Scrumbreakfast: Projektverwaltung mit Target Process

Der Scrumbreakfast ist ein regelmässiges Treffen für CIOs, strategischen und operativen Projektleitern, die entweder Scrum einsezten oder Scrum einsetzen wollen.

Der erster Scrum Breakfast fand in November bei namics in Zürich statt. Wir waren 10 Teilnehmer, etwa 50/50 geteilt zwischen aktuellen Scrumnutzer und möchte gern Scrumnutzer. Nach einem (mehr oder minder kurzem) Vortrag haben wir dann auch untereinander Erfahrungen und Informationen rund um Scrum und SW-Projekte austauschen können.

Nächster Anlass:

Jean-Pierre König, Senior Software Engineer bei namics ag und Verfasser von Inside Scrum gibt uns eine Hands-On Einblick in Target Process. TP wird seit etwa 3/4 Jahr bei namics für die Verwaltung von agilen Projekte eingesetzt. Damit kann der Scrum-Master sämtliche Aufgaben rund um ein Scrumprojekt verwalten und Team-Mitglieder können ebenfalls ihre eigene Aufgaben im Projekt pflegen. Themen:

  • Estimation
  • Planning
  • Daily Scrum

Anschliessend gibt es Fragen, Diskussion und Erfahrungsaustausch.

Wann: 05 Dec 2007, 08:00 am — 10:00 am (Vortrag 8.35 bis 9.00)
Wo: City/Location Konradstrasse 12, 8005 Zürich
2 minutes from Zürich HB near Tram stop Sihlquai/HB

Anmeldung per E-mail an mich oder lieber per Xing Event

Wie letztes mal, werden Kaffee und Gipfeli von namics offeriert.

Call for Participation

Der Scrumbreakfast versteht sich als offenes Community. Auf Vorschläge für Vorträge, ins besonderem Case Studies oder Erfahrungsberichte würde ich mich sehr freuen.

Bitte keine/meine E-Mail nicht verschleudern

E-Mails in diesem Stil erhalte ich etwas einmal im Monat (so auch schon von einem Luxushotel mit ganz vielen deren Kunden). Bis jetzt bin ich immer auf den Mund gesessen, aber da nun ein Absender es mehrfach tut, kann ich hier mal versuchen ein bisschen Vernunft zu stiften.

Was ist Sache? Ein Massenmail, bei welchem der Absender alle Empfangsadressen in das “an” (resp. “to”) Feld kopiert. Somit sind für alle Empfänger alle anderen Adresse sicht- und nutzbar. Beim aktuellen Beispiel hat es über 150 E-Mail Adressen drin!

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Echt ein Problem. Für mich und wohl auch auch Sicht des Datenschutzes.

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Wenn heute schon morgen ist

sunrise legt grad mal zu bzgl. Geschwindigkeit und durchbricht die Datumsgrenze.

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Den Entscheid, all ihre verschiedenen E-Mail Dienste für Kunden auf die Google-Plattform zu konsolidieren finde ich aus Usersicht gut. Ob es geschäftlich Sinn macht (Abhängigkeit) und ob die Datenschützer da nicht zu einer grösseren Diskussion ausholen wird spannend…

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Amazon legt Kindle auf den Tisch

Viele Geschäftsmodelle werden erst durch Internet möglich. Eine häufig gezeigte Graphik ist/war die des Long Tails und damit die Relativierung des 80/20-Prinzips d.h. ein Geschäftsmodell, welches (nur) auf Nischenprodukte ausgelegt ist. Hier meine Version der Graphik:

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Da als Beispiel häufig Amazon dient, ist die Erklärung immer gepaart mit dem Ausblick auf Produkte, welche sich auch digital liefern lassen. So bereits bei Software oder bei Musik Realität. Und was ist mit Büchern und anderen Print-Produkten wie Zeitungen und Zeitschriften? Einige Argumente sprechen dagegen, einige dafür.

