Die Digitale Marketing Spirale – von Marketing mit Bannern, SEO und Communities

Sollen wir nun auch Kommentare auf unserer Website ermöglichen, oder Votings, oder ein Forum…?” – viele Marketingleiter und Online-Verantwortliche grosser Unternehmen stellen sich berechtigterweise diese Frage. Die Masse an Möglichkeiten von der Corporate Website, über den eigenen Blog, Twitter, Facebook-Applikationen bis hin zum Aufbau einer eigenen Community verwirren. Und ganz ehrlich, es gibt keine Standard-Antwort, es gibt kein richtig oder falsch bei diesen Fragen. Es gibt nur ein “Warum” und “Mit welchem Ziel”.

Wir haben versucht, dem Ganzen eine Struktur zu geben – durch ein Modell, das wir die Digitale Marketing Spirale nennen. Es visualisiert die Phasen und die Tiefe des User-Involvements, die Kommunikation durchlaufen kann. Wann macht was für wen Sinn? Mit welcher Aktivität kann ich welche Ziele erreichen?

Wir stellten heute auf der suisse EMEX ’08, der Fachmesse für Marketing, Kommunikation, Events und Promotion in Zürich, das Modell vor und diskutierten mit Fachleuten der Kommunikationsbranche über die Auswirkungen digitaler Kommunikation auf die Unternehmenskultur.

Die Folien zum Vortrag können Sie hier herunterladen: “Die Digitale Marketing Spirale – Der Weg vom Besucher zum Brand Evangelisten” [pdf, 7.1 MB]. Wir freuen uns über Feedback.

4 Gedanken zu “Die Digitale Marketing Spirale – von Marketing mit Bannern, SEO und Communities

  1. Diese Frage ist sehr interessant. Wenn die Seite einen Bereich für Community beispielsweise hergibt, spricht nichts dagegen. Da gerade in einer Community die Besucher zum größten Teil immer wieder zurück kehren – sofern diese interessant ist. Wichtig ist einfach ein guter Moderator der den Überblick behält und “firmenschädliche” Kommentare rechtzeitig entfernt..

  2. Firmenschädliche Kommentare sind berechtigterweise der Knackpunkt v.a. bei Corporate Social Communities. Die besten Communities schaffen es, User so zu aktivieren und zu involvieren, dass die bereinigende Funktion und Moderation von Key Usern oder Heavy Usern von ausserhalb des Unternehmens übernommen wird. Wenn eine Community diesen Status erreicht hat, ist sie reif und wirklich wertvoll für Unternehmen – eine Community, die offen für Meinungen ist und die sich zum grossen Teil selbst regelt. Unternehmen sollten jedoch auch dann ihren Beitrag zu Diskussionen leisten.

  3. Evt. sind firmenschädliche Kommentare auch ein wertvoller Hinweis darauf, dass im Dialog sonst was schief läuft / gelaufen ist.

    Knackpunkt hier ist, dass es im Internet (insb. wegen Suchmaschinen und Rating-Sites) zunehmend einfacher wird, Kommentare zu Firmen sichtbar zu machen.

    Mit abstellen und ausweichen lässt sich somit nicht erreichen. Also eine (weitere) Kommunikationsherausforderung…

  4. Musste mich mit dieser Frage jetzt auseinander setzen und bin hier drauf gestoßen!

    Ich denke da kann jeder selbst entscheiden. Denn jede Richtung ob Blog oder Community haben andere ziele und auch Anforderungen so wie auch Vorteile(auch aufwand ist anders). Ich denke es wäre hilfreich einen Formular zu erstellen um da Pro und Kontra aufzulisten, außerdem wäre Fragebogen sehr hilfreich, um die Entscheider auf Richtige Gedanken zu Bringen :-)

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