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  • Internet für ALLE - virtuelle Grenzen überwinden [Vortrag]
  • Wie funktioniert agile Software Entwicklung?
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30
Mai
Fussballwochenende oder Spenden für einen guten Zweck
gepostet von Jürg Stuker am 30.05.2008 um 14:29

Die Geschichte schmerzt, aber für den Blick in die Zukunft gibt es viele gute Zeichen. Damit in möglichen heikeln Momenten nichts schief gehen kann, dürfen auf www.wir-treffen.ch (verwandelte) Penalties für die Schweizer Nationalmannschschaft gespendet werden. Wie viele es braucht weiss ich nicht, also lieber ein paar auf Reserve ;-)

Startseite der genannten Website

Hier geht es zur "Spende"

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29
Mai
Can enterprise search profit from rugby? [presentation]
gepostet von Jürg Stuker am 29.05.2008 um 21:54

Gestern durfte ich am FASTforward Summit 2008 als Keynote direkt nach dem CTO von Fast, Bjørn Olstad sprechen. Im Programm hiess es trotz der langfristig zuvor abgestimten Agenda "Analyst on user and search". Nun ja ich bin kein Analyst aber Dienstleister und Search heisst bein mir auch eher "Find" oder um ganz korrekt zu sein "Information Retrieval". Und weil alles auf Englisch war, wechsle ich nun auch.

Enterprise information retrieval is complex, that we are tempted to tackle the project using a very structured approach… But contrary to many other ventures, the problem domain is tricky and the somewhat moving. Searchers learn while searching, results can be presented differently or some users know the collections and others don’t. The presentation proposes an agile approach based on Scrum to project success.

In my eyes, an agile approach is very well fitted to a retrieval project, because many parameters change in the course of the project by definition. This includes domain knowledge of searchers but also the data accessed.

Here you find the presentation: Can enterprise search profit from rugby? [pdf, 868KB]

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28
Mai
Barcamp Bodensee: Samstag 31. Mai und Sonntag 1. Juni auf nach Friederichshafen
gepostet von Jürg Stuker am 28.05.2008 um 21:24

Als mich Oliver Gassner anfragte war es sofort klar! Dieses Barcamp an schönen Bodensee gehört durch namics unterstützt. Und so bieten wir zusätzlich zu geistiger Nahrung (NO SPECTATORS, ONLY PARTICIPANTS) den wachen Geistern auch etwas für den Bauch (oder namics offeriert das Essen ;-)

Logo vom Barcamp Bodensee

Ein Barcamp ist übrigens eine Unconference mit Dave Winer Hypothese im Zentrum: "The sum of the experience of the people in the audience is greater than the sum of experience of the people on stage." Hier die daraus abgeleiteten Grundregeln... und auf jeden Fall immer wieder gut für spannende Diskussionen.

Wenn alles klappt sind von namics Tine, Jan, Boris und Jean-Pierre dort (ich habe das Ding angerissen und kann nun nicht kommen... shame). Zudem einige unserer Freunde: Cédric, Markus und Peter.

PS: Das Event Tag: barcampbodensee
PPS: Twitter-Radio:http://twitter.com/barcampbodensee

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28
Mai
Effiziente Rezepte zur Online Kundengewinnung
gepostet von Lars Holthusen am 28.05.2008 um 13:54

Nach einer kurzen Analyse des Online Werbemarktes und der ernüchternden Erkenntnis, das die durchschnittliche Klickrate bei Online Werbung in letzten Jahren immer weiter abgenommen hat, befasst sich der erste Teil der Präsentation mit Werbemitteln, die auffallen, neugierig machen und deren Klickraten weit über dem Durchschnitt liegen.

In der zweiten Phase des Vortrages ging es um die Entstehung von kreativen Werbemitteln. Anhand des Brand Circles wurde den Teilnehmern gezeigt, wie methodisches Vorgehen die Kreation unterstützen kann. Im dritten Abschnitt des Vortrags ging es um die Frage, was einen guten Kunden ausmacht und wie aus Usern Evangelisten werden.

>> Die vollständige Präsentation finden Sie hier.

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28
Mai
Spring Security - Ein Exponat aus dem Spring Ecosystem
gepostet von Sandro Ruch am 28.05.2008 um 09:00

Viele Webapplikationen, die wir für unsere Kunden entwicklen, benötigen früher oder später eine Security-Infrastruktur, welche bestimmte Bereiche einer Website als sogenannte Closed User Groups abschirmen. Für diese Bereiche muss sich der Benutzer am System anmelden.

In diesem Zusammenhang werden in der Regel dann weitere Anforderungen kommen wie:
- Passwörter verschlüsselt ablegen
- Integration von einem bestehenden LDAP-System
- Remember-Me-Funktionalität
- Capcha-Support
- etc.

Mit Spring Security - ehemals Acegi Security - steht ein Framework zur Verfügung, welches zum einen sehr mächtig ist und zum anderen einfach und "nicht-invasiv" für die zu schützende Anwendung ist.

Ich habe am letzten JUGS-Event unserer Spring Special Interestgroup einen Vortrag zu diesem Thema gehalten. Der Vortrag war mit ca. 60 Personen recht gut besucht und es ergaben sich im Anschluss interessante Gespräche.

Persönlich finde ich das Framework sehr gut. Es bietet einem eigentlich alles und dort wo eine spezielle Implementierung notwendig ist, lässt es sich hervorragend erweitern.

Wen ich jetzt "gluschtig" darauf gemacht habe, kann sich hier den Vortrag herunterladen und das Beispiel Schritt für Schritt durchspielen.

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27
Mai
Web Analytics im Praxis-Einsatz [Vortrag]
gepostet von Marco Hassler am 27.05.2008 um 22:07

Über Web Analytics wurde an dieser Stelle schon eingies geschrieben, zum Beispiel über Begrifflichkeiten wie Hits, Page Views und Visits, wie man Web Analytics zielorientiert nutzt oder wie man die interne Suchfunktion analysiert und optimiert.
An einem Vortrag an der diesjährige Orbit-IEX haben wir uns für einmal ausschliesslich darauf fokussiert, wie Web Analytics in der Praxis angewendet wird und was die Erfahrungen von Unternehmen damit sind. Das Referat Web Analytics in der Praxis [pdf, 2,7 MB] wurde gemeinsam von namics und Unic gehalten. Mit zu den gezeigten Beispielen zählten unter anderem:
- Online Verkaufssteigerung mittels E-Mail bei Wander
- Multi Channel Kampagnen bei SES Astranet
- Newsletter-Kamapgne mit Segmentanalyse bei Pfister

Die Quint-Essenz aus all den Erfahrungen:
- Zuerst ein Messinstrument wie Omniture SiteCatalyst, Webtrends oder Google Analytics einführen
- Die richtigen Leute innerhalb des Unternehmens involvieren (Produkt Manager, Marketeer, Web Verantwortliche etc.)
- Sich über die Ziele der Website im Klaren sein
- Micro- und Macro-Conversions messen und Conversion-Pfade optimieren
- Monetären Gegenwert einer Conversion schätzen um ROI berechnen zu können
- Kleine Änderungen vornehmen und wieder messen - anstatt nur Auswertungen anschauen

Neben Web Analytics hat namics zahlreiche weitere Vorträge an der Orbit-IEX gehalten, zum Beispiel zu Content Management System Migrationen oder der agilen Software-Entwicklung .

