Internet-Prinzipen (Internet Principles)

Internet-Prinzipen (Internet Principles) ist einer von 11 ethischen Grundsätzen von Namics. Ein seit 2000 existierende essenzielle und unumstössliche Norm für unser Arbeiten und Handeln.

Die Ausformulierung davon lautet:

Grundlage unserer Firma und des Erfolges unserer Kunden ist, dass das Internet als globales, freies und offenes Medium funktioniert. Wir nehmen keine Projekte an, welche die grundlegenden Prinzipien des Internets angreifen oder in einem fundamentalen Konflikt zu diesen Prinzipien stehen. Dies sind insbesondere die freie Meinungsäusserung und Entscheidungsfindung, die Verfügbarkeit von Information, universeller Zugang und Offenheit für internationale Einflüsse.

Meine spontanen Gedanken: Dieser Punkt könnte einen “idealistischen” Eindruck hinterlassen, ist aber aus meiner Sicht weiterhin sehr wichtig. Erlauben sie mir dem Vergleich mit OpenSource-Software die gratis (aber nicht lizenzfrei!) genutzt werden kann… Firmen welche solche einsetzen, sich aber nicht an die Vereinbarungen der Lizenz halten und der Community nichts zurückgeben (in Form von Arbeit oder in Form von Sponsoring), halten sich nicht an die Regeln. Der Erfolg von Namics basiert auf “dem Internet” und dessen Erfolg. Diese wiederum konnte sich nur dank der grundlegenden Prinzipien so erfolgreich entwickeln. Diese gelten somit auch für unser Tun — und sind wohl auch ein Garant für Erfolg.

SEO (Search Engine Optimization) Starter Guide von Google

Fast jede Woche bekomme ich Angebote, Aussagen etc. mit dem Worten “…besseres Ranking in Suchmaschinen…” drin. Landläufig auch SEO (Search Engine Optimization) genannt. Meist sind die Angebote aber hochgradig unseriös und die Aussagen falsch.

Aus diesem Grund bemühe ich mich seit Jahren über Vorträge und Publikationen Legenden aus dem Weg zu räumen und anwendbare Tipps weiterzugeben: Ganz ehrlich, 90% der Optimierung ist (wenn Technologie nicht im Weg steht) sehr einfach und “dreht” sich im Ergebnis um den folgenden Dreiklang:

- Vollständigkeit (resp. Selektivität) der Seiten im Index der Suchmaschine
- Aktualität der Seiten im Index der Suchmaschine
- Seiteninhalte und Trefferzitate

Interessant ist, dass die “Spezialisten” die behaupten Google und Co. überlisten zu können nicht nur über ein Delisting öffentlich betraft werden, aber deren behauptete Dienstleistung über (personen)individuelle Trefferlisten der Suchmaschinen ab absurdum geführt werden.

Der Post heute ist einem kompakten Dokument von Google gewidmet, welches dieselben Ziel Legenden auszuräumen und Tipps zu vermitteln verfolgt: “Search Engine Optimization Starter Guide”

Eine gute Zusammenfassung (wenn jemand nicht unser ganzes SEO/SEM-Archiv lesen will) und bei Namics in der Zwischenzeit die Grundlagenbibel in jedem Site-, Text- und Styleguide-Projekt. Auch für Könner: Lesenswert.

Ehre, wem Ehre gebührt

Den Titel “Ehre, wem Ehre gebührt” gab es vor vier Jahren schon mal, doch heute gebe ich diesen sehr gerne weiter nämlich an Su Franke (aka Twitter Su oder auch Netwoman ;-)

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(Bilder natürlich ab Flickr und alle Credits dort)

Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Geburtstag, Su!

Und nun noch ein bisschen Geschichte… Verantwortlich für Kommunikation bei Namics (“Corporate Communicator”) hat Su innerhalb eines Jahres den sozialen Teil des Internet eingeatmet, aufgenommen und umgesetzt wie ich es bei keinem anderen Menschen erlebt habe. Von Null und zaghaften Versuchen mit Ihrem Yoga-Hobby hin zum 24-Stunden-Online Menschen auf allen Kanälen mit Freude experimentierend him zum zum Schweizer Online-Promi: Blogger Portrait Su Franke.

Da Su inzwischen so präsent ist, weiss ich gar nicht mehr was ich verlinken soll (und ich bilde mit ein, dass das was heisst ;-)… Selbst Twitter fühlt sich vor lauter Glückwünschen grad langsamer an also auch schon. Also am ehesten also eine Google-Query für Dich und alle wählen aus.

Nochmals herzlichen Glückwunsch und mal sehen wie lange es dauert, dass dem Monitoring an Deinem Offline-Tag anspricht ;-)

C-Meeting. Thalwil.

Selten genug haben wir die Gelegenheit uns, abseits von Projekten und Büro, über unser tägliches Tun auszutauschen. Am 26.11 war es mal wieder so weit. C-Meeting.

Dieser Tag wurde geprägt durch drei Themenbereiche aber auch viel Zeit zwischen den einzelnen Slots um sich auszutauschen.

