Ziele oder Tipps zum Reisen?

Sie machen alles richtig und plötzlich kommt der Brief… Haben sich auch schon ein Papier bekommen mit Worten drin wie „fernmündlich”, „fristgerecht”, „Widerrufsrecht” oder gar „Abmahnung”? Solcher Unsinn passiert auch in der Schweiz. Anwälte und das Internet.

Topin betreibt seit Jahren eine Site über Reiseziele in der Schweiz im Verbund mit Partnern wie Schweiz Tourismus, search.ch oder local.ch. Bekannt sind die Webcams von Topin, aber auch der Rest des Contents ist ansprechend für Schweiz-Fans.

Topin macht ihr Geschäft gut und stellt im Rahmen des Betriebs fest, dass der von ihnen ursprünglich gewählte Hauptbegriff „Ausflugstipps” in den Suchmaschinen rund 10 Mal seltener genutzt wird als der Term „Ausflugziele”. Was macht ein Unternehmer? Er passt sich an und stellt sein Angebot entlang der Kundenbedürfnisse um. Teil davon ist die neue Domäne: www.ausflugsziele.travel als Futter für Suchanfragen.

Bis jetzt ist alle normal und vernünftig. Doch nun trägt ein Mitbewerber Ausflugsziele als Wortmarke beim IGE in Bern ein und klagt auf Löschung der Topin-Domäne. Egal ob ich im Duden (Aus|flugs|ziel, das: Ziel eines →Ausflugs) oder sonst ein Wörterbuch frage. Klar ist, dass es sich um einen umgangssprachlichen Begriff handelt… Aber Logik und Kundenbedürfnis hat möglicherweise nichts mit juristischer Denke zu tun.

Also, wenn Herr Kollege seinem Kollegen unpräjudizierlich mitteilt, dass ein Begriff welcher über 2’000’000 mal auf Google vorkommt nur einer Firma gehören soll, so verstehe ich das Recht nicht recht.

Und weiter geht es hier auf dem Blog von Topin.

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Wenn Medien die Arbeit den PR Leuten überlassen – kommt das gut?

Wenn ich manchmal nicht an die Medien und verantwortlichen Journalisten rankomme, obwohl ich eine tolle news oder Fachbeitrag zu bieten habe, dann kann ich das verstehen. Es hebt sogar in meinen Augen die Autorität und die Qualität der journalistischen Arbeit. Irgendwie müssen die Kollegen ja bewerten und auswählen, was sie würdig für ihr Medium befinden.

Ich habe aber einen Alptraum. Da träume ich:

PR-Leute (so wie ich) senden die Meldungen an die Medien und diese veröffentlichen sie ungesehen 1:1. Schweissgebadet wache ich auf und denke dann, da sind mir doch die Blogger lieber. Diese sind kritisch (zwar auch anstrengend) aber sie publizieren ihre Meinung, NACHDEM sie den Inhalt einer Story geprüft haben. Denn hier geht’s ja bekanntlich um Dialog, wohl auch um ‘ein bisschen aufrütteln’.

Aber halt, heute Montag Morgen bin ich wach und habe (als Antwort auf eine Medienmitteilung) ein E-Mail in der Box, die mich auffordert meine Medienmitteilung direkt selbst auf die werbefreie (!) Plattform der Computerworld zu stellen. Hoffentlich erfahren das die Kollegen Marketer nicht, das machen die doch glatt!

Will ich das Selbsteinstellen überhaupt? Neben all diesen anderen eingestellten Medienmitteilungen, die man manchmal nicht vom Werbe-Text (Beispiel Last minute Bildungsangebote) unterscheiden kann.

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Die Grenzen der journalistischen und auch der PR Arbeit verschwimmen mit Web 2.0 zusehends, was ich ausserordentlich spannend finde. Doch ein wenig nostalgische Hinterfragung meiner eigenen Rolle darf erlaubt sein.

Ich nutze jetzt mal das Angebot und stelle meine Meldungen bei newsbyte und Computerworld ein. Oder geb ich das jetzt doch meiner Marketingkollegin?

Weiss net.

Mal sehen was der neue Journalismus noch so bringt, ich doch noch selbständiger Journalist, Marketer, Publizist oder was anderes werde, trotz meines Corporate Communication-jobs.

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Endlich: Lotus Notes mit dem iPhone synchronisieren

Das ich das noch erleben darf! Dank dem neuen Google Sync für iPhone ist es endlich möglich, den Lotus Notes Kalender mit dem iPhone Kalender over-the-air zu synchronisieren. Dabei spielt Google die Rolle des Dolmetschers zwischen den beiden Welten. Der einzige Kostenfaktor (neben dem anfallenden Datenverkehr) ist die CompanionLink Software für rund 30$.

UPDATE: Die genannte Software-Version gibt es inzwischen offenbar nicht mehr! (Mehr Infos dazu in den Kommentaren).

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Über den gleich Weg könnte man auch die Kontakte synchron halten. Da ich aber Google Contacts etwas zu reduziert finde (und es es da auch noch ein paar wichtige Einschränkungen im Kleingedruckten gibt), halte ich mein Adress-Backup lieber bei Scheduleworld (mit Hilfe des hervorragenden, kostenlosen Synthesis SyncML Clients)

Zu Beginn hatte ich noch einige Schwierigkeiten mit plötzlich verschwindenden Einträgen und anderen komischen Effekten (diesmal scheint es wirklich “Beta” zu sein), aber seit kurzem funktioniert es recht gut.

