Feedly macht aus der persönlichen RSS-Feed Auswahl eine eigene Online Zeitung im Magazin-Stil. Die Inhalte dazu werden aus dem Google Reader und Twitter Account geholt und hübsch aufbereitet. Es ist also kein zusätzlicher RSS-Reader, den man separat pflegen muss, sondern “nur” eine schöne Fassade für bestehende Tools.
Damit das funktioniert, muss man vorher das Firefox Add-on installieren. (Wenn ich das richtig verstanden habe, “lebt” Feedly auch nur auf dem Client, aber das ist nur für Techies interessant).
Der Clou an Feedly ist, dass es meine persönliche RSS Feed Auswahl im Magazin-Stil aufbereitet. Es gibt eine Cover-Seite, die Digest Page sowie Einstiegsseiten zu jeder Rubrik, die ich definiere. Die sind dann jeweils so gestaltet, wie man sie von Magazinen und Zeitungen her kennt: Es gibt “Top Stories” (welche Anhand der Bewertung anderer Leser, den eigenen Präferenzen sowie eines wundersamen Algorithmus ermittelt werden), mit Bildern angeteaserte Beiträge, Rubriken etc.
Oder wie’s im Feedly-Blog heisst: The main value of feedly is the cover and digest page. In those pages, we try to offer you a daily summary of the best content based on your personal preferences and recommendations from other feedly users.
Feedly macht vor allem dann Spass, wenn man zum Zeitvertreib einfach mal etwas in den RSS Feeds stöbern will (eine iPhone App soll’s auch bald geben).
Feedly ist nicht auf Effizienz, sondern auf Vergnügen getrimmt. Deshalb nutze ich den Google Reader weiterhin parallel dazu, beispielsweise dann, wenn ich einen bestimmten Feed komplett lesen oder überfliegen will.
Mein Tipp: Ausprobieren!









Im Google Reader kann übrigens mittels Tastatur sehr schnell durch die verschiedenen Artikel gesurft werden. “J” = einen Post weiter, “K” = einen zurück. Nebst diesen IMHO praktischsten Shortcuts gibts aber noch zig andere: http://www.google.com/support/reader/bin/answer.py?hl=en&answer=69973