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27
Mai
Internet für ALLE - virtuelle Grenzen überwinden [Vortrag]
gepostet von Luzia Hafen am 27.05.2008 um 17:49

Am Mittwoch, 21. Mai 2008 habe ich an der Fachtagung der Orbit-iEX einen Vortrag zum Thema "virtuelle Grenzen überwinden" gehalten. Ich habe mich über die zahlreiche Teilnahme und die interessante Diskussion sehr gefreut. Deshalb möchte ich gerne noch auf mein Handout (pdf, 4,8MB) verweisen.
Die nächste Chance etwas über "Barrierefreiheit" von meiner Seite zu hören ist anlässlich der Informatica '08 am 11. Juni 2008 - herzliche Einladung!

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26
Mai
Wie funktioniert agile Software Entwicklung?
gepostet von Jean-Pierre König am 26.05.2008 um 12:20

An der kommenden Internet-Briefing Entwickler Konferenz 28.-29. Mai 08 in Zürich werden an zwei Tagen Vorträge zu folgendenden Themen gehalten:
- Projekte erfolgreich führen, nachhaltig entwickeln
- RIA: Next Generation Internet Webseiten

Im Themenbereich "Projekte erfolgreich führen" geht es neben LEAN und einem Vortrag von Google über Gmail auch um Scrum. Jean-Pierre König, Software Engineer wird der Frage "Wie funktioniert agile Software-Entwicklung?" nachgehen und dabei aufzeigen, wie eine agiles Team aussieht, wie man einen Sprint abwickelt und welche Tools man dazu einsetzt.

Den Vortrag "Wie funktioniert agile Software Entwicklung" kann mal als PDF hier runterladen.

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26
Mai
Zwei Shoot-outs an der Orbit-IEX 2008: Flash vs. Silverlight und Content Management Systeme im Vergleich [Vortrag]
gepostet von Marcel Albertin am 26.05.2008 um 10:08

Das Vortragsformat des Shoot-outs funktioniert wie folgt:

- zu einem Thema treffen sich Vertreter der Hersteller zu einem Live Duell
- als Erstes gibt es eine neutrale Einführung durch den Moderator
- danach beantworten die Vertreter Fragen, die sie vorher schon zur Vorbereitung bekommen haben, live und mit vielen Demonstrationen
- dann folgt eine Freestyle-Demonstration, in der jeder die besonderen Vorteile seines Produktes zeigen kann
- zum Schluss können die Zuschauer der geballten Kompetenz fragen stellen

Diese Jahr hatte ich die Möglichkeit zwei dieser Formate zu moderieren und die schönen Fragen zu stellen ;-)

- Flash versus Silverlight: Das grosse Duell [pdf, 3MB]
- Content Management Systeme im Vergleich (mit Vertretern von Day, Microsoft, OpenText und Scholl) [pdf, 800KB]

was ist bei Beiden aufgefallen?
- viele Firmen waren nicht im Stande eine interne Person aus der Schweiz ins Rennen zu schicken und mussten sich mit Kollegen aus Deutschland oder gar externen Beratern aushelfen.
- beim Thema "was kostet die Software?" waren Aussagen "kein Preis nennbar", resp. sehr nebulöse Aussagen zu hören (und oft auch in Euro.....)

Zu den einzelnen Vorträgen:
- Flash versus Silverlight
Hier zeigten beide Vertreter der Firmen Adobe, Sascha Wolter und Microsoft, Sascha Corti eine überzeugende Leistung. Für die Beantwortung der Fragen standen jeweils nur 4 Minuten zur Verfügung und in der Zeit wurde sogar live codiert.
Als Zusammenfassung kann gesagt werden, dass Silverlight nach doch sehr kurzer Zeit auf dem Markt schon sehr ausgereifte Funktionen und Entwicklungswerkzeuge anbietet. Bei der Videointegration sogar etwas die Nase vorne hat, aber bei der Verbreitung und dem Zugriff auf die Webcam des Benutzers doch Flash noch nachsteht.


- Content Management Systeme im Vergleich (mit Vertretern von Day, Microsoft, OpenText und Scholl)
Dieses Shoot-out wurde in Zusammenarbeit mit UNIC veranstaltet.
Spannend war die unterschiedliche Ausführung der Aufgaben. Da gabs eine Firma, die mit zwei Personen angetreten war (Reddot), die Eine hatte alle Demos als Screencast aufgezeichnet und dann abgespielt (Microsoft) und eine demonstrierte noch Dinge aus der letzten Frage bei einer anderen, bei der noch zeit offen war (Day). Am besten an die Regeln, die zugegeben nicht eindeutig genug waren, hat sich der kleinste Anbieter im Vergleich (Scholl) gehalten.
Ich habe bewusst alle Variationen der Präsentation zugelassen und das Publikum entscheiden lassen, was sie gut fanden und was nicht.
Alle Produkte haben stärken in unterschiedlichen Bereichen. Hier ist es wirklich wichtig von den Anforderungen auszugehen, die man für sein Projekt hat. Es gibt nicht einfach das beste CMS, sondern nur das am Besten Passende für die eigene Aufgabenstellung!


Ich finde diese Art der Präsentation spannend, wünsche mir aber, dass etwas mehr scharf geschossen wird ;-)


>> Weitere Vorträge an der Orbit-iEX sind in diesem Archiv und weitere Vorträge von namics finden sich auf diesem Weblog im Archiv Vorträge und auf unserer Website bei www.namics.com/wissen.

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25
Mai
Spling - Auf den Spuren von Day Communiqué 5.0
gepostet von Sandro Ruch am 25.05.2008 um 09:15

Sicher wird sich der eine oder andere fragen, was mit Spling denn nun schon wieder gemeint ist... Nun, die Auflösung des Rätels ist relativ einfach:

Spring + Sling = Spling

Was ist aber die Geschichte hinter dieser Gleichung?

