Heute darf ich bei der HSLU über Social Media und die Auswirkung auf interne Kommunikation und Kultur in Unternehmen aus meiner persönlichen Erfahrung reden. Frau Dr. Jacqueline Holzer, Institut für Kommunikation und Marketing, stellt im Dialog auch kritische Fragen, die in der Praxis auftauchen.
Die Zahlen, die ich von Sabine Dufaux hab, spiegeln, dass Social Media in unserem Alltag einfach stattfindet offline und online / intern und extern / privat und geschäftlich. Dazu hab ich mir ein paar Thesen überlegt (Danke an meinen Sparringpartner Jürg für die Idee) So konnte ich der eher klassischen Agenda ‘soziales Leben’ einhauchen.
1. Menschen kommunizieren, generieren Inhalte
2. Realität ist auch online
3. Privat und Geschäft verschmelzen
4. Intern wird extern und umgekehrt
5. Mauern und Hierarchien fallen
Bildquelle: dpa und taz
Aus der Praxis gibts Jans Geburtstagskuchen (der Teil der Kultur ist und zum Kommunikationsinhalt wird) und eine interne Frage von Samuel Peyer, die auf Twitter (extern) beantwortet wird. Wie aus einem Mitarbeiterprojekt wiederum externe Kommunikation wird, erzähl ich am I like Beispiel. Danke Mihi Risch für die 100 Aufkleber, die ich verschenken darf.
Mein Fazit ist: Kommunikationsleute werden künftig noch weniger trennen zwischen interner und externer Kommunikation und die Unternehmenskultur wird mehr vom Dialog geprägt. Persönliche Meinungen bereichern die bisherigen Botschaften oder ersetzen sie gar. Ich denke, die Herausforderungen für Firmen liegen beim Verstehen und Respektieren der neuen Kommunikation, der Sozialkompetenz (die zur Medienkompetenz gehört), Vertrauen und Transparenz. Aber all meine Gedanken dazu kann ich hier nicht wiedergeben. Wer spontan noch dabei sein möchte, ist herzlich eingeladen (heute, 18.30 Uhr), ein Kommentar hier und ein Zugticket nach Luzern reichen. Sonst ist
.
Wenn Ihr noch Ideen habt, nehme ich die gerne bis 17.30 Uhr in die Präsi auf.









Das ist nun wirklich Ironie des Schicksals… Um das interne Microblogging (Folie 36) zu preisen, eignet sich der Kommentar “da gerade massiv was läuft auf diesem channel” auf eben dieser Plattform wahrlich nicht so sehr. Aber vielleicht finden Sie in Ihrem Vortrag ja noch die rhetorische Kurve, um evtl neunmalkluge Bemerkungen aus dem Auditorium in die Flucht zu schlagen… ich wünsch es Ihnen auf jeden Fall
:)
(stimme bzgl. Ihrer Thesen btw voll und ganz überein – wäre da nicht diese verdammte Unternehmensrealität, in der man dann doch lieber live kommuniziert)
Philipp war mal extern ;-) https://know.namics.com/display/~pfleckner/
Hallo Du, Sie, “Ihr” oder einfach Su ..
interessanter Vortrag, gute Einführung.
Aber mir hat die Substanz gefehlt, zu viel externe statt interne Kommunikation.
Die daraus resultierenden Probleme einer “neuen” internen Unternehmenskommunikation, neben den klassischen Problemen (z.B. es gibt in grossen Unternehmen einfach Nörgler, Verweigerer) das es z.B. wohl auch mehrere Wahrheiten in der Unternehmenskommunikation geben muss/gibt. (Betriebsgeheimnisse, Börsenrechtliches)
Die Euphorie über Social Media im Externen verstehe ich (wobei ROI immer noch ein Thema ist, bis es ein Muss aus Gesellschaftssicht ist) aber fand diese spürbare Euphorie bei der Betrachtung zur Internen Kommunikation etwas – sagen wir – auffällig.
Ich bezweifle die Umsetzbarkeit, des wohl bestehend und mir persönlich sehr erstrebenswerten Ansatz von Namics, bei Unternehmen fern ab des Agentur-/IT-Business.
Auch hätte ich mir von Jacqueline mehr Streitbares, Gegensätzliches gewünscht.
Ich empfand daher den Vortrag als Erfahrungsbericht von Namics (war ja auch so angekündigt), aber mehr noch als politische Statement, Gesellschaftsvision. Für morgen, oder übermorgen und für sehr wenige Unternehmen heute.
Vielleicht einmal an anderer Stelle mehr. Danke auf jeden Fall für diesen Vortrag.
