Bose Schweiz: Hoher Preis und fehlende Kundenorientierung

Gerade am Wochenende lobte Heike den Kundendienst von Migros, der ihr geöffnete Batterien in einer falsch gekauften Grösse kommentarlos austauschte. Darüber wird gesprochen und die Kundenloyalität bezahlt sich Geld aus.

Das Positive vorab: Ich liebe die „Noise Cancelling” Kopfhörer von Bose und habe bereits drei Stück davon gekauft und nun zur Geschichte.

Meine aktuellen Bose-Kopfhörer QC3 habe ich im Februar 2009 bei Bose (Schweiz) für CHF 648.– gekauft (der Preis für das identische Produkt inkl. Lieferung kostet dem Apple Store Schweiz CHF 579.–). Das war wohl mein erster Fehler: Immer am günstigsten Ort kaufen.

In der Zwischenzeit habe ich den Akku des Kopfhörers und dessen Ladegerät verloren (irgendwo stecken lassen, falls jemand einen sachdienlichen Hinweis hat, wäre ich sehr dankbar ;-). Also rufe ich bei Bose (Schweiz) an und bestelle das Ersatzteil mit Verweis auf meine Originalrechnung. Listenpreis für das Ladegerät und für den Akku je CHF 98.– inkl. Lieferung. Neckisches Detail, als ich den Kopfhörer zu Beginn des Jahres gekauft habe, fragte ich nach einem Ladegerät (da ich noch eines aus USA habe) und damals wurde mir am Telefon ein „Spezialpreis” von CHF 49.– angeboten.

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All meine Argumente am Telefon scheiterten den Preis der Realität anzunähern. Sowohl der Hinweis auf den tieferen Preis im Feburar wie auch auf den Hinweis, dass ich bei einer Doppelbestellung die Lieferkosten zweimal „inklusive” bezahle. Auch die Tatsache, dass in den USA bei jedem Kopfhörer eine zweite Batterie dazu geschenkt wird (und Bose damit immer noch Geld verdient). So auch das Argument, dass die Ersatzteile in den USA inkl. Lieferung nur USD 49.89 kosten nützte nichts: Kopfhörer nicht mehr nutzen können oder bei Bose (Schweiz) CHF 196.– bezahlen. Also: knirschende Bestellung.

Danach schrieb ich dem Kundendienst und dem Geschäftsführer von Bose, Werner Sägesser, einen Brief resp. eine E-Mail. Die Antwort von T. G. (Leader Consumer Direct Switzerland von Bose) [Anmerkung 25.1.2011 - die betroffene Person verlangt die Entfernung des Namens unabhängig davon "ob diese {Begebehnehit} nun stimmt oder nicht"] darauf war abweisend im Stil von: Toll Produkte, hoher Preis. Er ist aber nicht auf meine Argumente eingegangen (Produktionskosten der Teile, doppeltes Porto, Preise und doppelte Batterie in den USA etc.). Im Marketingschwall hatte es auch ein Fehler drin, nämlich die Behauptung, dass ich beim neuen Kopfhörer auch zwei Batterien erhalten hatte. Das stimmt nicht und meine Antwort auf das Schreiben wurde nicht beantwortet.

Da stehe ich nun, freue mich über einen exzellenten Kopfhörer und ärgere mich über die Ländervertretung von Bose, welche Kunden die bei ihnen den vollen Preis bezahlen keinerlei Entgegenkommen leisten und genannte Preise später gar erhöhen. Schade und ich bin wütend auf mich selbst: Direkt bei Bose kaufe ich nie mehr….

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Botnet Command Channel auf Twitter

Ein interessanter Post auf dem Blog von Arbor Network.

Ein Botnet ist eine Ansammlung von (Ro)bot(ern) resp. von Software-Agenten, die darauf warten, ein zentral bestimmtes Kommando auszuführen. Installiert werden diese Bots durch Würmer (Viren) resp. durch Hacker, welche solche Botnets für “gewisse” Aufgaben vermieten. Beispielsweise zum Versenden von Spam E-Mail (ab unzählig verschiedenen IP-Adressen) oder für DoS-Angriffe.

