Leider ohne Jürg Stuker (er ist auf dem Weg zwischen Basel und Freiburg in Stellwerkstörungen verloren gegangen) habe ich heute einen Vortrag mit dem Thema “Fussangeln 2.0 – Technische Herausforderungen bei der Interaktivität im “neuen” Web am 6. Kongress Barrierefreies e-Government gehalten. Der Kongress Barrierefreies E-Government wird vom ZGDV (Zentrum für Graphische Datenverarbeitung) in Kooperation mit WEB for ALL am Fraunhofer Institut durchgeführt.
Hier ein Übersicht über die Beiträge:
- Barrieren im Web 1.0 und 2.0: Anna Courtpozanis & Brigitte Luckhardt, WEB for ALL
- Barrierefreiheit 2.0: Behinderung ist die mangelnde Fähigkeit, mit schlechtem Design umgehen zu können: Tomas Caspers, freier Berater
- Fussangeln 2.0 – Technische Herausforderungen bei der Interaktvität im “neuen” Web: Luzia Hafen, namics ag
- Accessible Rich Internet Applications (ARIA) – Ein neuer Standard des W3C zur Barrierefreiheit von Web 2.0 Anwendungen: Dr. Gottfried Zimmermann, Access Technologies Group
- Barrierefreiheit und TYPO3: Andreas Storch, + sinngemaess GbR
- Virtueller Hürdenlauf – AJAX und Co. auf dem Prüfstand: Ansgar Hein, anatom5 perception marketing
- Barrierefreies Internet mit Papoo: Carsten Euwens, Papoo Software
- Südwestrundfunk SWR baut Web-Barrieren ab: Rainer Schlegel, agentur 52eins
- Warum Gehörlose Menschen in besonderer Weise vom Web 2.0 profitieren: Arne Ohlsen, enteraktiv Gesellschaft für barrierefreie IT-Lösungen mbH, Ralph Raule, Gebärdenwerk
- AJAX-Formulare im Bürger-Service: Komfortabel UND barrierefrei?: Jan Schwate, freier Berater
Mein Vortrag geht auf die Probleme ein, die beim Einsatz von AJAX auftreten können. Gleichzeitig werden Zwischenlösungen präsentiert und ein Ausblick geboten, wie sich Barrierefreiheit und AJAX miteinander kombinieren lassen. Ein Exkurs geht zum Schluss auch auf den Einsatz von Flash und PDFs ein.
Download Vortrag Fussangeln 2.0 – Technische Herausforderungen bei der Interaktivität im “neuen” Web [pdf, 351 KB]









Mit wieder mal sehr vielen Informationen aus dem Alltag von Sehbehinderten. Um nur ein paar zu nennen:
- U.a. bietet Gmail ein MP3 an, damit auch Blinde auf dem Anmeldeformular die Buchstaben einer Grafik eingeben, also den Spamschutz überwinden können
- Ein Verkehrsverbund weist darauf hin, dass bei der Beschreibung eines Bahnhofes (zur Orientierung) die Ziele eines Rollstuhlfahrers nicht unbedingt die gleichen eines Blinden sind : Für den einen sind Stufen hilfreich, für den anderen nicht
- Gebärdensprache ist international, lt. Ralph Raule kann man sich im Ausland durchaus gut verständigen. Der Kontakt lebt allerdings nur von persönlichen Treffen, wenn die Sprache nicht bekannt ist, was leider die Regel ist
Die Präsentationen gibt es übrigens auch unter http://www.zgdv.de/zgdv/Seminar/Darmstadt/Download/egov6.zip
Hier noch das Bild der (Be)Klemmung