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« Juli 2008 | Übersicht | September 2008 »
28
Aug
Geld will verdient sein!
gepostet von Sandro Ruch am 28.08.2008 um 06:52

Ja, Geld will verdient sein. Dies gilt insbesondere dann, wenn sich die Firma im Opensource-Umfeld bewegt. Eine solche Firma ist seit einiger Zeit auch SpringSource, die Firma, die hinter dem bekannten und gleichnamigen Spring-Framework steht. Opensource wird primär mal als "keine Lizenzkosten" wahrgenommen - wobei man sich ab und zu doch auch die Lizenzbedingungen anschauen sollte. Aber egal, die Frage bleibt:

"Wie verdienen Firmen, die ein Produkt haben das nix kostet, ihr Geld?"

Das habe ich mich natürlich auch bei SpringSource gefragt. Die Firma hat ja mittlerweile eine stattliche Grösse mit über 100 Mitarbeiter, die auf der Gehaltsliste stehen und jeden Monat ihren Lohn auf dem Bankkonto sehen möchten.
Eine erste Antwort bietet die Website an. Neben den üblichen verdächtigen unter dem Menüpunkt Services (Consulting, Training, etc.) gibt es seit Anfang Jahr ein "Produkt" namens SpringSource Enterprise. Was das alles umfasst, kann unter obigem Link nachgelesen werden. Was mich aber etwas stuzig gemacht hat, sind die Punkte unter "Spring Enterprise Edition". Dort stehen Dinge wie "QA tested", "Enterprise-class features" und eben "Regular maintenance releases with latest bug fixes"...
Hmm, was genau unterscheiden diese Punkte vom Opensource Produkt? Und was genau bedeutet der letzte Punkt?
Das wollte ich doch genauer wissen und habe bei einer Gelegenheit mal einen Mitarbeiter von SpringSource danach gefragt. Die Antwort war: "Jeder Kunde bekommt ein eigenes Subversion-Repository, in welchem Bugs schneller gefixt werden, als im Opensource-Teil"... Meine spontane Reaktion: "Hoffentlich habt ihr nicht zuviele Kunden und/oder Bugs...". Denn mittlerweile ist Spring mit all seinen Teilframeworks sicherlich ein paar Millionen Codezeilen gross. Und der Unterhalt einer solchen Codebasis ist definitiv nicht einfach.

Nun ja, ich bin gespannt, wie der Markt das aufnimmt und ob die Dienstleistung angenommen wird. Denn obwohl SpringSource mittlerweile eine zweite Finanzspritze mittels Venture Capital bekommen hat, wollen die Geldgeber am ende des Tages dann doch das Geld wieder sehen... eben - Geld will verdient sein!

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27
Aug
Wie kommen Seiten nicht in Google rein?
gepostet von Jürg Stuker am 27.08.2008 um 11:03

Alle reden davon, wie ein Betreiber möglichst viele Seiten in den Google-Index rein bekommen und dort möglichst oben auf der Trefferliste positioniert sind. So auch bei uns, es heisst Suchmaschinenmarketing (SEO + SEM).

Heute mal das Gegenteil: Wie stelle ich sicher, dass meine Seiten nicht im Google-Index landen. So einfach wie es ist, sich selbst aus Google auszuschliessen, so sehr frage ich mich, weshalb Verleger klagen dass Google Inhalte klaue (sie können diese selbst sperren).

FAQ1: Meine Seiten kommen nicht in den Index, denn niemand kennt die Adresse. Meist falsch, da beispielsweise der Google Toolbar Seiten zurückmeldet und somit durchaus auch "unbekannte" URL gecrawled und indexiert werden.

FAQ2: Ist so was wichtig? Machen wir mal das folgende Spiel. Ich vermute bei jemandem Entwicklungssysteme oder will mich mal umschauen...

i) Suche in Google nach der Hauptdomäne bsp. mit der Query site:swisscom.com

ii) Nun beginnne ich Schritt für Schritt die Domänen auszuschliessen, die ich nicht sehen will mit -site. So lautet die zweite Query site:swisscom.com -site:www.swisscom.com und schon sehe ich interessante Kandidaten.. schauen sie selbst.

