Website umziehen, Relaunch, “Moving your Site”

Sei es eine technische Änderung oder sei es ein umfassender Relaunch mit einer komplett neuen Site. Die Aufgabenstellung ist möglicherweise selten, aber sehr wichtig. Da ich diesen Augenblick bereits einige Male miterlebt habe, fasse ich Erfahrungen und Form von einer Serie mit Tipps zum “Website umziehen” zusammen.

Ziel der Serie ist eine bessere Planung, damit der Zeitpunkt der System-Umstellung nicht (noch) mehr Hektik erzeugt als unbedingt notwendig. Als unnötige Hektik verstehe ich beispielsweise nicht mehr funktionierende eingehende Links (z.B. Druckmaterialen), defekte Links auf meine Angebot in Suchmaschinen oder lähmend langsame Umschaltfristen auf die neue Site (“ich sehe noch immer die alte Site…”).

Ziel der Umstellung ist es, dass ihre Besucher nichts nachteiliges feststellen. Weder im Bezug auf die Qualität des Angebotes (was ich nicht behandeln werde) noch im Bezug auf die technische Funktion ihrer Site. Auf die folgenden Posts können Sie sich gefasst machen:

- Besucher, -quellen und Inlinks kennen
- Technische Vorbereitungen vor einem Website-Relaunch
- Redirects/Weiterleitungen nach einem Relaunch
- Die gute 404-Seite (page not found)
- Was tun mit externen Suchmaschinen bei einem Relaunch
- DNS-Umstellung (schnell und mit doppeltem Netz)
- An die Statistik denken

Eine Community für Fallen (traps, aka: Blitzer)

Im Radio-Studio anrufen wurde wohl grad durch “auf mein Handy gedrückt” abgelöst (sehr viele Gerätetypen werden unterstützt). Heute wurde ich über den folgenden Tweet auf trapster aufmerksam.

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Eine über die Community gefütterte Site aller Radarfallen weltweit. Über 4 Mio. User haben bereits 1,5 Mio. Blitzer erfasst, 9000 davon heute neu… Spannend an der naheliegenden Anwendung ist das geteilte Interesse (und das gemeinsame “Feindbild”) der Community: Ein Garant für die aktive Teilnahme. Zudem werden wieder einmal weltweite rechtliche Grenzen relativiert. Hier noch der aktuelle Eintrag “zum Tweet” in 7415 Pratval.

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Nun nun lasse das Thema (von dem ich als Zugfahrer wenig verstehe) beruhen, denn je mehr ich surfe, desto “emotionalere” Informationen finde ich im Web zu Thema… Und da geht es weiter: Trapster.

FITC 2010

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Am 21.-23. Februar besuchte ich die dritte Ausgabe des FITC Forum’s in Amsterdam. Sonntags nahm ich am ganztägigen Workshop teil von Almer Blank (RMI) “Working with & Extending Events in ActionScript 3″. Am Tag darauf präsentierten Richard Galvan und Mark Anders an der „Adobe Keynote” den Flash Player 10.1 für Web, mobile Endgeräte, AIR 2 sowie Einblicke in das kommende Entwicklungstool Flash CS5. Mit der kommenden CS5 Version wird es möglich sein iPhone Applikationen mit ActionScript 3 zu entwickeln!

Aus diesem Grund besuchte ich auch in der nächsten Präsentation von James Eberhardt “Building iPhone Apps with Flash CS5″. Er zeigte in seinem Vortrag auf, welche Schritte benötigt werden im Prozess von einer Flash- zu einer iPhone-Applikation.

Danach folgte Bartek Drozdz’s von Unity3D mit “From Flash to Unity (and back)”. Eine eindrückliche Präsentation, in der er demonstrierte, welche Möglichkeiten Unity 3D bietet für das Web, Flash und für mobile Endgeräte. Dazu hier einige interessante Beispiele von 3D-Anwendungen!

Nach der Mittagspause ging es weiter mit zwei Softwareentwicklern aus dem Land der aufgehenden Sonne. Masakazu Ohtsuka und Keiichi Yoshikawa demonstrierten “Cool Japanese Flash”. Es war spannend zu sehen, wie die Jungs ihr Handwerk in ActionScript3 beherrschen.

Zum Abschluss des Tages ging ich zu Erik Natzke’s Vortrag “Art of Play”. Seine Flash-Kunst ist sehr inspirierend, die perfekte Kombination von Mensch und Maschine produziert wunderschöne Bildkompositionen.

Der Dienstagmorgen begann mit Carlos Ulloa “3D for the Masses”. Er präsentierte seine aktuellen Werke aus dem Hause HelloEnjoy. Dazu lieferte er Einblicke in das letzte Papervision3D/Flash Projekt EnergyLab für Rexona.

Mike Chambers von Adobe referierte in einer spannenden Session über “Building High Performance iPhone Applications with ActionScript 3“. Dies war ein sehr technischer und ausführlicher Vortrag über iPhone Applikationen, welche mit Flash CS5 entwickelt werden können. Die ganze Präsentation kann man sich hier als PDF anschauen.

