indien werden Videos via Bluetooth vertrieben (in Kuba auf USB-Sticks). Überall auf der Welt wollen Menschen kostenlose Features haben. Und die sollen wirklich einfach zu benutzen sein.

In einigen Städten werden bereits Location Based Services angeboten, per GPS oder Triangulation. Telefone werden mit Bewegungssensoren ausgestattet: der Anruf stört? Telefon einfach mit dem Screen nach unten legen. Telefone werden eine Menge von Wii lernen. Mit Handheld Stylesheets und Inhalten, die man unterwegs wirklich braucht, wird es dann schön hübsch und schlank. Durch Opera Mini oder Safari als Entwicklungsplattformen wird die Software-Entwicklung dramatisch günstiger, da nicht mehr auf gut 200 Plattformen getestet werden muss. Wir haben am iPhone gesehen, dass Mobiltelefone und Handheld Computer weiter verschmelzen, der Trend geht von Telefonnummern zu einer Web Architektur.

Und wenn wir dann alle schön ubiquitär erreichbar und global sind, braucht’s noch ein wenig Internationalisierung (internationalization – i18n). Jon Wiley erklärte Google’s Ansatz, Dinge universal zugänglich zu machen. Denn i18n ist weit mehr als nur Übersetzung. Inhalte müssen lokale Gesetze einhalten, das Marketing muss auf das Land abgestimmt, kulturell angemessen sein, und dann gibt es da noch technische Dinge wie Tastatur-Layouts, Währungs- und Datumsformate oder Besonderheiten für Schrift, die von rechts nach links oder in beide Richtungen geht. Zahlen zum Beispiel werden in arabisch und hebräisch von links nach rechts geschrieben. Trickreich, nicht wahr?

Auch meine eigene Core Conversation zusammen mit Gez Lemon zum Thema „Accessible Rich Internet Applications“ lief prima. Es gelang uns, einen Dialog mit dem Publikum anzustoßen. Und da die Autorin der W3C ARIA Working Drafts, die Programmiererin für ARIA in Firefox und Dojo sowie der Group Lead for Education and Outreach der Web Accessibility Initiative sich im Publikum befanden, war die Diskussion ein Kinderspiel. Dank des ARIA-Supports in Firefox 1.5+, Opera 9.5 und Internet Explorer 8.0 steht einem Einsatz in Projekten nichts mehr im Wege! Mehr dazu erzähle ich aber auch auf der Fachtagung „Einfach für Alle“ im Mai in Gelsenkirchen und bei der namics-Fachtagung zur Barrierefreiheit in Frankfurt voraussichtlich im Juni.

Abends hing ich dann mit Freunden vom Web Standards Project (WaSP) oder Barrierefreiheits-Experten ab (darunter die besagten Ladies des W3C), was dem ganzen noch den sozialen Glanz verlieh. Was ich sonst noch gelernt habe? Die Abendgarderobe in Austin ist etwas seltsam. Junge Frauen liefen in Röcken herum, die hier als Gürtel gelten würden. Mädels, Britney Spears ist kein gutes Rollenmodell, ehrlich! – Klimaanlagen zu hassen. Ich habe sieben Tage nur gefroren. – Leute zu lieben, die ihren Job richtig gut machen. Die Durchsagen in der U-Bahn von Washington ließen auf einen ausgeglichenen, eloquenten Menschen schließen (oder einfach auf gute Fassade), zurück in der Frankfurter S-Bahn dann ein mürrischer, monotoner Kerl, der seinen Job hasst. Der Tontechniker in Austin, den alle Vortragenden mit Vornamen kannten – Leute bemerken den Unterschied!

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05
Mär
Barrierefreiheit im Internet - Vortrag an der FHNW
gepostet von Luzia Hafen am 05.03.2008 um 09:39

Am Campus Talk der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) habe ich gestern ein Keynote zum Thema „Barrierefreiheit im Internet“ gehalten. Die Herausforderung dabei war in 30 Minuten so gut als möglich auf das Thema Accessibility hin zu sensibilisieren. Die wichtigste Botschaft war, dass Barrierefreiheit ein Teilaspekt der Usability ist und sich Barrierefreiheit in aller Regel nicht durch das sture Einhalten von Richtlinien erzielen lässt.
Wer einen kurzen Überblick über die Thematik sucht oder die Links der Beispiele nachlesen möchte, der sei auf das Handout
verwiesen.
Im Anschluss an das Keynote wurde eine moderierte Diskussionsrunde rund um die Themen Quickwins, WAI-Audits und Bekanntheit der Barrierefreiheit durchgeführt. Die Gespräche waren sehr aufschlussreich und ich habe die Veranstaltung mit dem Gefühl verlassen, dass wir dem Internet für ALLE wieder einen Schritt näher gekommen sind.

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28
Feb
Kennen Sie Barrieren? Virtuelle Grenzen überwinden. [Einladung]
gepostet von Luzia Hafen am 28.02.2008 um 12:05

Morgen Freitag, 29. Februar 2008 möchte ich es erneut wagen mit meinen Referenten virtuelle Grenzen zu überwinden. Gleichzeitig sollen während der Fachveranstaltung die Besucher mit möglichen Barrieren konfrontiert werden. Unter dem Motto „Barrieren erleben“ bieten wir in der Pause Fachstände zum Thema Gebärdensprache, Sehbehinderungen und Blindheit an. Sensibilisierung ist in meinen Augen der erste Schritt dazu sich überhaupt bestehender Barrieren bewusst zu werden.

Die Veranstaltung beginnt mit einem Keynote zum Thema Barrierefreiheit. Dabei werde ich die Gelegenheit nutzen, das neue eCH Hilfsmittel zur Accessibility vorzustellen, das einen wirklichen Mehrwert für jedes Projekt mit Fokus Internet für ALLE darstellen kann.

Für das zweite Referat konnte ich Stephan Kübler, Customer Experience Specialist bei der Credit Suisse gewinnen. Er wird das Thema Barrierefreiheit aus der Perspektive des Architekten betrachten und schildern wie die Credit Suisse zum ganzheitlichen Ansatz der Barrierefreiheit gefunden hat. Die Rampe vor der Filiale oder das barrierefreie Internet-Banking ist dabei nur ein Teil vom Ganzen.

Folgen werden dann Referate zum Thema „Technische Barrieren abbauen“ von Marcel Albertin, „Visuelle Barrieren abbauen“ von Patrik Giacobbo und „Inhaltliche Barrieren abbauen“ von Jürg Stuker. Das Inhalts-Thema hat einen besonderen Stellenwert. Im täglichen Kampf mit der Technik ist man schnell versucht zu sagen, wenn das technische System (z.B. ein CMS) barrierefreien Code produzieren kann, dann steht der Barrierefreiheit nichts mehr entgegen. Dass Autoren dafür barrierefreie Texte produzieren, wird dabei fälschlicherweise oftmals als Nebensächlichkeit abgetan.