Also zurück zur Frage was ich für Möglichkeiten habe, dass Seiten nicht bei Google in Index landen.

> > Gruppe 1: Die Site / Seiten sollen öffentlich zugänglich sein

1) robots.txt Datei. Im Wurzelverzeichnis des Webserver kann ich mit der Datei robots.txt auf Stufe Verzeichnis festlegen, was der Suchmaschinencrawler besuchen soll. Der Grundsyntax (www.robotstxt.org) ist schon sehr lange stabil und lässt auch eine Differenzierung nach Suchmaschinen (User Agents) zu. Gewisse Suchmaschinen interpretieren auch einen erweiterten Syntax. Crawler die sich an die Regeln halten (alle "grossen") erkennt man u.a. auch daran, dass sie die Datei zu Beginn einer Session anfordern (erzeugt einen Eintrag im Access-Log). Soll auf diesem Blog beispielsweise von keinem Crawler das Verzeichnis /mt/ nicht besucht werden, alle anderen aber schon, so lautet die Datei so:

User-Agent: *
Disallow: /mt/
Allow: /

Hier noch die Anleitungen bei Google, Yahoo und bei Microsoft.

2) META tags. Diese Tags gilt es auf Seitenbasis einzufügen und sie erlauben damit eine feinere Steuerung. Auch hier gibt es wieder einen von allen interpretierten Grundsyntax (www.robotstxt.org) sowie suchmaschinenspezifische Erweiterungen. In der Grundversion gibt es zwei Angaben i) soll die vorliegende Seite indexiert werden oder nicht (INDEX / NOINDEX) und ii) soll den Links in der Seite gefolgt werden (FOLLOW / NOFOLLOW). Somit sehen die Tags in etwas so aus:

<META name="robots" content="noindex, follow" />
<META name="robots" content="index, nofollow" />
<META name="robots" content="noindex, nofollow" />

3) X-Robots-Tag Header. Bei diesem Ansatz lieferte die angeforderte Seite in der HTTP Response den genannten Header. De Ansatz wurde von Google bekannt gemacht und unterstützt ihren erweiterten Befehlssatz. Zumindest Yahoo unterstützt den header auch. Die Befehle sind sehr ähnlich wie bei robots.txt also

X-Robots-Tag: noindex, follow
X-Robots-Tag: index, nofollow
X-Robots-Tag: noindex, nofollow

Grundsätzlich ist zu allen drei Ansätzen zu sagen, dass es effizienter ist den Crawler mit robots.txt grossflächig auszuschliessen, damit nicht alle Seiten ausgeliefert werden um festzustellen, ob diese indexiert werden sollen. Auf der anderen Seite ist META oder der Header zuverlässiger.

> > Gruppe 2: Die Site / Seiten ist nur für eine Gruppe von Leuten zugänglich (z.B. Entwicklungssysteme)

Auch ein häufiger Fall ist es, dass ich ein System vor dem Live-Gang für eine Testgruppe zugänglich machen möchte. Die Ansätze oben sind grundsätzlich möglich, aber zu unzuverlässig und auch aufwändig bei der Umstellung vor dem Livegang. Das allerbeste hier ist also ein Passwort und zwar sehr früh. Also nicht erst auf einer Formularseite (sonst wird diese indexiert) aber bereits mit einer HTTP Basic Authentication (also einem Login Windows des Browsers).

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27
Aug
Die Digitale Marketing Spirale - von Marketing mit Bannern, SEO und Communities
gepostet von Michael Rottmann am 27.08.2008 um 09:50

"Sollen wir nun auch Kommentare auf unserer Website ermöglichen, oder Votings, oder ein Forum...?" - viele Marketingleiter und Online-Verantwortliche grosser Unternehmen stellen sich berechtigterweise diese Frage. Die Masse an Möglichkeiten von der Corporate Website, über den eigenen Blog, Twitter, Facebook-Applikationen bis hin zum Aufbau einer eigenen Community verwirren. Und ganz ehrlich, es gibt keine Standard-Antwort, es gibt kein richtig oder falsch bei diesen Fragen. Es gibt nur ein "Warum" und "Mit welchem Ziel".