Warnung: Beim Einrichten einer solchen Synchronisation über viele Ecken ist es eigentlich normal, dass mal eben alle Termine verschwinden, alle doppelt sind oder man zum aufräumen gleich alles löschen muss! Ohne gutes Backup und starke Nerven sollte man also die folgende Übung auf keinen Fall durchführen!

Und hier die Kurzanleitung:

  1. Im Google Kalender legt man am besten einen neuen, separaten Kalender für die Synchronisation an.

  2. Nun installiert und konfiguriert man CompanionLink for Google so, dass der Lotus Notes Kalender mit dem neuen Google Kalender synchronisiert wird. Wenn alles geklappt hat sollte man nun im Google Kalender seine Lotus Notes Termine sehen.
  3. Auf dem iPhone öffnet man nun in Safari den Link http://m.google.com/sync um die Kalender auszuwählen, die mit dem iPhone synchronisiert werden sollen.
  4. Als letzten Schritt konfiguriert man nun das iPhone gemäss Anleitung, damit es sich die Termine von Google über die AcitveSync/Exchange Schnittstelle holt.
  5. Nach der nächsten Synchronisation (Push, Fetch oder Manual) sollten nun die Termine auf dem iPhone auftauchen.

Mit etwas Glück und Ausdauer hat man nun eine bidirektionale Synchronisation zwischen Lotus Notes und dem iPhone.

Web Analytics einfach im Firefox identifizieren.

Das Angebot guter Prüfmöglichkeiten von Analytics Tools in Webseiten ist derzeit immer noch überschaubar. Abgesehen von den von Herstellern wie Omniture, WebTrends oder Google angebotenen Client Tools zum Debugging der eigenen Suites zeigt sich das Firefox Plugin WASP von Stéphane Hamel weiterhin als extrem hilfreich für den Web Engineer.

Aber auch Consultants ermöglichen Plugins wie WASP und Counterpixel von Jan Bogutzki auf simple Weise die Identifizierung der bei Unternehmen eingesetzten Analytics Software. Nachfolgend eine Übersicht der bei den Top 20 Banken aktuell eingesetzten Tools, die ich mit Hilfe von WASP schnell erzeugen konnte.

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Nur wenige Unternehmen haben etwas dazu getan, sich hier nicht so leicht auf die Schliche kommen zu lassen. Als Beispiel sticht hier die Deutsche Bank hervor, die Ihren Tracking Code durch ein Skriptkonstrukt verbirgt.

Einzig bei der Unterscheidung von Inhouse- und Hosting-Varianten tut sich WASP schwer, bisher werden Google Analytics und Urchin unterschieden. Counterpixel erkennt etwas weniger gut, ist dafür aber grundsätzlich kostenlos. Die kostenpflichtige Variante von WASP vermag seine Stärken dagegen beim Debugging von Tracking Code auszuspielen. In einer Sidebar reiht das Plugin einfach und übersichtlich alle benutzten Tracking-Software plus Variablen mit Werten inkl. Cookie ID aus. Für die Validierung individuell implementierter Zählpixel und Kampagnentracking eine unverzichtbare Hilfe, die Kunden und Agentur ruhig schlafen lassen.

namics ist hiring!

Im den “Themen der aktuellen Netzwoche” lese ich grad was von widersprüchlichen Signalen der IT-Branche. So sende ich mal unser Signal: namics sucht neugierige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Verantwortung übernehmen wollen in allen Kompetenzbereichen: Technologie, Kreation, Beratung und Projektleitung und an allen Standorten: Zürich, München, Zug, Hamburg, St. Gallen und Frankfurt!

>> Hier geht es weiter zu den Jobs (und auch Spontanbewerbungen sind erwünscht)

Gedanken…

Punkt 1: Wir rekrutieren entlang dem Potential der einzelnen Person und nicht primär entlang von freien Stellen. Exzellente Leute finden den Weg zur Arbeit von selbst und sind immer eine gute Investition.

Punkt 2: Die Zeiten in denen die Nachfrage deutlich grösser ist als das Angebot sind vorbei. Dienstleistungen, welche unseren Kunden bei Ihrem Geschäft unterstützen sind weiterhin stark gefragt. Gemessen an unsere Pipeline (Projektchancen in Aussicht) ist der Markt intakt.

Punkt 3: Online ist der (relative) Gewinner des wirtschaftlichen Rückgangs. Das Online Medium hat sehr häufig ein besseres Kosten-/Nutzen-Verhältnis wenn es darum geht Reichweite zu erzeugen oder Transaktionen durchzuführen und zu unterstützen. Häufig ist Online gar der Disruptor und unsere Beratung umso gefragter.

Wahrscheinlich liegt es auch dran, dass wir nicht in der “IT-Branche” tätig sind, aber zusammen mit unseren Kunden geschäftliche Ziele zu erreichen. Und zwar mit einem interdisziplinären Ansatz…

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