Namics dankt Coop für fünf Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit im Online Marketing

2005 klopften wir bei Coop oder Coop bei uns an die Tür. So genau weiss das heute niemand mehr. Mit einer Reihe von Online-Kampagnen und innovativen Gewinnspielen mit Viral-Effekten hielt Coop das Interesse an den Coop-Angeboten konstant hoch. Das Namics-Team Rotweiss lieferte die Ideen und machte sich ans Werk.

Seither sind fünf Jahre vergangen, in denen wir gemeinsam mit dem Basler Online-Team von Coop unzählige Projekte und einen Grossteil des Coop Online-Marketings realisieren durften.

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Fünf Jahre … kreative Konzepte und Ideen entwickelt.

Fünf Jahre … umfassende Layouts entworfen.

Fünf Jahre … raffinierte Designs gestaltet.

Fünf Jahre … solide Animationen konzipiert und umgesetzt.

Fünf Jahre … passende Texte entworfen, Copy und Headlines geschrieben, Übersetzungen angewandt.

Fünf Jahre … fundierte Community Care, Moderation und Monitoring betrieben.

Fünf Jahre … unsere Expertise im Online-Marketing vertieft.

Fünf Jahre … wirksame Online-Kommunikationsberatung geleistet.

Fünf Jahre … zuverlässig Back- und Frontend programmiert.

Fünf Jahre … fundiertes Markenwissen erweitert und erlebbar gemacht.

Fünf Jahre … Botschaften konsequent über alle Kanäle verbreitet und damit die Markenbekanntheit gesteigert.

Fünf Jahre … die Positionierung von Coop als Detailhändler mit grosser Produktvielfalt gestärkt.

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Danke Coop für die tolle, intensive und freundschaftliche Zusammenarbeit. Danke ans Team für den unermüdlichen und leidenschaftlichen Einsatz.

Der Apple macht mir Sorgen

Ist ein Mac wirklich noch einfacher als ein PC? Macht er mehr Spass? Macht das Einkaufs- und Serviceerlebnis mehr Spass?

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Zumindest sieht er besser aus als ein PC. Noch.

Als Apple User der ersten Stunde mache ich mir ernsthafte Sorgen.

Inzwischen wechselt Apple die Anschlüsse an seinen Geräten schneller als mancher Handyproduzent aus Fernost und so nimmt es nicht wunder, dass uns neulich ein Verkäufer im Apple Store in Zürich ein Monitorkabel zum Mac Book Pro verkauft hat, was zwar zu meinem Monitor passt, aber leider nicht zum neuen Mac. Kann mal vorkommen, denk ich.

Also begebe ich mich zwei Tage später in den Store, um das gute Stück zu tauschen. Im neuen, stylishen Apple Store in der Bahnhofstrasse wandeln zwischen Stahl, Glas und Waschbeton sicherlich zehn Mitarbeiter mit schicken blauen T-Shirts, die drei (schlecht auffindbaren) Kassen bleiben jedoch leider unbesetzt.

Ich warte. Hinter mir und um mich herum fragen sich andere, ob man nicht unten zur Kasse gehen soll. “Nein, da ist auch keiner”, höre ich es raunen. Das kann ganz und gar nicht vorkommen, denk ich.

Und erst dann fällt mir auf, dass schon wieder ein neuer Stromanschluss am Mac Book Pro hängt. Nun kann ich mit meiner Frau leider nicht mehr das Kabel tauschen. Schade, denk ich.

Vielleicht kauf ich mir bald meinen ersten PC.

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Fortschritt rückwärts – Kundenfreundliches Fernsehen ist von gestern

Der neue Standard
Die Cablecom sorgt in letzter Zeit für Wirbel, weil sie für den digitalen Fernsehgenuss auf den neuen CI+ Standard setzt. Zuerst war die Freude gross, weil man dank der Umstellung mit Cablecom digital fernsehen kann, ohne extra eine Settop-Box von Cablecom kaufen/mieten zu müssen.
Die schlechte Nachricht ist: Mit dem neuen Standard ist es unter anderem möglich, das Aufnehmen von Sendungen und das zeitversetzte Fernsehen zu verhindern (mehr bei Wikipedia oder c’t). Technisch wird dies mit einer durchgehenden Verschlüsselung (wie schon bei HDMI) erzwungen. Das kommt so schlecht an, dass die Stiftung für Konsumentenschutz zwei Klagen einreicht und in den Medien rege berichtet wird (z.B. NZZaS vom 13.6. oder bei NZZ Online).