Die interessante Frage resp. der Angriffspunke eines solchen Botnets ist dessen zentrale Steuerung, die häufig über Instant Messaging-Dienste (wie IRC) erfolgt. Aber neuerdings gibt es ja auch Twitter.

Ein Beispiel für einen solchen Steuerungskanal war http://twitter.com/upd4t3 der in der Zwischenzeit durch Twitter deaktivert wurde. Hier die Geschichte in kurz.

Auf dem Twitter-Account wurden “Codes” in der Form von Base 64 encodes publiziert, welche auf den Kurz-URL Dienst http://bit.ly verwiesen und damit (über eine Redirection) den auszuführenden Programmcode zugänglich machten.

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Auf dem Arbor-Blog wird die die Umwandlung in eine URL und die Dekompression des Programmcodes genauer umschrieben.

Das war es eigentlich… Denn damit haben die Bots alles, was sie für ihren Job/Angriff benötigen. Sehr elegant. Das Interesse an Arbor resp. deren Diensgt ATLAS ist es, die Kommunikation zu den Bots zu unnterbinden um damit Angriffe zu verhindern. Und ich frage mich, wer die Leute sind, die jemandem auf Twitter folgen, die nur Base 64 encoded URLs schriebt…

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EMEX goes Web 2.0 – wir gehen mit

Vor zwei Jahren hab ichs zum erstenmal an die EMEX in Zürich geschafft. Ein wenig enttäuscht vom Gesamtkonzept, das ich nicht verstand und doch fasziniert von den kleinen und grossen Ideen der Referenten und Aussteller. Ich ging, beladen mit Drucksachen und dem Gedanken:

Web 2.0 und Namics gehören dort hin.

Dieses Jahr startete das EMEX Team sichtlich durch. Die Marketingmesse hat einen Webauftritt, wo ich endlich finde, was ich suche, aktiviert eine Facebook- und eine XING-Gruppe . Ewa Ming twittert (#emex09) und Karsten Füllhaas (@kfuellhaas) bloggt im Auftrag live von der EMEX. Eine Marketingplattform zeigt den Mut, neue Wege zu gehen, nicht perfekt sein zu wollen. Aussteller und Aussenstehende bestimmen die Kommunikation mit.

Ich mag die “neue” EMEX.

Wohl nicht nur deshalb ;) zeigen wir vom 25.-27.8.09 in der Messehalle und auf den Rednerbühnen unsere Marketingafinität und die vielen Dimensionen des Internets. Referate wie: Raus aus dem Funkloch und Online-Erfolgsmessung bei oswald.ch zeigen jede Menge Praxis. Jürg Stuker spricht am CEO Tag über Ethische Werte in Stürmischen Märkten.

Unsere (wie ich finde) charmante Einladungskarte zeigt unseren Stand in 3D, so wie er live aussehen soll. So finden Sie und Du uns sicher.

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Weil ich leider nicht da bin, hoffe ich auf viele Leute, die mehrdimensional kommunizieren ;)

Mein Besuchertipp: Ich würde mir nicht entgehen lassen, einen Beratungsgutschein (sogar mit Durchschlag) wie in alten Zeiten mitzunehmen.
Den vergeben wir (nach persönlichem Gespräch) am besagten Stand 4.133. Keine Sorge, wir arbeiten jetzt nicht nur für Gutscheine ;)

PS: Ich fänds übrigens klasse, bald mehr Web 2.0 im Schweizer und Deutschen Marketingumfeld zu erleben.

Ich arbeite auch gegen Gutschein

Für vier Gutscheine die Stunde biete ich meine Dienstleistungen in den nächsten vier Wochen gerne an! Wenn jemand beispielsweise einen Vortrag zum Thema Online/Internet/Mobile wünscht oder auch Beratung zu Konzeption und Strategie von Internet-Lösungen sucht.