1) Persönliche Commitments
Wir alle kennen das, im Laufe langer Besprechungen sinkt die Aufmerksamkeit und am Ende wird man mehr berieselt als das man etwas aus den Vorträgen lernt. Um dem entgegenzuwirken hatte jeder Teilnehmer des letzten C-Meetings (20.08.09) die Gelegenheit am Ende des Meetings das Gehörte in ein persönliches Ziel umzuformulieren.
Und tatsächlich wurde ein Großteil der Vorhaben in den letzten 3 Monaten eingelöst.
Was natürlich zum Fortführen ermutigt ;-)
So durfte auch diesmal jeder ein Commitment abgeben. Alles fotographisch dokumentiert.

2) Account Management

Wie wird Account Management bei Namics praktiziert? Hierzu gab es zwei Vorträge.
Methodisch wurde das Thema von Roman Zollet vorgetragen. Er zeigte wie das Thema im Team Andi etabliert wurde und praktiziert wird.
Der praktische Teil wurde von Andreas Gähwiler am Beispiel unseres Kunden Sika aufgezeigt.

3) ‘Wie präsentieren wir Namics’
Marcel Albertin, Yann Wanner, Michael Rottmann, Frederika Bussmann und Niels Finsterbusch haben auf sehr unterschiedliche Weisen die Namics Geschichte präsentiert.
Genau das war das Ziel dieses Slots. Aufzuzeigen wie unterschiedlich man die ‘Standard’ Präsentation interpretieren kann. Das Wichtigste dabei ist, dass jeder seine persönliche Geschichte daraus macht.
Ein Slot in dem alle noch viel gelernt haben und auch einiges mitnehmen konnten.

Das allgemeine Feedback unterstützt die neu eingeschlagene Ausrichtung pro C-Meeting jeweils nur einen Themenbereich zu behandeln. Dies aber aus verschiedenen Richtungen und in verschiedenen Detaillierungsgraden.

Anregungen zur Barrierefreiheit von der BIENE-Verleihung in Berlin

Bei der Verleihung der BIENE (Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten) im Berliner Postbahnhof am vergangenen Freitagabend, konnten Martin Kliehm und ich wiederum die steigende Bedeutung des Themas Barrierefreiheit für Internetangebote erleben. Der ein oder andere mag auf dem ersten Blick vielleicht sagen, das betrifft ja nur ein paar Behinderte und für diese eine Website anzupassen oder speziell bei einer (Neu-)Konzeption zu berücksichtigen sei natürlich unter sozialen Gesichtspunkten wünschenswert, aber bei ökonomischer Sichtweise viel zu aufwändig und nicht erfolgswirksam.

Bei näherer Betrachtung wird aber deutlich, dass es zum einen gar nicht so wenig Menschen sind, die von einer größeren oder kleineren körperlichen Beeinträchtigung betroffen sind, welche die Nutzbarkeit und Wahrnehmung von Websites beeinflussen (z.B. Rot-Grün-Blindheit, Altersweitsichtigkeit). Zum anderen fördert ein Barrierefreier Internetauftritt dessen Usability. Unternehmen können mit einer eindeutigeren und leichteren Handhabbarkeit ihres Onlineauftritts das Potenzial ihrer Zielgruppe(n) besser realisieren. Hierbei sei alleine an große Teile der Bevölkerung gedacht, die nicht mit dem Internet aufgewachsen sind und es nicht so selbstverständlich wie ein herkömmliches Telefon nutzen.

Gut gefällt mir diesbezüglich Martins plastisches Vergleichsbeispiel mit einer Rampe, die eine Bank vor ihren Eingang, der ausschließlich über Stufen zugänglich war, angebracht hat. Natürlich ermöglicht diese es Rollstuhlfahrern überhaupt als (neue) Kunden hineinzugelangen. Aber auch andere Kunden nutzen den für sie leichteren Zugang. Mutter oder Väter mit Kinderwagen, Ältere, Personen mit Trolleys (da denke ich doch gleich selber an meinen Laptop-Trolley ;-) ), um nur ein paar zu nennen. Denkt jetzt jemand „sollen die halt Online-Banking machen”? O.K., funktioniert aber nur wirklich, wenn dieses auch barrierefrei ist!

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Über 300 Internetauftritte hatten sich für eine BIENE beworben und nach einem mehrstufigen Auswahlprozess, blieben 24 Websites als Nominierte übrig. Unser Kunde, die Landeshauptstadt Stuttgart, war zu unserer Freude auch darunter. Auch wenn wir am Ende keinen Preis mit nach Hause nehmen konnten, werden wir das Thema Barrierefreiheit unverändert engagiert weiterverfolgen. Und dabei soweit wie möglich eine wesentliche Aussage der Veranstaltung berücksichtigen. Es ist besser ein Haus bzw. einen Internetauftritt von Anfang an barrierefrei zu planen als es später entsprechend anzupassen. Letzteres kann nie so gut sein!

Weitere Fotos gibt es auf Flicker.