Die Veranstaltung steht jedem kostenfrei offen, bitte einfach über diesen Link anmelden: http://www.namics.com/grenzenlos-event
Die Handouts aller Referate sind hier zu finden: http://www.namics.com/wissen/vortraege.html#1530

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05
Dez
Barrierefreiheit: Die Schweiz wieder einen Schritt weiter
gepostet von Luzia Hafen am 05.12.2007 um 17:41

Gestern wurde von Christophe Strobbe aus der WAI Interest Group auf zwei Studien aus Québec und aus Belgien zum Thema Barrierefreiheit hingewiesen. In der Studie aus Québec werden die 200 beliebtesten Websites auf ihre Accessibility hin überprüft. Die belgische Studie analysierte 233 Websites (entweder dänisch oder französisch).
In Québec war das Ergebnis, dass keine signifikante Verbesserung der Barrierefreiheit seit der letzten Studie vor drei Jahren stattgefunden hat. Nur 15% der evaluierten Sites erreichten eine akzeptable Zugänglichkeit.
Für die belgischen Websites war das Fazit nicht viel besser, dabei wurden noch nicht einmal die WCAG-Leitlinien voll zur Anwendung gebracht. Es wurden „lediglich“ 14 Fragen gestellt. Beispiel: Werden alle Grafiken alternativ beschriftet? Hat jede Seite einen aussagekräftigen ? Fazit: Von den 14 gestellten Fragen mussten bei 96% der Seiten wenigstens 11 Fragen verneint werden.<br /> .. und wo stehen wir?<br /> Auch in der Schweiz wiederholte die Stiftung „<a href="http://www.zugang-fuer-alle.ch">Zugang für alle</a>“ zusammen mit der namics dieses Jahr die <a href="http://www.access-for-all.ch/de/studie/index.html">Studie</a> über die „Behindertentauglichkeit Schweizer Websites“. Diese wurde im September veröffentlicht. Gleich wie für Belgien und Québec fällt das Fazit nicht ganz überwältigend aus, auch wenn in der Schweiz aufgrund des CI/CD-Bunds‘ doch einiges in Bewegung ist. Würde man sich jedoch auf die beliebtesten Websites der Schweizer Bürger fokussieren, wäre das Fazit sicherlich schlechter.<br /> Immerhin, es gibt positive Signale. Es wurden von <a href="http://www.ech.ch ">eCH</a> am 23. November 2007 die beiden Anträge eCH-0059 Accessibility-Standard und eCH-0060 Accessibility Hilfsmittel (Leitfaden) angenommen. <br /> Das heisst, zukünftig gibt es eine einheitliche Leitlinie wie vor allem Städte und Gemeinden ihre Websites barrierefrei gestalten können. Die Arbeitsgruppe zur Erarbeitung bestand aus Vertretern der Kantone und Städte sowie der Privatwirtschaft. Zur Leitlinie hinzu gehört ein Leitfaden, der jedem kostenlos zur Verfügung steht, der Webauftritte zugänglich gestalten möchte. Die Dokumente werden noch übersetzt und folgen in Kürze. <br /> Die Verabschiedung der Dokumente zeigt, dass wir wieder einen Schritt weitergekommen sind beim Thema Barrierefreiheit. Die nächste Aufgabe ist die Verbreitung der Dokumente, damit jeder weiss, wie Barrierefreiheit zur Realität werden kann.<br /> Ich bleibe dran!</p> </div> <div class="metadata"> <div class="metadata_left"> 0 Kommentar(e), 0 Trackback(s) </div> <div class="metadata_right"> <a href="http://blog.namics.com/2007/12/barrierefreihei_3.html#comments">Kommentar abgeben / anzeigen</a> </div> <div class="stopfloat"></div> </div> </div> <div class="post_entry"> <!-- <rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:trackback="http://madskills.com/public/xml/rss/module/trackback/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"> <rdf:Description rdf:about="http://blog.namics.com/accessibility/index.html#000964" trackback:ping="http://blog.namics.com/mt/mt-tb.cgi/905" dc:title="Was ist Barrierefreiheit? - ein ALT-Attribut erklärt es" dc:identifier="http://blog.namics.com/accessibility/index.html#000964" dc:subject="Accessibility" dc:description="Falls jemand noch nicht wissen sollte wie sich Barrierefreiheit visualisieren lässt, der schaue sich das ALT-Attribut eines namhaften deutschen Küchengeräte Herstellers an, der mit einem speziellen Link eine barrierefreie Zusatzpräsenz anbietet: Für die bessere Lesbarkeit noch als Plain-Text: Bild symbolisiert..." dc:creator="Luzia Hafen" dc:date="2007-06-20T15:15:00+01:00" /> </rdf:RDF> --> <div class="title_calendar"> <div class="calendar_box"> <div class="calendar_day"> 20 </div> <div class="calendar_month"> Jun </div> </div> </div> <div class="title_margin"></div> <div class="title_box"> <div class="title"> <a href="http://blog.namics.com/2007/06/was_ist_barrier.html">Was ist Barrierefreiheit? - ein ALT-Attribut erklärt es</a> </div> <div class="title_metadata"> gepostet von Luzia Hafen am 20.06.2007 um 15:15 </div> </div> <div class="stopfloat"></div> <div class="content"> <p>Falls jemand noch nicht wissen sollte wie sich Barrierefreiheit visualisieren lässt, der schaue sich das ALT-Attribut eines namhaften deutschen Küchengeräte Herstellers an, der mit einem speziellen Link eine barrierefreie Zusatzpräsenz anbietet:</p> <p><a href="http://blog.namics.com/2007/alt_barrierefreiheit.jpg"><img alt="" src="http://blog.namics.com/2007/alt_barrierefreiheit-thumb.jpg" width="427" height="160"/></a></p> <p>Für die bessere Lesbarkeit noch als Plain-Text: Bild symbolisiert Barrierefreiheit, in dem ein Mädchen über die Mauer schaut, andere Personen drehen uns den Rücken zu.</p> <p>Hätten Sie gedacht, dass das Barrierefreiheit ist? Ich war mir dessen bis jetzt unklar....</p> <p>PS: Ein DANKE an meinen Kunden von der Zürcher Kantonalbank, der mich auf dieses exzellente Beispiele zum Thema Sinn und Unsinn von ALT-Attributen hingewiesen hat.</p> </div> <div class="metadata"> <div class="metadata_left"> 3 Kommentar(e), 0 Trackback(s) </div> <div class="metadata_right"> <a href="http://blog.namics.com/2007/06/was_ist_barrier.html#comments">Kommentar abgeben / anzeigen</a> </div> <div class="stopfloat"></div> </div> </div> <div class="post_entry"> <!