Potenzialanalyse und Konversionsratenoptimierung

Wie können Stärken und Schwächen einer Website herausgearbeitet werden? Wie genau findet man die richtigen Verbesserungspotentiale? Und wie kann ich als Unternehmen mit meiner Website meinen Umsatz steigern? Diese Fragen stehen bei unseren Kundenprojekten rund um das Thema Konversion immer wieder im Mittelpunkt und wollen beantwortet werden.

Aus diesem Grund haben wir zur Analyse und Messung der Konversionsstärke einer Website – wie auch schon in einem früheren Post hinsichtlich der eCommere in München beschrieben – in Kooperation mit der European Business School (EBS) bereits eine Potenzialanalyse (Fragebogen/ Assessment) mit ca. 160 Fragen in 5 verschiedenen Kategorien ausgearbeitet.

Gemeinsam mit Frederik Wielens (EBS) habe ich nun ergänzend hierzu noch ein Mini-Whitepaper verfasst, das einen ersten Überblick über die Möglichkeiten rund um das Thema Conversion Rate Optimization (CRO) gibt und aufzeigt, warum gerade dieses Thema für Unternehmen ein so immens Wichtiges ist und warum es nicht vernachlässigt werden sollte.

Konversionsratenoptimierung ist für jeden der online Kundenkontakte pflegt grundsätzlich immer ein MUSS, ohne das er kaum auskommt. Besonders aber in schwierigeren wirtschaftlichen Zeiten, wie wir sie momentan vorfinden, verstärkt sich diese Problematik um ein Vielfaches!

Gerade unter diesen Gesichtspunkten stellt CRO also eine wichtige Vorgehensweise / einen Prozess dar, um
- mit der Unternehmenswebsite wettbewerbsfähig zu bleiben
- sie auf die optimale Ausnutzung der Konversionsrate abzustimmen
- gleichzeitig den Nutzer in den Mittelpunkt zu rücken und
- die Usability der Seiten zu erhöhen.

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Wenn Sie mehr erfahren wollen, freue ich mich sehr, wenn Sie unsere Website besuchen und das Short-Whitepaper “Conversion Rate Optimization” [PDF, 550 KB] downloaden.

BIG BANG- Kreativitätsseminar mit Mario Pricken

Zwei Tage durfte ich nach Wien ans Kreativitätsseminar von Mario Pricken. Es gab einen Einblick in die Alchemie kreativen Denkens.
Wie denken Kreative? Diese Fähigkeit neue innovative Ideen und Lösungen zu finden hat jeder Kreative individuell gelernt und meist sind diese komplexen Abläufe unbewusst gesteuert. Den dass was wir am besten tun, machen wir meist unbewusst, wie das Telefon zu benutzen, Rad zu fahren oder diesen Text zu lesen. Wir brauchen darüber nicht mehr nachzudenken. Gleiches lässt sich laut Mario Pricken bei Kreativen beobachten, sie haben meist kein Bewusstsein darüber, wie konkret sie eine grossartige Idee entwickeln.

Im Seminar wurden uns verschiedene Techniken vorgestellt wie man Kreativsessionen abhält. Die eigenen Mittel und Denkwerkzeuge in der täglichen Praxis konnten so erweitert werden. Es gibt keine einzig richtige Art und Weise, kreativ zu sein. Es ist ein lebendiger Prozess mit einer Vielzahl an Strategien, die je nach Kontext und Individuum zu kreativen Ergebnissen führen. Kreativ zu sein, bedeutet Vielfalt, weshalb es das Ziel ist, neue Wahlmöglichkeiten hinzuzufügen, um die Flexibilität zu erhöhen. Einzig theoretisches Wissen nützt jedoch nichts, die Kreativität zu steigern. Man muss die Methoden ausprobieren und experimentieren in der beruflichen Praxis.

Auf welche Weise handhabt man all die auftauchenden Informationen und Ideen, damit man am Ende garantiert die besten Lösungen erhält? Anhand eines klar strukturierten Prozesses des Ideenmanagements lernten wir Kursteilnehmer wie man vom Briefing zu der BIG BANG IDEA kommt. Dieser Prozess ist in klaren Bereichen wie Zielformulierung, Ideenfindung, Ideenentwicklung und Umsetzung unterteilt. In Zweier- und Dreierteams arbeiteten wir anhand von Praxisbeispielen den Kreativitätsprozess durch- mit Erfolg. Um mit den Methoden von Mario Pricken zu arbeiten, ist es sinnvoll, dass alle Teammitglieder über den gleichen Wissensstand verfügen und Bereitschaft mitbringen, die Spielregeln einzuhalten. Aktives Ideenmanagement geht oft weit über Kreativmeetings hinaus und beeinflusst Bereiche wie Kundenkontakt, Briefing und die Zusammenarbeit einzelner Bereiche.

Buch “Kribbeln im Kopf” von Mario Pricken:

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Potential von Internet und neue Medien für PostAuto [Vortrag]

PostAuto Schweiz hat im Internet mit einer neuen Homepage einen wichtigen Schritt gemacht. Doch damit gibt sich die Unternehmung nicht zufrieden und stellt sich an einer Kaderkonferenz explizit die Frage nach der Positionierung von Internet in der Kommunikation und der Nutzung von Social Media. Teil der Konferenz sind je einen Vortrag von Prof. Dr. Katarina Stanoevska zu “Neue Medien, Konsumenten und Gesellschaft” [pdf, 777KB] und von mir.