Amazon legt nun vor und bietet ein “elektronische Buch” zu einem agressiven Preis von USD 390.– deutlich billiger als andere Angebote einer breiten Käuferschaft an: Amazon Kindle. Mit dabei gleich 88,000 Titel für USD 10.–

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Ein sehr spannender Vorstoss in Richtung des Weihnachtsgeschäftes und möglicherweise der Anfang eines langfristigen eBook-Markets.

PS: Für mich sehr spannend ist meine private Tätigkeit als Vorstandsmitglied bei der Schweizerischen Bibliothek für Blinde und Sehbehinderte. Dies, weil dort ein Teil der Medien bereits heute “nur” als Hörbuch resp. im DAISY-Format nur noch digital vorliegen. Die Distribution schreitet daher schnell in Richtung Internet.

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Wer ist oben (am Beispiel des Rankings von Yahoo)?

Die Position der Treffer in der organischen Rangliste einer Suchmaschine ist nicht nur ein sehr schwieriges Problem (und nur in Näherung zu lösen), aber auch ein sehr emotionales Thema von Wissenden und Halbwissenden (häufig emotional) “diskutiert”.

Oder noch einfacher die Frage: Welche Einfluss hat mein Google Page Rank (genau) auf meine Ranglistenposition. Die Antwort wird zur Zeit, da Google grad wieder mal als Blogposts getarnte Werbung bestraft, besonders emotional diskutiert. Die Antwort heisst meist: Es werden über hundert Faktoren berücksichtigt…

Erstaunlich offen war Dr. Jan Pedersen (Chief Scientist for the Search and Marketplace Division of Yahoo!) an einem Vortrag an der Uni Berkeley. Dort erklärte er 14 nach Wichtigkeit rangierte Faktoren zur Berechnung des Rangs in der Trefferliste bei Yahoo inkl. eine Entscheidungsbaum mit einigen Gewichtungsfaktoren (ermittelt über maschinelles Lernen). PageRank (bei Yahoo heisst das Analog Eigenrank) ist dabei “nur” an Stelle 7.

Die Faktoren (nach Wichtigkeit):

> A0 – A4: anchor text score per term. In wie vielen eingehenden Links (Anker) findet sich der Suchterm resp. die Suchterme 1-4.
> W0 – W4: term weights. Wie häufig/selten ist der Suchterm in der gesamten Kollektion.
> L0 – L4: first occurrence location (encodes hostname and title match). Wie weit oben ist der Suchterm im Dokument inkl. Domänenname/URL und HTML Seitentitel.
> SP: spam index: logistic regression of 85 spam filter variables (against relevance scores). Wie wahrscheinlich ist es, dass es sich beim Dokument um Spam handelt?
> F0 – F4: term occurrence frequency within document. Termhäufigkeit im Dokument.
> DCLN: document length (tokens). Anzahl ausgewertete Suchterme (Tokens) im Dokument.
> ER: Eigenrank. Popularitätsindex, berechnet über externe Verlinkung (PageRank-Analog).
> HB: Extra-host unique inlink count. Anzahl unterschiedliche Hosts mit Inlinks.
> ERHB: ER*HB
> A0W0 etc.: A0*W0
> QA: Site factor – logistic regression of 5 site link and url count ratios
> SPN: Proximity. Qualität der Nachbarschaft des Dokumentes bzgl. verlinkender Sites.
> FF: family friendly rating. Yahoo Rating bezgl. Familientauglichkeit des Dokumentes.
> UD: url depth. Klickpfadlänge der kürzestens Pfades ab Home innerhalb der Site.

Und hier noch der Entscheidungsbaum:

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In kurz: Qualität des Inhaltes (Terme), Platzierung im Dokument die sog. Auffälligkeit und die Qualität der Verlinkung sind massiv wichtig. Oder in kurz: Guter Inhalt wird gut gewichtet.

Danke Jan Pedersen für diesen Einblick!