-- <rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:trackback="http://madskills.com/public/xml/rss/module/trackback/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"> <rdf:Description rdf:about="http://blog.namics.com/accessibility/index.html#000962" trackback:ping="http://blog.namics.com/mt/mt-tb.cgi/903" dc:title="Fussangeln 2.0 - Technische Herausforderungen bei der Interaktivität" dc:identifier="http://blog.namics.com/accessibility/index.html#000962" dc:subject="Accessibility" dc:description="Leider ohne Jürg Stuker (er ist auf dem Weg zwischen Basel und Freiburg in Stellwerkstörungen verloren gegangen) habe ich heute einen Vortrag mit dem Thema "Fussangeln 2.0 - Technische Herausforderungen bei der Interaktivität im "neuen" Web am 6. Kongress Barrierefreies..." dc:creator="Luzia Hafen" dc:date="2007-06-20T14:15:15+01:00" /> </rdf:RDF> --> <div class="title_calendar"> <div class="calendar_box"> <div class="calendar_day"> 20 </div> <div class="calendar_month"> Jun </div> </div> </div> <div class="title_margin"></div> <div class="title_box"> <div class="title"> <a href="http://blog.namics.com/2007/06/fussangeln_20_t.html">Fussangeln 2.0 - Technische Herausforderungen bei der Interaktivität</a> </div> <div class="title_metadata"> gepostet von Luzia Hafen am 20.06.2007 um 14:15 </div> </div> <div class="stopfloat"></div> <div class="content"> <p>Leider ohne <a href="http://www.namics.com/ueber-uns/namics-team/mitarbeiter/liste/J%26uuml%3Brg_Stuker/d2fa5e83c9.html?no_cache=1">Jürg Stuker</a> (er ist auf dem Weg zwischen Basel und Freiburg in Stellwerkstörungen verloren gegangen) habe ich heute einen Vortrag mit dem Thema "Fussangeln 2.0 - Technische Herausforderungen bei der Interaktivität im "neuen" Web am <a href="http://www.zgdv.de/zgdv/zgdv/Seminar/Darmstadt/Kongresse/6_EGov">6. Kongress Barrierefreies e-Government </a>gehalten. Der Kongress Barrierefreies E-Government wird vom <a href="http://www.zgdv.de/zgdv/ZGDVProfile">ZGDV (Zentrum für Graphische Datenverarbeitung)</a> in Kooperation mit <a href="http://www.webforall.info/">WEB for ALL</a> am Fraunhofer Institut durchgeführt.</p> <p>Hier ein Übersicht über die Beiträge:<br /> - Barrieren im Web 1.0 und 2.0<br /> Anna Courtpozanis & Brigitte Luckhardt<br /> WEB for ALL<br /> - Barrierefreiheit 2.0: Behinderung ist die mangelnde Fähigkeit, mit schlechtem Design umgehen zu können<br /> Tomas Caspers<br /> freier Berater<br /> - Fussangeln 2.0 - Technische Herausforderungen bei der Interaktvität im "neuen" Web<br /> Luzia Hafen<br /> namics ag<br /> - Accessible Rich Internet Applications (ARIA) - Ein neuer Standard des W3C zur Barrierefreiheit von Web 2.0 Anwendungen<br /> Dr. Gottfried Zimmermann<br /> Access Technologies Group<br /> - Barrierefreiheit und TYPO3<br /> Andreas Storch<br /> + sinngemaess GbR<br /> - Virtueller Hürdenlauf - AJAX und Co. auf dem Prüfstand<br /> Ansgar Hein<br /> anatom5 perception marketing<br /> - Barrierefreies Internet mit Papoo<br /> Carsten Euwens<br /> Papoo Software<br /> - Südwestrundfunk SWR baut Web-Barrieren ab<br /> Rainer Schlegel<br /> agentur 52eins<br /> - Warum Gehörlose Menschen in besonderer Weise vom Web 2.0 profitieren<br /> Arne Ohlsen, enteraktiv Gesellschaft für barrierefreie IT-Lösungen mbH<br /> Ralph Raule, Gebärdenwerk<br /> - AJAX-Formulare im Bürger-Service: Komfortabel UND barrierefrei?<br /> Jan Schwate<br /> freier Berater</p> <p>Mein Vortrag geht auf die Probleme ein, die beim Einsatz von AJAX auftreten können. Gleichzeitig werden Zwischenlösungen präsentiert und ein Ausblick geboten, wie sich Barrierefreiheit und AJAX miteinander kombinieren lassen. Ein Exkurs geht zum Schluss auch auf den Einsatz von Flash und PDFs ein.</p> <p>Download Vortrag <a href="http://blog.namics.com/2007/NAMICS_Fussangeln-Web_2.0_20JUN07_v2.pdf">"Fussangeln 2.0 - Technische Herausforderungen bei der Interaktivität im "neuen" Web" [pdf, 351 KB] </a></p> </div> <div class="metadata"> <div class="metadata_left"> 2 Kommentar(e), 0 Trackback(s) </div> <div class="metadata_right"> <a href="http://blog.namics.com/2007/06/fussangeln_20_t.html#comments">Kommentar abgeben / anzeigen</a> </div> <div class="stopfloat"></div> </div> </div> <div class="post_entry"> <!-- <rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:trackback="http://madskills.com/public/xml/rss/module/trackback/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"> <rdf:Description rdf:about="http://blog.namics.com/orbitiex/index.html#000930" trackback:ping="http://blog.namics.com/mt/mt-tb.cgi/871" dc:title="Barrierefreiheit, Web 2.0 und AJAX [Vortrag]" dc:identifier="http://blog.namics.com/orbitiex/index.html#000930" dc:subject="Orbit-iEX" dc:description="Die Nutzungsschnittstellen des sozialen Webs (aka Web 2.0) sind häufig mit AJAX stark interaktiv ausgelegt. Plötzlich unterstützen Browseranwendungen "Drag and Drop" oder auch die Bedienung über Tastatur. Gute Nachricht? Ja, meist.Einerseits gilt es die Suchmaschinentauglichkeit zu beachten, andererseits der Zugang..." dc:creator="Jürg Stuker" dc:date="2007-05-24T14:19:02+01:00" /> </rdf:RDF> --> <div class="title_calendar"> <div class="calendar_box"> <div class="calendar_day"> 24 </div> <div class="calendar_month"> Mai </div> </div> </div> <div class="title_margin"></div> <div class="title_box"> <div class="title"> <a href="http://blog.namics.com/2007/05/barrierefreihei_2.html">Barrierefreiheit, Web 2.0 und AJAX [Vortrag]</a> </div> <div class="title_metadata"> gepostet von Jürg Stuker am 24.05.2007 um 14:19 </div> </div> <div class="stopfloat"></div> <div class="content"> <p>Die Nutzungsschnittstellen des sozialen Webs (aka Web 2.0) sind häufig mit AJAX stark interaktiv ausgelegt. Plötzlich unterstützen Browseranwendungen "Drag and Drop" oder auch die Bedienung über Tastatur.