Wir bei namics haben in der Vergangenheit viel Erfahrung in Projekten mit Day Communiqué (CQ) gesammelt. Nicht zuletzt in grossen komplexen Projekten stand das Projektteam oft vor der Entscheidung, auf welchem Weg bestehende oder parallel neu zu entwickelnde Applikationen generell in CQ einzubinden sind. Egal welcher Weg / Ansatz auch gewählt wurde. Eines war sicher... steinig und mit vielen Fallstricken sowie manueller Handarbeit würde er werden.

Seit Anfang dieses Jahres sind wir Partner von SpringSource, der Gründerfirma des bekannten und gleichnamigen Frameworks. Mit Spring arbeiten wir bei namics schon fünf Jahre und haben viele Projekte damit umgesetzt. Da liegt es natürlich auf der Hand zu schauen, ob es künftig bessere und einfachere Ansätze der Integration gibt.

Also haben wir uns letzten Donnerstag zusammengesetzt. Wir heisst in diesem Fall Alex und Michael, beide von Day Software AG, sowie Jan und ich. Und wie es sich gehört, haben wir auch kräftig vom Witheboard im Sitzungszimmer von Day gebrauch gemacht. Visuelles Resultat war:

DSC02853.JPG

In Worten gafasst sind wir zum Schluss gekommen, dass insbesondere mit CQ in der neuen Version 5 Integrationen - egal ob Content oder Applikationen - um einiges einfacher zu realisieren sind. Weshalb?

Im Wesentlichen sind es zwei ausschlaggebende Punkte, welche dem Entwickler das Leben künftig einfacher machen wird (oder besser gesagt, wir hoffen es... :-)). Die magischen Technologien dazu heissen OSGi und RESTful HTTP-API, welche je nach Integrationsart zum Zuge kommen.

Das führt uns gleich auch hin zu den Integrationsarten, welche wir künftig sehen. Nach eingehenden Diskussionen stehen im wesentlichen zwei Arten im Vordergrund.

Spring Anwendung integriert in einer Sling-Anwendung (z.B. CQ 5)
CQ 5 wird standardmässig mit einer OSGi-fähigen Runtime (Apache Felix) ausgeliefert. Das bedeutet, künftige Anwendungen können beispielsweise mit Spring Dynamic Modules als OSGi-Bundle realisiert und in die CQ 5 Runtime deployed werden. Damit ist es problemlos möglich, beispielweise Anwendungen oder Anwendungsteile, welche Legacy-Daten integrieren müssen, in ein CQ-Deployment aufzunehmen.

Content aus CQ 5 in einer (Spring) Applikation integrieren
Dieser Fall tritt insbesondere dann auf, wenn Content, der redaktionell im Content Management System verwaltet wird, in einer anderen (Spring) Applikation verwendet werden soll. Hier bietet CQ 5 neu standardmässige Defaulthandler, welche auf einen RESTful HTTP-Request mit unterschiedlichen Formaten antworten können. Bislang implementiert ist ein JSON Handler, der also im JSON-Format antwortet. XML wird künftig auch unterstützt werden. Was wir also bei namics bislang immer selbst implementiert haben, wird ab der Version 5 standardmässig unterstützt.

Eindruck
Zum Abschluss vielleicht noch ein kurzes Statement zum ersten Eindruck von CQ 5 von mir. Da ich mich bislang bei namics eigentlich mehr mit klassischer Applikationsentwicklung mit Spring und weniger mit CQ beschäftigt habe, stütze ich mein Eindruck an dieser Stelle auch eher auf die Technologie ab. Ich bin überzeugt, dass Day Software AG mit der neuen Version von CQ einen grossen Schritt in die richtige Richtung unternommen hat. Was mit der Standardisierung vom Content-Repository (JSR 170) begonnen hat, wird jetzt konsequent bis hin in die Runtime von CQ weitergeführt. Die Entscheidung, CQ 5 komplett als OSGi-Runtime auszuliefern, ist meiner Meinung nach richtig und für Integratoren wie wir es sind, sehr hilfreich.

Wie sich die neue Version dann auch in Projekten anfühlt und bewährt, werden wir sicher bald sehen... :-)

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23
Mai
CMS Migration [Vortrag]
gepostet von Andreas Fischler am 23.05.2008 um 09:06

Michael Pertek und ich haben gestern abend gemeinsam einen Vortrag zum Thema Migration von Content Management Systemen (CMS) gehalten. Hierbei ging es im Kern darum, möglichst viele unserer Erfahrungen aus bereits durchgeführten CMS Migrations-Projekten, wie zum Beispiel dieses, komprimiert weiter zu geben.
Um CMS Migrationen erfolgreich durchführen zu können haben wir eine Migrations-Methodik entwickelt, mit welcher sich CMS Migrationen in 5 Schritten strukturiert durchführen lassen.
Diese Schritte sind:


  1. Analyse bestehendes CMS -> Aufnahme der IST-Situation

  2. Migrations-Konzept -> Erstellung Konzept und Projektplan für die Migration

  3. CMS Implementation -> Setup Infrastruktur, Installation und Konfiguration CMS

  4. Migration -> Eigentliche Migration von Content, Formularen und Applikationen auf vorher fertig gestelltem System

  5. Going Live -> Deployment auf Live-Server und Veröffentlichung


In jedem dieser 5 Schritte sollten die Dimensionen Infrastruktur, Content und Applikationen berücksichtigt werden. Zum Beispiel sollte man bei der Erstellung des Migrations-Konzeptes die neue Infrastruktur (Server DEV-STA-LIVE, Firewall, Loadbalancer, etc.), den Content (Text, Bilder, Animationen) und die in Zukunft benötigten Applikationen (z.B. Online-Rechner oder komplexe Formulare) dokumentieren.

Die wichtigsten Empfehlungen für CMS Migrationen:


  • Führen Sie eine vollständige IST-Analyse für Infrastruktur, Content und Applikationen durch.

  • Planen Sie auf dieser Basis möglichst gründlich die gesamte Migration (Zeit, Budget, Ressourcen).

  • Nehmen Sie wenn möglich jemanden ins Projekt-Team, der schon mal eine Migration durchgeführt hat.

  • Integrieren Sie die IT (Infrastruktur / Applikationen) unbedingt von Beginn weg ins Projekt.

  • Setzen Sie wenn möglich eine vollständig vom IST-System getrennte Infrastruktur auf.

  • Betrachten Sie die Migration als Chance. Ziel: Verbesserung des Auftritts, nicht Erhalt des Status Quo.

  • Schulungen nur am fertigen, realen System.

  • Gründen Sie eine Anlauf-Stelle für alle Migrations-Fragen (Migrations-Office).

  • Lassen sie wenn möglich die Fachabteilung entscheiden, ob sie den Content selber pflegen wollen oder die Hilfe des Migrations-Offices in Anspruch nehmen wollen.

