Gefragt, was denn nun nach dem Web2.0 käme, antwortet Tim O’Reilly: „What do you mean? Hey, it’s not done yet!“ Auf der web2.0expo wird heute verstärkt dem Thema nachgegangen, was am Web2.0 zu verfeinern und weiterzuentwickeln ist. Die Methode „oauth“ möchte dem „password antipattern“ (also der Unsitte, das eine Website den Benutzer um Angabe seiner Zugangsdaten für eine andere abfragt, um z.B. Freundeslisten zu importieren) durch einen ausgefeilten und benutzerkontrollierten Authentifikationsprozess begegnen. Und auch Nokia (in Gestalt von plazes) arbeitet mit „place-based privacy“ daran, das Privacy-Bedürfnis der Benutzer abzubilden, während immer mehr und spannendere location-based services auftauchen.
Zemanta möchte es Autoren einfacher machen, ihre Inhalte mit relevanten Bildern oder weiterführenden Links anzureichern und präsentiert ein komfortabel anmutendes Funktionspaket für Blogsysteme. Die semantische Suche wird bei der Präsentation zwar nur mittels Personennamen vorgeführt, aber wer hier Böses denkt, sei ein Schelm.
Solana Crawford gibt aus designerischer Sicht Tipps für eine aktionsgerichtete Anwendungsgestaltung und hebt den emotionalen „Click moment“ des Benutzers – die Sekunde, bevor der Benutzer den zentralen Klick zum Kauf, zur Spende, zum Versenden einer E-Mail usw. tätigt, hervor. Ich tue also den entscheidenen Klick auf den Power-Button meines Laptop, denn drei Tage web2.0expo sind zuende. Gute Organisation, schöne Locaation, viele kreative Leute, viel gereiftes Mitmach-Internet. Und natürlich elektrische Hasen.
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