</p> <p>Gute Nachricht? Ja, meist.Einerseits gilt es die <a href="http://blog.namics.com/2006/06/ajaxkonferenz_s.html">Suchmaschinentauglichkeit</a> zu beachten, andererseits der Zugang für Menschen mit Behinderungen, die Barierefreiheit. Mit diesen Aspekt (plus <a href="http://blog.namics.com/2006/08/barrierefreie_p_1.html">zugängliche PDF Dokumente</a> und <a href="http://blog.namics.com/2006/07/flash_barrieref.html">zugängliches Flash</a>) befasst sich der Vortrag von namics zusammen mit unserem Partner, der <a href="http://www.zugang-fuer-alle.ch/">Stiftung "Zugang für alle"</a>.</p> <p>Hier der Vortrag: <a href="http://blog.namics.com/2007/Orbit-iEX_b12_Barrierefreiheit_Web_2.0_AJAX_24Mai07_v1.pdf">Barrierefreiheit, Web 2.0 und AJAX [pdf, 1,2 MB]</a></p> </div> <div class="metadata"> <div class="metadata_left"> 0 Kommentar(e), 0 Trackback(s) </div> <div class="metadata_right"> <a href="http://blog.namics.com/2007/05/barrierefreihei_2.html#comments">Kommentar abgeben / anzeigen</a> </div> <div class="stopfloat"></div> </div> </div> <div class="post_entry"> <!-- <rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:trackback="http://madskills.com/public/xml/rss/module/trackback/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"> <rdf:Description rdf:about="http://blog.namics.com/accessibility/index.html#000848" trackback:ping="http://blog.namics.com/mt/mt-tb.cgi/789" dc:title="Whitepaper „Internet-Zugang ohne Barrieren“ aktualisiert" dc:identifier="http://blog.namics.com/accessibility/index.html#000848" dc:subject="Accessibility" dc:description="Nachdem die Richtlinie des Bundes für die Gestaltung von barrierefreien Internetangeboten (P028) vom Informatikrat Bund schon eine Weile verabschiedet worden ist, habe ich dies nun endlich zum Anlass genommen das Whitepaper auf den neusten Stand zu bringen. Wer einen Überblick..." dc:creator="Luzia Hafen" dc:date="2007-02-23T10:05:48+01:00" /> </rdf:RDF> --> <div class="title_calendar"> <div class="calendar_box"> <div class="calendar_day"> 23 </div> <div class="calendar_month"> Feb </div> </div> </div> <div class="title_margin"></div> <div class="title_box"> <div class="title"> <a href="http://blog.namics.com/2007/02/whitepaper_inte.html">Whitepaper „Internet-Zugang ohne Barrieren“ aktualisiert</a> </div> <div class="title_metadata"> gepostet von Luzia Hafen am 23.02.2007 um 10:05 </div> </div> <div class="stopfloat"></div> <div class="content"> <p>Nachdem die Richtlinie des Bundes für die Gestaltung von barrierefreien Internetangeboten (<a href="http://www.zugang-fuer-alle.ch/de/richtlinien.html">P028</a>) vom Informatikrat Bund schon eine Weile verabschiedet worden ist, habe ich dies nun endlich zum Anlass genommen das Whitepaper auf den neusten Stand zu bringen.<br /> Wer einen Überblick über das Thema Barrierefreiheit & Usability erhalten möchte und Argumente für eine barrierefreie Website braucht, findet im <a href="http://www.namics.com/uploads/tx_namicsdownloadlink/namics_WAI-Whitepaper_24JAN07_V3_01.pdf">Whitepaper Internet-Zugang ohne Barrieren [.PDF 1.3MB]</a> mit Sicherheit wertvolle Informationen!<br /> Viele Spass beim Lesen!</p> </div> <div class="metadata"> <div class="metadata_left"> 0 Kommentar(e), 0 Trackback(s) </div> <div class="metadata_right"> <a href="http://blog.namics.com/2007/02/whitepaper_inte.html#comments">Kommentar abgeben / anzeigen</a> </div> <div class="stopfloat"></div> </div> </div> <div class="post_entry"> <!-- <rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:trackback="http://madskills.com/public/xml/rss/module/trackback/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"> <rdf:Description rdf:about="http://blog.namics.com/accessibility/index.html#000715" trackback:ping="http://blog.namics.com/mt/mt-tb.cgi/661" dc:title="Sind CAPTCHAs barrierefrei?" dc:identifier="http://blog.namics.com/accessibility/index.html#000715" dc:subject="Accessibility" dc:description="Man sieht sie inzwischen öfters diese sog. CAPTCHAs (Completely Automated Public Turing-Test to tell Computers and Humans Apart) bei der Anmeldung zum neuen E-Mail-Account, bei sunrise im Kundenservice und inzwischen selbst auf Blogs. Sinn und Zweck ist in aller Regel..." dc:creator="Luzia Hafen" dc:date="2006-11-01T09:35:06+01:00" /> </rdf:RDF> --> <div class="title_calendar"> <div class="calendar_box"> <div class="calendar_day"> 01 </div> <div class="calendar_month"> Nov </div> </div> </div> <div class="title_margin"></div> <div class="title_box"> <div class="title"> <a href="http://blog.namics.com/2006/11/sind_captchas_b.html">Sind CAPTCHAs barrierefrei?</a> </div> <div class="title_metadata"> gepostet von Luzia Hafen am 01.11.2006 um 09:35 </div> </div> <div class="stopfloat"></div> <div class="content"> <p>Man sieht sie inzwischen öfters diese sog. <a href="http://blog.namics.com/2004/04/mensch_oder_mas.html">CAPTCHAs</a> (<em>C</em>ompletely <em>A</em>utomated <em>P</em>ublic <em>T</em>uring-Test to tell <em>C</em>omputers and <em>H</em>umans <em>A</em>part) bei der Anmeldung zum neuen E-Mail-Account, bei sunrise im Kundenservice und inzwischen selbst auf Blogs. Sinn und Zweck ist in aller Regel die Unterbindung von Spam, da es durch den Einsatz von CAPTCHAs nicht mehr möglich das Formular maschinell abzusenden.<br /> ABER haben Sie schon einmal versucht als blinde oder hochgradig sehbehinderte Person eine solche Grafik zu entziffern?<br /> <img alt="Screenshot Anmeldeprozess zu Yahoo-Mail" src="http://blog.namics.com/captcha_yahoo-thumb.jpg" border="1" /><br /> Mein Kollege erzählte mir soeben er hätte beim letzten Mal drei Versuche benötigt bis es ihm gelungen sei den Text zu entziffern und er ist definitiv nicht sehbehindert. Bleibt die Erkenntnis, dass CAPTCHAs für sehbehinderte Menschen eine unüberwindbare Barriere darstellen und gerade deshalb bedarf es einer alternativen Lösung.