Auch wieder war Seb Lee-Delisle von Plugin Media aus England als Speaker am Start. Sein Vortrag “Work/Play” war wie immer sehr amüsant und erfrischend. Mit vielen spielerischen Elementen sorgte er für eine witzige Stunde mit coolen Projekten.

Es waren sehr eindrückliche, inspirierende und kreative Tage am Flash-Forum.
Der Veranstalter organisierte einmal mehr einen Event mit spannenden Referaten. Zudem bot sich eine Plattform für den interdisziplinären Austausch im Flash Bereich.

„Tot gesagte leben länger” ;-) Rock’n'Roll Flash …

Die Community managen?

come on, das gibt es nicht. Wir erinnern uns: Social Media verändert die gesamte Kommunikationsstruktur. Aus Einweg-Kommunikation wird eine Gemeinschaft mit vielen individuellen Teilnehmern, Meinungen und verschiedenen Austragungsorten. Die Community findet sich offline, in Facebook, Xing und mehr. Die Gruppe ist keine Gruppe sondern unübersichtlich und atomisiert (danke Jesko für das Wort), sichtbar und unsichtbar (nur Leser) und ständig in Veränderung.

Da schnattern schonmal alle durcheinander. Wie soll man das managen?

Managen kommt vom italienischen managgiare “an der Hand führen”. Etwas händisch tun heisst nicht, dass es automatisch funktioniert. Alle Tools können den Kern der Aufgabe nicht lösen:

  • agieren – hören, denken, sprechen
  • antworten – selbstverständlich
  • aktivieren – Themen setzen, Leute ansprechen, Community erweitern
  • beobachten – wer was weiss, wem wird geglaubt (Multiplikatoren)
  • finden – Ideen und Interessantes zum Beitragen, oder von Beitragenden
  • focussieren – wegen Ablenkungsgefahr (Zeiträuber)
  • hören – monitoren
  • kontrollieren – vergiss das
  • moderieren – falls gewünscht
  • teilen – auch das Wissen anderer
  • informieren – bedingungslos
  • perfekt sein – bitte aufgeben, user generated content ist Trumpf
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Ich manage also nicht eine Community den lieben langen Tag, sondern nehme teil und arbeite einmal mehr an menschlichen Eigenschaften. So einfach ist Community Management, oder nicht?

Social Media in Zahlen – Studie über die Nutzung der Fortune 100 Unternehmen

Selten werden im Bereich Social Media Studien veröffentlich, welche wirkliche Erkenntnisse bieten. Ein Beispiel einer gehaltvollen Studie ist die Studie von Nielsen “Global faces and network places“.

Eine soeben erschienene Studie von Burson-Marsteller halte ich für eine weitere in der Kategorie “must-read”: sie untersucht Social Media Aktivitäten von Unternehmen auf einer soliden Basis. Endlich wird über konkrete Zahlen und nicht über abstrakte Kommunikationsziele gesprochen.

Also, reden wir nun immer nur über Social Media oder ist das wirklich ein Thema für die Unternehmen? Werden diese Social Media Aktivitäten auch von den Usern genutzt?

Immerhin 88% der untersuchten Unternehmen sind in Social Media präsent.

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Interessant ist, dass Twitter mit Abstand die Nummer eins unter den Kanälen ist.
65% der Unternehmen nutzen Twitter, gefolgt von 54% welche eine Facebook Fanpage betreiben.

Erstaunt hat mich ehrlich gesagt, wie stark diese Kanäle genutzt werden. Natürlich sagt dies noch nichts über die Qualität der Beiträge und es wird auch einige Ausreisser geben.

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Einen paar Grafiken, welche ich besonders spannend fand:

Aktivitätslevel auf den Facebook Fanpages

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Bei YouTube ist sowohl das Aktivitätslevel als auch der starke Unterschied zwischen Europa und den anderen Kontinenten sehr erstaunlich.

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Fazit: Unternehmen Nutzen Social Media und die Konsumenten gehen darauf ein.

Meine eigene Untersuchung mit Bezug auf die Schweiz kam letztes Jahr nicht zu so einem positiven Schluss. Die Erfahrung aus zahlreichen Projekten, welche ich seit dem durchführen durfte, zeigt aber: Social Media ist auch in der Schweiz ein Thema und Unternehmen habe mittlerweile ein starkes Interesse, diesen Kanal zu nutzen, die Diskussion aktiver zu gestalten und näher an die Bedürfnisse der Kunden zu kommen.
Da dies sehr viel mit der Unternehmenskultur zu tun hat, ist das kein Prozess der von Heute auf Morgen statt finden wird. Unternehmen müssen lernen, selber aktiver und persönlicher zu kommunizieren. Schritt für Schritt gehen wir hier diesem Ziel entgegen.

Die Studie in Kürze als Präsentation

Die Studie im Detail ist hier zu finden.