  • Vergessen Sie nicht, dass die Migration von Formularen und Applikationen auch sehr viel Zeit und Aufwand generieren kann.

  • Planen Sie das Going Live nicht auf den 1.1. ;-)

>> Und hier geht es zur Präsentation mit allen weiteren Details: CMS Migration [pdf, 4MB]

>> Weitere Vorträge an der Orbit-iEX sind in diesem Archiv und weitere Vorträge von namics finden sich auf diesem Weblog im Archiv Vorträge und auf unserer Website bei www.namics.com/wissen.

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21
Mai
Können Software-Innovationsprojekte gefördert, geplant und geführt werden? [Vortrag]
gepostet von Marcello Leonardi am 21.05.2008 um 18:00

Herr Toni Steimle (Crealogix) und ich haben heute an der Orbit-iEX einer kleinen interessierten Gruppe die Herausforderungen und Erfolgskriterien von Software-Innovationsprojekten präsentiert.

Im ersten Teil des Referats hat Toni Steimle beleuchtet, wie es gelingt mit qualitativer Marktforschung, benutzerzentriertem Produktdesign und geeigneter Marktsegmentierung Produkte-Innovationen so zu gestalten, dass Softwareinnovationen erfolgreich im Markt platziert werden können.
Im zweiten Teil des Referats habe ich berichtet, wie mit Scrum (agilen Vorgehensweise) es möglich wird Innovationsprojekte fokussiert und effizient umzusetzen.
Mein Referat startet mit der traurigen Tatsache (CHAOS-Studie der Standish Group) das 84% der IT-Projekte teilweise erfolgreich oder nicht erfolgreich sind. Dabei definiert die Standish Group erfolgreiche Projekte folgendermassen: „Das Projekt wurde rechtzeitig, ohne Kostenüberschreitung und mit dem ursprünglich geforderten Funktionsumfang abgeschlossen.“ In meiner Vorbereitung zu diesem Referat bin ich auf die provokative Aussage von Mike Cohn (Autor von Agile Estimating and Planning und User Stories Applied) gestossen, der ein Projekt als gescheitert betrachtet, wenn es rechtzeitig, ohne Kostenüberschreitung und mit dem ursprünglich geforderten Funktionsumfang abgeschlossen wird. Ich stimme dem Mike Cohn zu.
Verwirrt?!?! Dann laden Sie sich die Präsentation herunter.....


>> Und hier geht es zur Präsentation: Können Software-Innovationsprojekte gefördert, geplant und geführt werden? [pdf, 8.2MB]

>> Weitere Vorträge an der Orbit-iEX sind in diesem Archiv und weitere Vorträge von namics finden sich auf diesem Weblog im Archiv Vorträge und auf unserer Website bei www.namics.com/wissen.

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20
Mai
Top 10 Internet-Standards der Zukunft 2008 [Vortrag]
gepostet von Jürg Stuker am 20.05.2008 um 11:31

Nach 2003, 2004, 2005, 2006 und 2007 (im ganzen schon 10 Jahre): Hier unser Blick in die Glasskugel mit dem folgenden Ergebnis:


- Hackable Gadgets
Bug Labs oder Cumby machen es vor: Nach dem OpenSource Prinzip durch die Community programmierbare technische Spielzeuge dank deren das Internet Teil des täglichen Lebens wird ohne als "Internet" wahrgenommen zu werden.


- Rich Handy Platforms
Handies sind vollwertige Computer und machen Geräte mit grösseren Formfaktor teilweise überflüssig. Nützliche Anwendungen gibt es schon viele und die Entwicklung ist noch sehr dynamisch, insb. auch wegen Firmen wie Apple oder Google die es schaffen, nützlichen Druck auf die Infrastrukturanbieter zu machen. Der nächste grosse Trend ist der Einbezug von Geographie bei Anwendungen.


- On/Offline-Applikationen
Die Grenze was online und was offline ist wird dünner oder in anderen Worte: Technologie wird unsichtbar und damit besser. Auch wenn es niemand hören will kann das Lotus Notes seit über 10 Jahren: Dem Nutzer kann es egal sein auf welchem Rechner / Server das Dokument liegt und der Abgleich zwischen den Systemen stellt die Konsistenz sicher. Nun dieselbe Geschichte, typischerweise mit dem Webbrowser als Frontend und Plugin wie Gears. Heisse Kandidaten um Microsoft Office und das "mein Harddisk"-Paradigma überflüssig zu machen.


- WOA (Web Oriented Architecture)
Serviceorientierung als Architekturparadigma setzt sich zunehmend durch, aber die Komplexität der Technologieelemente ist im Umfeld von Webanwendungen eher hinderlich. WOA (Web Based Architecture) ist sozusagen der kleine Bruder der viel weniger kann aber häufig besser funktioniert.


- Clientcode Frameworks
Je interaktiver der Browser genutzt wird, desto weniger soll/kann alles selbst programmiert werden. Frameworks wie YUI, JQuery oder Dojo bieten hier Hand. Da die Frameworks aber auch Grenzen vorgeben gilt es den richtigen Einsatz gut zu planen.


- Enterprise 2.0
Weshalb das was im privaten Web 2.0 funktioniert nicht auf für im Firmenumfeld nutzen. nicht (nur) aus technischer Sicht aber mit einem Fokus auf hinter liegende kulturelle Aspekte wie Transparenz, Vertrauen und Dezentralität.


- Green IT
Nicht nur auf die Natur achten aber auch Kosten sparen und zwar bei der Anschaffung insb. aber auch beim Betrieb von IT-Infrastruktur. Wie viel Strom braucht ein Rechner und wie ist dessen Auslastung. Wie ist das Hosting gekühlt (klimatisiert) und welche Probleme stellen sich wegen der höheren Leistungsdichte moderner Systeme.

- User Generated Infrastructure
Die Community kann nicht nur Informationen zusammentragen aber auch Infrastruktur zur Verfügung stellen. Zwei spannende Beispiels hierzu sind die WLan-Community Fon und das Projekt Open Street Map. zusätzlich zur realisierten Infrastruktur ist es sehr interessant hier auch abzukucken, wie erfolgreiche Community gabuet werden.


- Social Reputation Management / Open Social
Obschon mit semantischen Standards wir FOAF oder XML Friends Network soziale Beziehungen einfach modelliert und verteilt werden können, horten die sozialen Plattformen diese Daten. Man könnte vermuten es soll ein LockIn her... Nun kommt die Marketing-Trommel und verspricht mit Open Social eine Lösung die über mehrere Sites funktionieren kann.