Der Lernprozess
Offenbar macht die TV-Branche den gleichen Prozess wie die Musik- und Filmindustrie durch: Digitale Inhalte gibt es nur gegen Verschlüsselung. Und wo man gleich mal dabei ist, werden leider auch die Freiheiten der Kunden beschnitten. Ich bin sicher, dass sich die Hacker jetzt schon auf die neue Herausforderung freuen und Umgehungsmöglichkeiten finden werden. Verloren hat – einmal mehr – der “normale” Konsument, der eigentlich nur ein faires Angebot haben möchte.

Früher war alles besser
Man wundert sich, wie man die Konsumenten, die sich an solche Funktionen gewöhnt haben, derart vor den Kopf stossen kann. Timeshifting und Aufnahmen gibt es schliesslich schon lange (über 10 resp. 30 Jahre).
Gründe für den neuen Kontrollwahn sind vermutlich die stetig zunehmende Qualität des ausgestrahlten Signals und die immer besseren Geräte. Und darüber hinaus kann man dank Internet-Tauschbörsen digitale Aufnahmen auch noch einfach verbreiten.
Offenbar fühlen sich also die Inhaltsanbieter (Filmproduzenten, Fernsehsender) und/oder die Distributoren bedroht. Sie wollen nicht, dass (zumindest technisch) qualitativ hochwertiges Material Millionenfach freihaus auf Festplatten landet.
Teilweise nachvollziehbar, denn den werbefinanzierten Sender wird relativ schnell das Geld ausgehen, wenn die Werbepartner merken, dass gar niemand mehr Werbung schaut. Es gilt, den stillschweigenden Deal “Ich schaue mir Werbung an, dafür darf ich zwischendurch einen Film anschauen” zu sichern. Und auch die Inhaltproduzenten fürchten wohl um den DVD/Blu-ray Absatz, würde jeder seine Lieblingsfilme (nach etwas Wartezeit) in hoher Qualität einfach aufzeichnen und behalten können.
Jeder TV-Sender, der nicht die komplette Kontrolle über das gesendete Material garantiert, dürfte es darum in Zukunft schwierig haben, aktuelle Filme zu zahlbaren Preisen zu erhalten.
Womit wir wieder bei der Cablecom wären, die als erste in der Schweiz die durchgehende Infrastruktur ausrollt. Es würde mich aber überraschen, wenn die übrigen Infrastrukturanbieter (Swisscom und die kleineren Kabelanbieter) nicht etwas ähnliches einführen (müssen).

Das kleinste Übel
Nun zur praktischen Frage, was man als aktueller Analog-TV-Kunde tun soll. Schliesslich lockt die bessere Qualität des Digitalen Fernsehens, und die Tage von Analog-TV sind gezählt. Soll man also:
- möglichst lange analoges Fernsehen schauen und die schlechte Qualität in Kauf nehmen?
- oder in neue Technik investieren und sich wieder dem Diktat des TV-Programmhefts unterwerfen?
- oder auf die Oberliga des Fernsehkonsums verzichten und nur noch via Internet fernsehen?

Die dritte Option kommt für TV-Junkies (und davon gibt es offenbar einige) nicht in Frage, aber so weit weg ist sie gar nicht. Ein einfacher DVB-T Empfänger oder Internet-Fernsehen reichen zur Not für die Fussball-WM und die Tagesschau (zumindest solange öffentlich-rechtliche Sender so empfangbar sind). Für die Unterhaltung fehlen einzig noch ein paar breite, internet-basierte Video-on-Demand Angebote als Quelle für Serien und Filme. Diesbezüglich sieht es in Europa leider noch düster aus, aber in den USA gibt es einige Anbieter (z.B. Amazon und Netflix) und verschiedene Plattformen sind im Auf- oder Ausbau (z.B. Apple TV, Google TV, Boxee). Mit der eingesparten Anschlussgebühr (immerhin 25 Franken aufwärts) könnte man sich ein paar Inhalte leisten, die wirklich interessieren. Und bis dahin schaut man am besten weiterhin analoges Fernsehen.

Preis und Kaufabwicklung für Verlage auf dem iPad

Verlage wittern mit dem iPad Frühlingsgefühle. Vielleicht gelingt es doch noch Printprodukte in die Online-Welt zu retten und bezahlende User zu gewinnen?

Ja, ich halte die Chance für real, aber auf dem Weg dorthin gilt es einiges richtig zu machen (insb. auch im Bezug auf Inhalte und der Anwendung und deren Datenhaltung). In diesem Post beleuchte ich den Aspekte der Preisgestaltung (und der Kaufabwicklung) von Zeitungsanwendungen (Zeitschriften eingeschlossen) für das iPad. Ich nenne diese der Einfachheit halber “ZeitungsApp”.