Wir haben versucht, dem Ganzen eine Struktur zu geben - durch ein Modell, das wir die Digitale Marketing Spirale nennen. Es visualisiert die Phasen und die Tiefe des User-Involvements, die Kommunikation durchlaufen kann. Wann macht was für wen Sinn? Mit welcher Aktivität kann ich welche Ziele erreichen?

Wir stellten heute auf der suisse EMEX '08, der Fachmesse für Marketing, Kommunikation, Events und Promotion in Zürich, das Modell vor und diskutierten mit Fachleuten der Kommunikationsbranche über die Auswirkungen digitaler Kommunikation auf die Unternehmenskultur.

Die Folien zum Vortrag können Sie hier herunterladen: "Die Digitale Marketing Spirale - Der Weg vom Besucher zum Brand Evangelisten" [pdf, 7.1 MB]. Wir freuen uns über Feedback.

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26
Aug
Alles online oder was?
gepostet von Michael Rottmann am 26.08.2008 um 13:55
"Von 40 Milliarden Euro Umsatz investieren wir 3 Milliarden in die Marketingkommunikation. Fast der komplette Betrag floss ins TV. Aber dieses Modell funktioniert nicht mehr. (…) dass sich der Schwerpunkt vom Fernsehen zum Internet verlagert, ist eine Frage des Timings." Simon Clift, Global Chief Marketing Officer

Die Zahlen belegen es, Interviews mit Marketing-Verantwortlichen unterstützen es: Das Internet wird zunehmend zum zentralen Werbeträger, während Anzeigen, Aussenwerbung oder TV-Spots dazu eingesetzt werden, die Menschen auf das digitale Medium zu hieven. Warum ist das so? Sollen Marketer und Werbeabteilungen in Zukunft vielleicht nur noch auf das Internet setzen, um ihre Botschaften an die Frau und den Mann zu bringen?

Im Rahmen der Suisse EMEX '08, der Fachmesse für Marketing, Kommunikation, Events und Promotion in Zürich, beleuchteten wir unter dem Vortragstitel "Kampf der Medien" die Entwicklungen im Marketing und diskutierten mit Fachleuten der Branche ob Marketing in 10 Jahren nur noch online stattfindet.

Wer die aktuellsten Kampagnen von Rivella Gelb oder IKEA gesehen hat, kann die Antwort selbst geben. Oder sich den Fachvortrag "Kampf der Medien - Alles online oder?" [pdf, 1.8MB] herunterladen.

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21
Aug
Spring auf allen Ebenen
gepostet von Sandro Ruch am 21.08.2008 um 12:13

Vor ziemlich genau fünf Jahren bin ich zum ersten Mal mit Spring (damals noch Interface21 auch in den Packagenamen) in Kontakt gekommen. Damals noch ein ziemlich unbeschriebenes Blatt hatte Spring in Kunden-evaluationen /-situationen kaum eine Chance gegen Struts. Da musste man schon fast einen Liebhaber von "progressiven" Neuerungen auf der Gegenseite haben, um von Struts wegzukommen. Wie auch Struts war Spring damals vorallem auf die serverseitige Webprogrammierung ausgerichtet - um einiges besser schon damals als Struts aber auch um einiges unbekannter... :-)
Während bei Struts das "Benzin" ausging und seid damals keine wirklich nennenswerte Neuentwicklung mehr zustande kam, ging bei Spring so richtig die Post ab. Die drei Standbeine "dependency injection" mit Bean-Container, "portable service abstraction" für die Abstraktion der diversen Java-API's und Unterstützung von aspektorientierter Programmierung wurden schnell ziemlich gut ausgebaut und in den neuesten Versionen mit Möglichkeiten von AspectJ und Annotationen ergänzt. Damit hat sich Spring serverseitig im Markt behaupten können, erleichtert täglich dem Entwickler vieles und ist heute Quasi-Standard im Enterprise Java-Markt.

