Das Problem kennt jeder, der schon mal für eine Präsentation ein besonderes Bild gesucht hat. Zuerstmal zu Google mit der Suche nach einem Stichwort – wer mehr Bildqualität braucht sucht vielleicht bei iStockphoto…
Das Resultat sind Panda Bären. Viele. Aber leider setzen sich in beiden Fällen die Stereotypen (z.B. die Bilder mit den meisten Downloads) an die obersten Positionen.
![]()
Möglicherweise liegt es daran, dass ich Designer bin – jedenfalls würde ich in meiner Präsentation (und erst recht einem Layout) ungern den zigmal verwendeten «Default»-Panda nehmen.
Und jetzt wird’s mühsam und zeitraubend: man blättert also alle 493 Treffer durch und hofft auf den interessanten, aber bisher wenig verwendeten Panda. Oder gibt auf und schnappt sich doch den «yööö-wie-härzig» Top-Treffer.
An der Stelle zu Ling Ling und Hsing Hsing, die Pixelfreund als mystisch debile Flickr Pandas beschrieben hat. Das Prinzip der Bären wird auf code.flickr erklärt:
Ling Ling and Hsing Hsing both return photos they are currently interested in, both have slightly different tastes in photos depending on their mood…
Die Personifizierung der unterschiedlichen Rankings von Suchtreffern oder das Entdecken von Fotos finde ich ein geniales Prinzip. Dass die Kriterien der «Stimmung» wie ein Mysterium unklar bleiben macht es im Fall von Flickr sicher spannender – muss aber nicht sein.
Eine praktische Anwendung der Personifizierung könnte die gestrige Diskussion der UX Chuchi über Sinn und Alternativen zur Liste Projekte entdecken lösen.
Wir waren wohl mehrheitlich der Meinung, dass die technische Art der Sortierung und Auflistung mit der Anzeige von Ratings, Anzahl Besuche/Mitglieder etc. wenig zum entdecken einlädt. Der Vorschlag einer redaktionellen Aufbereitung und Bewertung von Projekte widerspricht jedoch der Philosophie von Amazee sich aus der Bewertung der Projekte herauszuhalten – und so mussten wir diesen Punkt ergebnislos übergehen.
Meine Idee auf Basis der mystischen Flickr Pandas
Drei bis vier fiktive Personen (wenn es besser funktioniert auch gerne Kuscheltiere ;-)) suchen die nach Ihren jeweiligen Kriterien interessantesten Projekte heraus.
Auf diese Art könnte Amazee ohne redaktionelle Aufbereitung und weiterhin – halbwegs – neutral die interessanten Projekte rauspicken und die Kriterien dazu etwas bedeckt halten.
Statt der stereotypen Liste von Resultaten (vgl. meine Bildersuche) durch Sortierung nach «Zuletzt aktualisiert», «Anzahl Spender» oder «Zuletzt erstellt» etc. und dies wiederum technisch einzuschränken auf eine ausgewählte Kategorie wie z.B. «Soziales & Gemeinnütziges» könnten interessante Projekte nach oben kommen obwohl sie zwar vor längerer Zeit erstellt und trotzdem keine Besucher haben – einfach, weil sie beispielsweise thematisch sehr aktuell sind.









ist mal ne echt nette idee…