- Amazon Webservices
AWS ist Prototyp für Cloud Computing. Eine unheimlich leistungsfähige und skalierbare Infrastruktur "irgendwo" im Internet. Auf den ersten Blick unösbar anmutende Infrastruktur-Fragestellungen lassen sich damit über ein einfaches Mietsystem (bezhalt wird mit dem "normalen" Amazon-Account) realisieren. Die community tut mit vorgefertigten Konfigurationen und weiteren Werkzeugen das ihrige dazu.


>> Und hier geht es zur Präsentation: Die Top 10 Internet-Standards 2008 [pdf, 2MB]

>> Weitere Vorträge an der Orbit-iEX sind in diesem Archiv und weitere Vorträge von namics finden sich auf diesem Weblog im Archiv Vorträge und auf unserer Website bei www.namics.com/wissen.

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19
Mai
Alle Vorträge der Orbit-iEX 2008 mit namics
gepostet von Jürg Stuker am 19.05.2008 um 16:53

Ab morgen gibt es namics vier Tage lang auf der Orbit-iEX zu sehen und zu fühlen. Zudem füllen die entsprechende Kategorie auf diesem Weblog. Es würde mich sehr freuen viele Leserinnen und Leser persönlich auf der Messe begrüssen zu dürfen. Gespräche zu Prozente, über unsere Themen und über den Gang der Welt.

An der begleitenden Konferenz ist namics an den folgenden Themen beteiligt. Eine Einstimmung zu dem Themen findet sich auch in kleinen Videobeiträgen der Referenten. Hier die Handouts in der Folge im Pack. Ich hoffe das jeder Referent noch einen einzelnen Post mit ein paar persönlichen Bemerkungen macht.

  • Die Top 10 Internet-Standards 2008 [pdf, 2MB]
  • Flash versus Silverlight: Das grosse Duell [pdf, 3MB]
  • Content Management Systeme im Vergleich (mit Vertretern von Day, Microsoft, OpenText und Scholl) [pdf, 800KB]
  • Content Management (CMS) Migration: Best Practices [pdf, 4MB]
  • Internet für alle – virtuelle Grenzen überwinden [pdf, 4,8MB]
  • Weblogs und Wikis im Firmeneinsatz [pdf, 10,5MB]
  • TV 2.0 im Business Einsatz [pdf, 3,5MB]
  • Web-Analytics in der Praxis [pdf, 2,7MB]
  • Effiziente Rezepte für die Online-Kundengewinnung [pdf, 4,4MB]
  • Enterprise Search: Google und Microsoft (mit Vertretern von Google und Microsoft) [pdf, 4,1MB]
  • Können Software-Innovationsprojekte gefördert, geplant und geführt werden? [pdf, 8,2MB]
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19
Mai
Blog-Praxis: Unternehmensblog namics [Vortrag]
gepostet von Jürg Stuker am 19.05.2008 um 13:10

Heute Nachmittag darf ich im Rahmen eines des Seminars "" am MAZ in Luzern über Weblogs für Firmen sprechen. Fallstudie ist unser blog.namics.com. Nach mir spricht Nicolas Galladé über Kampagnenblog SP Schweiz und Roger Stupf über den Jubiläumsblog 175 Jahre Uni Zürich.

Themen im Kern sind Grundanforderungen, Tipps und am wichtigsten wohl aber unsere Erfahrungen in der Praxis.

Hier geht es zur Präsentation: Blog-Praxis: Unternehmensblog [pdf, 951KB]

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17
Mai
YouTube Videos mitnehmen (runterladen und umwandeln)
gepostet von Jürg Stuker am 17.05.2008 um 17:11

Immer wieder mal möchte ich ein Video vom Internet runterladen... beispielsweise für eine Präsentation bei der ich nicht sicher bin, ob der Online-Zugang funktioniert. Oder weil ist die Musik von Stress einfach gut finde (oder so ;-)

video.google.com bietet dafür eine eingebaute Funktion (Download als mp4) aber bei www.youtube.com (gehört auch Google) gibt es so was nicht. Also bin ich immer wieder verschiedenen Lösungen nachgesprungen, welche bei der nächsten Änderung an der YouTube-Plattform wieder scheiterten. Ich meine gar, dass sich YouTube gegen die Dowloader gewehrt hat.

Hier nun eine Lösung, die bei mir schon lange Zeit sehr robust funktioniert. Ein unter Windows installierbares Programm von DVDVideoSoft welches gar einen Batch-Download mehrerer Dateien unterstützt. Wer lieber nichts installiert, für den wird auch eine Online-Version angeboten: Free Online YouTube and Google Video Download.

Die installierte Version erstellt (je nach Variante) MPEG4-Dateien (oder H263 oder schönden Sound im MP3) in den verschiedensten Qualitäten resp. Auflösungen. Somit lässt sich der Download in fast allen Programmen nutzen. Die Online-Version bietet keine Transformation und speichert nur FLV-Dateien (Flash Video) für welchen ein Player benötigt wird. Beispielweise wieder von DVDVideoSoft.

So sieht das Ding bei bei der der Arbeit aus

YouTube Download als M4-Datei mit DVDVideoSoft

Und hier geht es weiter bei www.dvdvideosoft.com.

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15
Mai
Viele Zahlen und ein paar auch spannend: Amtliche Fernmeldestatistik 2006
gepostet von Jürg Stuker am 15.05.2008 um 15:00

Am 6. März 2008 publizierte das Bundesamt für Kommunikation die Amtliche Fernmeldestatistik 2006 [pdf, 520KB]... somit sind sehr viele Zahlen (mit einem Jahr Verzug) auf dem Tisch.

Wegen der fehlenden Erhebung von VoIP von "nicht-Fernmeldedienstanbieterin" gehen die telefonierten Festnetzminuten markant zurück. Der Handy-Anteil ist etwa gleichbleibend, obschon es mehr Handies gibt (Vermutung: Migros, Coop und "schlafende Verträge": Abo nehmen für billigeres Handy etc.).

bakom-telefonierte-minuten.png

Interessant auch wie viele Leute ab ihrem Handy Data-Traffic verursacht haben (leider nur bis 31. Dez 2006).

Datenmenge GPRS über Handies in der Schweiz

Wachstum 300%, letztes Jahr wohl noch mehr (dort gab es schon ein iPhone ;-)

Anzahl UMTS-Nutzer über Handies in der Schweiz

Auch bei UMTS über 200% Wachstum. Gemäss der Studie sind die Zahlen von 2004 vertraulich. Gemessen wurden eindeutige IMEIs (Handy Identifikation). Zwar sind das erst 4.85% aller Kunden, aber die Zahl ist über ein Jahr alt und viele der "Kunden" sind "schlafend". Aber über 350'000 Menschen sind schon einige in der Schweiz und das Wachtsum ist sehr nett.