... und alles wurde gut... wohlgemerkt, serverseitig... wenn da nicht der Client wäre... :-)

Ich habe mich ehrlicherweise bislang nie so richtig wohl gefühlt im Html-, CSS- und JavaScript-Dschungel... zu unstrukturiert und launisch war mir diese Welt. Die unterschiedlichen Browser und ihre Eigenheiten haben das ihrige dazu beigetragen. Seid 2005 und der "neuen alten" Technologie AJAX und dem Buzzword Web 2.0 hat sich jedoch einiges verändert. Der Client ist nicht mehr als reine Anzeigemaschinerie da sondern erhält - je nach Gewichtung - immer wie mehr Logik (Stichwort hier RIA). Und ein neuer riesiger Zoo von AJAX-Frameworks war die Folge. Ich mag sie gar nicht erwähnen, so viele sind es mittlerweile (auch sehr gute, keine Frage).

Glücklicherweise hat dies auch Springsource erkannt und hat ihr altbewährtes "portable service abstraction"-Prinzip nun bis auf den Client ausgebreitet. Was bedeutet das? Nun, ganz einfach. Ich erhalte als Entwickler ein einheitliches clientseitiges Prgrammiermodel mit dem ich arbeiten kann. Ich muss mich nicht mit Dojo oder JQuery Eigenheiten auskennen sondern es reicht, wenn ich das SpringJS-API kenne. Schematisch sieht das folgendermassen aus:

springjs.png

Als erste Bridge und Implementierung wird Dojo unterstützt. Als weitere Bridge geplant ist zudem JQuery. Damit sind sicher die aktuell am meist verbreiteten JavaScript-Libraries unterstützt.
Mit SpringJS wird die HTML-Seite mit "progressivem" JavaScript ergänzt... was heisst, die Funktionalität ist auch dann gewährleistet, wenn der Client JavaScript ausgeschaltet hat. Das fühlt sich dann ungefähr so an:


springjs_ex.png


Die HTML-Elemente werden mit sogenannten Dekorationen (siehe Decoration-Pattern) erweitert. Im Beispiel wird einfach ein OnClick-Handler dem Html-Element findFormUrl "hinzugefügt".

So einfach... oder? Und das ganze portabel... hoffentlich... :-)

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20
Aug
Kommt mir irgendwie bekannt vor
gepostet von Jürg Stuker am 20.08.2008 um 21:27

Wir haben intern eine Gallerie mit Plagiaten und Verwechslungen unseres visuellen Erscheinungsbildes. Zum Teil weit weg und wohl Zufall und zum Teil von Mitbewerbern die wohl meinen, dass wir was richtig machen (nahmen wir bis jetzt immer als Kompliment auf). Um der Gegenwart nicht zu Nahe zu treten ein Beispiel aus der delta-Zeit.

Alles lustig und da es häufig um das Logo geht, gibt es das EPS und die Regeln als Arbeitserleichterung auch auf diesem Blog.

Heute bekam ich wiedereinmal eine unaufgefordertes E-Mail (Hallo Absender: Das ist illegal) und irgendwas bekam mir dabei bekannt vor. Hier beim Koblenzer Forum für Business Software (KoFoBiS).

Das Logo des genannten Forums sowohl vom Konzept wie auch von der Farbe mit dem namcis-Logo identsich

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20
Aug
Unternehmenskommunikations zum Nachmachen
gepostet von Jürg Stuker am 20.08.2008 um 14:34

Ich finde die Idee charmant und nachahmenswert. Der Mittelwellensender des staatlichen Schweizer Radioprogrammes DRS wird am 28. Dezember 2008 abgeschalten. Die Kommunikation setzt kurzerhand einen (kostenloses) Flickr-Account auf und stellt Bilder mit Text so zur Verfügung. Simpel aber sympathisch mit schönen Bilder.

