Trends im E-Commerce 2010

Heute morgen durfte ich, Dietmar Käppeli, an unserer Fachtagung in einem Referat aufzeigen, welche Trends im E-Commerce bereits in der Schweiz angekommen sind und was 2010 auf uns zukommen wird.

Dazu folgende Fragestellungen

  • Haben Sie sich schon mal Gedanken gemacht, warum Käufer nach zwei Klicks abbrechen, obwohl die Shop-Usabilty erst kürzlich verbessert wurde?
  • Möchten Sie sich über kommende Standards bei der Gestaltung von Shop Designs informieren?
  • Wäre es nicht wünschenswert, wenn Kauferlebnisse in der Onlinewelt immer mehr an die Vorzüge des klassichen Stores angeglichen werden?
  • Sind Sie daran interessiert zu wissen, wie Kunden ihr Smartphone im E-Commerce heute schon einsetzen?
  • Und möchten Sie erfahren, was Klapperschlangen und Steaks mit Social Commerce zu tun haben?

Die nachfolgende Präsentation liefert Ihnen umfassend Antworten zu ausgewählten E-Commerce Trends. Falls Sie also eine oder mehrere Fragen mit Ja beantwortet haben, so wünsche ich Ihnen viel Spass beim Lesen.

Trends im E-Commerce 2010 [pdf, 4.4 MB]

Verkaufspsychologie + Web Analytics = Umsatzsteigerung

Haben Sie schon einmal online Heizöl gekauft? Probieren Sie’s unter Coop-Heizoel.ch gleich mal aus. Auf den ersten Blick macht der Shop wahrscheinlich einfach nur Spass. Auf den zweiten Blick sind viele Elemente gezielt so gestaltet, dass sie den Umsatz steigern. Letzteres war nämlich Ziel des Relaunch-Projektes, das wir für die Coop Mineraoel AG durchgeführt haben.

Gezieltes Up-selling
Ein Beispiel: bei der Preisabfrage für das “normale” Heizöl bietet Ihnen der Shop automatisch die umweltfreundliche Alternative an, das schwefelarme Öko-Heizöl. Es kostet nur wenige Franken mehr, ist sparsam im Verbrauch und schont die Umwelt. Überzeugend, oder nicht?

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Ada Lovelace Day 2010

Heute ist Ada Lovelace Day, ein internationaler Blogging-Tag, um die Errungenschaften von Frauen in Technologie und Wissenschaften zu feiern. Augusta Ada King, Gräfin von Lovelace, schrieb die ersten Programme für Charles Babbage’s mechanischen Computer.

Social Media Monitoring: Tools (Teil 1)

Der Entscheid zur Verwendung eines Social Media Monitoring-Tools hat besondere Relevanz. Darum werde ich vor den Erläuterungen der “Ersten Schritte mit Social Media Monitoring” über die Entscheidung für das richtige Tool sprechen.

Unendliche Weiten
Kaum überschaubar ist die Liste aller momentan im Markt befindlichen Produkte, welche Social Media Monitoring können sollten.

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Anbieter von Social Media Monitoring Tools.

Wichtig dabei ist zu sehen, dass nicht alle Tools das gleiche Servicelevel (siehe Grafik) anbieten und somit auch nicht alle Tools direkt vergleichbar sind. Wir benennen die Level wie folgt: Datensammlung, Bereinigung, Bewertung und schliesslich die Detailanalyse auf Postebene. Erst auf der Ebene des letzten Levels, der Detailanaylse, kann das Unternehmen sich ein Urteil über die verschiedenen Meinungen/Posts bilden und Massnahmen dafür entwickeln.
Unterschiedlichste Produktlösungen werden für jedes Level angeboten. Eine reine Datensammlung kann bspw. bereits Google Blogsearch oder die Twittersuche abdecken. Tools welche sämtliche Levels untersuchen sind bspw. Buzzient oder Sysomos Heartbeat. Jedes Level, welches das Tool nicht abdeckt, muss dementsprechend manuell vom Unternehmen nachgeführt werden.

Da gerade Unternehmen sich jeden Tag mit einer grossen Anzahl Posts konfrontiert sehen, macht es Sinn ein Monitoringtool einzusetzen, welches die komplette Tiefe an Monitoringleistungen erbringen kann. Tausende von Posts lassen sich kaum ohne Qualitätseinbussen manuell auswerten.