<br /> Die einfachste ist es den Inhalt der CAPTCHA-Grafik zusätzlich als Audiodatei zur Verfügung zu stellen. Dieses Prinzip wendet beispielsweise auch Google erfolgreich an<br /> <img alt="Screenshot des Anmeldeprozess zu Gmail" src="http://blog.namics.com/captcha_google.jpg" border="1" /><br /> Eine Befassung mit dieser Problematik ist dringlich, da der Einsatz von CAPTCHAs stetig zunimmt, es ist bedauerlich, dass aufgrund von technischen Unzulänglichkeiten nicht nur Spammer sondern auch behinderte Menschen ausgeschlossen werden!</p> </div> <div class="metadata"> <div class="metadata_left"> 11 Kommentar(e), 0 Trackback(s) </div> <div class="metadata_right"> <a href="http://blog.namics.com/2006/11/sind_captchas_b.html#comments">Kommentar abgeben / anzeigen</a> </div> <div class="stopfloat"></div> </div> </div> <div class="post_entry"> <!-- <rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:trackback="http://madskills.com/public/xml/rss/module/trackback/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"> <rdf:Description rdf:about="http://blog.namics.com/accessibility/index.html#000690" trackback:ping="http://blog.namics.com/mt/mt-tb.cgi/637" dc:title="Barrierefreiheit im e-Government eine Selbstverständlichkeit?!" dc:identifier="http://blog.namics.com/accessibility/index.html#000690" dc:subject="Accessibility" dc:description=""Basel-Stadt hat den besten Internetauftritt" war heute zu lesen und gemäss der Bedag Informatik AG, welche den Preis ausschreibt, sticht das Angebot besonders durch sein vielseitiges Informationsangebot, die dreisprachige Startseite sowie durch einen interaktiven Stadtplan heraus. Ebenso zu lesen war,..." dc:creator="Luzia Hafen" dc:date="2006-10-10T18:06:49+01:00" /> </rdf:RDF> --> <div class="title_calendar"> <div class="calendar_box"> <div class="calendar_day"> 10 </div> <div class="calendar_month"> Okt </div> </div> </div> <div class="title_margin"></div> <div class="title_box"> <div class="title"> <a href="http://blog.namics.com/2006/10/wann_ist_barrie.html">Barrierefreiheit im e-Government eine Selbstverständlichkeit?!</a> </div> <div class="title_metadata"> gepostet von Luzia Hafen am 10.10.2006 um 18:06 </div> </div> <div class="stopfloat"></div> <div class="content"> <p><a href="http://www.netzwoche.ch/netzwoche/netzwocheticker-news.cfm?id=29973&datum=2006-10-10">"Basel-Stadt hat den besten Internetauftritt"</a> war heute zu lesen und gemäss der <a href="http://www.bedag.ch/bistro/news/061009_mm_eugen_egov.asp">Bedag Informatik AG</a>, welche den Preis ausschreibt, sticht das <a href="http://www.bs.ch/">Angebot</a> besonders durch sein vielseitiges Informationsangebot, die dreisprachige Startseite sowie durch einen interaktiven Stadtplan heraus.</p> <p>Ebenso zu lesen war, dass als wichtigste Wünsche an das Electronic Government Bedienerfreundlichkeit (Einfachheit, Sprache, Übersicht), Informationsqualität aber auch der persönliche Kontakt im Austausch mit der Verwaltung genannt werden.<br /> Einfachheit, Sprache, Übersichtlichkeit - alles Kriterien der Barrierefreiheit, wie steht es also mit der Zugänglichkeit zur Website?<br /> > Sprachauszeichnung im Quellcode - trotz dreisprachigem Angebot -> Fehlanzeige<br /> > Strukturierungshilfen in Form von Überschriften "h1" oder "th" -> Fehlanzeige bei mehr als 60 Links auf der Startseite<br /> > Kontrast -> Fehlanzeige sowohl Farbdiffferenz wie auch Helligkeitsdifferenz sind weit unter den Vorgaben des W3C<br /> Leider also kein Testsieger in Sachen Barrierefreiheit - Verbesserungspotenzial, damit bald ALLE Menschen in den Genuss der besten Internetpräsenz des Jahres in der Kategorie Kantone kommen!</p> </div> <div class="metadata"> <div class="metadata_left"> 4 Kommentar(e), 0 Trackback(s) </div> <div class="metadata_right"> <a href="http://blog.namics.com/2006/10/wann_ist_barrie.html#comments">Kommentar abgeben / anzeigen</a> </div> <div class="stopfloat"></div> </div> </div> <div class="post_entry"> <!-- <rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:trackback="http://madskills.com/public/xml/rss/module/trackback/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"> <rdf:Description rdf:about="http://blog.namics.com/accessibility/index.html#000661" trackback:ping="http://blog.namics.com/mt/mt-tb.cgi/608" dc:title="Vorlesefunktion auf Webseiten, barrierefrei?!" dc:identifier="http://blog.namics.com/accessibility/index.html#000661" dc:subject="Accessibility" dc:description="Der Netzwoche-Ticker titelte gestern "Barrierefreies Internet: Neuer Dienst liest Webseiten vor". Aus dem Artikel könnte man herauslesen, dass das Anbieten einer automatischen Lesefunktion eine Seite barrierefrei machen würde. Diesem Eindruck möchte ich widersprechen, es reicht keinesfalls aus ein MP3 auf..." dc:creator="Luzia Hafen" dc:date="2006-09-07T10:49:02+01:00" /> </rdf:RDF> --> <div class="title_calendar"> <div class="calendar_box"> <div class="calendar_day"> 07 </div> <div class="calendar_month"> Sep </div> </div> </div> <div class="title_margin"></div> <div class="title_box"> <div class="title"> <a href="http://blog.namics.com/2006/09/vorlesefunktion.html">Vorlesefunktion auf Webseiten, barrierefrei?!</a> </div> <div class="title_metadata"> gepostet von Luzia Hafen am 07.09.2006 um 10:49 </div> </div> <div class="stopfloat"></div> <div class="content"> <p>Der Netzwoche-Ticker titelte gestern <a href="http://www.netzwoche.ch/netzwoche/netzwocheticker-news.cfm?id=29754&datum=2006-09-06&email=21340">"Barrierefreies Internet: Neuer Dienst liest Webseiten vor"</a>. Aus dem Artikel könnte man herauslesen, dass das Anbieten einer automatischen Lesefunktion eine Seite barrierefrei machen würde. Diesem Eindruck möchte ich widersprechen, es reicht keinesfalls aus ein MP3 auf die Website zu stellen und zu glauben, dass damit eine Webseite für Menschen mit Behinderung zugänglich wäre. Was haben hörbehinderte Menschen von einem MP3?