Hier geht es zur Bakom-Site.

PS: So bakom-fremde Sachen wie Skype werden übrigens wie folgt definiert: "Bei dieser genügt es, das entsprechende Programm vom Internet herunterzuladen und die Verbindung mit einem Gesprächspartner herzustellen, der das gleiche Programm installiert hat." ;-)

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15
Mai
WOEID bist du grad?
gepostet von Jürg Stuker am 15.05.2008 um 00:15

Mein Arbeitsplatz zu Hause hat keinen 32-Bit Identifier auf Yahoo (aber sonst ein paar andere). Schade, bin ich also nur "zu Hause"... die Wohnung befindet sich in der Stadt 784254.

Yahoo hat heute auf Yahoo! Internet Location Platform ein API frei gegeben, welches rund 6 Mio. "Orte" auf dieser Welt mit einer eindeutigen Nummer versieht und diese dann in Relation zu anderen Nummern stellt (Mutter, Tocher, gehört zu, Nachbar etc.)

Das API ist als REST Aufrufe realisiert und somit ein nettes Beispiel um eigene Schnittstellen abzuschauen. So finde ich die oben genannte WOEID von St.Gallen mit den folgenden Aufruf: http://where.yahooapis.com/v1/places.q(st.gallen)

- API = http://where.yahooapis.com/v1/
- Methode = palces
- Query = .q(st.gallen)

und hier das Ergebnis (gibt es auch als JSON):

XML-Response auf den oben beschriebenen Request

Parent ist übrigens http://where.yahooapis.com/v1/place/784254/parent die "Local Admin" St.Gallen (wohl die Gemeinde ) und Parent davon http://where.yahooapis.com/v1/place/12682701/parent der "District" (der Bezirk?) St.Gallen und der Parent davon http://where.yahooapis.com/v1/place/12593091/parent der "Canton" (das ist nun klar) etc.

Was nicht tut ist die Geocodierung von Addressen -- es sind nur Sachen wie "administrative areas", "historical administrative areas", "unique settlements", "suburbs", "unique postcode", "countries", "points of interest" etc. Somit ist es was sehr ähnliches wie http://www.geonames.org/ aber halt von Yahoo.

Für mich vor allem interessant wegen dem API und bald wird es wohl Flickr-Erweiterungen geben.

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09
Mai
Scrum Breakfast in Zürich, Guideware Case Study
gepostet von Jean-Pierre König am 09.05.2008 um 20:19

This month we are honored to have a special guest to the Scrum Breakfast in Zürich: Stuart Read, Professor of Marketing at the IMD in Lausanne.

You already know Scrum. You have likely seen it at work. In this discussion, we will investigate a firm built completely on Scrum. Not only does the firm use Sprint teams for every function in the company, the firm has used Scrum since its founding day. I encourage you to review the case study so we can have a focused discussion on the issues around such a complete adoption of the methodology, especially as the firm expands beyond 500 employees.

Stuart Read is Professor of Marketing at IMD. He is currently developing cases and research in the following areas:

* New ventures and innovation
* Specifically investigating expertise in the entrepreneurial domain
* Marketing of innovations with network externalities
* Non-predictive strategies that enable managers to effectively make decisions in situations of true uncertainty

His academic credentials include a Ph.D. in marketing from the University of Washington and a Bachelor's degree in computer science from Harvard University. He has nearly 20 years of industry experience, having participated in the creation of six high technology start-up firms. Four of those firms were acquired by industry leaders including Sun Microsystems and Lotus Development Corporation. Two are publicly traded. Stuart also spent 6 years with enterprise database software provider, Oracle Corporation.

The Scrum Breakfast in Zürich is a monthly exchange of information around Scrum. The breakfast offers discussion, information and hands-on experience to CIO's, executive and operational project managers. The Scrum Breakfast takes place the first Wednesday of each month. The program starts with a short presentation about on an in interesting topic around Scrum. Then follows a moderated discussion among the participants to encourage an exchange of know-how and experiences.

The talk will be held in English.

Attendance is free and our sponsor namics provides the coffee, gipfeli (croissants) and orange juice.

Date: June 4, 2008
Time: 10:00 to 12:30 (Special Case!)
Location: namics ag, konradstrasse 12, 8005 zürich (map)

Registration for the Scrum Breakfast via xing or via comment (won't be published). If you wish to join us for lunch, please register separately at xing.

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08
Mai
Screenshot mit K-Meleon 1.1 für Windows gefällig
gepostet von Jürg Stuker am 08.05.2008 um 15:49

Die Frage danach, wie viele Webbrowser die Welt benötigt wird wohl noch lange diskutiert werden.

Die Liste von Darrel Knutson meint deren 146 für Machintosh zu kennen, Markus und ich plädieren für einen einzigen UN-Browser (der alle 3 Monate ausläuft und aktualisiert werden müsste) und auch dazu, welche Browser getestet werden sollen haben ich eine Meinung.

Wer aus den Vollen schöpfen will, kann sich auf der Site http://browsershots.org/ Screenshots der unmöglichsten Browser(-Kombinationen) erstellen lassen. Abgesehen vom Resultat ist der Ansatz der Erstelllung, die Shot Factory auch spannend. Alle Leute die bei der Herstellung von Screenshots mitmachen wiollen könnnen sich aus einer Warteschlange (Factory interface des ShotServers) einen Screenshot-Job abholen, diesen ausführen und das Bild als PNG wieder zurückliefern.

Und so sieht es für Nutzer aus: Eingabe der URL die ich möchte, der (verfügbaren) Browser und er Optionen wie JavaScript oder Flash-Support.

Eingabe der Ziel-URL und der Optionen um sich die Screenshots erstellen zu lassen

Danach bekommt ich eine Warte-Seite mit einer Zeitschätzung bis mit Job erledigt ist. Auf Wunsch kann ich mir auch anzeigen, welcher "Screenshoter" wieviel Zeit schätzt.

Anzeige der geschätzten Wartezeit. Im Beispiel sind es für 43 Browser zwischen 3 und 31 Minuten

Und hier das Ergebnis inkl. einer Blätterfunktion und einem Download für alle Bilder in einem Request. Leider ist der Dienst nicht 100% zuverlässig, so konnte ich auf unserer Testumgebung weder den "leeren" Safari 3.1.1 auf OS X 10.5 noch den MSIE 7.0 auf XP noch den MSIE 6. 0 auf Windows 200 nachvollziehen...

