Alte Artikel neue Denke: New York Times am experimentieren

Wo geht der Weg der traditionellen Tageszeitungen hin?

Besser als unwissend zu argumentieren (oder den Kopf in den Sand stecken) sind Experimente. Die Pharma Industrie lebt dieser Art der emprischen Wahrheitsfindung mit dem Pipeline-Ansatz bei der Forschung schon ewig vor. Im Internet heisst dies wohl “Fail Early, Fail Often” aber nur wenige halten sich dran.

Gute Beispiele? Die New York Times! Einige der sichtbaren Beispiele….

Eines der Experimente ist “Times Extra”. Eine Ergänzung/Erweiterung der normalen NYT Online Ausgabe um konsolidierte Blog-Quellen zu den einzelnen Artikeln. Erstellt in Partnerschaft mit Blogrunner und sehr sichtbar positioniert.
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Weiter geht es mit einem umfassenden Online-Archiv von fast 13 Mio. Artikel seit 1981 als Text (zuvor als Scan im PDF-Format). Das System ist sehr gut gemacht und je nach Alter vermascht mit NYT Blog-Posts, Google Adwords, oder Suchfacetten. Die rund 3 Mio. Artikel seit 1981 sind gratis. Uch meine mich zu erreinnen, das das Archiv zum Start auf Diensten von Amazon betrieben war… nun scheint aber alles auf Server der NYT.

Weiter geht es mit zahlreichen Programmierschnittstellen wie Article Search API, Best Sellers API oder TimesPeople API… Mutig aber zugleich der beste Weg um zu die Kreativität der Community dazu zu nutzen, was mit Inhalten und deren Verknüpfungen zu Menschen getant werden kann. Und zwar nicht primär um kurzfristig Geld zu erhaschen, aber um Lesertreue und das Interesse der Menschen an der NTY als Brand zu festigen. Das ist nämlich die neue Währung.

Weiter geht es mit einem aktuellen Experiment, dem Article Skimmer. Eine graphische Minimalverision der NYT, die es Lesern erlaubt sehr schnell über die Artikel zu scannen und die zu wählen, welche sie lesen wollen. Kein visueller Lärm, keine Werbung, keine Cross-Irgendwie Boxen aber nur Inhalte.
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Mutig? Kein, nur konsequent in eigener Regie ausprobiert, was andere sowieso tun würden. Damit hat doe NYT Zeit gewonnen Optionen zu präferieren, die hat die Zahlenbasis um den Erfolg abzuschätzen und sie bekommt ein paar Rücklinks mit diesem Post ;-)

(Denkanstoss von Jan mit dem FAZ-Artikel “New York Times und die Revolution im Internet”).

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Kommunikationsarbeit altmodisch via Telefon

Ja, auch das gibt es noch. Ich wähle eine Nummer, spreche mit einem Menschen am anderen Ende und hab in zwei Stunden zwei Referate platziert. So letzte Woche geschehen und ich will es kurz berichten, denn zur Zeit teste ich, welches Medium bietet sich wann für meine Arbeit (als PR-Fritz) an. Neben Twitter, Yammer, Blogs und Xing, nehme ich diesmal das zweite schwarze Gerät auf meinem Pult. (es ist nicht silber und hat auch keinen Apfel drauf)

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Herr Novotny erreiche ich genau im richtigen Moment. Er plant gerade das Programm für das CIO Forum im Juni. Wir spinnen zusammen ein paar Ideen und neue Kontakte zu möglichen Referenten, die was für ein Zufall, teils Kunden von uns sind. Wir konnten uns also gegenseitig behilflich sein und hätten dies via Blog wohl nicht erreicht. Das Programm gibts in Kürze.

Und weils so gut läuft zwischen mir und dem Telefon ruf ich gleich noch Frau Melanie Vogelbacher von Penton an. Wir finden heraus, dassBahn.de die Besucher der Internet World interessieren sollte und einen Tag später, sprechen sie und der potenzielle Referent Mathias Hüske Leiter Online- und Agenturvertrieb, Reiseauskunftsmedien miteinander.

So gehts also auch und ich weiss ein bisschen mehr über meine Gesprächspartner, was sie via Twitter vielleicht nicht verraten hätten. Ich tus hier auch nicht ;)

Jede Krise hat Gewinner — Suchwerbung von UBS in den USA

Nicht ganz unwahrscheinlich, dass auf Mediensites in den USA aktuell nach Informationen über die UBS gesucht wird. So ich, beispielsweise bei der New York Times.

Die Suche wird über CSE von Google geliefert und auf T1 steht eine Keywordwerbung von der USB, die transparent (inkl. Anzeige von www.ubs.com im Text) auf die Site der Bank und dort auf eine eigene Seite “UBS News Alert” verweist.

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Gut gedacht! Und mich würden die Klickzahlen und der Preis interessieren.

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Die aktuelle Liste der ganz schlechten Passworte

Die meisten Login-Mechanismen basieren auf der Kenntnis von einem Usernamen und einem Passwort. Die Geschichten darüber, wie schlecht diese gewählt sind, sind zahlreich. Post-It am Bildschirm oder Social Engnieering Ansätze wie z.B. Passwort anfragen oder Passwort gegen Kaffee tauschen

Ein eindrückliches Beispiel über den Erfolg des Angriffs auf schlechte Passworte ist der Conficker/Downadup-Wurms der ziemlich erfolgreich wütete, beispielsweise bei der franzöischen Armee. Das Ding hat Microsoft sogar zu einer Kopfgeldprämie von USD 250’000 bewogen.

High Tech Algorithums? Nein, eine abschliessende Liste mit den folgenden Passworten. So einfach kann es sein ;-)

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(Quelle: www.sophos.com/blogs/)

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Wollen Bankkunden Web 2.0 Funktionen?

Deutsche Bank Research, ein branchenübergreifender Think Tank, beschäftigt sich immer wieder mit Themen die für Finanzdienstleister relevant sind.

So stellten sie im eBanking Snasphot vom November 2008 [pdf, 280KB] fest, dass auf Google in Deutschland häufiger nach “Kreditkarten” als nach “Britney Spears” gesucht wird. Beruhigend so was zu wissen — die “Methode” war übrigens Google Insights for Search und hier die Killergraphik.

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Eine andere Studie aus dem Oktober 2007 trägt den Titel “Auswirkungen des Web 2.0 auf Finanzdienstleister [pdf, 376KB]“ und befasst sich mit eben dem Thema.

Interessant ist eine konservative Studie zu Web 2.0 mit 2 Jahren Distanz zu lesen. An einigen Stellen trifft sie den Ton der Zeit nicht mehr, bewundert (noch) Second Life oder nennt “Zahlungssystem” bereits wieder gestorben sind. An anderen Stellen liegt sie aber goldrichtig nämlich in der Diskussion um Policies bei Firmen, dem Margendruck wegen der steigenden Transparenz bei Standardprodukten oder der stärkeren Emotionalisierung durch Gruppenbildung.

Der Übertitel heisst “Starten statt warten” und da hat Deutsche Bank Research sehr gut geraten. So auch bei der zitierten Ipsos Studie über Vertrauen von Kunden in Kommunikationskanäle).

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Folgerichtig wollen Bankkunden (in den USA, Feburar 2008) die folgenden Funktionen auf Bankwebsites. In Absteigender Wichtigkeit: Kundenbewertungen, Testimonials, Produkt/Preisvergleiche und Sonderangebote.

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Eine gute Quelle für Informationen im Umfeld von Finanzdienstleistern.

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