Fachtagung: Virtuelle Grenzen überwinden [Handouts]

Im Rahmen der Fachtagung “Kennen Sie Barrieren? Virtuelle Grenzen überwinden” führen wir durch das Thema des Online-Zugangs für Menschen mit Behinderungen, der so genannten Accessibility.

Ein Beitrag auf welchen ich mich sehr freue, ist Herr Kübler von der Credit Suisse, der illustriert, wie die weltweite Bank Barrierefreiheit als Chance sieht, das Thema sehr umfassen anpackt und darauf eine Differenzierung erzeugt.

Hier die Präsentationen:

>> Keynote Barrierefreiheit (Übersicht über das Thema inkl. Standards und Gesetz) [pdf, 715KB]
>>Credit Suisse auf dem Weg zum barrierefreien Dienstleister [pdf, 893KB]
>>Technische Barrieren abbauen [pdf, 796KB]
>>Visuelle Barrieren abbauen [pdf, 690KB]
>>Inhaltliche Barrieren abbauen [pdf, 1,4MB]

Kennen Sie Barrieren? Virtuelle Grenzen überwinden. [Einladung]

Morgen Freitag, 29. Februar 2008 möchte ich es erneut wagen mit meinen Referenten virtuelle Grenzen zu überwinden. Gleichzeitig sollen während der Fachveranstaltung die Besucher mit möglichen Barrieren konfrontiert werden. Unter dem Motto „Barrieren erleben“ bieten wir in der Pause Fachstände zum Thema Gebärdensprache, Sehbehinderungen und Blindheit an. Sensibilisierung ist in meinen Augen der erste Schritt dazu sich überhaupt bestehender Barrieren bewusst zu werden.

Die Veranstaltung beginnt mit einem Keynote zum Thema Barrierefreiheit. Dabei werde ich die Gelegenheit nutzen, das neue eCH Hilfsmittel zur Accessibility vorzustellen, das einen wirklichen Mehrwert für jedes Projekt mit Fokus Internet für ALLE darstellen kann.

Für das zweite Referat konnte ich Stephan Kübler, Customer Experience Specialist bei der Credit Suisse gewinnen. Er wird das Thema Barrierefreiheit aus der Perspektive des Architekten betrachten und schildern wie die Credit Suisse zum ganzheitlichen Ansatz der Barrierefreiheit gefunden hat. Die Rampe vor der Filiale oder das barrierefreie Internet-Banking ist dabei nur ein Teil vom Ganzen.

Folgen werden dann Referate zum Thema „Technische Barrieren abbauen“ von Marcel Albertin, „Visuelle Barrieren abbauen“ von Patrik Giacobbo und „Inhaltliche Barrieren abbauen“ von Jürg Stuker. Das Inhalts-Thema hat einen besonderen Stellenwert. Im täglichen Kampf mit der Technik ist man schnell versucht zu sagen, wenn das technische System (z.B. ein CMS) barrierefreien Code produzieren kann, dann steht der Barrierefreiheit nichts mehr entgegen. Dass Autoren dafür barrierefreie Texte produzieren, wird dabei fälschlicherweise oftmals als Nebensächlichkeit abgetan.

Die Veranstaltung steht jedem kostenfrei offen, bitte einfach über diesen Link anmelden: http://www.namics.com/grenzenlos-event
Die Handouts aller Referate gibt’s auch.

Rückblick FITC 2008 – Teil 2

Amsterdam, Rückblick FITC 2008 – Teil 2

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Zu beginn des zweiten Tages präsentierte Bobby van der Sluis das SWF Object 2.0 “The Art of Embedding Flash Content.” Viele kenne sicherlich die erste Version von SWF Obejct, in der zweiten überarbeiteten Version, hat er Einblicke geliefert wie sein Team die neue Version umgesetzt hat. Die Präsentation aus dem Vortrag kann man sich runterladen.

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Da seit Montag die Finale Version von Adobe AIR 1.0 sowie Flex 3 auf dem Markt sind, kann man nun seine eigenen Rich Internet Applikationen bauen, sei das für Desktop oder Browser. Deshalb zog es mich in den nächsten Vortrag zu Lee Brimelow ein Platform Evangelist von Adobe aus den USA.