Gruss Dein, Ihr, “Euer”
Alex
Lieber Herr Mandic, sehr aufmerksam von Ihnen, ich habe im Vortrag genau das erzaehlt, dass bei uns yammer nach einem kurzen hype wieder verschwunden ist. Wollte die Moeglichkeit aber zeigen, weil sie je nach Kommunikationskultur und verfuegbaren Plattformen sinnvoll sein kann.
Lieber Juerg, die Tonspur war: interner Dialog findet auf externer Plattform und oeffentlich sichtbar statt. Ich hatte schon das Vergnuegen, Philipp kennenzulernen ;)
Lieber Alex, dankeschoen fuer Dein Feedback, schade, dass wir
bei der Diskussion beim Apero keine Gelegenheit hatten. Mich haetten Ihre Erfahrungen aus der Praxis sehr interessiert.
Finde Su’s Begeisterung für Social Media immer wieder erfrischend – danke, Su, du motivierst mich immer wieder, über die konkrete Umsetzung des Gehörten in meinem beruflichen Umfeld nachzudenken und entsprechende Initiativen voranzutreiben. Im dialog-orientierten Vortrag (gute Idee!) zwischen den beiden Exponentinnen hätte ich mir gewünscht, mehr konkrete Anwendungsbeispiele in der internen Kommunikation – Ergänzung/Ersatz der bestehenden Instrumente? – zu sehen. Vielleicht hätte der Einbezug eines erfahrenen IK-Praktikers (gerne auch eine Frau…) in den Dialog dazu beitragen können, die grossen Herausforderungen, die Social Media für die interne Organisation und Kultur eines Unternehmens bedeuten kann, noch stärker herauszuarbeiten. Ich bin gespannt, was da noch auf uns zukommen wird, langweilig wird’s bestimmt auch in der internen Kommunikation nicht.
Liebe Su,
Für den interessanten Vortrag zur Internen Kommunikation und deren Veränderung durch Social Media danke ich dir und Frau Dr. Jacqueline Holzer herzlich.
Deine lebhafte und authentische Vermittlung der Erfahrungen als Corporate Communication Managerin von Namics war für mich ein erfrischendes Erlebnis. Du lebst in Social Media als wäre es deine Wohnung und dies nicht nur als Twitterin und Bloggerin, sondern auch als Referentin. Das herzliche und unkomplizierte Zusammenspiel zwischen euch beiden, fachlich kompetenten Referentinnen und gleichzeitig grundverschiedenen Persönlichkeiten, war das Tüpfchen Schlagsahne obendrauf.
Mit deinem Statement „Interne Kommunikation ist externe Kommunikation“ stimmst du auch mit dem CEO der SBB Andreas Meyer überein (vgl. http://bit.ly/9LrTWG): Die Unterscheidung zwischen interner und externer Kommunikation verschwimmt. Eine klare Trennung kann immer weniger durchgezogen werden.
Der zentrale Punkt eures Vortrags war m.E. die Veränderung der Unternehmenskultur durch Social Media. Social Media verändert unsere Kommunikation mit unseren Mitarbeitenden genauso wie jene mit unseren Freunden, Geschäftspartnern und Kunden. Vielleicht nicht im gleichen Mass, doch auf die gleiche Art, wie E-Mail unseren Geschäftsalltag revolutioniert hat. Wir kommen nicht darum herum, die sozialen Netzwerke inner- und ausserhalb der eigenen vier Mauern für uns und unsere Unternehmen nutzbar zu machen. Viele Menschen meinten mal, nie einen PC bedienen zu müssen, viele KMUs noch vor einigen Jahren, keine Website zu benötigen. Tempi passati. Die Zukunft ist heute schneller Gegenwart als gestern.
Bernadette
Gratulation zu dem engagierten Vortrag. Ihr von Namics lebt eure interne und externe Kommunikation in vorbildlicher Weise.
Den Vortrag als eine Art Dialog zu halten, hat mir sehr gut gefallen. Es hat sich dabei schön gezeigt, wie schwer es ist, Vertretern der alten Schule zu vermitteln, worum es bei Social Media wirklich geht und worin der Mehrwert besteht.
Herzlichen Dank für Euer tolles Feedback. Auch Ihr habt den Abend bereichert, mit guten Beiträgen, Fragen und freu mich, dass ich manchen noch persönlich kennen lernen durfte. Gell Markus.
Interessanter Vortrag. Sehr autentischer Artikel gefällt mir wirklich gut, Danke!
Tolle Informationen und Tipps. Klasse
interessante Ansichten, ich denke das die Aktivitäten auf den größen Social Media Plattformen zukünftig noch stärker zunehmen werden.