Werbung als Bezahlsurrogat?

Für mich gibt es zwei Arten der Online-Werbung: 1) Solche die man gerne liest/erlebt und 2) das Joch des fehlenden Zahlungssystems im Internet.

Werbung die Spass gehört für mich nicht in die ZeitungsApp selbst, aber in einen eigene App. Meine Wahl darüber was ich will findet bei der Auswahl der App statt oder so wie es Donald Norman mal schön zu Widgets gesagt hat: “The user knows what to do just by looking: no picture, label or instruction needed”. Ein schönes Beispiel für eine solche App ist “Guardian Eyewhitness”, in welcher die Zeitung zusammen mit Canon pro Tag ein exzellentes Bild publiziert.

Nun zur Werbung die niemand will, die Prothese für fehlende Bezahlsysteme. Meist erlebt man diese in Form von beweglich blinkenden Elementen, die sich vor den Inhalt stellen, so wie der Rausschmeisser des Edelclubs wenn ein normaler Mensch rein will. Diese braucht es nicht auf dem iPad, denn es gibt ein Bezahlsystem für Kleinbeträge und die User lernen dank Apples Store, dass man ab und zu was berappen muss. Zumindest braucht es diese Form der Werbung nicht, wenn der Leser bereit ist zu zahlen.

App verkaufen oder Gratisapp

Apps die Geld kosten sind im Umfeld von ZeitungsApps immer der falsche Weg. Superfalsch ist der (nun verschwindende) Ansatz jede einzelne Zeitungs-/Zeitschriftenausgabe in ein eigene App packen — dieser Fehlleitung stammt noch aus der Zeit als Apple kein In-App Billing ermöglichte.

Aber auch der Verkauf der App selbst (so wie die NZZ App für das iPhone oder Wired App für das iPad) ist falsch. Dies vor allem, weil noch “alles neu ist”. Hat man nicht erlebt, wie sich die Zeitung auf dem iPad anfühlt, wie sich funktioniert (offline versus online), ob einem der Online-Konsum grundsätzlich gefällt, ob die Inhalte gut auf die Lesebedürfnisse am Bildschirm angepasst sind etc. habe ich keine Meinung darüber, ob ich bezahlen will. Es geht darum Kunden und deren Erfahrungen zu gewinnen. Ziel ist es zuerst Menschen für sich zu gewinnen und nicht gleich Geld am Eingang zu verlangen. So was nennt man wahrscheinlich eine Investition in die Zukunft.

Zahlungssystem

Aus Sicht der “arrivieren” Verlage offensichtlich eine ganz heikle Frage, für mich aber ist die Antwort glasklar. Es gibt zwei Möglichkeiten: 1) Das Angebot nutzt das Bezahlungssystem des Apple App Store oder 2) ein System ausserhalb… egal welche.

Ja, Apple will einen Drittel der Transaktion… sie leisten aber auch was dafür. Abgesehen von geschäftlichen Argumenten wie den realen Kosten einer Bezahlung geht es um den Aspekt des Impulskaufs (“nur einen Knopf drücken”) aber um die (visuelle) Integration in das Apple Ökosystems. Apple hat rund 150 Mio. Kreditkarten auf Kundenacounts gespeichert… All die Leute haben den zuvor genannten Knopf schon mal gedrückt. Auch ich selbst habe schon einige Male gekauft, obschon ich mal mit der Idee eingestiegen bin, dass ich “sicher nie” Geld für Apps bezahlen will. Ab und zu ändert man seine Meinung.

Und nun zu den Alternativen. Meist versuchen die Verlage ihre eigenen System zu nutzen. Meine Kauf eines 11 Ausgaben Abos des Spiegels für das iPad zeigt den Unsinn. Die in die Gratisapp des Spiegels integrierte Bestellfunktion öffnet eine Spiegelwebsite zur Zahlung. In meinem Fall hat diese nicht funktioniert, also wechselt ich auf die normale Webversion. Anstelle von “nur einen Knopf drücken” erlebte ich einen Medienbruch, verbrachte Minuten dort und musste meinen Lebenslauf inkl. Kreditkarte nochmals eingeben. Danach bekam ich ein E-Mail mit den Freischaltcode und seit dann heisst mein Username bei Spiegel nicht mehr “jstuker” aber “spon-1275146559581″ sehr originell…

Kundenbindung hat nichts mit den Daten im CRM zu tun aber mit eine verdiente Loyalität über gute Erfahrungen.