Gewusst habe ich es irgenwie, aber heute kam es doch als Überraschung: Wegen dem “schwierigen wirtschaftlichen Umfeld” möchten Stadtparlament und Stadtrat von St.Gallen ein positives Zeichen setzen. Also verschenken sie jedem Stadtbürger (auch Kindern) einen 50-Franken-Gutschein. Einlösbar auf dem Stadgebiet (Geschäfte sind berechtigt den Gutschein anzunehmen, müssen aber nicht?). Und so sieht die heutige Post für vier Personen aus, unterschrieben vom Stadtpräsident Thomas Scheitlin:

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Interessant: Das Begleitschreiben erwähnt ausdrücklich, dass der Gutschein nicht persönlich und damit übertragbar ist. Somit sind Arbitrage-Geschäfte im Stil von WIR möglich. So harren wir der Dinge die da kommen. Mein Beitrag ist mehr Online (auf Wunsch und gegen Gutschein)… das hilft einem allfälligen “schwierigen wirtschaftlichen Umfeld” auf jeden Fall auf die Beine ;-)

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Interaktionspunkte, die Schnittstellen zur Marke

Auch wenn der Begriff einen wissenschaftlichen Ursprung hat und häufig im Zusammenhang mit Programmierung erwähnt wird, muss man kein Entwickler sein, um das Wort Schnittstelle zu verstehen.

Schnittstellen gibt es überall: in Museen, auf Bahnhöfen, in Schulen, Geschäften und Büros. Schnittstellen sind immer da, wo Menschen mit etwas in Berührung kommen und damit interagieren. Als Schnittstelle dienen beispielsweise Leitsysteme auf Bahnhöfen, in Sportstadien und Theme-Parks, Stundenpläne in Schulen, die Sortimentauslage in Geschäften, oder die Abteilungen in Büros. Für Gläubige ist die Schnittstelle zu Gott das Gebet und für Mediziner ist die Schnittstelle zu den Nerven der Hypothalamus. Schnittstellen sind der Punkt des Kontakts, der Weichenstellung, der Interaktion.

Schnittstellen des Internets

Das Internet selbst bietet vielerlei Schnittstellen, wie die einzelnen Protokolle, von HTTP bis zu E-Mail und FTP-Server. Eine Schnittstelle, die uns besonders vertraut ist, weil wir täglich mit ihr umgehen, ist das Web. Mit dem Webbrowser interagieren wir mit Websites so selbstverständlich und leichtfüssig, dass wir nicht mehr aktiv über diese Interaktion nachdenken. Die Benutzerführung geschieht meist intuitiv und wird längst nicht ausschliesslich durch ein dafür vorgesehenes Navigationsmenü gesteuert. Die bestbesuchten Websites zeichnen sich durch einen hohen Interaktionsgrad aus. Statistisch gesehen sind die am häufigsten besuchten Websites jene, welche die meisten Querverweise (Links) enthalten, sowohl auf die eigenen Bereiche, als auch auf andere Anwendungen innerhalb des Webs.

Daraus zu schliessen, dass die Frequenz der Links die Qualität des Erlebnisses bestimmt, wäre zu kurzsichtig. Links stehen für etwas, das im Web essenziell ist; es ist quasi das Herzstück des Webs: Die Interaktion. Und die findet meistens zwischen Menschen statt, häufig zwischen Menschen und Dingen, öfter noch im Abstrakten Bereich, zwischen Wunsch, Vorstellung und dadurch angetriebener Aktion.

So ist es nicht weiter verwunderlich, dass Menschen im Web nicht nur nach Informationen suchen, sondern auch nach Turnschuhen, Mountain Bikes, nach Rat, nach Jobs, Freundschaft und der grossen Liebe.

Die Traummaschine

Ohne gesuchter Übertreibung–das Web ist wahrscheinlich das wichtigste Medium unserer Zeit. Mit seinen Möglichkeiten der Darstellung von Informationen jedweder Art, ihrer Verbreitung auf breiter Ebene, des Informations-Teilens, der Verknüpfung und der Einbindung von Informationen, ist das Web geradezu prädestiniert für Kommunikation, und damit ideal für Marketing und Markenführung.

