Dialog, die höhere Form der Kommunikation

Ich hatte eine Kollegin. Auf meine Frage “wie geht es Dir?” antwortete sie immer mit einer Liste der Aufgaben, die sie zu erledigen hatte. Das war aber nicht meine Frage. Ich wollte mehr wissen, von dem Mensch, der mir gegenüber stand.

Über die verschiedenen Ebenen der Kommunikation und die Bedeutung für Unternehmen gibt es unendlich viele Aussagen und Strategien. Erstaunlich, wo der Austausch zwischen Menschen doch alltäglich und selbstverständlich ist. Es scheint so natürlich zu sein, dass man es nicht mal den Kindern in der Schule lehrt. Doch später erlernen viele in Seminaren die richtige Körpersprache und Präsentationstechnik.

Kommunikation macht manchmal unsicher – es kommt auch mal zu Missverständnissen. Aber meist lernen Menschen voneinander und nähern sich an. Jeder auf seine persönliche Weise.

540-dialog_unter_menschen.jpg

Mich fesselt Kommunikation, sobald Sie über Floskeln und glatte Werbeaussagen hinauswächst. Es ist eine Kunst und braucht Mut, etwas von sich preiszugeben, Schönheitsfehler zu zeigen und nachzufragen, um den Mensch gegenüber besser kennen zu lernen und dazu zu lernen. Bei persönlichen Begegnungen als auch im Social Media Umfeld.

Wer diese Kunst beherrscht, der führt einen Dialog.
Für mich eine höhere Form der Kommunikation.

Wir laden Sie und Dich ein, mit uns den Dialog noch intensiver zu führen. Wir zeigen unsere Bilder, Erfahrungen, Ideen, nicht um sie schönzureden, sondern des Dialoges wegen. Konzentriert an einem Ort.

Aus

Blog.Namics.com
About.Namics.com
Sharepoint.Namics.com
Twitter.com/Namics
Flickr.com/Namics
und privaten Blogs von Mitarbeitern

wird Dialog.namics.com.

PS: Meine persönliche Empfehlung ist übrigens Hirnlego.Namics.com – der Blog ist neu und zeigt Geistesblitze vom Bauch übers Hirn auf den Blog. Man darf gespannt sein.

Die gezähmte Wortmarke zum Tragen

Unsere dynamische Wortmarke mag es nicht soo, gedruckt zu werden. Sie ist zu lebendig und fühlt sich in langlebigen Gefässen nicht so wohl. Sie hat sich bei manchem Drucker gewehrt, doch Flexpo hat sie gezähmt und aufs Shirt gebracht.

i-f9bcee291b804e11a897147bea8eef6f-Namics_Tshirts_wortmarke.jpg

Wir haben also seit heute endlich unsere neuen Schmuckstücke. Uns fällt auf, dass auch Leute ausserhalb von Namics gern so ein T-Shirt mit Aussage möchten. Ihr könnt es hier für 17 CHF bestellen.

Ganz herzlichen Dank nochmal an Valérie, Michel und Sebastiano (Sebinomics) und die vielen super Wortmarken Vorschläge.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit

Wie sich das Medienverhalten der Menschen veränderte [Vortrag]

Danke für die Einladung im schöne Chur, in das (fast) noch schönere GKB Auditorium. Anlass ist ein Erfahrungstreffen der Internet/Intranet-Verantwortlichen zahlreicher Schweizer Kantonalbanken.

Mein Teil ist eingebettet (und Grundlage) in viele Praxisreferate der Luzerner KB (Relaunch LUKB – Public Website), TBK (Beratungs- und Betreuungskatalog), SGKB (Konjunkturumfrage), ZKB (eBanking – aber sicher!), VSKB (Extranet) und der GKB (Social Media).

Mein Beitrag schafft einen Überblick über das veränderte Medienverhalten zu Gunsten von online Medien mit dem folgenden Fazit:

- (Medium ist) Schon da
- Verfolgen Sie den Dialog!
- „Altersgefälle” ist nicht systematisch
- Vernetzung ist Schlüsselelement
- Art des Dialogs ist herausfordernd
. neue Öffentlichkeit und Ehrlichkeit
. Mensch als Absender
. schnell
- Definition und Messung des Geschäftsnutzen
- Überdenken Sie die Grenze intern/Geschäft <> extern/Privat

Handout: Wie sich das Medienverhalten der Menschen veränderte [pdf, 3,4 MB]

Kunden in Wettbewerbssituation (Competing Clients)

Kunden in Wettbewerbssituation (Competing Clients) ist einer von 11 ethischen Grundsätzen von Namics. Ein seit 2000 existierende essenzielle und unumstössliche Norm für unser Arbeiten und Handeln.