So einfach ist es. Ich frage mich natürlich, weshalb nicht die offizielle Bildgallerie genutzt wurde (aber vielleicht kenne ich ja das Upload-Interface nicht ;-) Jetzt könnten wir (als Steuerzahler) der Kommunikation DRS einen Flickr-Pro Account spenden. Nett fände ich, wenn die Bilder auch in höherer Auslösung als (800*600) verfügbar wären (bspw. für Bildschirmhintergrund). Und nun muss natürlich die (virale) Verteilung ausgekitzelt werden... die Arbeit steht für DRS noch an.

srdrs auf flickr

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19
Aug
refrain from clicking Continue for five minutes
gepostet von Jürg Stuker am 19.08.2008 um 10:49

Wenn ich zur Zeit nicht so aktiv schreibe, so liegt das wohl dran, dass ich anderweitig schreibe (und spreche und zeichne)... Das Projekt heisst BRAIN und es ist das neue Intranet von namics. Mehr dazu irgendwann hier.

Am Wochenende habe ich mich mit der Suche beschäftigt (wir betreiben verschiedene technische Systeme parallel um Infos für Beratung auf Projekten resp. einen realen Vergleich zu haben) und die neuste Version einer Google Search Appliance GSA-1001 aufgesetzt.

Google wählt einen praktischen Ansatz um den Systemunterbruch möglichst kurz zu halten. Im normalen Betrieb liefert das System Suchresultate auf Port 80 (http resp. 7800 als Alternative) und Port 443 (https). Wenn ich nun den Upgrade starte, so wird auf den Ports 7801 und 4431 ein zweites System aufgesetzt, vorerst mit einem leeren Index. Der Suchindex auf den alten Ports wird nicht mehr aktualisiert, das Delivery auf 7800 und 443 läuft aber ohne Einschränkung auf der alten Software-Version weiter. Im Version Manager sieht das so aus.

gsa Version Manager mit zwei Versionen

Nun kann ich den neuen Index mit der neuen Software-Version konfigurieren resp. mit dem Crawling beginnen etc. ohne dass der Betrieb gestört wird. Genau gesehen wird der Betrieb nur insofern gestört, dass die Ergebnisse der Trefferliste veralten, aber das ist in den meisten Fällen verkraftbar. Sobald ich mit A/B-Tests festgestellt habe, dass alles i.O. ist kann ich das System endgültig umstellen und nun werden die Ports wieder umgestellt und die Kiste läuft auf der neuen Version.

nach der Bestätigung der neuen Version

In unseren Fall war der Systemunterbruch (mit einem Index von ca. 2 Mio. Dokumenten) maximal 5 Minuten. Ziemlich gut. Nun zum Titel des Posts, eine Möglichkeit den Unterbruch deutlich länger zu gestalten...

Google, die "Web-Gläubigen", die alles in den Webbrowser verlegen wollen, haben ihr Hauptwerkzeug auch nur bedingt im Griff. So gibt es seit Version 4.x ein Problem, dass ich das System während dem Update abschiessen kann. Damit dies nicht passiert, gehört die Upgrade-Anleitung genau gelesen, da findet sich nämlich der folgende Passus.

Ausschnitt aus der Anleitung: Refrain from clicking Continue for five minutes

Ich meine das müsste ich doch auch auf der Systemseite lösen lassen ;-)


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12
Aug
Was José fand, kann Román schon lange (in CSS)
gepostet von Jürg Stuker am 12.08.2008 um 06:52

Heute Schlagzeile: Auf einer spanischen EURO-Münze wurde das Konterfei des Königs "von einem Profi" durch Homer Simson ersetzt. Glaubt man dem Papier, gefunden von Jose Martinez.

Homer Simson als Rückseite einer spanischen 1 Euro Münze
Quelle: Welt Online

Offenbar scheint Spanien ein Faible für den Herrn S. zu haben, denn schon früher im Jahr "baute" Román Cortés denselben in CSS. Online war wieder schneller. Hier das Original und hier animmiert bei Ned Batchelder.