Schnittstelle Geschäft
An Schnittstellen mit der Marke entscheiden sich Konsumenten für oder gegen den Kauf eines Produktes.

Gleichzeitig ist es wohl das am meisten unterschätzte Medium und der am schwächsten genutzte Markenkanal. Viele Unternehmen geben heute noch mehr Geld für Offline-Werbung und Offline-PR aus, als für die Schnittstelle zu ihrer Marke im Web.

Obwohl das Web praktisch allgegenwärtig ist (ubiquitious Web) und wir mitlerweile mehr Zeit vor dem Computer als vor dem Fernseher verbringen, scheinen die meisten Firmen nicht so recht zu wissen, was sie mit dem Web anfangen sollen.

So empfehlen Werbeagenturen, den für’s Werbefernsehen erstellten TV-Spot einfach auf YouTube zu stellen, oder noch besser einen eigenen Flash-Player zu bauen, damit man (vermeintlich) die Kontrolle darüber behält. Kontrolle ist ohnehin ein Fremdkörper im Web; sie widerspricht dem Prinzip des Webs, welches auf frei verfügbare und unbegrenzt verbundene Information beruht.

Mediastrategen behandeln das Web als einer Zeitschrift gleichgestelltes Medium: gut, für ein bisschen Werbung und eine sogenannte Microsite (sprich Visitenkarten-Site) für das zu vermarktende Produkt. Microsite ist in sich ein isolierendes Wort, ganz anders, als die Natur des Webs es vorschreibt. Microsites sind alle für sich ein Mikrokosmos, losgelöst von der Interaktivität zwischen den Menschen.

Die Antwort, auf die die Frage nicht passt

Immer wieder stellen Anbieter von Markenprodukten die selbe Frage: Wie holen wir Leute auf unsere Website? Dabei müsste die Frage eigentlich lauten: Warum sollen Menschen Eure Website besuchen? Weshalb sollen sie sich überhaupt dafür interessieren?

Menschen tun nichts, was sie nicht interessiert oder emotional beschäftigt. Langeweile gibt es überall, spannende Geschichten gibt es zu selten, und nur was wirklich unterhaltend oder interessant ist, vermag uns für eine gewisse Zeit zu beschäftigen. Für die Hollywood-Industrie liegt die Antwort in millionenschweren Unterhaltungsgeschützen, die eine Fantasiewelt mit mechanischen oder organischen Wesen aus dem 3D-Studio bevölkern.

Equivalent dazu betrachten viele Unternehmen das Web als Spielwiese für ein paar gestreute Marketingaktivitäten, möglichst mit viel Spiel und Spass, aber ohne das, was Menschen wirklich bewegt. Wenn man sich das Verhältnis von für Menschen relevante Inhalte gegenüber Spielen im Web ansieht, wird einem klar, wie schwerwiegend diese Fehleinschätzung ist.

Das umfassende Markenerlebnis

Für traditionelles Marketing ist das Web ist vermutlich die schwierigste Herausforderung und gleichzeitig das beste, was Marken passieren konnte. Es ist eine zunehmend wichtige Schnittstelle für eine Kaufgesellschaft, die eben nicht nur aus Transaktionen, sondern auch den Träumen und Sehnsüchten besteht, die uns überhaupt Dinge kaufen lässt.

Natürlich gilt dies für Zahnpasta nicht in gleichem Masse wie für das Traumauto oder die Traumferien, aber dennoch lassen wir nicht alles an unsere Haut, was weiss und cremig ist. Es muss schon ein wenig mehr dahinter stehen, bis wir uns für ein Produkt entscheiden.

Auf Online-Plattformen, die bekanntlich wenig Haptik, nichts für den Geruchssinn und keinerlei Geschmack besitzen, beschränkt sich die emotionale Erfahrung auf den visuellen und den Gehörsinn. Was einige darauf schliessen lässt, dass Darstellung und Präsentation die einzig wahre Schnittstelle im Web ist. Es muss möglichst auffallend, bewegt, fliessend und elegant dargestellt sein, dann ist die Marke gut geführt. Doch das ist ein Trugschluss.

