I love memonic.com

Ich gebs zu: Ich mag elektronische Gadgets wie z.B. den Kindle oder das iPhone. Spontaneinkauf bei thinkgeek.com ist quasi schon fast Pflicht ;). Und fast vergessen: Das iPad muss ich dann wahrscheinlich auch haben – und wenns dann für mich nicht taugt, versuche ich es wieder zu verkaufen. Meine Meinung: Was man nicht selber ausprobiert, kann man auch nicht wirklich beurteilen.

Nun gibt es nebst den physischen Gadgets auch eine Reihe von “virtuellen Gadgets” die das Leben wirklich einfacher machen. So zum Beispiel memonic.
Mit memonic kann ich extrem schnell und einfach Inhalte aus dem Web “clippen”. Es eignet sich perfekt um z.B. für einen Vortrag bei der Informationssuche im Web alles spannende während des browsens zu sammeln. Im Gegensatz zu del.icio.us bookmarke ich nicht einfach die URL, sondern ich kann genau das Bild oder den Textabschnitt oder die Tabelle die ich grad spannend finde, speichern. So einfach gehts:

Ausprobieren!

PS: memonic ist ein Schweizer Internet-Startup und hat m.E. viel internationales Potential. Zudem sucht memonic grad auch noch ein wenig Kapital. Details dazu auf investiere.ch.

7 Gedanken zu “I love memonic.com

  1. Ich habe zwar auch einen Memonic Account aber ich nutze ihn nur sehr selten. Grund: ich nutze schon länger Evernote und sehe den Mehrwert nicht ganz. Klar, der Clippingmechanismus im Browser ist einfacher aber mit Evernote kann ich auch Webseitenausteine “clippen”. Zusätzlich kann ich aber mit Evernote Desktop Client meine Notizen erfassen und durchsuchbar ablegen. Killerfeature ist dabei die Fotofunktion. Ich kann alles fotografieren und beim synchronisieren erkennt Evernote den Text im Foto… ich kann das dann auch noch durchsuchen. So kann ich auch Zeitungsausschnitte, Plakate oder Weinetiketten ablegen.

    Was mich aber interessieren würde: Wo ist aus deiner Sicht der Vorteil von Memonic?

  2. @Nils: Bei mir ist es eher umgekehrt. Ich habe seit ca. 3 Jahren einen Evernote-Account und nutze diesen sehr selten. Die OCR-Engine von Evernote finde ich zwar auch ziemlich cool, habe aber irgendwie wenig Anwendungsfälle dafür.
    Was ich an Memonic besser finde:

    • einfacheres User-Interface und somit einfacher zu bedienen
    • weniger Funktionen, übersichtlicher
    • Web-Clipping von einzelnen Teilen einer Website (Bild, Video, Textblock) möglich

    Für den Case “Recherche” für z.B. eine Präsentation oder die Vorbereitung für den Urlaub ist memonic meiner Ansicht nach schneller und einfacher. Und zumindest meine Art der “Recherche” findet heute eigentlich fast nur noch im Web statt – egal zu welchem Thema.

    Welchen häufigen UseCase gibts Deiner Meinung nach mit Evernote?

  3. Ich arbeite auch seit längerem mit Memonic, bin aber immer noch nicht ganz warm geworden. Im Moment habe ich ein Projekt um Informationen rund um meine Testhandies in Memonic zu sammeln und dann mit den Testberichten zusammen freizugeben. Aber das dauert wohl noch ein wenig. :-)

  4. @Andi:
    Wie gesagt kannst du mit Evernote auch Webclippings machen. Das funktioniert bei Memonic besser, das finde ich auch.

    Meine Use-Cases:
    - Notizen machen und danach einzelne Gedanken wieder finden (via Spotlight) – Use Case: Telefongespräche, Meetingprotokolle, Brainstorming
    - Zeitungsartikel, Plakate, Flipcharts oder Weinetiketten mit dem iphone Fotografieren und danach wieder finden. Häufig lese ich etwas und würde mir den Inhalt gerne merken.
    - Web Clipping inkl. ganz einfach Inhalte aus mehreren Clippings kombinieren und mit eigenen Notizen versehen.

    Momentan kann Memonic noch zu wenig “mehr” als das ich umsteigen würde. Rein für das Web Clipping lohnt sich das umsteigen für mich noch nicht.

  5. @Andi: Danke für den Post!

    @Nils: Klar, wer länger am Markt ist, kann einen Vorsprung generieren. Punkto erfassen auf dem Handy (“Compose”): Das kommt bald. Offline (aka Desktop Edition) etwas später.

    @Leu: Und bald gibts genau für den Use case etwas sehr praktisches: Automatic Publishing to your Blog. ;-)

  6. Habe Memonic kurz ausprobiert. Den direkten Zugriff auf Textausschnitte und Bilder finde ich toll, aber mir fehlt das Tagging. Jedesmal ein neues Set anzulegen, finde ich mühsam. Ich möchte da lieber schnell ein paar Schlagworte eintippen und fertig. Wie zum Beispiel bei Mister Wong.

  7. @Andreas Renggli: Das sehe ich auch so ähnlich und ich glaube, dass “Multiple Tagging” auch auf der ToDo-Liste bei memonic steht ;). Da memonic aber im Gegensatz zu z.B. del.icio.us die ganzen Inhalte einer URL oder eines Teils einer Seite speichert, und nicht nur die URL, und über eine sehr gute Suchfunktion verfügt, sind meine “Tags” eigentlich bereits in den Clippings drin. Ich brauche somit eigentlich gar nicht zu taggen, sondern finde die gewünschten Clippings über die Suchfunktion.

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