Homer Simson in CSS

Einen schönen Tag mit überflüssigen Meldungen ;-)

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10
Aug
Swisscom Update für Huawei E220 (USB Unlimited Modem)
gepostet von Jürg Stuker am 10.08.2008 um 21:00

Eigentlich eher ein Inhalt für unser (internes) know.namics, da ich aber weiss, dass die folgenden zwei Artikel zur Zeit zu den meist gelesenen auf diesem Blog gehören, das ganze öffentlich:

- Swisscom Unlimited USB (Huawei E220) unter Mac OS 10.5 (Leopard) installieren

- Swisscom Unlimited USB (Huawei E220) auf ASUS Eee PC (xandros 2.6.21.4) installieren

Ich meinte ein Vista-Problem zu haben (abreissende Verbindung), doch in nachhinein lag es am instabilen Swisscom-Netzwerk... Damals wurde im Web fündig und machte einen Update der Firmware und der Windows-Anwendung auf dem Modem. Das klappte gut, auch wenn danach alles von Vodafone stammte. Genau genommen funktionierte es solange, bis Swisscom (nachträglich) die Vodafon-Software trotzt Swisscom-SIM sperrte (was sie heute noch ist). Also zurück zu Swisscom doch die Software finden war nicht so einfach, deshalb hier der Tipp.

Es gibt eine aktualisierte Firmware und eine aktualisierte Windows-Anwendung für das Huawei E220 von Swisscom. Vorteil sei "Top Speed 7.2 MBit/S" davon habe ich aber noch nicht gemerkt. Hier die Links und bei mir hat alles bestens geklappt (auch nicht einer Woche Test). Das ganze lässt sich aber nur unter Windows installieren!

- "Anleitung" für die Installation (dürftiges PPT): Instructions for the HSPA and software upgrade of the Unlimited USB Modem E220
[pdf, 419 KB]

- Firmware-Update (Ver. 11.117.09.00.00): http://www.swisscom-mobile.ch/scm/dlc/E220Update_11.117.09.00.00.B268.exe [exe, 13,9 MB]

- Update für den Unlimited Connection Manager (Ver. 11.002.03.08.103): http://www.swisscom-mobile.ch/scm/dlc/UTPS11.002.03.08.103_MAC11.201.03.01.103.B266.exe (exe, 22,5 MB)

Und so sieht es unter Windows mit dem neuen Swisscom-Logo aus (natürlich nicht animiert ;-)

Screenshot des aktualisierten Unlimited Data Managers

PS: Spassig ist die MAC-Anleitung auf die ich sehr häufig angesprochen wurde insb. auch von Swisscom-Mitarbeitern, welche meine Anleitung selbst nutzen.

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08
Aug
Wo ist meine Zielgruppe - evt. im Fernsehen?
gepostet von Jürg Stuker am 08.08.2008 um 17:49

Die Frage danach, wo meine Zielgruppe ihre Zeit verbringt ist -- offensichtlich -- zentral wichtig für Werbung (oder wie es auch heisst um Reichweite oder noch lieber Konversion zu erzeugen). Also gibt es viele Studien und Firmen, welche genau das immer wieder messen (es zumindest versuchen) oder einfach nur darüber schreiben.

Da ich immer wieder über die Schweiz schreibe hier ein paar Links zu "solchen" Daten in Deutschland: www.initiatived21.de, www.innovationsreport.de, www.agof.de, www.nonliner-atlas.de, www.bitkom.org, www.nielsen-netratings.com, www.bvdw.org, www.studie-deutschland-online.de, www.vdz.de, media.spiegel.de, www.agma-mmc.de, www.acta-online.de, www.bauermedia.com, www.agirev.de, www.destatis.de oder www.mediendaten.de (interne Wissensdatenbanken sind schon noch praktisch ;-)

Ich wollte aber über USA, über Fernsehen und über Alter schreiben. Ja, das teure und sehr reichweitenstarke Medium mit der fehlenden Interaktivität. Konkret über einen Artikel mit dem Titel: "TV viewers' average age hits 50".