Ergebnisssite mit 25 von 43 angeforderten Screenshots nach 11 Minuten

Hier geht es zur Spielwiese: browsershots.org

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07
Mai
Einfach für Alle-Tagung: Die Software im Browser
gepostet von Martin Kliehm am 07.05.2008 um 21:00

Während meine Kollegin Luzia über Barrierefreiheit als Managementaufgabe diskutierte, sprach ich gestern auf der Fachtagung der Aktion Mensch über Web 2.0 und die Zugänglichkeit (oder Unzugänglichkeit) der Software im Browser. Mit auf dem Podium waren Anna Courtpozanis, blinde Expertin von der Heidelberger Organisation Web for All, Dr. Carlos Velasco, Leiter des BIKA Web Compliance Centers am Fraunhofer Institut für angewandte Informationstechnik (FIT) sowie Marco Zehe, Qualitätsbeauftragter für Barrierefreiheit bei Mozilla.

Eine sehr kompetente Runde. In den Einführungspräsentationen ging es dann um Hindernisse, Vorzüge und Wünsche bezüglich Web 2.0-Anwendungen aus der Sicht einer blinden Nutzerin; um die nach langen Jahren endlich schnell der Finalisierung zustrebenden Web Content Accessibility Guidelines 2.0 (WCAG) und ihre Herausforderungen für ein teil-automatisiertes Testing; wie sich die Firmenkultur von Innovationsträgern wie Google oder Yahoo von weniger progressiven Unternehmen unterscheidet und welche Auswirkungen sie auf Web 2.0-Anwendungen hat; sowie immer wieder um das barrierefreie Web 2.0. Einen guten Schritt in diese Richtung bezeichnet die Richtlinie für Accessible Rich Internet Applications (ARIA), die bereits jetzt oder in naher Zukunft von allen vier großen Browserherstellern, den Marktführern zum Vorlesen von Bildschirminhalten (Screenreadern) und wichtigen JavaScript Frameworks unterstützt wird.

Konsens am Ende der Diskussion war darum, dass Entwickler jetzt bedingungslos ARIA einsetzen sollten. Es gibt keinen Grund, damit zu warten. Die Lernkurve ist niedrig, aber es kennen noch zu wenige. Von verschiedenen Seiten, beispielsweise auf Universitätsebene und auch von Seiten des World Wide Web Consortiums (W3C), muss noch viel unternommen werden, um Entwickler zu erreichen und zeitgemäße Best Practices zu lehren.

Wir waren uns auch einig, dass sich in den nächsten fünf Jahren massiv viel in Richtung Barrierefreiheit tun wird. Das Interesse bei Unternehmen ist vorhanden, denn niemand möchte seine Mitarbeiterinnen oder Kunden wirklich diskriminieren. Damit steigt auch der Druck von Seiten der Mitbewerber. Gleichzeitig wird das Thema von der Politik vorangetrieben, wie die kürzliche Ratifizierung der UN Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen zeigt oder Vertreter der Europäischen Kommission in Publikationen wie The Accessibility Imperative offen ansprechen.

Nicht so technisch zugehen wird es übrigens auf der namics-Fachtagung zu Barrierefreiheit am 3. Juni in Frankfurt, die sich mehr an interessierte Einsteigerinnen wendet. Der Eintritt ist frei, ebenso noch einige Plätze.

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07
Mai
Intranet Projekte mit SCRUM am Swiss Intranet Summit
gepostet von Bernd Schopp am 07.05.2008 um 13:35

Heute spreche ich zusammen mit René Doldt von der Swisscanto Management AG am Swiss Intranet Summit über den Einsatz von SCRUM als Projektmethode für komplexe Intranetprojekte.

Titel: Effiziente Realisierung eines Intranets mit der agilen Projektmethode SCRUM

René stellt die Herausforderungen von Intranetprojekten vor und zeigt, warum sich eine agile Methode zum Management solcher Projekte gut eignet. Ich zeige danach die Entstehung und die wichtigsten Eigenschaften der SCRUM Methode auf. Gemeinsam beschreiben wir zum Abschluss, welche Erfahrungen wir mit dieser Methode bei der Entwicklung des Swisscanto Intranets gemacht haben und welche Anforderungen an die Organisation des Unternehmens gestellt werden.

Und hier gibt es die Präsentation:
Effiziente Realisierung eines Intranets mit der agilen Projektmethode SCRUM [pdf, 1 MB]

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06
Mai
Accessibility Day - Einladung!
gepostet von Luzia Hafen am 06.05.2008 um 16:43

Im Rahmen der informatica08 findet am 11. Juni 2008 ein so genannter Accessibility Day in Zürich statt. Die Vorträge beschäftigen sich von der barrierefreien Post, über barrierefreie Finanzdienstleistungen bis hin zur WCAG 2.0 und barrierefreien PDFs.

Ich werde mich an der Veranstaltung mit einem Referat zum Thema "Internet für ALLE - eine Herausforderung?" beteiligen. Insbesondere freue ich mich auf das Podiumsgespräch mit allen Referenten zum Abschluss der Veranstaltung. Aufgrund der thematischen Vielfalt ist ein spannender Tag rund um das Thema Barrierefreiheit sicherlich garantiert.

Das ausführliche Programm mit allen Uhrzeiten ist hier zu finden: http://www.informatica08.ch/de/events/Accessibility_Day.html Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung unter: www.informatica08.ch/de/events/Accessibility_Day.html allerdings erforderlich.

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06
Mai
Aktion Mensch - EfA Tagung
gepostet von Luzia Hafen am 06.05.2008 um 09:52

Zum Startschuss des Biene-Awards lädt die Aktion Mensch dieses Jahr zu einer Fachveranstaltung ein. Heute darf ich zusammen mit Patrick H. Lauke, Webmaster, University of Salford und Gisbert Loff, SAP unter der Moderation von Hubertus Thomasius, Kooperation Behinderter im Internet e.V. (kobinet) zwei Stunden meine Ansichten zum Thema "Barrierefreiheit als Managementaufgabe" diskutieren.

Ich vertrete dabei folgende Thesen:

  1. Das Management ist nicht auf die Thematik Barrierefreiheit hin sensibilisiert und kennt Barrieren in der virtuellen Welt folglich gar nicht
  2. Akzeptanz für Barrierefreiheit im Management ist nur durch den gesamtheitlichen Ansatz der Barrierefreiheit — nämlich Internet für ALLE — zu erreichen
  3. Ohne überzeugte Stakeholder im Management ist Barrierefreiheit eine kurzfristige "Übung", aber keine langfristige und erfolgreiche Massnahme

Ich bin mir darüber im Klaren, dass diese Thesen nur die Spitze des Eisbergs sind. Trotzdem halte ich diese drei Aussagen für essentiell, wenn es um die Frage geht, warum "ist nicht schon längst vielmehr passiert". Immer wieder stosse ich an Grenzen, wenn nur eine Person in der Unternehmung das "Projekt Barrierefreiheit" treibt und deshalb wie Don Quichote gegen Windräder ankämpft. Ich bin gespannt auf die Diskussionen im Plenum. Wer live mit dabei sein will, ist herzlich eingeladen direkt am Live-Stream teilzuhaben (die Veranstaltung wird übrigens simultan auch in Gebärdensprache übersetzt).