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Verschiedene Servicelevels werden von Social Media Monitoring Tools abgedeckt.

Folgende konkrete Mindestanforderungen müssen dabei von einem Tool erfüllt werden:

  • Quellenabdeckung: Alle relevanten und durchsuchbaren Social Media Quellen müssen jederzeit abgedeckt werden.
  • Volumenanalyse: Volumenentwicklung, Share of Voice
  • Sentimentanalyse in DE/FR/IT: Differenzierte Stimmungsanalyse, aggregiert und auf individueller Postebene.
  • Identifikation der Meinungsführer und Quellen: Identifizierung von einflussreichen User/Quellen, Extremmeinungen und sehr aktive User/ Quellen müssen identifiziert werden können.
  • Automatisiertes Reporting: Wenn ich regelmässig Resultate aus dem Monitoring präsentieren oder weiterleiten möchte, ist das ein absolutes Killerkriterium. Es muss möglich sein, in verschiedenen Formaten per Klick Daten zu exportieren.
  • Identifizierungen zentraler Themen: Wichtiges Feature um Keywordlisten aktuell zu halten und Themen auch ausserhalb der definierten Keywords identifizieren zu können.
  • Email Alerts: Granular konfigurierbare Email Alerts die regelmässig informieren und bei speziellen Events Alarm schlagen.
  • Datenspeicherung: Einerseits geht es dabei, wo die Daten genau liegen, also um den Sicherheitsaspekt, und andererseits ob auch alle Daten dh. auch Posts vergangener Jahre erfasst werden. Historische Datenanalyse ist zwingend, gerade auch um ein valides Bild der Meinungsführer zu bekommen.

Klar ist die Ausprägung der einzelnen Kriterien entscheidend, aber eine grobe Sortierung der Tools ist damit schon möglich. Erstaunlich viele Tools, welche ich getestet habe, fallen bei mindestens einem Kriterium schon durch.

Features welche aufgrund der Charakteristiken von Social Media wenig Sinn machen und auch zu keinen validen Aussagen führen:
Ländereingrenzung: Schwierig hier verlässliche Aussagen zu machen, da Indikatoren wie bspw. URL oder Lage des Servers nicht immer funktionieren. Zudem orientieren sich Social Media Plattformen weniger an Landesgrenzen.
Faktoren wie Alter, Geschlecht, Einkommen etc.: Aufgrund einer automatischen Analyse geht das schlicht nicht oder nur bei einem verschwindend kleinen Teil der Quellen ist das möglich.

Soweit zum ersten Teil. In einem kommenden Post werde ich noch konkreter über die Tools schreiben.

PS: Danke Regula für den Support!

[Fachtagung] Das Internet aus Sicht des Kunden erleben

In drei Vorträgen konnten wir, am 24.02 in München und am 18.03 in Frankurt, einem interessierten Teilnehmerkreis die Art wie Kunden Angebot und Marken im Netz erleben näherbringen.

Julia Reimann führte in ihrem Beitrag Interesse auf den ersten Klick auf wie Kunden Online-Angebote über verschiedene Wege wahrnehmen. Dabei entscheidet vor allem der erste Augenblick über den Erfolg des Angebots.

Ich, Claus Rosenthal , erläuterte was eine Conversion Rate ist und wie man diese auf einer Internetseite optimieren kann. Am Beispiel der Webseite der Deutschen Bahn wurde dies in einem Praxisbeispiel veranschaulicht.

Social Media: Viel Lärm um Nichts oder effektives Kommunikationsinstrument? wurde von Jesko Arlt in München und Tina Schwarze in Frankfurt behandelt. Hierbei ging es um die Nutzung von Social Media in der Markenkommunikation und wie Kunden online über Marken und Produkte sprechen sowie?

Die Präsentationen der Beiträge stehen seit heute zum Download bereit:

1. Interesse auf den ersten Klick. [pdf, 6,8 MB]
2. Conversion-Rate: Wie sie Online mehr Kunden gewinnen. [pdf, 3,9 MB]
3. Social Media: Viel Lärm um Nichts oder effektives Kommunikationsinstrument? [pdf, 5,6 MB]

Vielen Dank für die rege Teilnahme und die guten Fragen.
Wir hoffen auf weiteres Feedback!