<br /> Haben Sie sich schon einmal ein Wort in einem MP3 buchstabieren oder einen Satz wortweise vorlesen lassen? Sind Sie schon einmal innerhalb eines MP3 von Link zu Link gesprungen oder haben einen Link darin aufgerufen? [Sollten Sie wissen wie so etwas schnell und effizient geht, bitte direkt bei der Autorin melden!]<br /> Keinesfalls kann eine automatische Vorlesefunktion eine Sprachausgabe wie beispielsweise JAWS ersetzen. JAWS liest nicht nur die Internetseite vor, sondern ermöglicht auch die Bedienung des Browsers und der Internetinhalte. Eine automatische Vorlesefunktion ist nicht "interaktiv" wie ein Screenreader und ist wenn überhaupt eine Ergänzung zu einer Website [ich denke da an podcasts, etc.] nicht aber der Ersatz für eine barrierefreie Website. <br /> Apropos, auch die Gesetzgebung akzeptiert eine automatische Vorlesefunktion nicht als Ersatz für eine barrierefreie Internetpräsenz. Nach wie vor gilt: zuerst muss das Ausgangsmedium - die Internetpräsenz - für alle Menschen zugänglich sein - die Vorlesefunktion kann dann eine Ergänzung dazu sein!</p> </div> <div class="metadata"> <div class="metadata_left"> 0 Kommentar(e), 0 Trackback(s) </div> <div class="metadata_right"> <a href="http://blog.namics.com/2006/09/vorlesefunktion.html#comments">Kommentar abgeben / anzeigen</a> </div> <div class="stopfloat"></div> </div> </div> <div class="post_entry"> <!-- <rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:trackback="http://madskills.com/public/xml/rss/module/trackback/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"> <rdf:Description rdf:about="http://blog.namics.com/accessibility/index.html#000660" trackback:ping="http://blog.namics.com/mt/mt-tb.cgi/607" dc:title="Barrierefreiheit im Internet: Unterlagen der Fachtagung" dc:identifier="http://blog.namics.com/accessibility/index.html#000660" dc:subject="Accessibility" dc:description="In etwa 8 Stunden beginnt unsere Fachtagung in Bern und hier für Weblog-Leser bereits die Präsentationen. >> Anhand der zwei Projektvorgehensmodelle namics PEP und Hermes werden zahlreiche Tipps und Beispiele gezeigt. Ziel ist die bessere Zugänglichkeit für Web-Anwendungen zu erhalten...." dc:creator="Jürg Stuker" dc:date="2006-09-06T01:19:37+01:00" /> </rdf:RDF> --> <div class="title_calendar"> <div class="calendar_box"> <div class="calendar_day"> 06 </div> <div class="calendar_month"> Sep </div> </div> </div> <div class="title_margin"></div> <div class="title_box"> <div class="title"> <a href="http://blog.namics.com/2006/09/barrierefreihei_1.html">Barrierefreiheit im Internet: Unterlagen der Fachtagung</a> </div> <div class="title_metadata"> gepostet von Jürg Stuker am 06.09.2006 um 01:19 </div> </div> <div class="stopfloat"></div> <div class="content"> <p>In etwa 8 Stunden beginnt unsere <a href="http://www.namics.com/news-medien/daten-events/namics-fachtagung-internet-fuer-alle.html">Fachtagung in Bern</a> und hier für Weblog-Leser bereits die Präsentationen.</p> <p>>> Anhand der zwei Projektvorgehensmodelle <a href="http://www.namics.com/pep">namics PEP</a> und <a href="http://www.hermes.admin.ch/">Hermes</a> werden zahlreiche Tipps und Beispiele gezeigt. Ziel ist die bessere Zugänglichkeit für Web-Anwendungen zu erhalten. Zudem der Bezug zu den Richtlinien <a href="http://internet.isb.admin.ch/internet/informatikstandards/standardindex/01789/index.html">P028</a> und <a href="http://internet.isb.admin.ch/internet/informatikstandards/standardindex/01825/index.html">R013</a>.</p> <p><strong>Download:</strong> <a href="http://blog.namics.com/2006/CI-CD-Bund_barrierefrei_Sept06.pdf">[pdf, 1.6MB] Wie können anspruchsvolle CI/CDs wie beispielsweise das des Bundes barrierefrei umgesetzt werden?</a></p> <p>>> Der Aspekt der Hörbehinderung resp. der Hörlosigkeit im Bezug auf Web-Angebote inkl. praktischer Beispiele, der Bedeutung für Menschen und einigen Anhaltspunkten für das bessere Verständnis der Gebärdensprache. Im Schweizer Gesetz (<a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/151_31/a10.html">Art. 10 Abs. 1 BehiV</a>) ist diese Zugänglichkeit explizit auch gefordert.</p> <p><strong>Download:</strong> <a href="http://blog.namics.com/2006/Wie-erleben-Gehoerlose-das-Web-Ralph_Raule_Sept06.pdf">[pdf, 474KB] Wie erleben gehörlose Menschen das Web? Oder: Eine Reise in eine andere Welt.</a></p> <p>>> Ein <a href="http://www.w3.org/People/shadi/">Vertreter des weltweiten Standardgremiums W3C</a> erklärt kurz die Philosophie der WCAG 1.0 und den Weg resp. den Zusammenhang mit der nachfolgenden Version, den WCAG 2.0. Diese werden in der Zukunft -- Termin noch nicht klar -- auch die Grundlage der Schweizer Richtlinien bilden.</p> <p><strong>Link:</strong> <a href="http://www.w3.org/People/shadi/Talks/2006/0906/WAI/slidy">Accessible Web Development</a></p> <p>>> Und eine praktische Erklärung mit Vorführung dazu, wie sich barrierefreie Adobe Acrobat Dateien (pdfs) erstellen lassen. Grundlage bietet dazu die <a href="http://blog.namics.com/2006/08/barrierefreie_p_1.html">Richtlinie der (Schweizer) Bundesverwaltung</a>.</p> <p><strong>Dowload:</strong> <a href="http://blog.namics.com/2006/PDF-Barrierefrei_Sept06.pdf">[pdf, 230KB] Wie werden barrierefreie.pdfs erstellt?</a></p> </div> <div class="metadata"> <div class="metadata_left"> 0 Kommentar(e), 0 Trackback(s) </div> <div class="metadata_right"> <a href="http://blog.namics.com/2006/09/barrierefreihei_1.html#comments">Kommentar abgeben / anzeigen</a> </div> <div class="stopfloat"></div> </div> </div> <div class="post_entry"> <!