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03
Mai
W3C Training Mobile Best Practices
gepostet von Martin Kliehm am 03.05.2008 um 15:57

Das W3C beschreitet neue Wege: Im meines Wissens ersten online Training des W3C vermitteln die Leiter der Mobile Web Initiative eine Einführung in Mobile Web Best Practices.

Der (kostenlose) Kurs beginnt am 18. Mai 2008 und umfasst vier Trainingseinheiten. Jede kann man sich innerhalb einer Woche ansehen, wann es einem passt — keine nächtlichen Unterrichtsstunden, weil live in einer anderen Zeitzone gelehrt wird. Bis zur nächsten Stunde muss man seine Hausaufgaben erledigen und einreichen. Darum ist die Zahl der Teilnehmenden auch auf 100 beschränkt. Innerhalb von nur drei Tagen war fast die Hälfte der Plätze ausgebucht, also dann mal schnell anmelden! ;)

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01
Mai
Webentwicklung mit Wicket [Vortrag]
gepostet von Markus Stäuble am 01.05.2008 um 18:39

Mein zweiter Vortrag auf der JAX 2008 ging rund um das Webframework Wicket.

Warum schon wieder ein neues Webframework ?

Diese Frage ist mit Sicherheit eine berechtigte Frage. Darum soll diese auch im Zusammenhang mit Wicket (wird unter der Apache License Version 2.0 zur Verfügung gestellt) gestellt werden. Ein Grund könnte sein, dass man mit seinem Webframework nicht zufrieden ist. Ein anderer Grund könnte aber auch das Gegenteil sein. Alle Anforderungen können mit dem eingesetzten Framework abgedeckt werden und durch jedes neue Framework kann man sich einfach aufs neue überzeugen, dass dies auch weiterhin so ist.

Was kann es?

- Komponentenorientiertes Webframework (nahe bei Tapestry und Echo)
- Programmierung in Java und HTML (Komponenten)
- AJAX ohne selbstimplementiertes JavaScript (wie ZK)
- Unterstützung von verschachtelten Formularen
- Keine speziellen Konfigurationsdateien (XML free, bis auf web.xml)
- Eingebaute Testunterstützung

Etwas Architektur

wicket_architektur_allgemein.PNG

Der zentrale Einstiegspunkt in eine Wicketapplikation ist der WicketFilter. Dieser leitet die Anfrage an die entsprechende Applikation weiter. Durch den einkommenden Request wird ein Requestzyklus gestartet.

wicket_request_cycle.PNG

public static void main(String[] args) = Application

Der zentrale Einstiegspunkt (kann mit der main-Methode bei Standalone-Javaprogrammen verglichen werden) ist die Klasse org.apache.wicket.Application (oder eine Ableitung davon). Diese Klasse ist u.a. für die Konfiguration (innerhalb der Methode init) zuständig. Die Einstellungen sind gemäß dem Prinzip Seperation of Concerns in einzelne Interfaces aufgeteilt (z.B. DebugSettings, ExceptionSettings oder MarkupSettings). Die aktuellen Konfigurationsinstanzen können dabei innerhalb der Applikationsklasse über Methoden (z.B. getExceptionSettings) geholt werden. Zusätzlich liefert die Applikationsklasse die Einstiegsseite (Homepage) zurück.

Seiten und Komponenten

Eine Seite innerhalb von Wicket besteht immer aus einer Javaklasse und einer HTML-Seite. Innerhalb der HTML-Seite werden die Tags durch einen Wicket-Namespace direkt am jeweiligen HTML-Tag erweitert (z.B. wicket:id). Die Elemente werden dann über IDs im Quellcode adressiert und können hier auch manipuliert werden. Auch die Ausprogrammierung der Events geschieht innerhalb des Javacodes. Komponenten in Wicket bestehen wie Seiten auch aus einer Javaklasse und einer HTML-Seite. Die einfachste Möglichkeit, eine eigene Komponente zu schreiben, besteht in der Ableitung einer vorhandenen Komponente (z.B. von org.apache.wicket.markup.html.panel.Panel).

Verhalten hinzufügen

Ein interessantes Konzept von Wicket sind die Behaviours. Damit ist es möglich Komponenten zu erweitern, z.B. kann so einer vorhandenen Komponente nachträglich die AJAX-Fähigkeit (wie automatisches Update nach n-Sekunden) hinzugefügt werden. D.h. Behaviours sind die Plugins für die Komponenten.

Testmöglichkeit bereits integriert

Die Frage nach einer Testmöglichkeit sollte von neuen Frameworks immer gleich mitbeantwortet werden. Wicket liefert für diesen Fall den WicketTester mit. Damit ist es möglich, die Seiten ohne einen Webcontainer zu testen. Für den Ablauf des WicketTester ist es angebracht, diesen innerhalb von TestCases (z.B. mit JUnit oder TestNG) zu verwenden.

Fazit

Wicket ist ein erfrischend neues Framework für die Webentwicklung. Die Nähe zu Java mag vielen Javaentwicklern gefallen. Die erste Anwendung gelingt mit den Beschreibungen auf der Wicketseite sehr schnell. Ein Blick lohnt sich allemal.

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01
Mai
Build 2.0 mit buildr [Vortrag]
gepostet von Markus Stäuble am 01.05.2008 um 15:20

Letzte Woche (21.04.08 - 25.04.08) hat die Konferenzsaison für mich wieder richtig begonnen und ich war auf der JAX 2008 in Wiesbaden.

Das erste Thema, dem ich mich als Sprecher gewidmet habe, war das Buildsystem buildr. Dieses verfolge ich bereits schon länger.

Buildsysteme im Wandel

Diese Frage ist natürlich berechtigt. Um das zu beantworten, muss zuvor ein Schritt zurück in der Historie gegangen werden. Für Javaprojekte haben wir einmal die schon in die Jahre gekommene fleißige Ameise (Apache ANT) und den inoffiziellen Nachfolger Maven. Vor allem das Dependencymanagement hat ANT gegenüber Maven etwas ins Hintertreffen kommen lassen, wobei dies durch Ivy wieder ausgemerzt wurde. Maven hat den Javaprojekten aber mehr als nur ein funktionierendes Dependencymanagement gebracht, u.a. eine vorgegebene Projektstruktur und aufbauend darauf viele vorbereitete Goals. Verloren hat man aber sicherlich etwas an Flexibilität, auch wenn