Granularität und Dauer der Kaufobjekte

Der heilige Gral der Verlage scheint noch immer das Jahres-Abos zu sein. Ob es an den Kosten der Rechnungsstellung auf Papier liegt (vgl. letzter Absatz), an irgendwelchen unsinnigen Zahlen für die Werbeindustrie oder an der Postzustellung der Blattes liegt. Ich verstehe nicht, dass ich mich in der digitalen Welt einem solchen Joch unterwerfen muss. Das Tages Anzeiger auf jeden Fall hat sein “tolles Produkt” bereits für CHF 185.– angekündigt. Falsch und auch hier müssen sich alle Marktteilnehmer an ein neues Modell gewöhnen. Zwei Gedanken.

Über Jahre habe ich erlernt, was eine Zeitung am Kiosk und im Abo kostete. Diese Preise dienen mir unweigerlich als Vergleichsbasis. Was ist also der gerechte Preis, wenn der Druck und die physische Distribution wegfällt (und wo war die Werbung schon wieder ;-)? Bleiben wir beim Tagi bei welchem ein “persönliches” Print-Abo CHF 374.- kostet. Ist der Abschlag von 50% zum iPad-Abo das “physische Agio”, so hat Hal Varian in “Newspaper economics” gut gerechnet. Mal sehen, ob sich diese Denke einpendelt.

Nun zur Dauer: Ein Jahr ist total falsch. Da fast alle physischen Probleme weg sind, könnte mal ja mal an den User denken. Ich habe die Zeitung zu Hause und möchte diese digitale Version evt. nur in die Ferien mitnehmen… also ein Abo Wochenabo. Oder ich möchte einzelne Tage / Ressorts kaufen die mich mehr interessieren oder dann, wenn ich digital gegenüber Papier bevorzuge. Zudem gilt es eine Granularität zu finden, welche den Impulskauf unterstützt. Und die Grenze liegt in ein- und nicht im dreistelligen Bereich…

Tipps zu Preis und Kaufabwicklung für Verlagsprodukte auf dem iPad

1) Keine Werbung (oder zumindest über Bezahlung abstellbar)
2) Die App ist gratis und es gibt “echte” Inhalte (z.B. ein Gratisabo) als “Einstiegsdroge”
3) Wird Geld benötigt: Immer das in den Apple Store integrierte Zahlungssystem nutzen
4) Kurze und flexible Kaufoptionen die einen Impulskauf erlauben und Userbedürfnisse adressieren

Meinungen?

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Google ist mit “Caffeine” jetzt noch wacher

Im offiziellen Google Blog wurde am 8.6.2010 verkündet, dass das neue Indexierungssystem “Caffeine” jetzt fertig gestellt sei. Da stellt sich natürlich die Frage: “Und? Was ist jetzt anders, bzw besser?” Laut Google ist der Index nun 50 Prozent aktueller, d.h. neuer Content wird schneller in den Index aufgenommen und man findet “frischere” Ergebnisse. Damit trägt Google zum Einem Diensten wie Twitter & Co. Rechnung, die ja von ihrer Aktualität leben. Zum Anderen kann man mit dem neuen System der Erfassung von komplexen, multimedialen Webseiten besser Herr werden.

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Das obige Bild soll den Unterschied erklären: Der alte Index bestand aus mehreren Schichten, die von unterschiedlicher Aktualität waren. Der Haupt-Layer wurde zwar alle paar Wochen aktualisiert, aber um eine der unteren Schichten aufzufrischen wurde laut Google das gesamte Web durchsucht…was natürlich eine Weile dauert.

Mit Caffeine wird das Web nun in kleinen Abschnitten durchforscht und neue bzw. aktualisierte Seiten wandern direkt in den Index. Dazu muss Caffeine extrem große Datenmengen verarbeiten. Zur Veranschaulichung hat Google ein paar Zahlen genannt: Eine Caffeine-Datenbank speichert fast 100 Million Gigabyte. Das sind 625.000 iPods aneinander gereiht! Und diese Menge kommt täglich hundertausend-fach hinzu.

Und welche Auswirkungen hat Caffeine nun auf SEO? “Veraltete” Seiten können Gefahr laufen, von den vorderen Plätzen (und nur die zählen ja bei Google) durch neue, aktuellere Seiten verdrängt zu werden. Es gilt also mehr denn je, den Content up to date zu halten! Außerdem könnte es sein, dass Multimedialität auch mehr Gewichtung bei der Ranking-Entscheidung bekommt.