Seine erste Session “AIR Conditioning” zeigte er auf wie eine AIR Applikation funktioniert. In der folgenden Präsentation AIRConditioning erhält man einen Überblick mit Code Beispielen was AIR kann und wie es funktioniert. Wer sich Beispiele anschauen möchte die bereits mit AIR umgesetzt worden sind (zB. AOL oder Google Analytics Reporting Suite), kann sich gerne bei der Showcase Seite von Adobe die Applikationen runterladen, installieren und bestaunen ;-)

Zur Zeit steht AIR nur in englischer Sprache für Windows und Mac OS zum Download bereit, eine Linux-Version soll im Laufe dieses Jahres folgen. Damit ein User überhaupt eine AIR-Applikation abspielen kann, muss er die Adobe AIR-Laufzeitumgebung installiert haben. Erst danach ist es einem möglich diese Anwendungen auf seinem System zu installieren und zu benutzen. Natürlich befürchten Sicherheitsexperten durch Adobe AIR neue Risiken, so auch der Microsoft-Konzern, der bereits vor Gefahren durch AIR warnte. Vielleicht auch weil man sich über die neue Adobe Konkurrenz für die eigene Silverlight-Technologie nicht sonderlich erfreut.

Nach der eindrücklichen ersten Session von Lee Brimelow, hatte er im nächsten Block das Thema “Applications with Adobe Flash CS3 Professional” das war insofern spannend, weil nun ein Flash Developer direkt mit einer Erweiterung aus dem Flash CS3 heraus mit Actionscript 3 auf einfache Art und Weise seine Applikationen programmieren kann wie bisher, nur mit der Neuerung dass er nach dem Publishen eine Desktop Applikation für verschiedene Plattformen hat. Ist das nicht cool :-) !?

Natrürlich muss man kein Flash Developer sein um nun eine AIR Applikationen zu entwickeln, man hat auch die Möglichkeit mit Flex 3 oder anderen Open Source Frameworks und seinen vorhanden HTML, CSS, JavaScript und AJAX Skills solche Applikationen herzustellen.

Aus meiner Sicht ist Adobe AIR ein absolute Bereicherung für Entwickler, dass sicher in Zukunft von sich reden machen wird. Das FITC Forum war für meinen Teil in jeder Hinsicht inspirierend, innovativ und spannend, sich mit Leuten aus der Szene auszutauschen und an sehr interessanten Vorträgen zu sehen welche Möglichkeiten heute vorhanden sind um die Desktop- und Webwelt zu bereichern.

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Rückblick FITC 2008 – Teil 1

Amsterdam, Rückblick FITC 2008 – Teil 1

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Nach zwei Tagen geht das erste FITC (Flash in the Can) Forum in Amsterdam zu Ende, in meinem ersten namics.blog Eintrag versuche ich die eindrücklichsten Höhepunkte aus meiner Sicht hier zu posten.

Montag Morgen 9 Uhr eröffnet Mike Downey das erste FITC Forum auf europäischem Boden mit der Keynote und der Neuigkeit aus Übersee das die Finale Version von Adobe AIR 1.0 und Adobe Flex 3 gelauncht wurde! Darauf wurden die Highlights der Produkte Flex 3 und Adobe AIR vorgestellt. Danach bekam das Podium kurze Einblicke in die aktuellen Projekte “Astro” [Flash Player 10] und “Diesel” [Flash 10]. Eines kann man jetzt schon festhalten, die nächste Generation wird um vieles intuitiver und reicher an Features.

Das Forum war unter dem Motto “Design, Technology and cool Shit!” wobei mein persönlicher Fokus an den Technologie Vorträgen lag mit Hauptaugenmerk auf Adobe AIR in Verbindung mit Flash CS3 und/oder Flex 3. Glücklicherweise konnte ich bereits am Sonntag am Adobe AIR Workshop mit Samuel Agesilas einen ganzen Tag in die neue Welt eintauchen, wie Rich Desktop Applikationen realisiert werden mit Flex 3 oder Flash CS3 und Actionscript 3 / MXML! Nach diesem Sonntag war ich tief beeindruckt von der Art und Weise wie leicht und ich denke mal mit wenig Code im Vergleich zu anderen Programmiersprachen man auskommt um Cross-Plattform-Applikationen (Windows, Mac OS X oder Linux) zu erstellen.