Die Ausformulierung davon lautet:

Wir bieten unsere Leistungen allen interessierten Kunden an. Arbeiten wir bereits für Kunden, die im direkten Wettbewerb zu einem Interessenten stehen, so suchen wir gemeinsam mit den betroffenen Firmen eine Lösung, um möglichst beide Firmen bedienen zu können. Während des Projekts und anschliessend, stellen wir jederzeit sicher, dass keine nicht-öffentlichen Informationen oder andere Quellen von Wettbewerbsvorteilen zwischen den Kunden oder den sie für sie arbeitenden Projektteams fliessen.

Meine spontanen Gedanken: Dieser Punkt ist, mit Ausnahme dass wir uns verpflichten keine kompetitiven Informationen auszutauschen (dazu gibt es noch einen eigenen, expliziten Punkt “Vertraulichkeit (Confidentiality)”, nicht so spannend. Dennoch tritt die Situation häufig auf, dass wir gleichzeitig für Firmen arbeiten, die in einer direkten Wettbewerbssituation stehen. Die praktische Lösung ist, dass wir mit dem Kunden der zuerst bei uns ist, vorab das Gespräch suchen und eine allfällige Abgrenzung unserer Arbeit vertraglich festlegen. Zudem ist es Standard, dass wir bei offensichtlichen Berührungspunkten zwei unterschiedlichen Namics-Standorte beschäftigen und damit zusätzliche zur personellen auch eine räumliche Trennung erreichen.

Routine in Barrierefreiheit

Moderne Webseiten bestehen zu größten Teilen aus immer wiederkehrenden Bedienelementen und Applikationen. Die Anpassung und Entwicklung von Elementen wie Lightbox Anwendungen, Tab-Navigationen, Navigationen, Formularen und Dialogen gehören zur Routinearbeit eines Frontendentwicklers. Da aber jede Projektanforderung und damit der Zweck, die Zielgruppe, das Design und die einzelnen Funktionen immer individuell sind, werden Teile einer Webseite immer wieder neu entwickelt bzw. bereits bestehende, teilweise passende, Lösungen angepasst. Bei engem Terminplan bleibt da die Barrierefreiheit gerne mal auf der Strecke.

Um genau an dieser Stelle die Qualität zu verbessern und die Entwicklung zu beschleunigen, entwickelte ich im Zuge meiner Diplomarbeit bei Namics einige dieser sogenannten Design Pattern.

Heraus kam eine Toolbox — eine Art Best-Practice — zur Erstellung von barrierefreien Internetseiten bzw. deren Applikationen. Dabei haben ich die Standard-Applikationen Formular (bzw. dessen Live-Validierung), Lightbox, Tabs und sortierbare Tabellen umgesetzt. Diese bestehen aus validem XHTML 1.1 Strict , validem CSS 2.0 sowie dem von Namics zumeist verwendeten Java-Script Framework jQuery 1.3.x umgesetzt werden. Die Arbeit entspricht den Web Content Accessibility Guidelines 2.0 des W3C (Stufe AAA).

Im Theorie-Teil der Diplomarbeit gehe ich auf Zielgruppen, Gründe für die Erstellung von barrierearmen Webseiten, technische, geschäftliche sowie ethische Aspekte ein und setze mich ausführlich mit Statistiken und Gesetzen auseinander. Verglichen werden unter anderem die ISO 9241-151 (Leitlinien zur Gestaltung von Benutzerschnittstellen für das World Wide Web), die ISO 9241-171 (Leitlinien für die Zugänglichkeit von Software), die BITV (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung) und die WCAG 2.0 (Web Content Accessibility Guidelines). Außerdem analysiere ich intensiv die verschiedenen Hilfsmittel (AT), speziell mit Screenreadern.

Die Diplomarbeit mit dem Titel “Barrierefreie, Java-Script gestützte Webapplikationen im praxisnahen Umfeld” sowie die dazugehörigen Widgets sind unter Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported Lizenz veröffentlicht und über GitHub zu beziehen. Dort finden sich auch Demos der Applikationen, das Wiki und ein Bugtracking System. Alternativ kann die ganze PDF bei Google Docs online eingesehen werden.

http://github.com/fnagel/jQuery-Accessible-RIA

Übrigens war die Arbeit meinem Professor eine 1.0 wert ;-)