-- <rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:trackback="http://madskills.com/public/xml/rss/module/trackback/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"> <rdf:Description rdf:about="http://blog.namics.com/accessibility/index.html#000658" trackback:ping="http://blog.namics.com/mt/mt-tb.cgi/605" dc:title="Der Aspekt der Gehörlosigkeit aus erster Hand und ein Vertreter vom W3C zu den WCAG 2.0" dc:identifier="http://blog.namics.com/accessibility/index.html#000658" dc:subject="Accessibility" dc:description="Diesen Mittwoch führt namics in Bern erneut eine Fachtagung zur Behindertentauglichkeit von Web-Anwendungen durch. Die Fokusthemen: > Wie "erleben" Gehörlose das Web (hier ein vergangener Post dazu). Vertreten durch Herrn Ralph Raule vom Gebärdenwerk einem europaweiten Experten zum Thema, selbst..." dc:creator="Jürg Stuker" dc:date="2006-09-04T12:03:43+01:00" /> </rdf:RDF> --> <div class="title_calendar"> <div class="calendar_box"> <div class="calendar_day"> 04 </div> <div class="calendar_month"> Sep </div> </div> </div> <div class="title_margin"></div> <div class="title_box"> <div class="title"> <a href="http://blog.namics.com/2006/09/der_aspekt_der.html">Der Aspekt der Gehörlosigkeit aus erster Hand und ein Vertreter vom W3C zu den WCAG 2.0</a> </div> <div class="title_metadata"> gepostet von Jürg Stuker am 04.09.2006 um 12:03 </div> </div> <div class="stopfloat"></div> <div class="content"> <p>Diesen Mittwoch führt <a href="http://www.namics.com/news-medien/daten-events/namics-fachtagung-internet-fuer-alle.html">namics in Bern erneut eine Fachtagung zur Behindertentauglichkeit von Web-Anwendungen</a> durch. Die Fokusthemen:</p> <p>> Wie "erleben" Gehörlose das Web (<a href="http://blog.namics.com/2006/03/behinderungsart.html">hier ein vergangener Post dazu</a>). Vertreten durch <a href="http://www.dgs-filme.de/GWHomepage/team.htm">Herrn Ralph Raule vom Gebärdenwerk</a> einem europaweiten Experten zum Thema, selbst hörbehindert.</p> <p>> Herr <a href="http://www.w3.org/People/all#shadi">Shadi Abou-Zahra vom World Wide Web Consortium (W3C)</a> informiert über den Stand von vertritt die nächste Version (<a href="http://alistapart.com/articles/tohellwithwcag2/">und umstrittenen</a>) der <a href="http://www.w3.org/TR/WCAG20/">Web Content Accessibility Guidelines (WCAG 2.0)</a> die auch Grundlage des Schweizer Gesetzes sind.</p> <p>> Zudem einen Beitrag zur <a href="http://blog.namics.com/2006/08/barrierefreie_p_1.html">Erstellung von barrierenfreien PDFs</a> und weitere wichtige Hilfestellungen zur Umsetzung der Bundesrichtlinien <a href="http://internet.isb.admin.ch/internet/informatikstandards/standardindex/01789/index.html">P028</a> und <a href="http://internet.isb.admin.ch/internet/informatikstandards/standardindex/01825/index.html">R013</a>.</p> <p><strong><a href="http://www.namics.com/news-medien/daten-events/namics-fachtagung-internet-fuer-alle.html">Hier mehr Informationen und zur Anmeldung.</a></strong></p> </div> <div class="metadata"> <div class="metadata_left"> 0 Kommentar(e), 0 Trackback(s) </div> <div class="metadata_right"> <a href="http://blog.namics.com/2006/09/der_aspekt_der.html#comments">Kommentar abgeben / anzeigen</a> </div> <div class="stopfloat"></div> </div> </div> <div class="post_entry"> <!-- <rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:trackback="http://madskills.com/public/xml/rss/module/trackback/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"> <rdf:Description rdf:about="http://blog.namics.com/accessibility/index.html#000636" trackback:ping="http://blog.namics.com/mt/mt-tb.cgi/583" dc:title="Schweizer Zertifizierung für barrierefreie Websites lanciert" dc:identifier="http://blog.namics.com/accessibility/index.html#000636" dc:subject="Accessibility" dc:description="Die Stiftung Zugang für alle lancierte heute ein Qualitätslabel für Websites, geprüft durch Menschen mit Behinderungen. Grundlage sind die WCAG-Regeln des W3C welche sowohl für die Schweizer wie auch für fast alle internationalen Gesetzgebungen verbindlich sind. >> http://www.label4all.ch/ Endlich tragen..." dc:creator="Jürg Stuker" dc:date="2006-08-16T21:40:55+01:00" /> </rdf:RDF> --> <div class="title_calendar"> <div class="calendar_box"> <div class="calendar_day"> 16 </div> <div class="calendar_month"> Aug </div> </div> </div> <div class="title_margin"></div> <div class="title_box"> <div class="title"> <a href="http://blog.namics.com/2006/08/schweizer_zerti.html">Schweizer Zertifizierung für barrierefreie Websites lanciert</a> </div> <div class="title_metadata"> gepostet von Jürg Stuker am 16.08.2006 um 21:40 </div> </div> <div class="stopfloat"></div> <div class="content"> <p>Die <a href="http://www.zugang-fuer-alle.ch/">Stiftung Zugang für alle</a> lancierte heute <a href="http://www.label4all.ch/de/zertifizierung/04_zertifikatsstufen.html">ein Qualitätslabel</a> für Websites, geprüft durch Menschen mit Behinderungen. Grundlage sind die <a href="http://www.w3.org/WAI/intro/wcag.php">WCAG-Regeln des W3C</a> welche sowohl für die Schweizer wie auch für fast alle internationalen Gesetzgebungen verbindlich sind.</p> <p>>> <a href="http://www.label4all.ch/">http://www.label4all.ch/</a></p> <p>Endlich tragen die Früchte der <a href="http://www.namics.com/wai">Studie über die Behindertentauglichkeit von Schweizer Website, der Gesetzgebung und unser gemeinsamenes Testverfahrens mit ZfA Früchte</a>. Ich hoffe auf eine Breitenwirkung.</p> <p>Das Modell ist ziemlich ähnlich <a href="http://www.drempelvrij.nl/waarmerk">so wie in Holland</a> und natürlich ist namics mit einer <a href="http://www.erdgas.ch/">Pilotsite www.erdgas.ch</a> (Danke Frau Weber für die Unterstützung) bereits zertifiziert. <a href="http://www.label4all.ch/de/tests/03_zertifiziertewebagenturen.html">Auch ist namics eine für Umsetzungen empfohlener Dienstleister</a>.