Nach der Keynote strömmte ich mit der Masse in den nächsten Vortrag, das Thema Papervision3D dieser Block wurde von Carlos Ulloa geleitet. Was man hier zu sehen bekam war Papervision3D im Einsatz vom feinsten. In seiner Präsentation zeigte er am Beispiel des Projektes Sony Bravia auf, wie seine Augentur in Verbindung mit Flash, Papervision3D, Maya, 2D sowie 3D Modellen eine wunderschöne Seite kreäierten mit einer unglaublichen Interaktivtät für den User ob das mit der Maus oder Keyboard ist. Für mich eine absolut sehenswertes Projekt. Dazu zeigte Carlos kurze Einblicke in das neuste Projekt das in den nächsten Tagen gelauncht wird, es handelt sich um die www.absolut.com Seite, die einen neuen Look&Feel erhalten wird, in Einsatz mit Papervision3D in Verbindung mit HTML Blog. Ich habe so etwas vorher noch nie gesehen, deshalb bin ich ebefalls ganz gespannt auf den Live Termin in den kommenden Tagen.

Mit diesem Wow Effekt und einer kurzen Pause gehts ab zu Colin Moock der Master of ActionScript. So war es auch nicht verwunderlich, dass dieser Saal fast aus allen Näthen platzte. Das Thema beinhaltetet Actionscript 4 er zeigte auf in welcher Weise sich AS 4 entwickeln wird und wo die Unterschiede zwischen heute Actionscript 3 und morgen Actionscript 4 liegen.

Nun war es mal an der Zeit einen kreativen Ansatz zu sehen, da bot es sich doch an “Kaboom!!! Flash Pyrotechnics (and other particle effects)” von Seb Lee-Delisle zu bewundern. Wer den Typ nicht kennt und auch dessen Agentur aus England nicht, dann ein grosses muss auf deren Webseite vorbei zuschauen und staunen, was für Effekte in Flash mit Actionscript 3 möglich sind!

Nach diesem kleinen Abstecher in den kreatvien Teil, liess ich es mir nicht nehmen am letzten Vortrag des Montags 1715 – 1830 Uhr “Reducing Complexity – An intimate Look at Saffron” von Samuel Agesilas. Da ich bereits am Sonntag seinen Workshop besuchte, und er dort schon von Saffron schwärmte, war ich natürlich neugierig geworden auf dieses Saffron. Kurz Saffron ist eine AIR Applikation mit der man sich auf ganz simple Art sein UML erstellen kann. Ich verspreche nicht zu viel, diese Applikation ist wirklich cool. Dieses Projekt wird in nächsten Tagen als Beta rauskommen, mehr darüber erfährt man auf seiner Seite.

Soviel zum ersten Teil des FITC Forums, im zweiten wird mein Fokus auf Adobe AIR sein.

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Innovation hat mit Menschen zu tun! [Vortrag]

Am Mittwoch, 5. März 2008 bin ich am Government Forum Technologie der Telematiktage in Bern (was für ein schlimmer Konferenz-Titel) eingeladen, ein Keynote-Referat zu halten. Gewählt habe ich “Innovation” und der Fakt, dass solche nicht mit Technologie zu tun hat (und auch nicht linear ist). Hier mein Fazit (die Präsi ist wohl nicht sehr sprechend):

- Guter Technologieeinsatz ist unsichtbar

- Der Bürger ist das Zentrum aller Aktivitäten
– “citizen-centred perspective”
– “Citizens are not only the state’s customers; they are also its owners”

- Vieles ist schon erfunden und dort gut gemacht
– Andere Branchen dienen als Benchmark (und nicht andere Departemente, Ämter oder Kantone)

- Wettbewerb schaffen
– In der Privatwirtschaft wird Misserfolg über Geld bestraft

- Alles was nach Grenze, Mauer oder Silo aussieht: Abreissen
– Bspw: Jede Software-Entwicklung, die mit öffentlichem Geld bezahlt ist, wird PublicDomain…

- Es bleiben praktische Herausforderungen wie bpsw. das Gesetz: Der Marketing-Mix umfasst aber auch das Produkt!

Download meiner Präsentation: Innovation hat mit Menschen zu tun! [pdf, 710KB]