Ich arbeite vor allem mit Beispielen und habe im Vorfeld viele Sites im Umfeld des Öffentlichen Verkehrs und insb. in der Schweiz besucht. Es gibt einige Sachen, aber das Potential ist da. Zu den spannenderen Beispielen zählt der “Caltrain-Case” auf Twitter (hier die Grundlage) und ein (kleiner, automatisierter) Schweizer Nachbauhack von Corsin Camichel. Die restlichen Beispiele sind für die Leser dieses Blog kaum neu… aber meine Stimme dazu fehlt. Neu ist, dass die Präsi auf Französisch übersetzt wurde.

(Deutsch) Potential von Internet und neue Medien für PostAuto [pdf, 2MB]

(Français) Le potentiel de l’Internet et des nouveaux médias pour CarPostal [pdf, 2,6MB]

Professionelle Entwicklung (Professional Development)

Professionelle Entwicklung (Professional Development) ist einer von 11 ethischen Grundsätzen von Namics. Ein seit 2000 existierende essenzielle und unumstössliche Norm für unser Arbeiten und Handeln.

Die Ausformulierung davon lautet:

Fachliche Fähigkeiten und soziale Kompetenz unserer Mitarbeiter sind die Grundlage für exzellente Arbeit. Wir stellen höchste Ansprüche an die Selektion und Förderung unserer Mitarbeiter. Dies im Interesse unserer Kunden, um Mitarbeitern eine gute Entwicklungsperspektive zu bieten und als Grundlage dafür, neugierige Macher mit einem hohen Entwicklungspotential für uns gewinnen zu können. Die dauernde persönliche und fachliche Weiterentwicklung ist unsere wichtigste interne Investition und sichert die Zukunft unserer Firma.

Meine spontanen Gedanken: Dieser Punkt ist mir am meisten ans Herz gewachsen und damit verbringe ich auch gerne den grössten Teil meiner internen Zeit. Namics ist die Summe aller Mitarbeiter. Also versuchen wir dauernd aktiv Menschen für uns zu gewinnen, unabhängig von konkreten freien Stellen. So beispielsweise an “Studententagen” oder über private Netzwerke. Zudem investieren wir mit Schnuppertagen, an denen Bewerber aller Profile an einem Tag Kontakt mit über zehn Namics Mitarbeitern sich austauschen kann, pro Kandidat mehrere Tage Zeit von uns. Die so gewonnen Menschen sind Grundlagen für die “Professionelle Entwicklung” von uns allen. Zudem ist unser Weiterbildungsbudget mit Abstand der grösste regelmässige Kostenblock mit über CHF 600’000.– pro Jahr ohne die zusätzlich investierte Arbeitszeit zu rechnen. Investiert wird in zahlreiche Projekte und Verstanstaltungen. So beispielsweise in Labs (kreative Freiräume für Business Units), in ein namicsweites Camp (Kongress mit allen Mitarbeitern), die Arbeit der Practices (Arbeitsgruppen über die Namics-Organisation) oder in Boot Camps), interne Weiterbildungen mit internen und externen Trainernu.v.a.m.

Social Media macht die Türen auf, auch für Wettbewerber

Ein Fachevent zu Marketingzwecken war immer schon ein Event zum

bestehende Kunden einladen
neue Kunden gewinnen
Kontakte pflegen
Menschen einander vorstellen
Wissen vermitteln
lernen und zuhören
Akquise betreiben
Essen und Smalltalken
Wettbewerber begrüssen (wirklich?)

alles normal. Und sowas wird heute in Social Media Applikationen live abgebildet. Teilnehmer twittern oder bloggen über die Veranstaltung, geben Zitate weiter. Bilder werden publiziert. Weitere Interessierte, Kritiker, Freunde erfahren von Dialogen, an denen sie nicht mehr persönlich teilnehmen müssen. Sie können nur das Essen nicht schmecken, die Atmosphäre und die Stimmung der Leute fehlt auch.

Die Türen sind offen, für jeden der sich zumindest in Twitter bewegt und da ja Social Media die Realität nur abbildet (und auch Kommunikation optimiert), frag ich mich, wie mach ichs denn nun in der Realität richtig?

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Soll ich zu so einem Event via Social Media einladen oder nicht. “Natürlich” sagt meine innere Stimme. “Macht es Sinn?” die Nachfrage einiger Kollegen? Als sich spätestens ein Mitbewerber anmeldet, bin auch ich und meine innere Stimme nicht mehr soo sicher. Was tun? Wie weit öffne ich die Türen? Mir gehts nicht um das Wissen teilen, vielmehr um die Kunden-Pflege und Akquise vor Ort.

Wie gehen Sie und Du damit um?
Gibt es evtl. kulturelle Unterschiede in Deutschland und der Schweiz?
Hat jemand Erfahrungen damit?

Ich freu mich auf Meinungen, Ideen oder Erfahrungen, denn die nächste E-Commerce Fachtagung in Frankfurt steht schon an.