Das soll man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Der Median des Zuschaueralters von ABC, NBC, Fox, CBS und Univision war im letzen Jahr 50 Jahre. Interessant das die Studie das zeitverzögerte Schauen nicht mitzählt, auch das eine klare Aussage zur Präferenz jüngerer Zielgruppen und zur Abnahme der Lust auf Giesskanne, sorry: Broadcast. Wer sich die "Tonight Show With Jay Leno" anschaut hat beispielsweise ein Medianalter von 54 Jahren...liegt vielleicht an der Schlaflosigkeit ;-) Ich weiss, USA, aber ist Europa wirklich so unterschiedlich...

Auf jeden Fall eine ziemliche Herausforderung für Medienagenturen (und "ähnlich") die auf TV bauen und online meist (nur) in Bannern denken und meinen Page Impressions seien per se was wert...

PS: Ich wollte noch einen Artikel aus dem Tages Anzeiger verlinken darüber wie die Zürcher Partyszene über Facebook mobiliert... aber der Tagi ist grad offline. Und dank dem neuen Newsnetz sind auch gleich die Basler und die Berner Zeitung "down"...

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06
Aug
news1.ch, die übliche Neugier
gepostet von Jürg Stuker am 06.08.2008 um 22:13

Der Fall ist häufig: Irgendeine Site und ich will mehr darüber wissen. In diesem Fall die an allen Ecken und Enden in der Schweiz angekündigte Newsportal der Regionalverleger: www.news1.ch (ist das wohl der angekündigte Google News Killer?).

Die Site besteht aus ganz wenig (belanglosem) Text, einem PDF und einer Einschreibung zu einem Newsletter. Hmm...

1) Schauen wir mal das PDF an: Download und dann die Document Properties. Nicht spannendes mit Word 2007 auf Windows geschrieben und in PDF 6 umgewandelt. Der Autor heisst "ts" und das Dokument "Microsoft Word - Medienmitteilung vom 06.08.2008.docx". Häufig steht da was spannenderes.
PDF Properties


2) Gibt es noch mehr Seiten auf der Domäne? Fragen wir Google mit: http://www.google.com/search?q=site:news1.ch. Auch hier Fehlalarm, nur eine Site und nicht vergessenes und keine Subdomäne zum Test.
Site Abfrage bei Google


3) Auch die E-Mail Registrierung macht nicht. Ausser den Text "Ihre Registrierung wurde gespeichert! ".. nicht mal eine Bestätigung. Sehr dünn.


4) Schauen wir und mal den Quellcode an. Auch hier nicht spannendes. Kein clientseitiges Tracking und keine Metadaten. Das ganze ist hingegen zu 100% in Microsoft .NET gemacht (oder wer braucht für ein E-Mail-Formular einen Sessionstate?).


5) Also wo läuft der Rechner? Ich frage Netcraft mit http://toolbar.netcraft.com/site_report?url=http://www.news1.ch und sehe hier dass ein neu installierter Windows Server 2003 am Werk ist und dieser bei der Firma Netex AG im Netzwerk steht. Also kann ich nachschauen was die Netex AG so macht. Kaum ein Newsportal.


6) Etwas steht oben auch noch drin, nämlich das der Reverse DNS falsch (oder doppeldeutig) ist und auf smtp.youme.net lautet. Also ganz in der Nähe (auf demselben Rechner oder früher auf derselben IP) lief/läuft http://www.youme.net/. Diese Community-Site in in Microsoft .NET geschrieben... also evt. ein Teil von dem, was uns erwartet. Ich meine eher nicht.
Resultatseite von Netcraft


7) Auf den ist der Domänenname wohl zugelassen. Fragen wir Domaintools mit http://whois.domaintools.com/news1.ch. Aha. Der Organisatorische Kontakt ist Traber Francois bei der Meier + Cie AG in Schaffhausen. Der technische Kontakt ist Capobianco Michele bei Online Consulting AG in Wil/SG. Dort steht auch der DNS. Das eine sind die Schaffhauser Nachrichten mit den Chefredaktor Norbert Neininger und das andere ist eine IT-Firma bei der Norbert Neininger beteiligt ist.
WHOIS Infos von whois.nic.ch


So, so... ich könnte nun noch weitermachen, doch im Moment weiss ich genug und weiss auch, wen ich fragen muss für Infos ;-)

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