Markenführung im Web ist kein visuelles Erlebnis sondern ein mentales. Was uns dazu bewegt, auf einen Kauf- oder Wahl-Knopf zu klicken hat weniger etwas mit seiner Farbe, Form oder Sichtbarkeit zu tun, als vielmehr mit der Erwartungshaltung, die wir dadurch zu erfüllen suchen. Umso wichtiger ist es, dass das Gesamterlebnis der Website meine Erwartungshaltung abholt.

Sicher, damit dieses Conversion Goal stattfindet müssen wir einen Knopf erst sehen, also ist Auffälligkeit sicher nicht schlecht für die Vermarktung eines Produktes. Doch auch der schönste Knopf und die beste Platzierung werden mich nicht dazu bewegen ihn zu klicken, wenn ich mich nicht für das Erlebnis interessiere, das dieser Knopf auslösen soll.

Und das Erlebnis ist kein Kauf einer Kiste Wein, sondern das Fest, an dem er getrunken wird. Es sind keine Metallfelgen, die ich kaufe, sondern der Status, den sie repräsentieren. Sonnenschutz ist nur ein Faktor einer Sonnenbrille, wichtiger ist, wie ich damit aussehe.

Das Web ist die Plattform

Wer Marken im Web führt, sollte diese Marken nicht als virtuelles Abbild und die Markenteilnehmer nicht bloss als Empfänger begreifen, sondern versuchen das Web als Bestandteil eines grösseren Markenerlebnisses verstehen. Das Web funktioniert genauso wenig isoliert wie die Menschen, die sich seiner Funktionen bedienen.

Microsites funktionieren nur für kurze Momente, wenn sie keinerlei Interaktion und Einbindung bestehender Webservices bieten. Die Erfolgsgeschichte des Webs ist eine verbindende, eine Geschichte, bei der es um zwanglose Verknüpfungen und ultimative Verfügbarkeit auf allen Ebenen geht.

Erfolgreiche Markenführung lässt den Brand Stream zu, mit Raum für Interaktion und Feedback der Markenteilnehmer. Entgegen der allgemeinen Annahme, dass das Weberlebnis alleine von kurzfristigen Erfahrungen geprägt wird, ist die Loyalität zu einer Marke ein bleibender Wert, den auch das Web zu festigen vermag.

Gute Markenführung im Web bezieht das Umfeld mit ein. Sie beruht auf Prinzipien, die auch im sogenannten realen Leben anwendbar sind. Gute Markenführung im Web heisst vor allem Transparenz und keine Vergewaltigung des Kundenwunsches. Zu oft werden diese Prinzipien vergessen, nur weil man einen dummen Menschen vor der Kiste glaubt, der auf alles klickt was sich bewegt. Der Online-Mensch ist kein isoliertes Wesen; er verhält sich online nicht anders als offline.

Gute Markenführung schliesst nicht aus, sie begreift das Verhalten der Menschen und baut darauf auf. Wenn Menschen ihre schönsten Momente im Leben auf Picasa und Flickr teilen und nicht auf jeder x-beliebigen Website mit Galleriefunktion, dann hat das seine Gründe und sollte nicht ignoriert werden. Man muss diese Dinge nicht neu erfinden; man kann die Menschen dort abholen, wo sie ihre Leidenschaften pflegen.

Offenheit und Aufgeschlossenheit sind Erfolgsmerkmale von beliebten Webanwendungen. Sie behandeln das Web nicht als feindliche Welt, in der es ums Überleben geht, sondern sehen andere Webanwendungen und Medienträger als Erdreich, auf dem die eigene Marke im Web wachsen kann.

Markenführung im Web

  1. Was sind Brand Streams?
  2. Erlebnisfelder – wo Marke passiert
  3. Interaktionspunkte, die Schnittstellen zur Marke

Mehr Informationen finden sich auch in unserem Whitepaper “Brand Streams. Marken in Bewegung.”