Zumindest glaubte man das. Aber mittlerweile wissen wir, dass auch gross Schiffe sinken können, einfach etwas langsamer.
Mitte Februar kündigte der Brockhaus-Verlag an, ein zweihundert jähriges Flagschiff sang und klanglos zu versenken, ab jetzt nur noch online und werbefinanziert. (Was für ein Verrat)

Wie bei der Titanic ragte nur noch das Heck aus den Fluten. Einige Hüter der guten alten Dinge schrieben schon den Nachruf, so etwa gesehen in der Manufactum Hauszeitung (Es gibt sie noch, die guten Dinge.)
Was hört man nun von der Brockhaus Kommandobrücke? Alles nur ein Irrtum, ein "Kommunikationsfehler". Da wird kräftig zurückgerudert und verkündet "Brockhaus bleibt offline".

Mit Hektik wird anscheinend das Wasser aus den leckgeschlagenen Kammern gepumpt. Im Sinne einer On-Offline Doppelstrategie könnte das durchaus Sinn machen und vielleicht die Zukunft retten. Aber das für Mitte April angekündigte Brockhaus Portal, nun ja, wie soll mans sagen, ist noch nicht "aufgetaucht"...

Wenigstens der Brockhaus sollte unsinkbar sein, es wäre ihm gegönnnt.
P.S.
Welcher Eintrag ist bei Google (so eine Art Nachschlagwerk für alles und jeden) auf Platz 1, wenn man nach 'Titanic ist unsinkbar' sucht?



