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26
Aug
Alles online oder was?
gepostet von Michael Rottmann am 26.08.2008 um 13:55
"Von 40 Milliarden Euro Umsatz investieren wir 3 Milliarden in die Marketingkommunikation. Fast der komplette Betrag floss ins TV. Aber dieses Modell funktioniert nicht mehr. (…) dass sich der Schwerpunkt vom Fernsehen zum Internet verlagert, ist eine Frage des Timings." Simon Clift, Global Chief Marketing Officer

Die Zahlen belegen es, Interviews mit Marketing-Verantwortlichen unterstützen es: Das Internet wird zunehmend zum zentralen Werbeträger, während Anzeigen, Aussenwerbung oder TV-Spots dazu eingesetzt werden, die Menschen auf das digitale Medium zu hieven. Warum ist das so? Sollen Marketer und Werbeabteilungen in Zukunft vielleicht nur noch auf das Internet setzen, um ihre Botschaften an die Frau und den Mann zu bringen?

Im Rahmen der Suisse EMEX '08, der Fachmesse für Marketing, Kommunikation, Events und Promotion in Zürich, beleuchteten wir unter dem Vortragstitel "Kampf der Medien" die Entwicklungen im Marketing und diskutierten mit Fachleuten der Branche ob Marketing in 10 Jahren nur noch online stattfindet.

Wer die aktuellsten Kampagnen von Rivella Gelb oder IKEA gesehen hat, kann die Antwort selbst geben. Oder sich den Fachvortrag "Kampf der Medien - Alles online oder?" [pdf, 1.8MB] herunterladen.


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KOMMENTARE

An der Kernaussage, dass das Internet immer stärker in den Fokus rückt, möchte ich gar nicht mosern - aber wenn man 3 Mrd Werbebudget hat und es unterm Strich wohl nicht funktioniert, dann sollte man sich ernsthaft Gedanken machen, z.B. über die Kampagne selbst, die betreuende Agentur usw..

gepostet von Martin am 14.09.08 20:26

Absolut richtig. Leider scheitern Kampagnen und Werbebudgets zu oft an verrückten Ideen, die der Kunde draussen nicht versteht. Oder an englischen Claims, die auf eine nicht englisch-sprachige Zielgruppe treffen. Ich denke aber, dass bei der Aussage, dass ein Shift von Werbebudgets verstärkt hin zu Onlinemedien nicht nur deshalb stattfindet, weil Kampagnen nicht funktionieren, sondern weil erkannt wird, dass die Effizienz eines Werbedollars im digitalen Medium höher ist. Dieser Paradigmenwechsel lässt hoffen.

gepostet von Michael Rottmann am 30.10.08 13:40

Ich sage nur ein Wort: Messen, messen und messen. Und dann natürlich dauernd anpassen.

gepostet von Jürg Stuker am 31.10.08 13:25

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