</p> </div> <div class="metadata"> <div class="metadata_left"> 0 Kommentar(e), 0 Trackback(s) </div> <div class="metadata_right"> <a href="http://blog.namics.com/2006/08/schweizer_zerti.html#comments">Kommentar abgeben / anzeigen</a> </div> <div class="stopfloat"></div> </div> </div> <div class="post_entry"> <!-- <rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:trackback="http://madskills.com/public/xml/rss/module/trackback/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"> <rdf:Description rdf:about="http://blog.namics.com/accessibility/index.html#000613" trackback:ping="http://blog.namics.com/mt/mt-tb.cgi/560" dc:title="Barrierefreie PDF - ein Hexenwerk?!" dc:identifier="http://blog.namics.com/accessibility/index.html#000613" dc:subject="Accessibility" dc:description="Gleich vornweg - NEIN, ist es nicht, ABER man muss wissen wie. Im Januar 2004 hatte ich diesbezüglich mein Dejavue-Erlebnis als ich von der Grafik-Agentur das PDF zur Studie der Behindertentauglichkeit Schweizer Websites erhielt. Die Aussage zur x-seitigen Studie von..." dc:creator="Luzia Hafen" dc:date="2006-08-07T21:54:00+01:00" /> </rdf:RDF> --> <div class="title_calendar"> <div class="calendar_box"> <div class="calendar_day"> 07 </div> <div class="calendar_month"> Aug </div> </div> </div> <div class="title_margin"></div> <div class="title_box"> <div class="title"> <a href="http://blog.namics.com/2006/08/barrierefreie_p_1.html">Barrierefreie PDF - ein Hexenwerk?!</a> </div> <div class="title_metadata"> gepostet von Luzia Hafen am 07.08.2006 um 21:54 </div> </div> <div class="stopfloat"></div> <div class="content"> <p>Gleich vornweg - NEIN, ist es nicht, ABER man muss wissen wie. Im Januar 2004 hatte ich diesbezüglich mein Dejavue-Erlebnis als ich von der Grafik-Agentur das PDF zur <a href="http://www.namics.com/wai">Studie der Behindertentauglichkeit Schweizer Websites</a> erhielt. Die Aussage zur x-seitigen Studie von JAWS diesbezüglich war "Leeres Dokument". </p> <p>Danach begann das leidige Nachbearbeiten eines in <a href="http://www.quark.com/products/xpress/">Quark Express</a> erstellten Dokumentes. Nach zwei Tage gab ich die Hoffnung auf das Dokument auf AA trimmen zu können und bat meine blinde Testerin <a href="http://www.access-for-all.ch/de/wer.html">Petra Ritter</a> ein RTF-Dokument zu erstellen.</p> <p>Was war also das Problem?<br /> - Quark liefert keine tagged PDFs, sondern teils Texte als Grafiken etc. - das heisst, für JAWS gibt es keinen Text zu lesen oder wenn überhaupt unstrukturiert</p> <p>Was macht ein PDF barrierefrei?<br /> - Trivial, aber essentiell: TEXT - Text ist hier nicht gleich Text, nur Klartext lässt sich sofort ohne Tricks vorlesen. JPGs als PDF umgewandelt sind also qua definitione nicht barrierefrei<br /> - Zusätzlich zum Text bedarf es Strukturinformationen - ganz ähnlich wie im Internet - Was ist eine Spalte? Was ist die Textrichtung? Was eine Überschrift? Was ein Bild? und nicht zu vergessen Alternativen für Bildinformationen etc.<br /> -> das alles nennt man vereinfacht gesagt ein tagged PDF</p> <p>Wie macht man so etwas?<br /> - fast von alleine geht es in Word, wenn mit der Formatvorlage gearbeitet wird<br /> - bei Grafikprogrammen ist per Heute leider nur <a href="http://www.adobe.com/products/indesign/">Adobe Indesign</a> in der Lage tagged PDF zu erstellen<br /> - und beim Distill-Vorgang ist darauf zu achten, dass tatsächlich die richtige Art von PDF erstellt werden. Apropos nur der Adobe Distiller ist momentan ohne Einschränkung in der Lage barrierefreie PDF-Dateien zu erstellen<br /> - Wer genau wissen will wie die PDF-Generierung funktioniert sei auf die kostenlose Dokumentation verwiesen, welche vom Bund für seine Autoren veröffentlicht wurde. Darin konnte ich direkt meine Erfahrungen einfliessen lassen: <a href="http://blog.namics.com/2006/Tutorial_fuer_barrierefreie_PDF-Dokumente.pdf">[pdf, 386 Bytes] Tutorial für barrierefreie PDF Dokumente]</a>.</p> <p><br /> PS Für's Protokoll die französische Version der Studie (erstellt mit Indesign) war dann übrigens auf Anhieb lesbar.</p> </div> <div class="metadata"> <div class="metadata_left"> 4 Kommentar(e), 0 Trackback(s) </div> <div class="metadata_right"> <a href="http://blog.namics.com/2006/08/barrierefreie_p_1.html#comments">Kommentar abgeben / anzeigen</a> </div> <div class="stopfloat"></div> </div> </div> <div class="post_entry"> <!-- <rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:trackback="http://madskills.com/public/xml/rss/module/trackback/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"> <rdf:Description rdf:about="http://blog.namics.com/accessibility/index.html#000612" trackback:ping="http://blog.namics.com/mt/mt-tb.cgi/559" dc:title="Flash barrierefrei - verträgt sich das?" dc:identifier="http://blog.namics.com/accessibility/index.html#000612" dc:subject="Accessibility" dc:description="Flash und Behindertentauglichkeit ist immer noch für viele ein No-Go - getreu dem Motto was brauchen behinderte Menschen multimediale Elemente?! Dabei handelt es sich allerdings um eine grobe Fehleinschätzung. Eignet sich Flash für behinderte Menschen genauso gut oder schlecht wie..." dc:creator="Luzia Hafen" dc:date="2006-07-31T09:20:00+01:00" /> </rdf:RDF> --> <div class="title_calendar"> <div class="calendar_box"> <div class="calendar_day"> 31 </div> <div class="calendar_month"> Jul </div> </div> </div> <div class="title_margin"></div> <div class="title_box"> <div class="title"> <a href="http://blog.namics.com/2006/07/flash_barrieref.html">Flash barrierefrei - verträgt sich das?</a> </div> <div class="title_metadata"> gepostet von Luzia Hafen am 31.07.2006 um 09:20 </div> </div> <div class="stopfloat"></div> <div class="content"> <p>Flash und Behindertentauglichkeit ist immer noch für viele ein No-Go - getreu dem Motto was brauchen